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Wenn's Geld einbringt, dann eher gegen die Globalisierung

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  1. Wenn's Geld einbringt, dann eher gegen die Globalisierung

    Autor: atarixle 13.12.17 - 16:54

    Wo ist denn nun die allseits so angepriesene Globalisierung?

    Wo sind denn nun die "offenen Grenzen"?

    Kann man mit separater Rechteverwertung mehr Geld machen, so bleiben wir wohl alle auf ewig streng getrennte Nationen mit sicheren Grenzen!

  2. Re: Wenn's Geld einbringt, dann eher gegen die Globalisierung

    Autor: Ganta 13.12.17 - 18:07

    Joa die haben da eine ziemlich nationalistische Denke.... Protektionismus ist doch schlecht.... versteh das auch nicht mehr. xD

  3. Re: Wenn's Geld einbringt, dann eher gegen die Globalisierung

    Autor: rugel 13.12.17 - 21:06

    Ich glaube da wurde das Wort "Globalisierung" falsch aufgenommen. Globalisierung ist ausschließlich für Unternehmen, auf keinen Fall für den normalen Bürger.
    Ein anderes Beispiel neben dem aus dem Artikel sind die "Roaming" Gebühren, damit sich der kleine Bürger auf keinen Fall eine SIM aus (z. Bsp.) Estland zulegt und die teuren dt. Tarife nicht mehr bezahlt.

  4. Re: Wenn's Geld einbringt, dann eher gegen die Globalisierung

    Autor: Eheran 13.12.17 - 22:14

    Naja, die Betreiber hier zahlen aber auch viel mehr für die Frequenzen. Die könnte man sich sonst ja in einem kleinen Land für so gut wie nichts ersteigern und hier guckt man in die Röhre. So ist das halt mit Regularien - sie verkomplizieren immer weiter.

  5. Re: Wenn's Geld einbringt, dann eher gegen die Globalisierung

    Autor: divStar 14.12.17 - 03:25

    Von mir aus kann sich die EU einfach auflösen, denn ich als EU-Bürger bekomme von der Globalisierung doch sowieso nix. Allein und ausschließlich Unternehmen erkaufen sich mit Schmiergeld Gesetze - nunmehr an nur einer Stelle statt an 28 wie früher.

    Dieses marode Konstrukt, welches nicht für die Menschen da ist, gehört entfernt. Aber offensichtlich gibt es ja bereits einige Nationen, deren Bevölkerungen das erkannt haben - und es werden mehr werden.

    Wie jemand hier im thread bereits richtig bemerkte, gibt es Globalisierung nur für Unternehmen während die einzelnen Menschen immer noch regional nach Strich und Faden ausgenommen werden. Gut zu wissen, dass es immer mehr Menschen gibt, die etwas dagegen tun (auch wenn die Deutschen bzw. Deutschland (noch) nicht zu jenen Menschen gehören).

  6. Re: Wenn's Geld einbringt, dann eher gegen die Globalisierung

    Autor: chaos1823 14.12.17 - 06:59

    Ich kann es nicht mehr hören.
    Die "teuren" Lizenzen sind schon lange abgeschrieben.
    Das ist nur noch eine Ausrede um die Preise so hoch zu halten.

  7. Re: Wenn's Geld einbringt, dann eher gegen die Globalisierung

    Autor: Flatsch 14.12.17 - 07:08

    rugel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube da wurde das Wort "Globalisierung" falsch aufgenommen.
    > Globalisierung ist ausschließlich für Unternehmen, auf keinen Fall für den
    > normalen Bürger.
    > Ein anderes Beispiel neben dem aus dem Artikel sind die "Roaming" Gebühren,
    > damit sich der kleine Bürger auf keinen Fall eine SIM aus (z. Bsp.) Estland
    > zulegt und die teuren dt. Tarife nicht mehr bezahlt.


    chaos1823 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann es nicht mehr hören.
    > Die "teuren" Lizenzen sind schon lange abgeschrieben.
    > Das ist nur noch eine Ausrede um die Preise so hoch zu halten.


    Ähm in den oft aufgeführten Ländern wird der Mobilfunk staatlich subventioniert.. Aber da vergisst der wutbürger immer schnell..

