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Da ging was durcheinander

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  1. Da ging was durcheinander

    Autor: Vanellus 02.04.19 - 15:49

    Da ist der Verfasser des Golem-Artikels ins Schleudern geraten: "In wenigen Jahren wollen die Hersteller Brennstoffzellen auf den Markt bringen, die Wasserstoff verarbeiten".
    Brennstoffzellen arbeiten immer mit Wasserstoff, andere gibt es nicht. Die Frage ist, woher kommt der Wasserstoff? Wird er aus Erdgas gewonnen, wird viel CO2 freigesetzt. Wird er aus Wasser gewonnen, ist das ok, weil CO2-frei. Beide Verfahren laufen mit Strom, viel Strom. Wird der aus australischer Kohle gewonnen, ist das Problem wieder da: CO2. Wird erneuerbarer Strom genommen, ist das ok. Am besten der abgeregelte Strom. Nächstes Problem: Abgeregelten Strom gibt es manchmal Tage- oder auch Wochenlang nicht. Dann stehen die Elektrolyseanlagen still, was die Wirtschaftlichkeit abstürzen lässt. Beste Voraussetzungen für einen Einstieg in den Markt Wasserstoff für die Mobilität!

  2. Re: Da ging was durcheinander

    Autor: wp (Golem.de) 02.04.19 - 16:36

    Gemeint war: Brennstoffzellen, die reinen Wasserstoff und kein Erdgas verarbeiten. Danke für den Hinweis - ist korrigiert.

    Das CO2, das von australischen Kraftwerken freigesetzt wird, soll abgeschieden werden.

    Dass es Tage und Wochen ohne Wind und Sonne gibt, dürfte unwahrscheinlich sein. Aber dann ist ja Wasserstoff noch gespeichert und könnte ja auch noch importiert werden. Schließlich gibt es die Möglichkeit, Wasserstoff mit Stom aus Gezeitenkraftwerken zu gewinnen - und die stehen bestimmt nicht still.

    wp (Golem.de)

  3. Re: Da ging was durcheinander

    Autor: Vanellus 03.04.19 - 18:48

    Wasserstoff für die Brennstoffzelle wird CO2-frei in einem Elektrolyseur aus Wasser hergestellt oder über einen Prozess der Dampfreformierung heißt aus Erdgas. Das Erdgas wird in Wasserstoff und CO2 zerlegt. Mit diesem Verfahren wird über 90 % des Wasserstoffs weltweit hergestellt. Wenn man auf Klimafreundlichkeit achtet scheidet die Dampfreformierung allerdings wegen der erheblichen CO2-Produktion aus.
    In beiden Verfahren wird viel Strom eingesetzt. Je nach Herkunft des Stroms gibt es hier eine weitere erhebliche CO2-Quelle.
    Klimafreundlich ist nur die CO2-freie Wasserelektrolyse mit CO2-freiem Strom.
    Mit der Strommenge, die für die Herstellung des "sauberen" Wasserstoffs benötigt wird, mit dem ein Brennstoffzellenauto 100 km fahren kann, kann ein Batterie-elektrisches Auto 300 - 500 km weit fahren. Daher die grottenschlechte Energieeffizienz der FCEV. Soviel Strom haben wir gar nicht.

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