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Öttinger überschätzt den europäischen Binnenmarkt

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  1. Öttinger überschätzt den europäischen Binnenmarkt

    Autor: HibikiTaisuna 15.09.16 - 00:27

    "Eine Onlineplattform, ein OTT wie Google ist bereit, auf einen Teilmarkt, Spanien, zu verzichten", sagte er. Aber der europäische Binnenmarkt mit 510 Millionen Menschen "ist für jeden globalen Player so wichtig, dass er auf ihn nicht verzichten will".

    Ich würde lachen wenn Google einfach sagt: "Nö, dann stellen wir unser europäisches Angebot ein." Der asiatische und amerikanische Markt ist denen doch viel wichtiger und wertvoller. 510 Millionen Menschen? Das ist doch nichts.

    Was Öttinger nicht verstehen will ist, dass die Verlage massig Kohle durch die Weiterleitung auf Grund dieser Snippets auf Google und Co. verdienen. Wenn Google sein Angebot für die kostenpflichtigen Seiten einstellt werden deren Leserzahlen erheblich zurückgehen. Aber dann meckert ja die EU wieder wegen Ausnutzung einer Monopolstellung. Im Grunde genommen will man dann also Google zu einer Zahlung für eine Dienstleistung zwingen, die Google und Co. gar nicht haben wollen. Das wäre so als wenn jemand für das Fernsehprogramm bezahlen muss, obwohl er kein Fernseher hat... oops, da war ja was.

  2. Re: Öttinger überschätzt den europäischen Binnenmarkt

    Autor: blubberlutsch 15.09.16 - 03:04

    Ich denke mal viele Verlage würden dann explizit das Verlinken mit Snippets erlauben, so wie es auch schon beim letzten mal war (Beispiel golem). Die anderen bekommen dann halt weniger Traffic.

    edit: siehe auch



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.09.16 03:12 durch blubberlutsch.

  3. Re: Öttinger überschätzt den europäischen Binnenmarkt

    Autor: Seismoid 15.09.16 - 03:18

    blubberlutsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke mal viele Verlage würden dann explizit das Verlinken mit Snippets
    > erlauben, so wie es auch schon beim letzten mal war (Beispiel golem). Die
    > anderen bekommen dann halt weniger Traffic.
    >
    > edit: siehe auch
    Bitte nicht vergessen: KOSTENLOSES Verlinken/Snippets. Und nur für Google.

  4. Re: Öttinger überschätzt den europäischen Binnenmarkt

    Autor: bofhl 15.09.16 - 10:25

    HibikiTaisuna schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Eine Onlineplattform, ein OTT wie Google ist bereit, auf einen Teilmarkt,
    > Spanien, zu verzichten", sagte er. Aber der europäische Binnenmarkt mit 510
    > Millionen Menschen "ist für jeden globalen Player so wichtig, dass er auf
    > ihn nicht verzichten will".

    Wieso 510 Millionen Menschen? Wenn man da die ganzen älteren Personen, die kein Interesse am Internet haben, weg nimmt bleiben noch gut 300 Millionen. Dann noch die weg, die aufgrund ihrer Lebensumstände keinen Internet-Zugang haben - bleiben noch knapp unter 200 Millionen. Und die verteilen sich dann auf wie viele Sprachen? 20 bis 30?!
    Und wie viele davon sind weltweit bedeutend? Mit viel Wohlwollen kommt man da auf 4. Nimmt man dann die Menschen in der EU, die genau diese 4 Sprachen sprechen, bleiben dann nur mehr rund 50 Millionen über - und für die soll Google kämpfen? Echt jetzt?!? (und dann noch die kleine Tatsache, dass die Welt-Sprache Englisch in Kürze weitere Millionen Menschen in der EU "verlieren" wird!)

