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Nach 80 Million Bundestrainern, 80 Millionen Virologen, bekommen wir nun 80 Millionen Meteorologen

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  1. Nach 80 Million Bundestrainern, 80 Millionen Virologen, bekommen wir nun 80 Millionen Meteorologen

    Autor: uschatko 21.07.21 - 19:46

    Dem durchschnittlichen Bürgern nutzen die EFAS Meldungen genau nichts, die müssen erstmal übersetzt werden. Seit über 20 Jahren ist Wetter mein Hobby aber ich will gar keinen Zugriff darauf.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.07.21 19:46 durch uschatko.

  2. Re: Nach 80 Million Bundestrainern, 80 Millionen Virologen, bekommen wir nun 80 Millionen Meteorologen

    Autor: Flobo.org 21.07.21 - 20:00

    Quelle: https://www.nordisch.info/england/wetter-expertin-fassungslos-deutschland-wusste-dass-die-flut-kommt/
    Bzw: https://www.thetimes.co.uk/article/germany-knew-the-floods-were-coming-but-the-warnings-didnt-work-cn99wjxzs

    "Da heißt es nämlich, berichtet die Sunday Times, dass den deutschen Behörden frühzeitig Warnberichte vorgelegen haben müssen, deren Detailtiefe einen im Nachhinein schaudern lässt.

    Von „extremen Überschwemmungen“ nicht nur im Rheinland, sondern konkret an Ahr und Erft war darin die Rede. Sogar Städte wie Hagen und Alena, die zumindest in NRW mit zu den am schlimmsten betroffenen Gebieten zählen, werden in den Warnungen namentlich genannt, wie es heißt. Das alles 24 Stunden vor der Katastrophe."

    Die Warnungen waren konkret und verständlich. Höchste Warnstufe (Lebensgefahr!) für Ahr Erft usw.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.07.21 20:01 durch Flobo.org.

  3. Re: Nach 80 Million Bundestrainern, 80 Millionen Virologen, bekommen wir nun 80 Millionen Meteorologen

    Autor: HeroFeat 21.07.21 - 20:09

    Also ich habe keine Ahnung vom Fußball, habe auch dementsprechend da noch nie etwas kommentiert. Aber OpenData zu fordern ist jetzt etwas das jeder kann und sollte.

    Die Daten müssen ja noch nicht mal für einen selbst interessant sein, aber jemand der sich damit beschäftigen möchte sollte dazu die Möglichkeit haben wenn es von Steuergeldern finanziert ist.

  4. Re: Nach 80 Million Bundestrainern, 80 Millionen Virologen, bekommen wir nun 80 Millionen Meteorologen

    Autor: eyeQ711 21.07.21 - 21:10

    diese Nordisch Seite hat im Impressum einen AP genannt, welcher auch eine St. Petersburg Info Seite betreibt. Die englische Sun ist extrem Pro-Brexit und nutzt jede vermeintliche Schwäche in einem EU Land um die Unfähigkeitskeule zu schwingen.

    Meiner Meinung nach ist die Quellenlage für Feststellungen wie

    "Von „extremen Überschwemmungen“ nicht nur im Rheinland, sondern konkret an Ahr und Erft war darin die Rede. Sogar Städte wie Hagen und Alena, die zumindest in NRW mit zu den am schlimmsten betroffenen Gebieten zählen, werden in den Warnungen namentlich genannt, wie es heißt. Das alles 24 Stunden vor der Katastrophe."

    etwas dünn. Zumal diese "Meldungen" ja nach wie vor nicht öffentlich zugänglich sind.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.07.21 21:11 durch eyeQ711.

  5. Re: Nach 80 Million Bundestrainern, 80 Millionen Virologen, bekommen wir nun 80 Millionen Meteorologen

    Autor: Flobo.org 21.07.21 - 21:27

    Die SZ berichtet auch darüber, auch hinter einer Paywall.

    ¤: Habe echt keine Ahnung mehr wo ich das aufgeschnappt hatte und das waren die erstbesten Google Treffer.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.07.21 21:29 durch Flobo.org.

