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Die Kosten werden umgelegt

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  1. Die Kosten werden umgelegt

    Autor: AllDayPiano 09.02.18 - 09:24

    Die Frage ist, wohin die Reise geht. Wenn die E-Mobilität in der jetzt sich abzeichnenden Form fortgesetzt wird, wird das dazu führen, dass irgendwann massenhaft Lademöglichkeiten geschaffen werden. Das bringt enorme Infrastrukturpobleme mit sich - vor allem, wenn ein Rechtsanspruch besteht.

    Die Kosten dafür wird kaum nur der Mieter tragen, denn wäre das so, würde dieser einfach zum Auszug den Rückbau verlangen können oder müsste entsprechend entschädigt werden. Wenn der Vermieter zwar zustimmt, die Obhut aber dem Mieter überlässt, geht die Ladeanlage nicht ins Vermietereigentum über. Es wird also massenhaft dazu kommen, dass Vermieter die Anlagen ablösen oder gleich selbst installieren lassen.

    Jetzt kostet so eine Wandkiste natürlich viel Geld für Material und Arbeitsaufwand. Das sind pro Stellplatz mehrere tausend Euro. Diese Kosten werden zwangsläufig auf die Miete umgelegt, denn die meisten Wohnungen sind Renditeobjekte. Investitionen verhageln aber die Gewinnschwelle. Der Eigentümer holt sich das Geld also zurück.

    Infolge dessen werden die Mieten steigen und damit ausgerechnet auch diejenigen belastet, die ohnehin schon kaum bezahlbaren Wohnraum finden - ganz zu schweigen der Tatsache, dass sie keine 40.000 Euro für ein E-Auto auf den Tisch legen können.

    Und wenn sich schlussendlich dann herausstellt, dass die ganze Welt auf Wasserstoffautos umsteigt, dann wird Deutschland viel totes Kapital und jeder Wohnblock Anschlussmöglichkeiten, für tausende Heizlüfter haben.

  2. Re: Die Kosten werden umgelegt

    Autor: KingTobi 09.02.18 - 09:37

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Frage ist, wohin die Reise geht. Wenn die E-Mobilität in der jetzt sich
    > abzeichnenden Form fortgesetzt wird, wird das dazu führen, dass irgendwann
    > massenhaft Lademöglichkeiten geschaffen werden. Das bringt enorme
    > Infrastrukturpobleme mit sich - vor allem, wenn ein Rechtsanspruch besteht.

    Das wird nicht über nacht passieren. Auch werden nicht alle sofort ein E-Auto kaufen nur weil eine Lademöglichkeit existiert.

    > Die Kosten dafür wird kaum nur der Mieter tragen, denn wäre das so, würde
    > dieser einfach zum Auszug den Rückbau verlangen können oder müsste
    > entsprechend entschädigt werden. Wenn der Vermieter zwar zustimmt, die
    > Obhut aber dem Mieter überlässt, geht die Ladeanlage nicht ins
    > Vermietereigentum über. Es wird also massenhaft dazu kommen, dass Vermieter
    > die Anlagen ablösen oder gleich selbst installieren lassen.
    >
    > Jetzt kostet so eine Wandkiste natürlich viel Geld für Material und
    > Arbeitsaufwand. Das sind pro Stellplatz mehrere tausend Euro. Diese Kosten
    > werden zwangsläufig auf die Miete umgelegt, denn die meisten Wohnungen sind
    > Renditeobjekte. Investitionen verhageln aber die Gewinnschwelle. Der
    > Eigentümer holt sich das Geld also zurück.

    Alles richtig. Nur was kostet das jetzt wirklich? Vor allem wenn man das gleich für alle Mietparteien macht? Also eine Wallbox kostet je nach Variante so etwa 600-800 Euro. Wird wahrscheinlich günstiger werden wenn ein Rechtsanspruch besteht und mehr Nachfrage entsteht. Aber gehen wir mal davon aus. Dazu kommt die Installation. Ich denke die wird mehr kosten als die Wallbox, aber auch nicht soviel mehr.

