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Das gleiche wie mit den ersten Flatrates …

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  1. Das gleiche wie mit den ersten Flatrates …

    Autor: peh.guevara 12.12.19 - 16:38

    … als bei den ersten Internet-Flatrates die Leute einfach "drin" geblieben sind haben am Anfang auch alle Anbieter rumgeheult (und sogar gekündigt). Dabei haben sie Flat angeboten und dann rumgeheult wenn die Kunden auch Flat 24/7 genutzt haben (dabei wars ja explizit so beworben).

    Ich meine was erwarten die denn? Hätten sie halt ne Fair-Use-Regel in die AGB einbauen müssen. "Haushaltsübliche Mengen" was weiß ich. Wenn man halt zu blöd ist nen Anständigen Vertrag zu machen muss man sich nicht wundern.

    Als Kunden "aus versehen" im Roaming früher Rechnungen mit 4000+ Euro im Urlaub generiert hatten haben die Anbieter ja auch am Vertrag festgehalten.

  2. Re: Das gleiche wie mit den ersten Flatrates …

    Autor: Nullmodem 12.12.19 - 16:54

    peh.guevara schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > … als bei den ersten Internet-Flatrates die Leute einfach "drin"
    > geblieben sind haben am Anfang auch alle Anbieter rumgeheult (und sogar
    > gekündigt). Dabei haben sie Flat angeboten und dann rumgeheult wenn die
    > Kunden auch Flat 24/7 genutzt haben (dabei wars ja explizit so beworben).
    >
    > Ich meine was erwarten die denn? Hätten sie halt ne Fair-Use-Regel in die
    > AGB einbauen müssen. "Haushaltsübliche Mengen" was weiß ich. Wenn man halt
    > zu blöd ist nen Anständigen Vertrag zu machen muss man sich nicht wundern.
    >
    > Als Kunden "aus versehen" im Roaming früher Rechnungen mit 4000+ Euro im
    > Urlaub generiert hatten haben die Anbieter ja auch am Vertrag festgehalten.

    Genau so.

  3. Re: Das gleiche wie mit den ersten Flatrates …

    Autor: Teeklee 12.12.19 - 16:55

    Ist halt normal, wenn man kassieren will, hat der Kunde halt Pech gehabt. Selber schuld, dass er unterschrieben hat.
    Wenn der Kunde, dann Plötzlich den Vertrag nutzt, und dadurch ein Nachteil für das Unternehmen entsteht, ist es Plötzlich Betrug, oder ausnutzten der Konditionen.

    Hier mal eine andere o2 Story vor ca. 5-6 Jahren.
    Meine Mutter telefoniert oft zu ihren Eltern in einem anderem EU-Land. Vielleicht so ca 1-2 Stunden in der Woche. Sie zahlt auch dafür extra pro Minute ganz nach Vertrag.
    Eines Tages blockiert o2 dann für sie alle Auslandstelefonate, weil sie die günstigen Raten ausnutzen würde...

  4. Re: Das gleiche wie mit den ersten Flatrates …

    Autor: Faksimile 12.12.19 - 19:20

    Dann würden ja die möglichen Kunden, die diese Regelungen verstehen, keinen Vertrag abschließen. Und wenn sich dann verbreitet, das die Kunden vera ... werden sollen, dann ...

  5. Re: Das gleiche wie mit den ersten Flatrates …

    Autor: webbanger 12.12.19 - 22:33

    Oder den Versprechend, dass die Putzfrau das Klo reinigt. Scheißt man dann widerlich auf den Deckel mit Durchfall, macht es keiner mehr.

  6. Re: Das gleiche wie mit den ersten Flatrates …

    Autor: knete 13.12.19 - 05:54

    peh.guevara schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > … als bei den ersten Internet-Flatrates die Leute einfach "drin"
    > geblieben sind haben am Anfang auch alle Anbieter rumgeheult (und sogar
    > gekündigt). Dabei haben sie Flat angeboten und dann rumgeheult wenn die
    > Kunden auch Flat 24/7 genutzt haben (dabei wars ja explizit so beworben).
    >
    > Ich meine was erwarten die denn? Hätten sie halt ne Fair-Use-Regel in die
    > AGB einbauen müssen. "Haushaltsübliche Mengen" was weiß ich. Wenn man halt
    > zu blöd ist nen Anständigen Vertrag zu machen muss man sich nicht wundern.
    >
    > Als Kunden "aus versehen" im Roaming früher Rechnungen mit 4000+ Euro im
    > Urlaub generiert hatten haben die Anbieter ja auch am Vertrag festgehalten.

    Stehe auch hinter dir. Im ersten Threads ist aber der Provider threat da hat man kein Verständnis für einen Verbraucher

  7. Re: Das gleiche wie mit den ersten Flatrates …

    Autor: treysis 13.12.19 - 10:04

    peh.guevara schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich meine was erwarten die denn? Hätten sie halt ne Fair-Use-Regel in die
    > AGB einbauen müssen. "Haushaltsübliche Mengen" was weiß ich. Wenn man halt
    > zu blöd ist nen Anständigen Vertrag zu machen muss man sich nicht wundern.

    Nennt sich im deutschen Recht 'Treu und Glauben' und ist automatisch Bestandteil jedes Vertrages, ohne explizit erwähnt werden zu müssen.

    > Als Kunden "aus versehen" im Roaming früher Rechnungen mit 4000+ Euro im
    > Urlaub generiert hatten haben die Anbieter ja auch am Vertrag festgehalten.

