Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Energie: Wo die…

Direktreduktion von Eisenerz mit Wasserstoff

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Direktreduktion von Eisenerz mit Wasserstoff

    Autor: M.P. 12.07.19 - 12:22

    Klassisch:
    Fe2O3 + 3CO→ 2Fe + 3CO2

    Mit Wasserstoff:
    Fe2O3 + 3H2→ 2Fe + 3H2O

    Prinzipiell sollte das also gehen...

  2. Re: Direktreduktion von Eisenerz mit Wasserstoff

    Autor: foho 12.07.19 - 12:50

    klingt interessant, die frage ist nur: würde das den gleichen durchsatz bringen wie das klassische erschmelzen aus den erzen? irgendwas muss ja dagegensprechen,
    kann ja nicht sein das in nem tech-forum einer auf die idee kommt die die gesamte industrie noch nicht hatte...

  3. Re: Direktreduktion von Eisenerz mit Wasserstoff

    Autor: NativesAlter 12.07.19 - 13:06

    foho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > klingt interessant, die frage ist nur: würde das den gleichen durchsatz
    > bringen wie das klassische erschmelzen aus den erzen? irgendwas muss ja
    > dagegensprechen,
    > kann ja nicht sein das in nem tech-forum einer auf die idee kommt die die
    > gesamte industrie noch nicht hatte...

    Die großtechnische Umsetzung scheint z.Z. das Hauptproblem zu sein, der Deutschlandfunk hatte letztes Jahr mal einen Beitrag dazu.

    Edit meint: das Thema scheint bei den Stahlkochern gerade aktuell zu sein, die Suchmaschine spukte eben noch passende Links zu thyssenkrupp und zu TR aus.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.07.19 13:09 durch NativesAlter.

  4. Re: Direktreduktion von Eisenerz mit Wasserstoff

    Autor: Mel 12.07.19 - 13:42

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klassisch:
    > Fe2O3 + 3CO→ 2Fe + 3CO2
    >
    > Mit Wasserstoff:
    > Fe2O3 + 3H2→ 2Fe + 3H2O
    >
    > Prinzipiell sollte das also gehen...

    Die Grundsätzliche Reaktion funktioniert, das ist nicht das Thema. Allerdings ist der Hochofen eine recht komplexe Maschine. Der Koks hat ja neben seiner chemischen Aufgabe auch noch recht wichtige Statische Aufgaben. Der hält die ganze Mischung gasdurchlässig und erlaubt überhaupt erst das "fahren" des Ofens. Nicht zuletzt liefert die teilweise Verbrennung von C die nötige Wärme um das Roheisen zu schmelzen und abgießen zu können.

    Spannend ist auch die Frage wie sich Wasserstoff auf die Qualität des Stahls auswirkt. C ist ja ein willkommenes Element im Stahl. Wasserstoff im Stahl lässt diesen aber wohl sehr spröde werden. Wie man das Zeug da wirklich rausbekommt ist eine nette Forschungsaufgabe.

    Zu guter letzt kann es passieren das durch die anderen Reaktionsbedingungen plötzlich unerwünschte Legierungsbestandteile ihren Weg ins Roheisen finden.

    Stahlproduktion ist eine recht komplexe Sache, vor allem sind die Maschinen (der Hochofen) sehr groß und unglaublich teuer. Wenn da was schiefgeht kostet das richtig Geld.

  5. Re: Direktreduktion von Eisenerz mit Wasserstoff

    Autor: Eheran 12.07.19 - 13:43

    >irgendwas muss ja dagegensprechen
    Jop, $$$
    Kohle bzw. dort der Koks kostet halt nichts im Vergleich zu Wasserstoff.
    Allerdings spart man sich mit Wasserstoff auch einige Anlagenteile, also zumindest ein paar Pluspunkte hat man schon, abgesehen von den Emissionen.
    Theoretisch kann man das Erz auch direkt elektrochemisch (direkt mit Strom) reduzieren, so wie es bei Aluminium auch gemacht wird.

  6. Re: Direktreduktion von Eisenerz mit Wasserstoff

    Autor: sambache 12.07.19 - 18:03

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klassisch:
    > Fe2O3 + 3CO→ 2Fe + 3CO2
    >
    > Mit Wasserstoff:
    > Fe2O3 + 3H2→ 2Fe + 3H2O
    >
    > Prinzipiell sollte das also gehen...

    Stickstoff ist auf dem Papier auch ein großartiger Energieträger ;-)

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. ip&more GmbH, Ismaning
  2. CYBEROBICS, Berlin
  3. GISA GmbH, Halle (Saale), Leipzig oder Berlin
  4. GAG Immobilien AG, Köln

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. mit Gutschein: NBBGRATISH10
  2. 204,90€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Faire IT: Die grüne Challenge
Faire IT
Die grüne Challenge

Kann man IT-Produkte nachhaltig gestalten? Drei Startups zeigen, dass es nicht so einfach ist, die grüne Maus oder das faire Smartphone auf den Markt zu bringen.
Von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Smartphones Samsung und Xiaomi profitieren in Europa von Huawei-Boykott
  2. Smartphones Xiaomi ist kurz davor, Apple zu überholen
  3. Niederlande Notrufnummer fällt für mehrere Stunden aus

OKR statt Mitarbeitergespräch: Wir müssen reden
OKR statt Mitarbeitergespräch
Wir müssen reden

Das jährliche Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Instrumente für Führungskräfte, doch es ist gerade in der IT-Branche nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Aus dem Silicon Valley kommt eine andere Methode: OKR. Sie erfüllt die veränderten Anforderungen an Agilität und Veränderungsbereitschaft.
Von Markus Kammermeier

  1. IT-Arbeitsmarkt Jobgarantie gibt es nie
  2. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt
  3. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

  1. Routerfreiheit: Vodafone will noch keine eigenen Glasfasermodems zulassen
    Routerfreiheit
    Vodafone will noch keine eigenen Glasfasermodems zulassen

    Vodafone streitet sich mit der Bundesnetzagentur, ob die Routerfreiheit in Glasfasernetzen auch für das Glasfasermodem (ONT) gilt. Ein Nutzer argumentiert dagegen, das öffentliche Glasfasernetz ende an der Glasfaser-Teilnehmeranschlussdose, wo man als Endkunde sein ONT verbinden kann.

  2. Mercedes EQV: Daimler zeigt elektrische Großraumlimousine
    Mercedes EQV
    Daimler zeigt elektrische Großraumlimousine

    Stilvoll elektrisch shuttlen: Daimler hat für die IAA die serienreife Version des Mercedes EQC angekündigt. In dem Elektro-Van haben sechs bis acht Insassen Platz.

  3. Fogcam: Älteste bestehende Webcam wird nach 25 Jahren abgeschaltet
    Fogcam
    Älteste bestehende Webcam wird nach 25 Jahren abgeschaltet

    Die Webcam Fogcam nimmt seit 1994 Bilder vom Gelände der San Francisco State University aus auf. Nach 25 Jahren wird die Kamera nun abgeschaltet, laut den Machern unter anderem wegen fehlender guter Aussicht.


  1. 18:01

  2. 17:40

  3. 17:03

  4. 16:41

  5. 16:04

  6. 15:01

  7. 15:00

  8. 14:42