    Ich tippe drauf das auf jeden Ladepunkt etwa 2000 Euro zukommen. Gehen wir mal davon aus, dass Du zwei Ladepunkte brauchst, weil Du zwei Autos hast. Also 4000 Euro. Wenn er (also der Vermieter) es jetzt wie modernisierungen umlegen darf, müssen die Kosten auf 11 Jahre verteilt werden. Also ca. 15 Euro je Ladepunkt und Monat. Machen also für 2 Punkte 30 Euro im Monat.

    Das ist jetzt nicht wirklich viel, zumal die Betriebskosten des E-Autos ja deutlich günstiger sind.

    > Infolge dessen werden die Mieten steigen und damit ausgerechnet auch
    > diejenigen belastet, die ohnehin schon kaum bezahlbaren Wohnraum finden -
    > ganz zu schweigen der Tatsache, dass sie keine 40.000 Euro für ein E-Auto
    > auf den Tisch legen können.

    Es gibt auch günstigere. Und wer jetzt keinen Neuwagen kauft, wird auch dann keinen kaufen.

    > Und wenn sich schlussendlich dann herausstellt, dass die ganze Welt auf
    > Wasserstoffautos umsteigt, dann wird Deutschland viel totes Kapital und
    > jeder Wohnblock Anschlussmöglichkeiten, für tausende Heizlüfter haben.

    Das wird nicht passieren.

  3. Re: Die Kosten werden umgelegt

    Autor: beko 09.02.18 - 09:39

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jetzt kostet so eine Wandkiste natürlich viel Geld für Material und
    > Arbeitsaufwand. Das sind pro Stellplatz mehrere tausend Euro.

    Äh.. nein :-) Wir sind bei Mietwohnungen. Da braucht es "nur" Wallboxen und keine Ladesäule aus dem öffentlichen Raum, wie Triple Charger/ Schnell-Lader. Im Gegenteil: Mit der Anzahl Parkplätze sinken die Installationskosten, da Konzeption und Durchführung nur einmal als Paket gemacht werden müssen, und nicht individuell pro Parkplatz, wie es gerade beim typischen Einfamilienhaus der Fall ist.

    Privat reicht ne einphasige Typ2 oder gleich Schuko völlig aus. Wer kann nimmt dreiphasig natürlich gerne. Mit 11kW ist man da aber schon sportlich dabei.

    Ich hatte richtig Glück und konnte eine vorhandene CEE Dose umbauen. Die hatte bereits ein exklusives Kabel. Schutzschalter davor und fertig war die Laube.

  4. Re: Die Kosten werden umgelegt

    Autor: mxcd 09.02.18 - 09:41

    Die Gemengelage ist für eine sinnvolle Prognose zu komplex. Tatsächlich gäbe es vermutlich negative und positive Auswirkungen.
    Wenn überall EAutos am Netz hängen wird vielleicht das Loadbalancing besser und/oder billiger. Das Netz als ganzes möglicherweise stabiler und resilienter.

  5. Re: Die Kosten werden umgelegt

    Autor: KingTobi 09.02.18 - 09:42

    beko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hatte richtig Glück und konnte eine vorhandene CEE Dose umbauen. Die
    > hatte bereits ein exklusives Kabel. Schutzschalter davor und fertig war die
    > Laube.

    Es gibt sogar Boxen, die steckst Du einfach in die CEE. Dann haste beides ;-)

  6. Re: Die Kosten werden umgelegt

    Autor: beko 09.02.18 - 09:46

    KingTobi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt sogar Boxen, die steckst Du einfach in die CEE. Dann haste beides
    > ;-)

    Ja... aber Obacht(!) :) Sitzen da drei Schmelzsicherungen davor kann das je nach Fahrzeug sehr unlustig werden, wenn nur eine fliegt. Es macht schon Sinn diese CEE dann entsprechend der Vorschrift abzusichern. Die Zoe versteht da z.B. keinen Spaß. Gut aufpassen dass dann die Box das mitbringt.

    Prinzipiell ist natürlich jede vorhandene CEE bereits eine schöne Lademöglichkeit, ja :)

  7. Re: Die Kosten werden umgelegt

    Autor: KingTobi 09.02.18 - 09:50

    beko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > KingTobi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es gibt sogar Boxen, die steckst Du einfach in die CEE. Dann haste
    > beides
    > > ;-)
    >
    > Ja... aber Obacht(!) :) Sitzen da drei Schmelzsicherungen davor kann das je
    > nach Fahrzeug sehr unlustig werden, wenn nur eine fliegt. Es macht schon
    > Sinn diese CEE dann entsprechend der Vorschrift abzusichern. Die Zoe
    > versteht da z.B. keinen Spaß. Gut aufpassen dass dann die Box das
    > mitbringt.

