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Bester Tipp: Gar nicht erst einreisen

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  1. Bester Tipp: Gar nicht erst einreisen

    Autor: Ray.Go3m 21.12.11 - 12:09

    Ich war zur Clinton- Zeit 2x in den USA und es war großartig. Das Land fühlte sich wirklich anders an als Europa, man hatte zumindest das Gefühl dort freier zu sein und schneller zu dem zu kommen, was man sich wünschte, vorausgesetzt, man arbeitete hart dafür. Damals kündigte sich allerdings schon an, was Jahre später dann eintrat, nämlich der Zusammenbruch des auf Pump finanzierten Systems. Trotzdem gab es so etwas wie Bürgerrechte und eine Sozialpolitik des Staates, die (fast) alle Menschen mit einbezog und nicht nur das reichste Achtel.

    Ich war 2008 nochmal da und bekam den widerwärtigsten Eindruck einer DIktatur bisher. Unvergleichbar mit anderen westlichen Staaten, viel mehr mit Syrien. Überall Polizei, permanente Kontrollen, eine absolut desaströse Innenpolitik, katastrophale Zustände der Sozialsysteme, unglaubliche Vorgänge auf den Straßen. Man hatte den Eindruck in eine Dystopie gereist zu sein, aushalten ließ es sich nur dort, wo Geld vorhanden ist. Dort sterben Menschen auf offener Straße an Mangelversorgung, nachts sind die Straßen von Obdachlosen bevölkert, nicht nur ein paar, sondern so vielen wie tagsüber Menschen rumlaufen. Ungeheuerlich,

    Man selbst fühlt sich dort ständig beobachtet, unterdrückt und genötigt. Ich brach deshalb meinen Aufenthalt bereits nach 3 Wochen wieder ab, geplant waren 6 Monate.

    Von einer Reise in diese Diktatur kann ich nur abraten.

  2. Re: Bester Tipp: Gar nicht erst einreisen

    Autor: chuck 21.12.11 - 12:20

    Kann ich unterschreiben. War zwar zum ersten Mal im Frühling dort, doch der Aufwand und die Kompromisse ists einfach nicht (mehr?) wert.

    Eine Frage der Zeit, bis sie von allen Einreisenden eine Blutprobe verlangen.

  3. Bingo!

    Autor: Charles Marlow 21.12.11 - 12:30

    War auch mein erster Gedanke.

    Dasselbe gilt (leider) auch für Grossbritannien - insbesondere London, das mich zwischenzeitlich immer mehr an Belfast in den 1980ern erinnert.

  4. Re: Bester Tipp: Gar nicht erst einreisen

    Autor: Anonymer Nutzer 21.12.11 - 14:15

    So kann aus einem Erholunhsurlaub ein Abenteuerurlaub werden... aber gibt schließlich auch genug Menschen die in Diktaturen reisen.

    Reisebüros könnten die bereits vorhandenen Broschüren weiterverwenden, einfach Kuba/China/Nord Korea mit USA überkleben (leichte Übertreibung beabsichtigt)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.12.11 14:15 durch man-in-the-middle.

  5. Re: Bester Tipp: Gar nicht erst einreisen

    Autor: Shred 21.12.11 - 14:15

    Mal schauen, wann es hier soweit ist. Für manche hiesigen Entscheidungsträger sind die USA ja immer noch das große Vorbild.

  6. Prä 11. September

    Autor: dabbes 21.12.11 - 14:24

    Deine Besuche kannst du klar nach vor und nach 11. September Syndrom unterteilen.

  7. Re: Bester Tipp: Gar nicht erst einreisen

    Autor: d_i_o 21.12.11 - 14:30

    Dem kann ich nur zustimmen!

    Wir haben 450.000 $ in Californien investiert, haben ein E2-Visa für 5 Jahre erhalten, Büro eingerichtet, Niederlassung gegründet --- und haben dann nach 18 Monaten fast fluchtartig die USA wieder verlassen -- und sind zurück nach Europa.

