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2016 müsst ihr als Firma erst mal erreichen

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  1. 2016 müsst ihr als Firma erst mal erreichen

    Autor: Kernschmelze 19.06.13 - 11:48

    Ich finde es schon etwas heftig jetzt schon an 2016 zu denken. Ich kenne keiner mehr der seinen Vertrag bei der Telekom verlängern wird oder erst recht nicht einen neuen Vertrag abschließen wird. Es bleiben also ein paar die auf die Telekom angewiesen sind, dies wird aber auch nicht ewig sein und dann bleiben noch die Stammkunden die überhaupt keine Ahnung von dem ganzen haben.

    Egal was die Telekom jetzt macht, der Schaden ist da und die Taktik und die Lügen werden aus den Köpfen nicht so schnell verschwinden. Selbst wenn sie die Drosselung komplett aufgeben wird keiner mehr zur Telekom wollen.

    Das Schaden wird enorm sein, egal was sie jetzt noch tun.

  2. Re: 2016 müsst ihr als Firma erst mal erreichen

    Autor: 0xDEADC0DE 19.06.13 - 11:59

    Kernschmelze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Schaden wird enorm sein, egal was sie jetzt noch tun.

    Und die Goldpreise purzeln in den Keller... so, genug geträumt?

  3. Re: 2016 müsst ihr als Firma erst mal erreichen

    Autor: Verleihnix 19.06.13 - 12:04

    Bis die Generation "Post" und damit die Telekom-Stammkunden alle gestorben sind und damit eine jüngere wechselfreudigere Generation herangewachsen ist, die die Zeiten des Monopols und "des einzig wahren Anbieters" nicht miterlebt hat, wird noch sehr viel mehr Zeit ins Land gehen.

    In meinem "älteren" Verwandtenkreis sind alle bei der Telekom und werden auch nie wechseln. Auf diese Kunden können sie bauen.

  4. Re: 2016 müsst ihr als Firma erst mal erreichen

    Autor: zampata 19.06.13 - 13:31

    Die "alten Post" User sind irrelevant, sogar für die Telekom.

    Das sind die Kunden die das Internet nur für eMails / nen bisle surfen brauchen. Die Kommen auch wunderbar mit der Drosselung zurecht, die merken davon wirklich nix.

    Die Kunden sind deshalb irrelevant weil die kein Traffic verbrauchen. Den kann die Telekom weder groß irgendwelche Super Entertaine Angebote aufschwätzen noch bringt sie irgendwas dazu von ihren 4 mbit auf 50 Mbit VHDSL zu wechseln. Die sind halt dar aber produzieren auch keine Gewinne auf PeeringSeite.


    Die Telekom verprellt mit ihrer Aktion ja die Kunden sie sie braucht! Ohne die TrafficUser mit der die Drosselung aktiv werden würde kann sie weder
    a.) weitere InklusivGB verkaufen
    b.) auf Contentseite Anbieter zu Premium Managet Services überreden

    Die User die sie für ihre Drosselpläne braucht verliert sie.

    Klar die HeavyUser die pro Monat TBs Traffic produzieren brauch sie nicht aber sie brauch eben jene User die 1 Woche vor Monatsende die Drossel erreichen und damit Druck auf die Contentanbieter ausüben entsprechende T-Com Managet Services zu kaufen

  5. 2016 wird es der Telekom besser gehen als heute

    Autor: Anonymer Nutzer 19.06.13 - 15:08

    Das bisschen Diskussion um maximale Übertragungsvolumen ...
    Das überstehen die locker.

    Schon einfach deswegen, weil die anderen Provider schweigend zusehen
    wie die Telekom sich die ganzen Kopfnüsse vom Markt abholt
    aber letztendlich ihr Konzept durchsetzen wird,
    wenn auch in einer geänderten, angepassten Form.

    Die anderen Provider sagen dann innerlich und leise "Danke"
    und machen dann genau das selbe, in verschiedensten Abwandlungen.

    Egal wieviele Cent ein Gigabyte Übertragungsvolumen im Backbone kostet,
    die Infrastruktur, um Daten auf den Backbone zu kriegen, kostet halt.

    Die Gerechtigkeitsdebatte (3% der Kunden verursachen ...) usw.
    ist vorgeschoben und müßig.

    Fakt ist, dass ein Unternehmen nur und ausschliesslich dann investieren kann,
    wenn es Geld verdient, bzw. Gewinn macht.
    Alles andere ist eine Todesspirale.

    Da mag man auf BWLer und MBAs schimpfen wie man will,
    es ist halt so.

    Die Telekom (und andere Provider) müssen also Wege finden
    (mehr) Geld zu verdienen, also einen positiven Gewinn zu erwirtschaften,
    sonst geht nix weiter und alles bleibt auf Status Quo.

    Darum geht es der Telekom.
    Und all zu viel Stellschrauben hat sie derzeit nicht.

    Die Telekom wird tatsächlich so langsam ein bisschen innovativer,
    auch wenn sie dabei oft wie Teletubbies durch die Marktlandschaft stolpern.


    Ausflug:
    Case in Point: "WLAN-to-go" Konzept, Markteintritt

    Wenn WLAN-to-go erst mal eine akzeptable Penetration in der Fläche erreicht hat,
    dann ist das schon eine feine Sache.

    Die Idee ist schon mal gut,
    wenn auch der Markteintritt von WLAN-to-go recht stolperhaft ist.