  6. Re: Nach 80 Million Bundestrainern, 80 Millionen Virologen, bekommen wir nun 80 Millionen Meteorologen

    Autor: norinofu 21.07.21 - 22:36

    Flobo.org schrieb:

    >Das alles 24 Stunden vor der Katastrophe."
    >
    > Die Warnungen waren konkret und verständlich. Höchste Warnstufe
    > (Lebensgefahr!) für Ahr Erft usw.

    Uns was möchtest du mit dem Wissen in max. 24h erreichen?
    Bevölkerung evakuieren ok, damit kannst du Personenschäden abwenden. Talsperren leeren, ist z.B. an der Wupper erfolgt. Nur kam viel mehr runter, als die Sperren aufnehmen konnten.

    Dass ein kompletter Ort absäuft und die Häuser zerstört werden kannst du in 24h nicht verhindern. Man darf das nicht mit einem Hochwasser an den großen Flüssen vergleichen, bei denen es einen Hochwasserschutz gibt. Denn hier hat man einen gewissen Vorlauf aufgrund der Pegelmessungen.

    Was hier passiert ist, dem kann man nur langfristig entgegenwirken, indem man dem Wasser Raum gibt und z.B. nicht in Auen oder Überflutungsbereiche Baugebiete legt. Konsequenterweise sollte man jetzt betroffene Gebiete evtl. sogar rückbauen. Aber nicht nur das Wasser aus Bächen und Flüssen ist ein Problem sondern auch das Oberflächenwasser, dass nicht schnell genug versickern kann. Hier braucht es Lösungen wie Gräben oder Rückhaltebecken die das Wasser von den Orten fernhält oder zumindest bremst. In den Orten bzw. Städten muss die Kanalisation angepasst werden um größere Mengen Wasser aufnehmen zu können, das bedingt andere Abwassersysteme, z.B. getrennt für Abwasser und Regen- bzw. Oberflächenwasser oder tropfenförmige Röhren, die am unteren Ende schlanker sind.

    Bei uns im Ort gibt es zwischen den versch. neueren Wohngebieten z.B. Schneisen von 5 m Breite, durch die ein Graben die Wohnbebauung hört ca. 2m über dem tiefsten Punkt am Hang auf. Dann kommt etwas Grün und ein Rückhaltebecken. Feldwege, die bergab führen haben breite Querrinnen mit Gitter, die das Wasser in den Graben neben dem Weg führen. Vergleicht man das mit den Gebieten, die vor 30 - 40 Jahren erschlossen wurden, ist ein deutlicher Unterschied zu erkennen, auch was die Flächenversiegelung auf den Grundstücken betrifft. Der Ortskern entlang des Bachs würde über die Jahre so gestaltet, dass der Bach Fläche bekommt, im Zweifel saufen erstmal Schrebergärten und der Park ab. Alte gefährdete Häuser werden von der Verwaltung aufgekauft und ggf. abgerissen.

    Ein paar Orte weiter wurde ein Sumpfgebiet trocken gelegt und Baugebiet daraus gemacht. Kein Einheimischer hat dort gebaut und die Leute wundern sich, warum die Elementarschädenversicherung dort so teuer ist.

  7. Re: Nach 80 Million Bundestrainern, 80 Millionen Virologen, bekommen wir nun 80 Millionen Meteorologen

    Autor: Hotohori 21.07.21 - 23:33

    norinofu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Flobo.org schrieb:
    >
    > >Das alles 24 Stunden vor der Katastrophe."
    > >
    > > Die Warnungen waren konkret und verständlich. Höchste Warnstufe
    > > (Lebensgefahr!) für Ahr Erft usw.
    >
    > Uns was möchtest du mit dem Wissen in max. 24h erreichen?
    > Bevölkerung evakuieren ok, damit kannst du Personenschäden abwenden.

    Allein das reicht schon völlig. 24h ist eine Menge Zeit, in der Zeit können die Leute wichtige Dinge in Sicherheit bringen, falls doch nur der Keller überflutet wird, und sich dann auch selbst inkl. wichtigsten Papieren, etc.