    >
    > Ich würde lachen wenn Google einfach sagt: "Nö, dann stellen wir unser
    > europäisches Angebot ein." Der asiatische und amerikanische Markt ist denen
    > doch viel wichtiger und wertvoller. 510 Millionen Menschen? Das ist doch
    > nichts.
    >
    > Was Öttinger nicht verstehen will ist, dass die Verlage massig Kohle durch
    > die Weiterleitung auf Grund dieser Snippets auf Google und Co. verdienen.
    > Wenn Google sein Angebot für die kostenpflichtigen Seiten einstellt werden
    > deren Leserzahlen erheblich zurückgehen. Aber dann meckert ja die EU wieder
    > wegen Ausnutzung einer Monopolstellung. Im Grunde genommen will man dann
    > also Google zu einer Zahlung für eine Dienstleistung zwingen, die Google
    > und Co. gar nicht haben wollen. Das wäre so als wenn jemand für das
    > Fernsehprogramm bezahlen muss, obwohl er kein Fernseher hat... oops, da war
    > ja was.

  5. Re: Öttinger überschätzt den europäischen Binnenmarkt

    Autor: HibikiTaisuna 15.09.16 - 18:57

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HibikiTaisuna schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > "Eine Onlineplattform, ein OTT wie Google ist bereit, auf einen
    > Teilmarkt,
    > > Spanien, zu verzichten", sagte er. Aber der europäische Binnenmarkt mit
    > 510
    > > Millionen Menschen "ist für jeden globalen Player so wichtig, dass er
    > auf
    > > ihn nicht verzichten will".
    >
    > Wieso 510 Millionen Menschen? Wenn man da die ganzen älteren Personen, die
    > kein Interesse am Internet haben, weg nimmt bleiben noch gut 300 Millionen.
    > Dann noch die weg, die aufgrund ihrer Lebensumstände keinen Internet-Zugang
    > haben - bleiben noch knapp unter 200 Millionen. Und die verteilen sich dann
    > auf wie viele Sprachen? 20 bis 30?!
    > Und wie viele davon sind weltweit bedeutend? Mit viel Wohlwollen kommt man
    > da auf 4. Nimmt man dann die Menschen in der EU, die genau diese 4 Sprachen
    > sprechen, bleiben dann nur mehr rund 50 Millionen über - und für die soll
    > Google kämpfen? Echt jetzt?!? (und dann noch die kleine Tatsache, dass die
    > Welt-Sprache Englisch in Kürze weitere Millionen Menschen in der EU
    > "verlieren" wird!)
    >
    > >
    > > Ich würde lachen wenn Google einfach sagt: "Nö, dann stellen wir unser
    > > europäisches Angebot ein." Der asiatische und amerikanische Markt ist
    > denen
    > > doch viel wichtiger und wertvoller. 510 Millionen Menschen? Das ist doch
    > > nichts.
    > >
    > > Was Öttinger nicht verstehen will ist, dass die Verlage massig Kohle
    > durch
    > > die Weiterleitung auf Grund dieser Snippets auf Google und Co.
    > verdienen.
    > > Wenn Google sein Angebot für die kostenpflichtigen Seiten einstellt
    > werden
    > > deren Leserzahlen erheblich zurückgehen. Aber dann meckert ja die EU
    > wieder
    > > wegen Ausnutzung einer Monopolstellung. Im Grunde genommen will man dann
    > > also Google zu einer Zahlung für eine Dienstleistung zwingen, die Google
    > > und Co. gar nicht haben wollen. Das wäre so als wenn jemand für das
    > > Fernsehprogramm bezahlen muss, obwohl er kein Fernseher hat... oops, da
    > war
    > > ja was.
    Stimme dir vollkommen zu. IMHO ist der europaeische Markt derzeit einer der unattraktivsten Maerkte, die man als Technologieunternehmen bedienen kann. Strenge Regulierungen, hohe Zwangsabgaben und noch dazu ein Gusto an Sprachen, die man supporten muss. Und das alles fuer die kleine Zielgruppe.

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