    Schmelzsicherungen ^^
    Dann würde ich die Austauschen ;-)

    > Prinzipiell ist natürlich jede vorhandene CEE bereits eine schöne
    > Lademöglichkeit, ja :)

    jup

  8. Re: Die Kosten werden umgelegt

    Autor: Pixel5 09.02.18 - 09:52

    KingTobi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist jetzt nicht wirklich viel, zumal die Betriebskosten des E-Autos ja
    > deutlich günstiger sind.

    da sehe ich noch ein RIESEN Problem.

    Storm ist in Deutschland einfach viel zu teuer, e-Autos sind kaum günstiger als Verbrenner wenn es um den reinen "Kraftstoff" verbrauch geht.

    Solange ich meinen Wagen nicht für ca. 50% des preises aufladen kann was mich der Sprit für die gleiche Reichweite gekostet hätte wird das alles nix.

    Wenn e Autos sich finanziell lohnen würden wäre die Nachfrage sofort da, da kann der Wagen auch ruhig etwas Teurer in der Anschaffung sein wenn ich dafür massive Einsparungen beim Laden habe.

  9. Re: Die Kosten werden umgelegt

    Autor: blaub4r 09.02.18 - 09:56

    Das funktioniert aber nur bei Gebäuden mit festen Parkplätzen. Was ist wenn du Gebäude hast wo Parkplätze nicht fest zugewiesen sind und teilweise nicht reichen.

    Wie setzt man dann sowas um ?

    Wir haben hier nie genug Parkplätze für alle wer zuerst kommt hat Glück. Auch werden die Plätze am Tag von Menschen benutz die hier in einem großen callcenter arbeiten.

    Wenn du da bestimmte Plätze reservieren willst hast du schnell ein großes Problem.

  10. Re: Die Kosten werden umgelegt

    Autor: KingTobi 09.02.18 - 10:06

    Pixel5 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > KingTobi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist jetzt nicht wirklich viel, zumal die Betriebskosten des E-Autos
    > ja
    > > deutlich günstiger sind.
    >
    > da sehe ich noch ein RIESEN Problem.
    >
    > Storm ist in Deutschland einfach viel zu teuer, e-Autos sind kaum günstiger
    > als Verbrenner wenn es um den reinen "Kraftstoff" verbrauch geht.
    >
    > Solange ich meinen Wagen nicht für ca. 50% des preises aufladen kann was
    > mich der Sprit für die gleiche Reichweite gekostet hätte wird das alles
    > nix.

    Ist das denn nicht so?
    5L Benzin = 6,50 Euro
    15kWh Strom = 3,75 Euro

    > Wenn e Autos sich finanziell lohnen würden wäre die Nachfrage sofort da, da
    > kann der Wagen auch ruhig etwas Teurer in der Anschaffung sein wenn ich
    > dafür massive Einsparungen beim Laden habe.

    Deswegen habe ich einen Leaf gekauft. Der Mehrpreis sollte nach 2,5 Jahren wieder drinnen sein. Wird aber wohl etwas früher sein (die Ersparnis ist höher weil das jetzt unser Lieblingsauto ist und der andere nur noch genommen wird wenn es garnicht mehr anders geht).

  11. Re: Die Kosten werden umgelegt

    Autor: KingTobi 09.02.18 - 10:13

    blaub4r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das funktioniert aber nur bei Gebäuden mit festen Parkplätzen. Was ist wenn
    > du Gebäude hast wo Parkplätze nicht fest zugewiesen sind und teilweise
    > nicht reichen.
    >
    > Wie setzt man dann sowas um ?
    >
    > Wir haben hier nie genug Parkplätze für alle wer zuerst kommt hat Glück.
    > Auch werden die Plätze am Tag von Menschen benutz die hier in einem großen
    > callcenter arbeiten.
    >
    > Wenn du da bestimmte Plätze reservieren willst hast du schnell ein großes
    > Problem.

    Ich kann das Problem nicht richtig nachvollziehen. Von daher schreib ich etwas aus der Ferne.