    Soweit ich mitbekommen habe wird immer noch eine 4stellige Personen Anzahl als vermisst angesehen. Also nicht gerade wenige mögliche Opfer.

  8. Re: Nach 80 Million Bundestrainern, 80 Millionen Virologen, bekommen wir nun 80 Millionen Meteorologen

    Autor: Atrocity 22.07.21 - 07:08

    "Bevölkerung evakuieren ok"
    Meinst Du nicht dass jedes Opfer eines zu viel ist wenn man bedenkt dass konkrete Warnungen existierten? Und nicht 24h vorher, die wurden wohl schon bis zu 4 Tage vorher sehr eindeutig.

  9. Re: Nach 80 Million Bundestrainern, 80 Millionen Virologen, bekommen wir nun 80 Millionen Meteorologen

    Autor: Flobo.org 22.07.21 - 08:23

    Ernsthaft? o,O
    Mit dem Wissen könnte man Menschen vorwarnen das sie nicht im Schlaf überrascht werden, wenn das Haus weggespült wird ?
    Wer die Bilder von dort gesehen hat dürfte wissen das genau das das Ziel wäre:

    Menschen in Sicherheit bringen !

  10. Re: Nach 80 Million Bundestrainern, 80 Millionen Virologen, bekommen wir nun 80 Millionen Meteorologen

    Autor: norinofu 22.07.21 - 09:08

    Doch, jedes einzelne Opfer ist tragisch, so war das auch nicht gemeint.
    Hinterher kommen und analysieren, was zu welchem Zeitpunkt für den betroffenen Ort die Region schon alles bekannt war, ist einfach, denn du weißt ja, wo es passiert ist. Vorher für eine Region die richtigen Schlüsse ziehen ist was ganz anderes. Die Analyse hinterher ist ebenfalls wichtig um daraus die richtigen Schlüsse für die Zukunft zu ziehen.

    Setzt dich mal mit den ganzen Warnungen auseinander, die du aktuell schon als Bürger bekommst (NINA, Katwarn, Radio, Wetterbericht,...) und überlege dann, was davon später auch genau bei dir eingetroffen ist. Wie reagierst du auf solche Meldungen im Voraus?

    Jetzt liegt 24h oder früher eine Unwetterwarnung in den Leitstellen / Behörden vor, die gleich mehrere Kreise oder sogar Bundesländer betrifft. Willst du die jetzt alle Bewohner evakuieren? Wenn ja, wohin? Was tust du mit denen, die nicht wollen? Was machst du, wenn du alle drei Tage so eine Meldung bekommst? (NINA hat bei mir in der Woche sogar nahezu täglich eine Warnung vor extremem Gewitter und Starkregen rausgehauen) Jedesmal evakuieren? Irgendwann zeigen die Leute dir einen Vogel.

    Ja, der Katschutz hat Mängel, ob er beim Bevölkerungsschutz versagt hat, mag ich nicht beurteilen. Auch sollte man unterscheiden, ob es um den Schutz von Menschen oder Sachwerten geht.
    Diesmal waren Regionen betroffen, die man so nicht auf dem Zettel hatte. Und ja, es hat wohl ein solches Ereignis gebraucht um die Menschen aufzuschrecken - leider.
    Aber egal was man im Katschutz tut, 100% Sicherheit kann es nicht geben.
    Für z.B. AKW oder Chemieanlagen gibt es entsprechende Evakuierungspläne eingeteilt nach Entfernungszonen, wer bei einem Schadensereignis wohin evakuiert wird. Da ist aber der Schadensort und grobe Schadensbild klar und man kann davon ausgehen, dass die Straßen komplett vorhanden und in Takt sind.
    Wie willst du sows für ein Regenereignis abbilden, dass quasi jederzeit irgendwo auftreten kann?

    Braunsbach ist bei mir in der Nähe. Die sind 2006 komplett weggespült worden. Das konnte sich vorher auch keiner vorstellen.