    Eine Rosine raussuchen ohne Daten zu denken oder zu wissen, warum sie so ist, funktioniert nicht.
    Die Frequenzen abgeschrieben haben, heißt nicht diese auch wieder finanziert zu haben...
    Gerade im Mobilfunk schreien alle: in Österreich ist alles so billig... Aber das das Netz in Österreich, außerhalb der Städte einfach Mal Müll ist, will keiner hören..

  8. Re: Wenn's Geld einbringt, dann eher gegen die Globalisierung

    Autor: Eheran 14.12.17 - 07:28

    >Die "teuren" Lizenzen sind schon lange abgeschrieben.
    Die letzten wurden 2015 für 5 mrd. ¤ versteigert. Bei 60 mio Mobilfunkkunden macht das auf 5(!) Jahre ~1,33¤ jeden Monat nur für die paar neuen Frequenzen.

  9. Re: Wenn's Geld einbringt, dann eher gegen die Globalisierung

    Autor: b.mey 14.12.17 - 09:23

    Na das der einfache Bürger nichts von der Globalisierung hat halte ich aber mal für ein heftiges Gerücht.

    Habt ihr keine Smartphones? Notebooks? Tablets? FlatScreens? AV-Receiver? Auto-Elektronik?

    Das alles wäre ohne Globalisierung entweder gar nicht verfügbar oder würde ein vielfaches davon kosten.

    Wir haben das ganze Jahr fast jede Sorte Gemüse und Obst frisch im Supermarkt liegen, für wenig Geld.

    Wir können Kleidung für sehr geringe Preise kaufen. Wer dann Marken kauft, die genauso billig global produziert werden unterstützt dann seinen Hersteller eben mehr, was ja ok ist. Aber durch die Globalisierung gibt es alles auch in günstig (nicht nur in billig).

    Der Supermarkt ist voll von frischen Lebensmitteln aus aller Welt. Elektronik ist so günstig, dass wir uns jedes Jahr neue Sachen leisten können oder könnten. Klamotten gibts auch für richtig wenig Geld...

    Aber wir alle haben nichts von der Globalisierung... !?

  10. Re: Wenn's Geld einbringt, dann eher gegen die Globalisierung

    Autor: Kakiss 14.12.17 - 10:14

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Von mir aus kann sich die EU einfach auflösen, denn ich als EU-Bürger
    > bekomme von der Globalisierung doch sowieso nix. Allein und ausschließlich
    > Unternehmen erkaufen sich mit Schmiergeld Gesetze - nunmehr an nur einer
    > Stelle statt an 28 wie früher.
    >
    > Dieses marode Konstrukt, welches nicht für die Menschen da ist, gehört
    > entfernt. Aber offensichtlich gibt es ja bereits einige Nationen, deren
    > Bevölkerungen das erkannt haben - und es werden mehr werden.
    >
    > Wie jemand hier im thread bereits richtig bemerkte, gibt es Globalisierung
    > nur für Unternehmen während die einzelnen Menschen immer noch regional nach
    > Strich und Faden ausgenommen werden. Gut zu wissen, dass es immer mehr
    > Menschen gibt, die etwas dagegen tun (auch wenn die Deutschen bzw.
    > Deutschland (noch) nicht zu jenen Menschen gehören).


    Ach, wirklich?
    Ich bin noch keine 30 Jahre alt und selbst ich erinnere mich daran, dass wir um in den Urlaub zu fahren, drei Währungen brauchten und zwei bewachte Grenzen mit Gendarmerie und Militärpolizei durchfahren mussten und das in Westeuropa!

    Die Fahrt dauerte dabei fast zwei Tage, inklusive einer Übernachtung im Auto auf einer Raststätte.

    Dank EU kann ich ohne Grenze und ohne Währungswechsel quer durch Europa, ohne von der Militärpolizei kontrolliert zu werden.

    Dank der Globalisierung und der EU sind Ticketpreise für Flugzeuge so billig, dass ich mir die zweitägige Fahrt spare.

    Dank der Globalisierung rennt jeder noch so Technikfremde mit einem Smartphone durch die Gegend.

    Ich kann die Liste schier ewig weiterführen.

    Warum lasst ihr euch von nationalistischen Gedankengut und deren Rattenfängern so einlullen und glaubt, dass es alleine besser wäre?
    Ich will nicht mehr in die Vergangenheit, sie ist kacke.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.12.17 10:16 durch Kakiss.