    Nehmen wir mal an, 100 Parteien brauchen 100 Autos und somit 100 Stellplätze für die Nacht. Was spricht dagegen diese fest zu vergeben? Ich meine, wenn da jetzt 102 Autos sind, dann sind da zu wenige. Die 2 Autos können ja nicht einfach auf der Straße parken (tun sie ja heute auch nicht). Also wo parken sie dann? Irgendwo in der Nähe. Die könnte man doch auch fest vergeben.

    Aber wenn das passieren würde, würde man doch sehen an welcher Stelle es wirklich klemmt. Ich glaube das auch der Komfort für alle erheblich steigen würde, wenn kein Parkplatz mehr gesucht werden müsste.

    Übersehe ich was?

  12. Re: Die Kosten werden umgelegt

    Autor: rafterman 09.02.18 - 10:19

    Um die 6000 Euro reinzuholen musst du aber wirklich viele km reinfahren damit sich das lohnt. Nach 200.000km hast du das evtl erreicht. Ich fahre meine Autos nur 70K.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.02.18 10:19 durch rafterman.

  13. Re: Die Kosten werden umgelegt

    Autor: blaub4r 09.02.18 - 10:25

    Ja zu wenig Platz um ausreichend Parkplätze zur Verfügung zu stellen.

    Ich sage mal so wer keinen Platz finden wird sehr kreativ wenn es darum geht das Auto los zu werden. Es wird selten kontrolliert vom Amt. Denn die wissen die Situation ist beschissen.

    Kurz gesagt wir haben einfach zu wenig Platz in der ganzen Stadt um auch nur ansatzweise alle zufrieden zu stellen

    Dann kommt auch noch dazu das hier 8-9 mal im Jahr irgend welche Veranstaltungen sind wo teilweise ganze Straßenzüge gesperrt sind. Deine Ladestation ist dann für 1-2 Tage gesperrt. Du kannst zwar dann woanders parken aber dein Auto nicht laden ;)

  14. Re: Die Kosten werden umgelegt

    Autor: count 09.02.18 - 10:32

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Kosten dafür wird kaum nur der Mieter tragen, denn wäre das so, würde
    > dieser einfach zum Auszug den Rückbau verlangen können oder müsste
    > entsprechend entschädigt werden. Wenn der Vermieter zwar zustimmt, die
    > Obhut aber dem Mieter überlässt, geht die Ladeanlage nicht ins
    > Vermietereigentum über. Es wird also massenhaft dazu kommen, dass Vermieter
    > die Anlagen ablösen oder gleich selbst installieren lassen.

    Auch wenn ich in den sonstigen Punkten mit dir übereinstimme: Nein, der Vermieter wird die Ladeanlage nicht ablösen. Warum sollte er? Es ist bereits in den heutigen Mietverträgen geregelt, daß bauliche Veränderungen durch den Mieter, auch wenn der Vermieter zugestimmt hat. beim Auszug rückgängig gemacht werden müssen. Der Vermieter wird also einfach darauf hinweisen, daß du deine Ladeanlage beim Auszug bitte abbauen sollst. Da dich das wieder kräftig Geld kosten wird, wirst du als Mieter darauf verzichten und die Anlage stattdessen unentgeltlich dem Vermieter überlassen.

  15. Re: Die Kosten werden umgelegt

    Autor: DjNorad 09.02.18 - 10:36

    Pixel5 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > KingTobi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist jetzt nicht wirklich viel, zumal die Betriebskosten des E-Autos
    > ja
    > > deutlich günstiger sind.
    >
    > da sehe ich noch ein RIESEN Problem.
    >
    > Storm ist in Deutschland einfach viel zu teuer, e-Autos sind kaum günstiger
    > als Verbrenner wenn es um den reinen "Kraftstoff" verbrauch geht.
    >
    > Solange ich meinen Wagen nicht für ca. 50% des preises aufladen kann was
    > mich der Sprit für die gleiche Reichweite gekostet hätte wird das alles
    > nix.
    >
    > Wenn e Autos sich finanziell lohnen würden wäre die Nachfrage sofort da, da
    > kann der Wagen auch ruhig etwas Teurer in der Anschaffung sein wenn ich
    > dafür massive Einsparungen beim Laden habe.


    Erläutere mir mal deine Rechnung....