    Nur auf die öffentliche Hand zu hoffen, kann es aber nicht sein. Jeder Mensch hat ein Hirn, das er verwenden kann.
    Ich hoffe, dass jeder nicht direkt Betroffene (die direkt betroffenen haben gerade ganz andere Sorgen) aus diesen schlimmen Ereignissen, die die letzten Jahre auftetreten sind, etwas für sich lernt und z.B. kritisch hinterfragt, ob das Baugrundstück so toll ist oder evtl. doch in einer Senke liegt. Seinen Kram im Garten aufräumt oder sichert, wenn der nächste Sturm angekündigt ist. Sich mit dem Wolkenbild am einegenen Ort auseinandersetzt und irgendwann erkennt, aus welcher Ecke kommen die Wolken, wenn mehr Regen unterwegs ist.
    Leider haben das viele Menschen verlernt und verlassen sich nur noch auf andere.

    Auch wenn es vermutlich anders rüberkommt, ich finde es ebenfalls absolut schrecklich, was der Regen in den betroffenen Regionen angerichtet hat.
    Aber wie hätte man sich darauf vorbereiten sollen? Planungen und Baumaßnahmen an Kanalisation, Bebauung usw. dauern Jahre bis Jahrzehnte und wenn man dann schaut, was sich daraus Mehrkosten ergeben, schreien nicht wenige Bürger Geldverschwendung.
    Evtl. müsste auch das eine oder andere Gebäude weg, um der Natur wieder mehr Raum zugeben.
    Jetzt hat sich ein Bild in die Köpfe eingebrannt, das die Chance auf Veränderung bietet - zumindest eine zeitlang.

  11. Re: Nach 80 Million Bundestrainern, 80 Millionen Virologen, bekommen wir nun 80 Millionen Meteorologen

    Autor: norinofu 22.07.21 - 09:33

    Mit dem Wissen, dass du vorher oder hinterher hattest?

    Wenn vorher, ist das deine Chanze dich im Katastrophen bzw. Bevölkerungsschutz zu engagieren!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.07.21 09:35 durch norinofu.

  12. Re: Nach 80 Million Bundestrainern, 80 Millionen Virologen, bekommen wir nun 80 Millionen Meteorologen

    Autor: HeroFeat 22.07.21 - 10:46

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > norinofu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Flobo.org schrieb:
    > >
    > > >Das alles 24 Stunden vor der Katastrophe."
    > > >
    > > > Die Warnungen waren konkret und verständlich. Höchste Warnstufe
    > > > (Lebensgefahr!) für Ahr Erft usw.
    > >
    > > Uns was möchtest du mit dem Wissen in max. 24h erreichen?
    > > Bevölkerung evakuieren ok, damit kannst du Personenschäden abwenden.
    >
    > Allein das reicht schon völlig. 24h ist eine Menge Zeit, in der Zeit können
    > die Leute wichtige Dinge in Sicherheit bringen, falls doch nur der Keller
    > überflutet wird, und sich dann auch selbst inkl. wichtigsten Papieren,
    > etc.

    Mich würde ja interessieren wie viele noch schnell in den Keller gerannt sind um noch irgendwas zu retten.

    Wenn das vorab klar gewesen wäre hätte man den Leuten vielleicht noch mal erklären können das Keller gefährlich sind wenn das Wasser rein läuft. Das hätte vielleicht schon den ein oder anderen gerettet.

  13. Re: Nach 80 Million Bundestrainern, 80 Millionen Virologen, bekommen wir nun 80 Millionen Meteorologen

    Autor: norinofu 22.07.21 - 12:06

    Aber nochmal, wie viele Leute möchtest du vorsorglich evakuieren 1.000, 10.000, 100.000?
    In einem anderen Thread ist ein Video mit den versch. Wetterkarten verlinkt, da sieht man, wie sich das Gebiet und die Mengen über die versch. Vorhersagen verschieben.
    Zu dem direkt von oben kommt dann ja auch noch das, was in den Flüssen landet. Regnet es "hinterm Berg" ab passiert evtl. gar nix.

    Da ist auch die Rede von einer bestimmten Menge in 24h. Ob nun 200 Liter über den ganzen Tag verteilt abregnen oder innerhalb einer Stunde runter kommen hat ganz unterschiedliche Auswirkungen. Die Kanalisation kann mit 200 Litern in 24h eher umgehen als mit 200 l in 1 h. Ein Flusspegel steigt deutlich langsamer bei 200l bei 24h.

