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Versteh ich nicht

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  1. Re: Versteh ich nicht

    Autor: Tantalus 18.12.15 - 13:11

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wäre schön, wenn wir Fachrichter hätten, die wissen, wovon sie da reden.
    > Es scheitert aber an der Praxis. Es ist, schlicht und ergreifend, nicht
    > machbar.

    Dann sollte man eben über den Weg der Schöffen Fachpersonal in die Rechtsprechung bringen.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  2. Re: Versteh ich nicht

    Autor: Sharra 18.12.15 - 13:14

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es wäre schön, wenn wir Fachrichter hätten, die wissen, wovon sie da
    > reden.
    > > Es scheitert aber an der Praxis. Es ist, schlicht und ergreifend, nicht
    > > machbar.
    >
    > Dann sollte man eben über den Weg der Schöffen Fachpersonal in die
    > Rechtsprechung bringen.
    >
    > Gruß
    > Tantalus

    An sich eine gute Idee.
    Nur gibt es eben leider den Grundsatz, dass Schöffen ganz normale Bürger sein müssen, ohne dass sie Kenntnisse haben müssen. Schöffen dienen in aller Regel dazu, die Meinung/Ansicht des Volkes ins Gericht zu holen.

    Es gibt ja aber die Möglichkeit Gutachter zu bestellen. Nur leider kosten diese eben Unsummen, und diese Kosten trägt, im Fall des Falles, die Unterlegene Partei. Das kann eine Privatperson sehr schnell ruinieren.

  3. Re: Versteh ich nicht

    Autor: Tantalus 18.12.15 - 13:28

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > An sich eine gute Idee.
    > Nur gibt es eben leider den Grundsatz, dass Schöffen ganz normale Bürger
    > sein müssen,

    können sie ja auch weiterhin...

    > ohne dass sie Kenntnisse haben müssen.

    Genau da würde ich die Stellschraube ansetzen und Schöffen mit einer bestimmten Qualifikation vorschreiben. Müssen ja nicht beide (i.d.R. sinds ja immer zwei plus ein Berufsrichter) sein, ein "Fachschöffe" und einer, der nicht vom Fach ist (ja, ist auch manchmal wichtig, diese Perspektive in der Urteilsfindung zu haben) wäre IMHO ideal.

    > Schöffen dienen in
    > aller Regel dazu, die Meinung/Ansicht des Volkes ins Gericht zu holen.

    Richtig, aber wer sagt denn, dass das für alle Zeit so festgeschrieben sein muss?

    > Es gibt ja aber die Möglichkeit Gutachter zu bestellen. Nur leider kosten
    > diese eben Unsummen, und diese Kosten trägt, im Fall des Falles, die
    > Unterlegene Partei. Das kann eine Privatperson sehr schnell ruinieren.

    Aus interesse: Wie sieht das denn aus, wenn das Gericht selbst einen Gutachter beauftragt? Fliest das dann auch in die Prozesskosten mit ein?

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  4. Re: Versteh ich nicht

    Autor: Anonymer Nutzer 18.12.15 - 13:41

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > An sich eine gute Idee.
    > Nur gibt es eben leider den Grundsatz, dass Schöffen ganz normale Bürger
    > sein müssen, ohne dass sie Kenntnisse haben müssen. Schöffen dienen in
    > aller Regel dazu, die Meinung/Ansicht des Volkes ins Gericht zu holen.
    >
    > Es gibt ja aber die Möglichkeit Gutachter zu bestellen. Nur leider kosten
    > diese eben Unsummen, und diese Kosten trägt, im Fall des Falles, die
    > Unterlegene Partei. Das kann eine Privatperson sehr schnell ruinieren.

    Gutachter sollte der Staat finanzieren... Es wird für so viel Müll Geld rausgeworfen, aber für faire Rechtsprechung? Nix...

  5. Re: Versteh ich nicht

    Autor: Sharra 18.12.15 - 15:01

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > An sich eine gute Idee.
    > > Nur gibt es eben leider den Grundsatz, dass Schöffen ganz normale Bürger
    > > sein müssen,
    >
    > können sie ja auch weiterhin...
    >
    > > ohne dass sie Kenntnisse haben müssen.
    >
    > Genau da würde ich die Stellschraube ansetzen und Schöffen mit einer
    > bestimmten Qualifikation vorschreiben. Müssen ja nicht beide (i.d.R. sinds
    > ja immer zwei plus ein Berufsrichter) sein, ein "Fachschöffe" und einer,
    > der nicht vom Fach ist (ja, ist auch manchmal wichtig, diese Perspektive in
    > der Urteilsfindung zu haben) wäre IMHO ideal.
    >
    > > Schöffen dienen in
    > > aller Regel dazu, die Meinung/Ansicht des Volkes ins Gericht zu holen.
    >
    > Richtig, aber wer sagt denn, dass das für alle Zeit so festgeschrieben sein
    > muss?
    >
    > > Es gibt ja aber die Möglichkeit Gutachter zu bestellen. Nur leider
    > kosten
    > > diese eben Unsummen, und diese Kosten trägt, im Fall des Falles, die
    > > Unterlegene Partei. Das kann eine Privatperson sehr schnell ruinieren.
    >
    > Aus interesse: Wie sieht das denn aus, wenn das Gericht selbst einen
    > Gutachter beauftragt? Fliest das dann auch in die Prozesskosten mit ein?
    >
    > Gruß
    > Tantalus


    Das dürfte aber schon daran scheitern, dass man erst einmal überprüfen müsste, inwieweit eine Privatperson als Fachkraft gelten kann. Nehmen wir mal das Beispiel eines Maurers, der den Beruf gelernt hat, aber seit X Jahren nicht mehr als solcher arbeitet, sondern inzwischen Bauleiter ist. Darf er dann als Maurer-Sachverständiger eingesetzt werden? Du siehst, es wäre recht komplex, und würde Zeit und vor allem Geld kosten.

    Wenn das Gericht einen Sachverständigen bestellt, kommt es immer drauf an, warum.
    Wenn es um ein allgemeines Urteil geht, kann der Staat die Kosten tragen, weil es von allgemeinem Interesse ist, das zu klären. Wenn das Gericht aber aufgrund dessen Aussage dann zum Schluss kommt, dass das von vornherein hätte klar sein sollen, kann es auch passieren, dass der Unterlegene im Prozess, diese Kosten auch noch aufgebrummt bekommt, Ob ganz, oder anteilig, entscheidet das Gericht.

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