    Nur wurde dort die Leistung nach Konditionen genutzt. Da kann man höchstens überlegen, was dem Anbieter tatsächlich als Schaden entstanden ist und inwieweit der Anbieter eine Schadensminderungspflicht gehabt hätte. Lässt sich nicht wirklich vergleichen.

  8. Re: Das gleiche wie mit den ersten Flatrates …

    Autor: Teeklee 13.12.19 - 10:45

    treysis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > peh.guevara schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich meine was erwarten die denn? Hätten sie halt ne Fair-Use-Regel in
    > die
    > > AGB einbauen müssen. "Haushaltsübliche Mengen" was weiß ich. Wenn man
    > halt
    > > zu blöd ist nen Anständigen Vertrag zu machen muss man sich nicht
    > wundern.
    >
    > Nennt sich im deutschen Recht 'Treu und Glauben' und ist automatisch
    > Bestandteil jedes Vertrages, ohne explizit erwähnt werden zu müssen.
    >
    > > Als Kunden "aus versehen" im Roaming früher Rechnungen mit 4000+ Euro im
    > > Urlaub generiert hatten haben die Anbieter ja auch am Vertrag
    > festgehalten.
    >
    > Nur wurde dort die Leistung nach Konditionen genutzt. Da kann man höchstens
    > überlegen, was dem Anbieter tatsächlich als Schaden entstanden ist und
    > inwieweit der Anbieter eine Schadensminderungspflicht gehabt hätte. Lässt
    > sich nicht wirklich vergleichen.

    Doch es lässt sich Vergleichen, beide haben nach Konditionen gehandelt. Der einte hat viele Daten im Ausland verbraten während das Telefon an der Grenz mit dem falschen Netz verbunden war, der andere hat viele Telefonate im Inland gemacht.

    Im übrigen gilt auch Treu und Glauben, in die andere Richtung. Keiner der im Urlaub war erwartet, eine 6000 Euro Rechnung. War aber Telefónica lange egal, da wurde auch keine "Rücksicht auf die Rechte, Rechtsgüter und Interessen des anderen Teils " (Zitat aus Wikipedia) genommen. Mittlerweile wurde das Problem aber schon behoben, indem eine Obergrenze von unter 100 Euro implementiert wurde.

  9. Re: Das gleiche wie mit den ersten Flatrates …

    Autor: treysis 13.12.19 - 11:43

    Teeklee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > treysis schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > peh.guevara schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ich meine was erwarten die denn? Hätten sie halt ne Fair-Use-Regel in
    > > die
    > > > AGB einbauen müssen. "Haushaltsübliche Mengen" was weiß ich. Wenn man
    > > halt
    > > > zu blöd ist nen Anständigen Vertrag zu machen muss man sich nicht
    > > wundern.
    > >
    > > Nennt sich im deutschen Recht 'Treu und Glauben' und ist automatisch
    > > Bestandteil jedes Vertrages, ohne explizit erwähnt werden zu müssen.
    > >
    > > > Als Kunden "aus versehen" im Roaming früher Rechnungen mit 4000+ Euro
    > im
    > > > Urlaub generiert hatten haben die Anbieter ja auch am Vertrag
    > > festgehalten.
    > >
    > > Nur wurde dort die Leistung nach Konditionen genutzt. Da kann man
    > höchstens
    > > überlegen, was dem Anbieter tatsächlich als Schaden entstanden ist und
    > > inwieweit der Anbieter eine Schadensminderungspflicht gehabt hätte.
    > Lässt
    > > sich nicht wirklich vergleichen.
    >
    > Doch es lässt sich Vergleichen, beide haben nach Konditionen gehandelt. Der
    > einte hat viele Daten im Ausland verbraten während das Telefon an der Grenz
    > mit dem falschen Netz verbunden war, der andere hat viele Telefonate im
    > Inland gemacht.
    >
    > Im übrigen gilt auch Treu und Glauben, in die andere Richtung. Keiner der
    > im Urlaub war erwartet, eine 6000 Euro Rechnung. War aber Telefónica lange
    > egal, da wurde auch keine "Rücksicht auf die Rechte, Rechtsgüter und
    > Interessen des anderen Teils " (Zitat aus Wikipedia) genommen. Mittlerweile
    > wurde das Problem aber schon behoben, indem eine Obergrenze von unter 100
    > Euro implementiert wurde.

    Das Problem ist, dass bei der Auslandsnutzung aber auch die Interessen der Telefonica betroffen waren, da sie für den Traffic aufkommen mussten, den der Kunde verursacht hat. Deswegen sage ich ja: Schadensminderungspflicht. Darunter haftet der Kunde. Ist ja gut, dass das jetzt mit 100 Euro festgesetzt wurde. Manche Sachen ergeben sich halt erst durch Rechtsprechung, weil wir eben ein abstraktes Gesetz haben, und kein Fallrecht.

  10. Re: Das gleiche wie mit den ersten Flatrates …

    Autor: tomate.salat.inc 13.12.19 - 11:43

    peh.guevara schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als Kunden "aus versehen" im Roaming früher Rechnungen mit 4000+ Euro im
    > Urlaub generiert hatten haben die Anbieter ja auch am Vertrag festgehalten.

    Eben. So schaut es aus und deswegen fehlt mir jedes Mitleid für O2. Ich hätte es dem Kläger durchaus gegönnt auch mehr zu bekommen :-).

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