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Dauer einfach an die von Patenten anpassen.
Autor: bobbi 28.04.10 - 18:41
20 Jahre Verwertungsrecht, danach is Schluss. Und jedes Jahr ne Gebühr zum verlängern.
Das Urheberrecht an sich(also Urheber zu sein), kann ja für immer bestehen bleiben. -
Re: Dauer einfach an die von Patenten anpassen.
Autor: Wikifan 28.04.10 - 18:42
Gute Idee, aber die Verlängerung sollte nicht sein!
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/signed
Autor: surfenohneende 28.04.10 - 18:47
Bei (sehr schnelllebiger) Software (Windows, Spiele, ...)
sogar auf 10 Jahre verkürzen. -
Re: Dauer einfach an die von Patenten anpassen.
Autor: bobbi 28.04.10 - 19:06
Wikifan schrieb:
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> Gute Idee, aber die Verlängerung sollte nicht sein!
Die Verlängerung nur bis maximal 20 Jahre halt.
Aber man muss halt für jedes Jahr wieder zahlen, damit nicht sinnlos Verwertungsrechte vorhanden sind, die gar nix mehr abwerfen. -
Re: /signed
Autor: Sammie 28.04.10 - 19:13
Genau, warum nicht einfach alles frei und öffentlich vervielfältigbar, solange nicht wie auch beim Patentrecht für das Urheberrecht bezahlt werden muss und es eine Datenbank gibt, wo jeder nachschauen kann, wer welches Recht an welchem Text, Bild, Ton und sonstigen Werken hat. Wer wirklich der Meinung ist, seine Werke seien schützenswert, der sollte erstmal selbst etwas dafür bezahlen, um seine Rechte zu sichern, dann wäre das ganze auch fair und das ganze Abmahngeschäft im Internet auch eingedämmt.
Derzeit wird immer verlangt, dass man den Rechteinhaber oder einen Fotografen vorher um Genehmigung fragt, aber nur in seltenen Fällen steht es direkt dabei, wer eigentlich Rechte besitzt, geschweigedenn ob es noch andere Agenturen oder Abnehmer gibt, die ebenfalls Verwertungsrechte/Nutzungsrechte besitzen oder gar selbst in irgend einem bestimmten europäischen Land das exklusive Recht tragen. Es gibt genug Abmahner, die nichtmal Rechte besitzen und es erstmal nur behaupten ohne dass je ein Nachweis erbracht wurde.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.04.10 19:14 durch Sammie. -
Re: Dauer einfach an die von Patenten anpassen.
Autor: mirnichda 28.04.10 - 19:31
Also wenn ich mich richtig erinnere, gibt es im GG doch einen Artikel der so (oder ähnlich) lautet: "Eigentum verpflichtet"
Da ich als Bundesbürger auf jeden Transfer, auf mein Eigentum und teilweise sogar noch mal auf das Besitzen Steuern zahlen muss, bin ich der Meinung das sollte ebenfalls für das "geistige Eigentum" gelten.
Vermögenssteuer, Mehrwertsteuer, KFZ Steuer, Immobiliensteuer, ...
Die lächerlichen Gebühren für die Eintragung eines Patentes gleichen m.M.n. nicht annähernd den gesamtwirtschaftlichen Schaden aus, die sie hervorrufen.
Ähnliches gilt auch für die exklusiven Verwertungsrechte, diese sollten zeitlich Beschränkt und durch Stueren wettbewerbsfähig gemacht werden. Wer sie sich nicht leisten kann muss sie halt aufgeben ... ist im realen leben auch so! -
naja...
Autor: sycoso 28.04.10 - 19:32
@Sammie: aber durch das bezahlen koennen es eben nur leute machen die geld haben --> abmahnleute und reiche Firmen... so wie bisher!
Aber was machen Leute die nicht so viel geld haben? -
Re: naja...
Autor: bobbi 28.04.10 - 19:55
sycoso schrieb:
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> @Sammie: aber durch das bezahlen koennen es eben nur leute machen die geld
> haben --> abmahnleute und reiche Firmen... so wie bisher!
>
> Aber was machen Leute die nicht so viel geld haben?
Gute Ideen hängen aber nicht von Geld ab!
Könnte dann zB irgendwer der Geld hat, etwas reinstecken, für einen Anteil am Profit(Also quasi die "Musikindustrie der Zukunft" ^^).
Oder aber der Urheber verzichtet auf die Verwertung und veröffentlicht es unter einer freien Lizenz. -
Re: /signed
Autor: blabliblub 28.04.10 - 20:11
bezahlen für urheberrecht ist eine zweischneidige sache - zum einen sind große firmen wie z.b. musik labels oder filmstudios rechtehalter aber auch blogger oder selbstständige fotographen/journalisten/musiker/etc.
die teilweise von ihren schöpfungen leben müssen/wollen oder schlicht und einfach nicht einsehen, warum z.b. eine zeitung ihr wasauchimmer nimmt und ohne nach zu fragen bzw. zu bezahlen benutzt.
manche wollen ja auch garkein geld dafür (cc by sa) - also machen sie zwangsläufig verluste.
ich fände es i.o. wenn werke die geld einbringen sollen durch verkauf etc. nur dann geschützt werden wenn z.b. 0,1% der einnahmen durch den verkauf abgeführt werden. -
Re: naja...
Autor: Muhaha 28.04.10 - 20:38
sycoso schrieb:
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> Aber was machen Leute die nicht so viel geld haben?
Wie schon heute, in die Röhre schauen, weil sie kein Geld haben ihre Idee umzusetzen?
Und wer nach 20 Jahren keine Möglichkeit findet, seine Idee umzusetzen, der wird auch danach keine Möglichkeit finden sie umzusetzen.
Nee, der Vorschlag mit dem jährlichen erneuern nach dem Ablauf von 20 Jahren bis zum endgültigen Ende des Urheberschutzzeitraumes klingt vernünftig.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.04.10 20:40 durch Muhaha. -
Re: Dauer einfach an die von Patenten anpassen.
Autor: robinx 29.04.10 - 07:35
Etwas skeptisch macht mich der vorschlag schon. Würde er doch bedeuten das werke wie Star Wars plötzlich frei währen (die klassische tilogie in der originalfassung).
Vorallem bin ich mir bei abgeleiten werken unsicher wie dass aussähe? könnte dann plötzlich jeder z.B: Star Wars / X-Men charaktere in computerspielen verwenden, da deren urheberrecht abgelaufen ist?
Also urheberrecht nach erscheinen festzumachen und nicht nach tod des schöpfers halte ich schon für sinvoll und vorallem einfacher, aber irgendwie bin ich mir da nicht sicher ob 20 jahre da sinvoll sind. -
Re: /signed
Autor: Heuschrecke 29.04.10 - 08:49
surfenohneende schrieb:
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> Bei (sehr schnelllebiger) Software (Windows, Spiele, ...)
> sogar auf 10 Jahre verkürzen.
Softwarepatente? Bloß nicht!