    Wer auf extrem oberflächliche Menschen steht, eine marode Infrastruktur liebt, militanter Nichtraucher ist, keine Gesundheitsvorsorge bzw. ärztlich Behandlung braucht, um 22:00 Uhr aus allen Restaurant geworfen werden will (weil Geschäftsschluß), spätestens um 2:00 morgens nach Hause gehen will (Nachtglubs, Discos, etc..., schließen um diese Zeit) --- dem und auch nur dem kann ich Kalifornien nur wärmstens empfehlen.

    Die USA sind inzwischen mehr als 40 Jahre hinter Deutschland zurück. Spart Euer Geld und bleibt zuhause.

    Grüße aus Spanien

  8. Re: Bester Tipp: Gar nicht erst einreisen

    Autor: dopemanone 21.12.11 - 15:30

    wo war das?? letzten monat in NYC war nichts dergleichen zu bemerken.

    das einzige was mich verwundert hat, waren die 4 soldaten die ich am großen busbahnhof mit ihren M16 gesehen habe. aber da wenige tage vorher ein amerikanischer staatsbürger einen anschlag verübt hatte (http://en.wikipedia.org/wiki/Jose_Pimentel), fand ichs nicht soo abwegig. bei uns kriegen polizeibeamte an flughäfen ja manchmal auch ne MP in die hand gedrückt.

  9. Re: Bester Tipp: Gar nicht erst einreisen

    Autor: AnetteAlliteration 21.12.11 - 18:18

    Sehe ich auch so. Entweder werde ich als Gast empfangen oder eben nicht.

    Das ist zwar schade, weil die USA durchaus ein interessantes Reiseziel sind, aber irgendwann muss man auch einmal eine Grenze ziehen.

  10. Einbruch der Touristen-Zahlen?

    Autor: Loolig 21.12.11 - 19:42

    Mich würde interessieren um wieviel der Tourismus in den USA in den letzten Jahren zurück gegangen ist. Konnte bei Google nichts dazu finden. Nach meinem Empfinden im Freundes- Arbeits- und Bekanntenkreis sind die Besuche drastisch zurück gegangen.
    Waren früher öfter welche vor Weihnachten in NY zum Schoppen oder haben eine Tour quer durch die USA gemacht, höre ich sowas seit einigen Jahren höchst selten.
    Dafür waren Asien, Südamerika, Afrika und die Karibik angesagter (gefühlt) ..am sinkenden Real-Lohn kanns daher eigentlich nicht liegen..

    Hat irgendwer mal Zahlen dazu gesehen..oder muss man für sowas auf eine Wiedereröffnung von Wikileaks warten? ;)

  11. Re: Einbruch der Touristen-Zahlen?

    Autor: volkskamera 21.12.11 - 21:38

    Naja, nur weil Deine Freunde, Kollegen und Verwandten weniger in den USA waren, solltest Du das nicht auf die Gesamtbevölkerung adaptieren.

    Ich kann jedenfalls in meinem recht großen Kollegenkreis davon nichts feststellen. Viele fuhren in den letzten 2 Jahren zum ersten Mal oder wiederholt in die USA.

    Diverse Touristik-Portale melden weiterhin 2-3% Steigerung jedes Jahr.

    Bei einem hast Du allerdings Recht, einen Schoppen gönne ich mir lieber zuhause, während ich mich vom Shoppen in den USA erhole :-)

    Und noch eine wichtige Frage: Was hat das mit dem Thema zu tun?

    Wir waren dieses Jahr das siebte Mal in den USA und sind IMMER höflich, zuvorkommend und als Gast empfangen worden. Wenn man natürlich den deutschen Pedantismus und Perfektionismus erwartet, sollte man lieber hier im Ländle von Politikern mit dummem Geschwätz und Lügnereien bleiben.

