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Ich bin für die absolute Minimierung der Provideraufgaben

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  1. Ich bin für die absolute Minimierung der Provideraufgaben

    Autor: lisgoem8 01.07.13 - 07:19

    Netze verbinden.
    Mehr sollte ein Internetprovider nicht machen dürfen.

    Weder TV, noch Telefon und ich meine sogar E-Mail.

    All diese Dienste sollten in meinen Augen nicht mehr Bestandteil sein.

    Nur so kann sich ein echter fairer Wettbewerb entwickeln.

    Die Telekom schoss einfach mit ihren Plänen zu weit hinaus.

    Nun wird es Zeit alle Provider an ihre eigentliche Aufgabe zu erinnern und sie dahin zurück-zu-führen.

    Gerne können sie alle ihre Dienste weiter anbieten. Dann aber bitte in Netzunabhägige subs die bei jeden anderen Provider gleichwertig funktionieren.


    Youtube: DER MARKER - Uebermorgen.TV: Netzneutralität

  2. Re: Ich bin für die absolute Minimierung der Provideraufgaben

    Autor: Telesto 01.07.13 - 08:57

    +1

  3. Re: Ich bin für die absolute Minimierung der Provideraufgaben

    Autor: bofhl 01.07.13 - 10:03

    lisgoem8 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Netze verbinden.
    > Mehr sollte ein Internetprovider nicht machen dürfen.
    >
    > Weder TV, noch Telefon und ich meine sogar E-Mail.
    >
    > All diese Dienste sollten in meinen Augen nicht mehr Bestandteil sein.
    >
    > Nur so kann sich ein echter fairer Wettbewerb entwickeln.

    Klar - die Preise werden steigen, Flatrate? Wirds nicht mehr geben!

    >
    > Die Telekom schoss einfach mit ihren Plänen zu weit hinaus.
    >
    > Nun wird es Zeit alle Provider an ihre eigentliche Aufgabe zu erinnern und
    > sie dahin zurück-zu-führen.
    >
    > Gerne können sie alle ihre Dienste weiter anbieten. Dann aber bitte in
    > Netzunabhägige subs die bei jeden anderen Provider gleichwertig
    > funktionieren.

    Guter Witz! Du hast aber keine Ahnung, das so gut wie alles was heute als "Provider" daherkommt, nur von den als subs-Aktivitäten angegebenen Dingen verdient?

    Auch ist dir klar, dass du dann um Telefonieren zu können gleich mehrere Verträge abschließen musst? Und das dann niemand mehr wirklich als Ansprechpartner bei Verbindungsproblemen sich verantwortlich füllen wird?
    Da alles dann tatsächlich gleichberechtigt behandelt wird sollten dir die dabei auftretenden Probleme klar sein.... - dem Netz-Provider ist dann die VoIP-Verbindung auch bei Notfällen herzlich egal, er wird sie einfach kappen wenn er die Netze für was anderes braucht!

  4. Re: Ich bin für die absolute Minimierung der Provideraufgaben

    Autor: genab.de 01.07.13 - 10:38

    +1

  5. Re: Ich bin für die absolute Minimierung der Provideraufgaben

    Autor: Seradest 01.07.13 - 11:05

    @bofhl: ganz deiner Meinung.

    im Übrigen: warum sollte die Flatrate abgeschafft werden? Infrastruktur hat nunmal zu 95% Fixkosten, dazu passt ein vergütungssystem mit fixem Entgelt hervorragend.

    Der Netzbetreiber muss halt befähigt werden die Auslastung der Netzinfrastruktur zu steuern. Im Stromnetz ist das seit Jahren in der Diskussion und steht kurz vor der Umsetzung. Im Internet wird das zwar so nicht funktionieren, aber über QoS sollte hier unbedingt verfügbares Potenzial erschlossen werden. Wenn ich meine Musik nur mit 128 kbit/s streamen kann statt mit 256 werde ich nicht sterben. Wenn mein privater Skye-Call mal ein bisschen ruckelig ist, ist das sicher ärgerlich, aber wenn eine geschäftliche Videokonferenz unterbrochen wird ist das extrem lästig. Alles bisher noch nicht passiert, aber dennoch ärgerlich.

  6. Re: Ich bin für die absolute Minimierung der Provideraufgaben

    Autor: Telesto 01.07.13 - 11:17

    Seradest schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich meine Musik nur mit 128 kbit/s
    > streamen kann statt mit 256 werde ich nicht sterben. Wenn mein privater
    > Skye-Call mal ein bisschen ruckelig ist, ist das sicher ärgerlich, aber
    > wenn eine geschäftliche Videokonferenz unterbrochen wird ist das extrem
    > lästig. Alles bisher noch nicht passiert, aber dennoch ärgerlich.

    Und wer entscheidet, welche Qualitätseinbussen hinnehmbar und welche absolut inakzeptabel sind? Über eine Priorisierung von Telemedizin und Notrufen kann man ja reden, ähnlich wie Rettungswagen und Polizei sich mit dem Martinshorn die Fahrspur freimachen. Aber wenn nun Business Vorrang vor Privatvergnügen haben soll, dann sind das - um beim Autobeispiel zu bleiben - schon Moskauer Verhältnisse, wo sich jede S-Klasse ein Blaulicht raufklatscht, um schneller durch den Berufsverkehr zu kommen.

    Man müsste die Provider einfach zur Ablieferung bestimmter Mindestbandbreiten zwingen (ist ja auch gerade in der Diskussion), damit das Netz nur noch 10- statt 1000-fach überbucht wird. Der ach-so-wichtige Businesskunde muss dann eben entsprechend mehr Bandbreite reservieren.

  7. Re: Ich bin für die absolute Minimierung der Provideraufgaben

    Autor: lisgoem8 01.07.13 - 19:07

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lisgoem8 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Netze verbinden.
    > > Mehr sollte ein Internetprovider nicht machen dürfen.
    > >
    > > Weder TV, noch Telefon und ich meine sogar E-Mail.
    > >
    > > All diese Dienste sollten in meinen Augen nicht mehr Bestandteil sein.
    > >
    > > Nur so kann sich ein echter fairer Wettbewerb entwickeln.
    >
    > Klar - die Preise werden steigen, Flatrate? Wirds nicht mehr geben!

    Daranzweifel ich aber.. Im Grunde war es mit ISDN auch nicht anders.
    Brauchte man mehr, hat man Kanäle gebündelt.

    DSL ist das ganze nur nochmal in extremerer Form. Um die Menge an Daten, die darüber gehen sollte man sich keine Gedanken mehr machen.

    Natürlich haben die Provider dann endlich wieder einen blick, was sie eigetnlich machen müssen. Richtig routen und Flaschenhalste aufspühren.

    Jeder Eingriff zur Priorisierung der eigenen Dienste, verkompliziziert das nur noch.

    Frag doch mal die Telekom.Techniker. Die sehen heute schon nicht mehr durch.

    In so mancher Routerkonfigration sieht es bald aus wie in so einem Hausverteiler der seit den 60igern immer wieder aufgestsockt wurde.

    Es wundert mich, dass die überhaupt IPv6 realisieren konnten.

    Man sollte echt damit aufhören und wieder zu den Wurzeln zurückkehren.

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