    Wetter im Fernsehen, Internet, Warnapps haben ebenfalls vor dem Starkregen gewarnt. Fernsehen allerdings eher grob. Also war auch genug Zeit selbst auf die Idee zu kommen, dass evtl. der Keller volllaufen könnte.
    Wie gehst du mit solchen Infos um? Hast du jemals nach deinen Sachen im Keller geschaut, wenn es eine entsprechende Meldung gab?

    Wie viel früher soll die Bevölkerung also in Sicherheit gebracht bzw. gewarnt werden? Manchmal kommt es dann doch so schnell, dass man nicht mehr richtig reagieren kann.

  14. Re: Nach 80 Million Bundestrainern, 80 Millionen Virologen, bekommen wir nun 80 Millionen Meteorologen

    Autor: lestard 22.07.21 - 15:11

    uschatko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dem durchschnittlichen Bürgern nutzen die EFAS Meldungen genau nichts, die
    > müssen erstmal übersetzt werden.

    Und genau diese Übersetzungsleistung könnten Apps machen, sie bräuchten aber die Daten dazu. Darum geht es bei Open-Data ja: Die Daten zur Verfügung stellen, damit andere damit etwas sinnvolles anfangen können.

  15. Re: Nach 80 Million Bundestrainern, 80 Millionen Virologen, bekommen wir nun 80 Millionen Meteorologen

    Autor: HeroFeat 22.07.21 - 18:27

    Und die "Rohdaten" kann man ja auch mit einer massiven Warnung versehen. Das wäre ja alles kein Problem.

  16. Re: Nach 80 Million Bundestrainern, 80 Millionen Virologen, bekommen wir nun 80 Millionen Meteorologen

    Autor: thinksimple 22.07.21 - 21:15

    Flobo.org schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Quelle: www.nordisch.info
    > Bzw: www.thetimes.co.uk
    >
    > "Da heißt es nämlich, berichtet die Sunday Times, dass den deutschen
    > Behörden frühzeitig Warnberichte vorgelegen haben müssen, deren Detailtiefe
    > einen im Nachhinein schaudern lässt.
    >
    > Von „extremen Überschwemmungen“ nicht nur im Rheinland, sondern
    > konkret an Ahr und Erft war darin die Rede. Sogar Städte wie Hagen und
    > Alena, die zumindest in NRW mit zu den am schlimmsten betroffenen Gebieten
    > zählen, werden in den Warnungen namentlich genannt, wie es heißt. Das alles
    > 24 Stunden vor der Katastrophe."
    >
    > Die Warnungen waren konkret und verständlich. Höchste Warnstufe
    > (Lebensgefahr!) für Ahr Erft usw.


    Das ganze gabs 2002 auch in GB Da wussten viele hinterher auch was vorher war.......Und das man das ja nur so und so interpretieren hätte müssen...Wenn man das Ergebnis vorher kennt ist der Rechnungsweg immer einfacher...

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  17. Re: Nach 80 Million Bundestrainern, 80 Millionen Virologen, bekommen wir nun 80 Millionen Meteorologen

    Autor: thinksimple 22.07.21 - 21:19

    HeroFeat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hotohori schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > norinofu schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Flobo.org schrieb:
    > > >
    > > > >Das alles 24 Stunden vor der Katastrophe."
    > > > >
    > > > > Die Warnungen waren konkret und verständlich. Höchste Warnstufe
    > > > > (Lebensgefahr!) für Ahr Erft usw.
    > > >
    > > > Uns was möchtest du mit dem Wissen in max. 24h erreichen?
    > > > Bevölkerung evakuieren ok, damit kannst du Personenschäden abwenden.
    > >
    > > Allein das reicht schon völlig. 24h ist eine Menge Zeit, in der Zeit
    > können
    > > die Leute wichtige Dinge in Sicherheit bringen, falls doch nur der
    > Keller
    > > überflutet wird, und sich dann auch selbst inkl. wichtigsten Papieren,
    > > etc.
    >
    > Mich würde ja interessieren wie viele noch schnell in den Keller gerannt
    > sind um noch irgendwas zu retten.
    >
    > Wenn das vorab klar gewesen wäre hätte man den Leuten vielleicht noch mal
    > erklären können das Keller gefährlich sind wenn das Wasser rein läuft. Das
    > hätte vielleicht schon den ein oder anderen gerettet.