    Aber schließe ja nicht aus, dass die Telekom lernfähig ist.
    Es dauert immer nur ein bisschen lange ... :


    WLAN-to-go zum Marktstart exklusiv an einen bestimmten Speedport-Router zu binden (W724 V)
    zu binden, ist recht ungeschickt.

    Die Telekom-Mitarbeiter in den T-Punkt Shops wollen den W724 V
    nur mit Unbehagen in der Körperhaltung empfehlen
    und verweisen lieber auf andere Modelle.
    Es spricht einiges dafür, dass dieser W724 V Router nicht der Renner wird.

    Ergo: Bis der W724 V eine nennenswerte Verbreitung gefunden hat, das wird dauern.
    Bis dann die Nachfolger der anderen Speedports kommen,
    die dann ebenfalls Standard-mäßig WLAN-to-go unterstützen, dass wird sich hinziehen ...

    Bis die in den Haushalten vorhandene Speedports durchgewechselt sind, das dauert ...

    Die Telekom sollte lieber neben Speedports mit integrierter WLAN-to-go Funktion
    zusätzlich ein dediziertes WLAN-to-go Kästchen anbieten.
    Diese dedizierte WLAN-to-go Box kann dann ein interessierter Telekom Kunde
    an einen x-beliebigen, bereits vorhandenen Router anschließen.

    Alles bleibt erstmal beim Alten,
    lediglich ein kleines WLAN-to-go Kästchen kommt mit hinzu.

    Dieses WLAN-to-go Kästchen dann vor allem frei und beliebig genau dort positionieren werden
    wo die Öffentlichkeit das WLAN-to-go Funksignal am besten nutzen kann.

    Ankoppeln kann man so ein WLAN-to-go Kästchen via Ethernet, WLAN oder Powerline.
    Und zusätzlich kann dieses Kästchen noch als WLAN-Repeater für's eigene Heimnetz dienlich sein,
    das kommt sozusagen kostenlos "huckepack" mit.
    Ein USB (2.0 oder 3.0) -Anschluss und ein Audio-Ausgang (kombiniert analog und optisch)
    dürften sicherlich auch recht praktisch sein.

    Ein großes Hindernis für WLAN-to-go:
    So mancher Kunde wird nicht
    auf seine vorhandene, sorgsam ausgeklügelte, funktionierende
    und mit weiteren Funktionalitäten ausgestattete Installation verzichten wollen.
    Viele Kunden legen Wert darauf, dass ihre Heim-Installation
    eben explizit nicht auf funktions-kastrierten Teletubby-Speedports basiert.

    Der W724 V, Modell A von Huawei ist so ein voll funktions-kastrierter Teletubby-Alleinherrscher:
    Eine Fritz!Box (7390 z.B.) lässt sich hinter einem Speedport W724 V nicht sinnvoll betreiben.

    Auch die bekannten UPD-Tricks und die AVM "How-to"-Anleitungen funktionieren nicht:
    Der W724 V ist eine echte technische Vollbremsung.
    Nichtmal Gigaset Mobilteile kann der W724 V ordentlich bedienen (!).

    Case in Point / Ausflug Ende.


    Zurück zum Ausgangspunkt:
    Auch wenn die Telekom oft ziemlich ungeschickt und tapsig agiert,
    letztlich werden sie ihren Kunden insbesondere durch "managed Services"
    ein interessantes Package bieten
    welches die Kunden dazu motiviert bei der Telekom zu bleiben
    bzw. zur Telekom zu wechseln.

    Der all-IP Anschluss der Telekom ist hervorragend,
    die Sprachqualität bestens,
    Fax-Übertragung via T.38 ist garantiert (und funktioniert),
    das Bild von Entertain TV ("managed Service") ist 10 mal besser
    als ein herkömmliches TV-Signal via Kabel.
    (Auch wenn man den dazugehörigen Media-Receiver von der Technik her
    bezüglich verwendeter Chips, Software, Bedienerführung
    und sogenanntem Quasi-Standby Stromverbrauch als schon ziemlich antik betrachten muss:
    Der MR der Telekom ist zugekaufter und angepasster OEM-Edelschrott.)

    Bis 2016 wird sich noch einiges im Markt ändern ...
    auch die Inklusiv-Highspeed Übertragungsvolumina werden sich nach oben anpassen,
    ebenso die zur Verfügung stehende Bandbreite nach der Kappungsgrenze.

    Der monatliche Grundpreis eines Telekom DSL-Anschlusses wird bis 2016 nach unten gehen:
    Wenn man dann zu diesem Basis-Tarif ein zusätzliches Übertragungsvolumen dazu bucht,
    dann wird man sich wieder auf dem Level von heute befinden (!).

    Die Einführung der Kappungsgrenze ist letztlich eine Maßnahme
    die bewirkt, dass dem Sinken des Grundpreises entgegengewirkt wird
    und die Auswirkungen gedämpft werden.



    Der Telekom wird es 2016 besser gehen als heute
    und die Telekom wird mehr Kunden haben,
    und ... wahrscheinlich mehr verdienen
    (auch mal Gewinn machen ....).

    IMHO



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.06.13 15:23 durch cicero.

  6. Re: 2016 wird es der Telekom besser gehen als heute

    Autor: zampata 19.06.13 - 18:10

    denk aber dran, dass die Regierung jetzt - durch öffentlichem Druck - dazu übergeht die Netzneutralität gesetzlich vorzuschreiben und dann können sie sich die managment services sonst wo hin schmieren

  7. Re: 2016 wird es der Telekom besser gehen als heute

    Autor: KarlSpaat 19.06.13 - 20:55

    @cicero:

    Du studierst wohl BWL...

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