    Mich würde mal interessieren, was an unserem ach so hochgelobten Sozialstaat besser ist. Ein paar wenige pumpen sich die Taschen voll während viele am Existenzminimum rumkrebsen, sich dafür aber täglich den Buckel krum schuften.

  12. Re: Einbruch der Touristen-Zahlen?

    Autor: ed_auf_crack 22.12.11 - 11:16

    Ich mache ja gerade mein Abi nach und hab Klassenkameradin die alles total okay findet. "Man weiß ja vorher was einen blüht und es dient der Sicherheit" Die glaubt wirklich das überall die Überwachung und die Gängelungen unserer Sicherheit dienen. ES gibt bestimmt eine Handvoll Menschen die wegen solcher Dinge dort keinen Urlaub machen aber die meisten denken bis Heute "Es dient meiner Sicherheit" und "Wer nichts zu verbergen hat..." die freuen sich sogar über eine Kontrolle da man ja nur so sieht, dass ordentlich an der Sicherheit gearbeitet wird.

    Staatlich geprüfter Crackkocher und Nadelputzer

  13. Re: Einbruch der Touristen-Zahlen?

    Autor: Loolig 22.12.11 - 14:10

    Das in meinem Umfeld kaum noch Flüge statt finden ist für mich aber ein Idikator.. welchen sollte ich denn sonst nehmen?
    Dass die leute dort höflich sind ist ja toll.. das sind Nord-Koreaner auch..trotzdem will ich nicht in so ein System einreisen..
    Mann mann..

  14. Re: Bester Tipp: Gar nicht erst einreisen

    Autor: Trockenobst 22.12.11 - 22:10

    d_i_o schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > liebt, militanter Nichtraucher ist, keine Gesundheitsvorsorge bzw. ärztlich
    > Behandlung braucht, um 22:00 Uhr aus allen Restaurant geworfen werden will
    > (weil Geschäftsschluß), spätestens um 2:00 morgens nach Hause gehen will
    > (Nachtglubs, Discos, etc..., schließen um diese Zeit) --- dem und auch nur
    > dem kann ich Kalifornien nur wärmstens empfehlen.
    > Die USA sind inzwischen mehr als 40 Jahre hinter Deutschland zurück. Spart

    Ein Kumpel von mir ist vor 20 Jahren ausgewandert nach Chicago.
    Gut verdient. Werbung. Mac. Photoshop. 2 Kids. Alles gut.

    Seit Clintons Abgang gings berg ab. Alte Firma hat ALLE Arbeiten nach China wegräumt (weiter US Preise verlangt), die Kunden sind abgewandert. Mehrfach
    den Job gewechselt, bei den Freunden gibt es 70% Arbeitslosigkeit,
    alles gute studierte, 1500 Leute bewerben sich auf *unbezahlte* Teilzeitjobs.

    Und das sind z.T. ganze Werbekampagnen, ganze Kataloge, große Projekte
    wo wirkliches Hirnschmalz verlangt wird. Der einzige der noch einen Schnitt
    kriegt in die Chefabteilung. Der Rest: soll bleiben wo der Pfeffer wächst.

    Seine Stimmung ist im Arsch, das Viertel in dem er bisher gut gelebt hat kann er
    sich wegen Gentrifizierung faktisch nicht mehr leisten, die "nächstbesten" Viertel
    sind schon durchgehend Gang+Zockerverseucht.

    Politisch glaubt er an niemanden mehr, weder Demokraten noch Republikaner,
    für ihn ist das System kaputt und es wird auch die nächsten Jahre nicht mehr besser.
    Aktuell versucht er verzweifelt nach Kanada zu kommen (seine Frau ist Kanadierin) - aber: Kanada hat auch die Grenzen dicht gemacht.

    Gerade 40 und Zukunft zeigt runter in den Mülleimer. Es war sein großer Traum in
    in die USA zu gehen. Er hatte was erreicht, mit 60h Wochen und guter Nachbarschaft, dass war der "Amerikanische Traum". Jetzt ist es nur noch Horror.