    Mal halbwegs normale angenommene Werte... keine Spritschleudern, aber eben auch kein 3L Lupos - Durchschnitts-Autos im Szenario Stadt-Pendeln:

    Benziner: ca 7 l/100km * 1,45 ¤/l = 10,15 ¤
    Diesel: ca. 6l/100km * 1,22 ¤/l = 7,32 ¤

    Stromer: ca. 15 kWh/100km * 0,28 ¤ / kWh = 4,2 ¤
    --> Dazu kein Motoröl und Filter Wechsel, kein AdBlue und auch deutlich weniger Bremsenverschleiß.

    Wo passt das mit deiner Sicht der Dinge zusammen?

  16. Re: Die Kosten werden umgelegt

    Autor: beko 09.02.18 - 10:36

    rafterman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Um die 6000 Euro reinzuholen musst du aber wirklich viele km reinfahren
    > damit sich das lohnt. Nach 200.000km hast du das evtl erreicht. Ich fahre
    > meine Autos nur 70K.

    Nö. :) Kaufpreis und Verbrauch sind ja nicht alles.

    Das läppert sich. 10 Jahre steuerfrei, Zuschuss durch Förderung, gratis öffentliche Parkplätze in einigen Großstädten, geringer Wertverfall, geringe Wartungs- und Inspektionskosten ja und selbst die Versicherung kann günstiger sein. Es braucht einfach weniger PS :-) Rein rechnerisch ist da (für einige) bereits der Peak erreicht.

    Also wenn der alte Karren gerade ohnehin fertig ist, und das Fahrprofil passt, sollte man sich das echt überlegen.

  17. Re: Die Kosten werden umgelegt

    Autor: KingTobi 09.02.18 - 10:38

    rafterman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Um die 6000 Euro reinzuholen musst du aber wirklich viele km reinfahren
    > damit sich das lohnt. Nach 200.000km hast du das evtl erreicht. Ich fahre
    > meine Autos nur 70K.

    Ja bei mir ist die Sitatuion durch die PV Anlage noch etwas anders. Auch kommen noch Inspektion, und Steuerfreiheit hinzu, ebenso der niedrigere Verschleiß. Der Sprit alleine ist es ja nicht was ein Auto kostet.

  18. Re: Die Kosten werden umgelegt

    Autor: M.P. 09.02.18 - 10:38

    KingTobi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Ist das denn nicht so?
    > 5L Benzin = 6,50 Euro
    > 15kWh Strom = 3,75 Euro
    >

    2,9 kg Erdgas * 1,10 ¤ = 3,20 ¤
    Und das Erdgas-Modell kostet NICHT mindestens das Doppelte eines vergleichbaren Benziners ...

    Nur "Auflademöglichkeiten" sind noch dünner gesät, als Ladesäulen ...

    Immerhin gibt es i. d. R. einen Not-Benzintank mit Fassungsvermögen für mehr Reichweite, als ein Smart-Electric ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.02.18 10:43 durch M.P..

  19. Re: Die Kosten werden umgelegt

    Autor: DjNorad 09.02.18 - 10:39

    rafterman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Um die 6000 Euro reinzuholen musst du aber wirklich viele km reinfahren
    > damit sich das lohnt. Nach 200.000km hast du das evtl erreicht. Ich fahre
    > meine Autos nur 70K.


    und bei wieviel % ist der Restwert deines Fahrzeuges dann?
    und wie ist das bei e-Autos nach der gleichen Laufleistung?
    und was ist mit den ganzen Wartungskosten die beim e-Auto niedriger ausfallen?

    wenn dann bitte die komplette TCO betrachten....

  20. Re: Die Kosten werden umgelegt

    Autor: KingTobi 09.02.18 - 10:41

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > KingTobi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > Ist das denn nicht so?
    > > 5L Benzin = 6,50 Euro
    > > 15kWh Strom = 3,75 Euro
    > >
    >
    > 2,9 kg Erdgas * 1,10 ¤ = 3,20 ¤
    > Und das Erdgas-Modell kostet NICHT mindestens das Doppelte eines
    > vergleichbaren Benziners ...
    Noch mag das bei Erdgas so sein. Aber auch Erdgas Tankstellen gibt es nicht an jeder Ecke, ebenso kannst Du ein Erdgas Auto nicht an einer PV aufladen.

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