    Wenn man auch in Erdbeben oder Tornadogebieten schaut gibt es soviel die glauben sie müssten irgendwelche Gegenstände noch retten...Auch bei Fluten...Es glauben einige das die noch viel Zeit hätten mal das im Keller gesammelte hoch tragen zu müssen.....
    Manche hängen mehr an Dingen als am Leben.....

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  18. Re: Nach 80 Million Bundestrainern, 80 Millionen Virologen, bekommen wir nun 80 Millionen Meteorologen

    Autor: spezi 24.07.21 - 17:07

    lestard schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > uschatko schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dem durchschnittlichen Bürgern nutzen die EFAS Meldungen genau nichts,
    > die
    > > müssen erstmal übersetzt werden.
    >
    > Und genau diese Übersetzungsleistung könnten Apps machen, sie bräuchten
    > aber die Daten dazu.

    Problem ist natürlich auch, dass man solche Apps dann ernst nehmen muss.

    Aus einem Spiegel-Artikel vom 22.7., leider Spiegel+:

    "Das Szenario, auf das sich die Gemeinde dann vorbereitet habe, sei von einem maximalen Höchststand von 4,20 Meter ausgegangen, also rund einen halben Meter über dem Höchststand von 3,71 Meter am 2. Juni 2016. Dementsprechend sei Mayschoß befestigt worden. Kunz: »Wir dachten alle, das wird auf jeden Fall ausreichen.«

    Am Mittwochmittag sah es zunächst so aus, als sollte der Bürgermeister recht behalten. Wie viele andere im Ort hat Kunz die App »Meine Pegel« auf seinem Handy installiert, die die vorhergesagten Höchststände für Altenahr anzeigt. »Das ist die für uns relevante Größe«, sagt Kunz, »wir sind Hochwasser gewohnt.« Vorhersagen für die Ahr stellte auch das rheinland-pfälzische Landesamt für Umwelt ins Internet.

    Zunächst habe die Prognose des Wetterdienstes mit 2,50 Meter noch im grünen Bereich gelegen. Zwischen 13 und 14 Uhr sei dann mit 3,30 Meter eine deutliche Korrektur nach oben erfolgt, die den CDU-Mann aber immer noch nicht beunruhigte. Kunz glaubte sich und sein Dorf gewappnet.

    »Um 16 Uhr wurde plötzlich ein Pegelstand von mehr als fünf Metern vorhergesagt, da dachte ich, die spinnen«, so Kunz, »das konnte unmöglich stimmen.« Kunz war nicht der Einzige in Mayschoß, der die Vorhersage eines extremen Hochwassers kannte. Niemand schlug Alarm."


    https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/hochwasser-im-ahrtal-mit-dem-wissen-von-heute-haetten-wir-evakuieren-muessen-a-1f6a44e0-3be5-46c3-94f2-beca3ea00d45

    Laut dem Artikel standen in dem Ort noch um 19 Uhr die Leute an der Ahr und haben Fotos vom steigenden Wasser gemacht. In den Stunden danach ist dann die Lage eskaliert. Da hätte man mehrere Stunden Zeit gehabt sich in Sicherheit zu bringen.

    Das Problem scheint mir nicht zu sein dass die Hochwasserwarnung "Geheimsache" war. Sondern dass niemand sich wirklich zuständig fühlte, die Aussergewöhnlichkeit der Lage bewusst zu machen und Alarm zu schlagen. Die Behörden nicht, die ganz aussergewöhnliche Pegelstände modeliert hatten und ganz lapidar in ihre Informationssysteme eingespeist haben. Die Bürger (und Bürgermeister) nicht, die diese aussergewöhnlichen Vorhersagen Stunden vorher gesehen haben und dachten "Kann nicht sein".

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