  11. Re: Wenn's Geld einbringt, dann eher gegen die Globalisierung

    Autor: chaos1823 14.12.17 - 11:23

    Flatsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > rugel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich glaube da wurde das Wort "Globalisierung" falsch aufgenommen.
    > > Globalisierung ist ausschließlich für Unternehmen, auf keinen Fall für
    > den
    > > normalen Bürger.
    > > Ein anderes Beispiel neben dem aus dem Artikel sind die "Roaming"
    > Gebühren,
    > > damit sich der kleine Bürger auf keinen Fall eine SIM aus (z. Bsp.)
    > Estland
    > > zulegt und die teuren dt. Tarife nicht mehr bezahlt.
    >
    > chaos1823 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich kann es nicht mehr hören.
    > > Die "teuren" Lizenzen sind schon lange abgeschrieben.
    > > Das ist nur noch eine Ausrede um die Preise so hoch zu halten.
    >
    > Ähm in den oft aufgeführten Ländern wird der Mobilfunk staatlich
    > subventioniert.. Aber da vergisst der wutbürger immer schnell..
    >
    > Eine Rosine raussuchen ohne Daten zu denken oder zu wissen, warum sie so
    > ist, funktioniert nicht.
    > Die Frequenzen abgeschrieben haben, heißt nicht diese auch wieder
    > finanziert zu haben...
    > Gerade im Mobilfunk schreien alle: in Österreich ist alles so billig...
    > Aber das das Netz in Österreich, außerhalb der Städte einfach Mal Müll ist,
    > will keiner hören..
    Das Lte netz ist auch müll außerhalb von Städten in Deutschland.
    Desweiteren 1.33¤ auf fünf jahre würde auf ein Jahr umgerechnet 6.65 ¤ betragen bei verträgen die im schnitt 20 ¤ kosten sollte das alles schon wieder eingenommen sein.
    Manchmal frage ich mich auch wie die Preispolitik unserer Deutschen Telkos so verteidigen kann entweder lasst ihr euch gern betrügen oder ihr verdient an dieser abzocke mit.
    Denn kein normaler mensch würde einen Volumentarif gegenüber einer Flatrate bevorzugen wenn die Preise dafür im angemessenen rahmen wären.
    Wir in deutschland sind auf den letzten Plätzen was mobiles Internet angeht.
    https://www.inside-handy.de/news/47361-bundesnetzagentur-bericht-telekommunikation-2016-2017
    Und erstaunlicherweise funktioniert das ganze auch im Eu ausland.
    Und wenn ich mir so die ausreden unserer deutschen Telkos anschaue wird mir schlecht https://www.itopnews.de/2017/12/telekom-vodafone-o2-so-rechtfertigen-sie-ihre-hohen-preise/
    Es spricht ja niemand davon das mann 150 Mbit pro Sekunde im mobilen netzt haben soll aber 3-10 Mbits sollten doch möglich sein das in einer Flatrate abzudecken.
    Das Problem hier aber ist klar mit 3-10 Mbit würden die Telkos keine Datenpakete mehr verkaufen können und ihnen würde einnahmen verloren gehen.

  12. Re: Wenn's Geld einbringt, dann eher gegen die Globalisierung

    Autor: ibsi 14.12.17 - 11:35

    Du hast vergessen zu erwähnen das man innerhalb der EU einfach von Staat zu Staat reisen kann, ohne Zollkontrollen. Weiterhin kann man einfach einen Job in anderen EU-Staaten annehmen.
    Stichwort: Freizügigkeit

  13. Re: Wenn's Geld einbringt, dann eher gegen die Globalisierung

    Autor: Eheran 14.12.17 - 16:36

    >Manchmal frage ich mich auch wie die Preispolitik unserer Deutschen Telkos so verteidigen kann entweder lasst ihr euch gern betrügen oder ihr verdient an dieser abzocke mit.
    Kannst du mir noch mal sagen wo ich diese, übrigens auch m.M.n. zu teuren, Verträge verteidige?
    Ich habe aber ein Problem, wenn jemand ein kleines Land zum Vergleich nimmt obwohl die viel weniger zahlen müssen. So ganz undifferenziert betrachte ich die Sache halt nicht. Absurd teuer ist es trotzdem, man denke etwa an SMS, die nach wie vor unglaublich teuer sind. MMS waren direkt eine Totgeburt, hat niemand gemacht und die Preise senken sie trotzdem nicht...

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