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Fachkräfte sind doch

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  1. Fachkräfte sind doch

    Autor: DY 10.07.18 - 07:13

    zu hunderttausenden (besser: Millionen), genau aus diesem Anlassargumentativ mit offenen Armen aufgenommen worden. Arbeiten die alle in akademischen Berufen?

  2. Re: Fachkräfte sind doch

    Autor: Zockmock 10.07.18 - 07:30

    ¯\_(ツ)_/¯

  3. Re: Fachkräfte sind doch

    Autor: Snooozel 10.07.18 - 08:23

    > zu hunderttausenden (besser: Millionen), genau aus diesem
    > Anlassargumentativ mit offenen Armen aufgenommen worden. Arbeiten die alle
    > in akademischen Berufen?

    In die sind auch noch meist Männlich, körperlich Fit und im richtigen Alter für den Tiefbau.
    Allerdings scheint hier das übliche Problem zu greifen: kaum einer bildet noch aus.

  4. Re: Fachkräfte sind doch

    Autor: demon driver 10.07.18 - 08:50

    DY schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zu hunderttausenden (besser: Millionen),

    Ach, wieviele "Millionen" sind es denn?

    > genau aus diesem Anlassargumentativ mit offenen Armen aufgenommen worden

    Nein.

    Die sind aufgenommen worden, weil sie vor Bedrohungen geflohen sind. Bedrohungen, die die "Erste Welt" mit ihrem Wirtschaftssystem und dem daraus folgenden Zwang zur unerbittlichen planetarischen Ausbeutung, mit ihrer Waffen- und Kriegsgeräteindustrie und deren Exporttätigkeit sowie mit ihren Weltordnungskriegen zumal mitzuverantworten hat. Dass es in Politik und Wirtschaft Idiot/inn/en gab, die – zum Teil in naiver, zum Teil in scheinheiliger Absicht – potenziellen Rassist/inn/en, die eine solche Notwendigkeit nicht schon von vornherein einzusehen in der Lage sind, Zusatzargumente dafür zu liefern versucht haben, hat den Rassist/inn/en leider auch zusätzliche Munition für ihre menschenfeindliche Hetze gegeben.

  5. Re: Fachkräfte sind doch

    Autor: chefin 10.07.18 - 09:03

    ohje, ohje, wie schlimm

    Ja, die Syrer sind geflohen weil sie Krieg haben. Wieviel Syrer sind den hier?

    Fliehen tun aktuell die Afrikaner und da ist kein Krieg. Das sind Wirtschaftsflüchtlinge.

    Und der Vergleich mit den Pflegekräften ist humbug. Pflegekräfte werden für immer gebraucht, weil wir nicht plötzlich anfangen früher zu sterben. Bauarbeiter werden nur gebraucht um den Rückstau abzuarbeiten. Weil ein Konkurrent seinen Auftrag platziert hat und nun keine kapazitäten mehr frei sind. So sahnt der Konkurrent ab und man kann nichts machen um es zu ändern und auch ein paar Krümel abzubekommen. Aber irgendwann sind alle Leitungen gelegt und dann sind all die Arbeiter im Baugewerbe wieder arbeitslos. Da finde ich es besser, wenn man sich die Arbeit etwas streckt und nur soviel wächst, wie die Zukunft verkraftet.

  6. Re: Fachkräfte sind doch

    Autor: demon driver 10.07.18 - 09:37

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ohje, ohje, wie schlimm

    Oh, danke für diese beredte Selbstauskunft! Da weiß man gleich, woran man ist.

    Im Grunde bräuchte, wer Humanist und als solcher an einer sachlichen Diskussion interessiert ist, an der Stelle schon nicht mehr weiterzulesen, aber ich bin ja guten Willens, also schauen wir doch mal, was da noch kommt!

    > Ja, die Syrer sind geflohen weil sie Krieg haben. Wieviel Syrer sind den
    > hier?

    Zu faul zum Selbst-Suchen, oder kein Interesse an Fakten, weil sie die menschenfeindliche Hetze erschweren? Ende 2017 waren es knapp 700.000 (Quelle: Statistisches Bundesamt), und die drittgrößte Ausländergruppe nach Türken und Polen.

    > Fliehen tun aktuell die Afrikaner und da ist kein Krieg. Das sind
    > Wirtschaftsflüchtlinge.

    Ach wirklich? Hier mal die Liste von Konflikten in Afrika (Wikipedia), da sind mehr als genug dabei, die bis heute fortbestehen. Auch hier: entweder du weißt nicht, wovon du redest, und willst es auch nicht wissen, oder du weißt es insgeheim besser, aber auch das hält dich nicht vom menschenfeindlichen Hetzen ab. Das übliche halt unter deutschen Fremdenfeind/inn/en, die besonders seit 2015 ihre hässliche Fratze verbreiteter und offener zeigen als je zuvor, jedenfalls nach '45. Wüsste man's nicht besser, man könnte glauben, es läge irgendwie an den Genen.

    Jetzt mal ganz abgesehen davon, dass allein schon das Wort "Wirtschaftsflüchtlinge" ein rassistischer und menschenfeindlicher, hetzerischer Euphemismus für Notleidende ist, deren Not das globale Wirtschaftssystem und seine Hauptprofiteursstaaten einschlägig mitverursachen und aufrechterhalten, obwohl sie durch vern+ünftige Verteilungskonzepte leicht zu beheben wäre. Es sind die Opfer permanenter unterlassener Hilfeleistung auf globaler Ebene.

    > Und der Vergleich mit den Pflegekräften [...]

    Ist nicht mein Thema.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 10.07.18 09:40 durch demon driver.

  7. Re: Fachkräfte sind doch

    Autor: chefin 10.07.18 - 09:50

    lol, spaßvogel

    Die Liste an Konflikten in Afrika musst du aber um die Liste an Konflikten ein Europa erweitern und dich dann fragen, wieso wir noch hier sind. Ne...also das ist einfach keine Grundlage für eine Diskussion um das aktuelle Flüchtlingsproblem.

    Wenn du die historische Entwicklung diskuttieren willst, fang doch mal an, wie wir Deutschland aufgebaut haben, nachdem Hitler dafür gesorgt hat, das 20 Millionen Deutsche gestorben sind, das Land in Schutt und Asche gelegt hat und wieso wir heute so begehrt sind bei Wirtschaftsflüchtlingen. Nur hat diese Diskussion nichts mit dem Thema Fachkräftemangel zu tun.

  8. Re: Fachkräfte sind doch

    Autor: demon driver 10.07.18 - 10:03

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lol, spaßvogel

    War klar, dass da nichts mehr zu den entscheidenden Punkten kommt, in denen du Widerspruch zu äußern versucht hast.

    > Die Liste an Konflikten in Afrika musst du aber um die Liste an Konflikten
    > ein Europa erweitern

    Wieso, was haben wir denn in Deutschland in den letzten Jahrzehnten für kriegerische Auseinandersetzungen, die Fluchtgründe bedeuten würden? In Österreich? In der Schweiz? Luxemburg? Frankreich, Belgien? In den Niederlanden? (Auf dem Balkan haben wir dagegen kräftig mitgeholfen, Fluchtgründe zu schaffen, damals im völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Serbien zur vollständigen Zerschlagung (Rest-) Jugoslawiens und der Aufteilung der Märkte auf unsere Konzerne.)

    > Wenn du die historische Entwicklung diskuttieren willst

    Nö. Hier und mit dir ganz sicher nicht...

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