    Er sagt inzwischen nur noch "Na, wie geht es euch im europäischen Utopia?"

  15. Das sage ich jetzt auch: NICHT EINREISEN !

    Autor: feileix 23.12.11 - 09:24

    Meine Frau war beruflich einige Wochen in den USA tätig. Danach wollte ich mit unserer Tochter (7 Jahre alt) nachreisen, damit wir noch einen gemeinsamen Urlaub in den USA verbringen können. Bei der Einreise in die USA bestanden die Grenzer auf eine Leibesvisitation inklusive der Untersuchung aller Körperöffnungen - bei unserer Tochter! Ich lehnte das ab. Ich bot an, dass die US-Grenzer mich untersuchen können, das wurde aber abgelehnt. Der US-Grenzer eskalierte bis zur Schreierei, weil ich mich weigerte meine Tochter untersuchen zu lassen.

    Das ist doch ohne Diskussion für ein 7-jähriges Kind völlig unzumutbar! Wir verzichteten auf die Einreise, blieben im Transitbereich und nahmen den nächsten Flieger zurück nach Deutschland. Meine Frau habe ich per Handy benachrichtigt. Sie wäre auch gegen eine Untersuchung unserer Tochter gewesen.

    Inzwischen lässt ihr Arbeitgeber Mitarbeiter des amerikanischen Standortes zur Schulung nach Deutschland reisen, weil die Schikanen bei der Einreise in die USA so schlimm geworden sind, dass sich alle Seminarleiter geschlossen weigerten weiterhin in die USA zu reisen.

  16. Re: Das sage ich jetzt auch: NICHT EINREISEN !

    Autor: nOOcrypt 25.12.11 - 05:48

    feileix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meine Frau war beruflich einige Wochen in den USA tätig. Danach wollte ich
    > mit unserer Tochter (7 Jahre alt) nachreisen, damit wir noch einen
    > gemeinsamen Urlaub in den USA verbringen können. Bei der Einreise in die
    > USA bestanden die Grenzer auf eine Leibesvisitation inklusive der
    > Untersuchung aller Körperöffnungen - bei unserer Tochter! Ich lehnte das
    > ab. Ich bot an, dass die US-Grenzer mich untersuchen können, das wurde aber
    > abgelehnt. Der US-Grenzer eskalierte bis zur Schreierei, weil ich mich
    > weigerte meine Tochter untersuchen zu lassen.
    >
    > Das ist doch ohne Diskussion für ein 7-jähriges Kind völlig unzumutbar! Wir
    > verzichteten auf die Einreise, blieben im Transitbereich und nahmen den
    > nächsten Flieger zurück nach Deutschland. Meine Frau habe ich per Handy
    > benachrichtigt. Sie wäre auch gegen eine Untersuchung unserer Tochter
    > gewesen.
    >
    > Inzwischen lässt ihr Arbeitgeber Mitarbeiter des amerikanischen Standortes
    > zur Schulung nach Deutschland reisen, weil die Schikanen bei der Einreise
    > in die USA so schlimm geworden sind, dass sich alle Seminarleiter
    > geschlossen weigerten weiterhin in die USA zu reisen.

    Es heisst ja nicht umsonst: Wenn Du den wahren Charakter eines Menschen kennenlernen willst, dann gib ihm nur ein kleines bisschen Macht ueber andere Menschen und beobachte, wie er seine "Untergebenen" behandelt.

    Ein Grossteil der "Ordnungskraefte" weltweit faellt bei diesem Test durch.

    Eine Leibesvisitation haette ich weder bei mir noch bei meiner kleinen Tochter durchfuehren lassen und haette ihn gleich gefragt wann der naechste Flieger zurueck geht und ihm gesagt, dass in der Verfassung in zivilisierten Laendern die koerperliche Unversehrtheit eines Menschen und seine Wuerde garantiert wird und in solchen Laendern an Leuten denen keinerlei Verbrechen nachgewiesen werden koennen keine derart erniedrigenden Untersuchungen stattfinden. Da die USA offenbar zu den Laendern gehoeren, welche die Menschenwuerde mit Fuessen treten seitdem ihre Regierung das World Trade Center "warm abgerissen" und das irgendwelchen Terroristen in die Schuhe geschoben hat, sehe ich schon seit Jahren keinen Grund mehr dorthin zu reisen.

    Es gibt ja auch schoeneres als in einem Land Urlaub zu machen, dass Angriffskriege um Erdoel unter einem falschen Vorwand anzettelt und ueber 3000 eigene Landsleute opfert um einen Vorwand zu haben die Menschenrechte der eigenen Bevoelkerung mit Fuessen zu treten und einen Ueberwachungsstaat aufzubauen.

  17. Re: Das sage ich jetzt auch: NICHT EINREISEN !

    Autor: jkow 21.07.14 - 15:44

    feileix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei der Einreise in die
    > USA bestanden die Grenzer auf eine Leibesvisitation inklusive der
    > Untersuchung aller Körperöffnungen - bei unserer Tochter! Ich lehnte das
    > ab. Ich bot an, dass die US-Grenzer mich untersuchen können, das wurde aber
    > abgelehnt. Der US-Grenzer eskalierte bis zur Schreierei, weil ich mich
    > weigerte meine Tochter untersuchen zu lassen.

    Das klingt ja echt übel. So was krasses ist mir zum Glück noch nicht passiert - nunja, hab ja auch keine kleine Tochter - aber dafür diverses anderes.

    Ich war zwischen 1997 un 2005 jedes Jahr in den USA und JEDE Einreise war eine Demütigung und Tortur seitens der superarroganten Grenzbeamten.

    Ich kann den Wortlaut des Zettels fast jetzt noch auswendig, den der eine Arsch mich an der Grenze vorlesen lies. Dieser Wisch, der einem bei Einreise in den Pass getackert wird und den sie einem bei Ausreise normalerweise wieder abnehmen. Nunja - das eine Mal wurde es wohl versäumt herauszunehmen und bei der nächsten Einreise klebte das Ding immernoch in meinem Pass. Was hat der Grenzer da für ein Fass aufgemacht. Er hielt mit den Zettel vor die Nase und ich sollte ihm erklären was da drin stand. Konnte ich natürlich nicht spontan. Also sollte ichs mir durchlesen und es ihm dann erklären. Als ich immer noch nicht wusste, was er von mir wollte (er hatte mir nichtmal gesagt, dass er den Wisch aus meinem Pass gezogen hatte, das war für mich erstmal nur irgend ein Zettel), sollte ich den Schrieb laut vorlesen. Das Gebaren war derart arrogant und herablassend, dass es mir fast die englische Sprach verschlug, die ich eigentlich fließend spreche. "blablabla, when leaving the US by land, air or sea, return this Wisch to the transportation line"... erst da dämmerte es mir. Was isn'n ne "Transportation Line" fragte ich den hochrot angeschwollenen Machtausüber. Immerhin war ich dann bei dem Punkt angekommen, den er hören wollte und er offenbarte mir, dass ich es wohl versäumt hätte den Wisch bei meiner letzten Ausreise abzugeben.

    Bei jeder Einreise gab es irgend einen anderen komischen Vorfall. Einmal wurde ich schon in Amsterdam noch vor Abflug im Wartebereich heranzitiert, um mir den Security-Fragebogen anzuhören, immer begleitet von dem skeptischen Blick des Grenzers, der jede Aussage in Zweifel zu ziehen schien. "Wie, sie haben 2 Monate Urlaub??? Aha - was arbeiten Sie denn so?" Wie oft wolle ich ihnen ins Gesicht brüllen "das geht Sie einen Scheißdreck an", an Stelle hab ich mir jedes Mal fast in die Hose gemacht, weil die so übel rüberkaman.. Naja - ich war jung. Jetzt flieg ich einfach nicht mehr rüber.

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