1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › EU-Kommission: ISP-Überwachung…

Und was dann?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Und was dann?

    Autor: Trockenobst 12.05.11 - 21:36

    Ein paar Pappnasen verwenden noch Torrents, ja. Schön weiterverteilen und so.

    Der Rest ist längst auf Sharehoster, Usenet, geschlossene Torrent-Zirkel mit
    inkompatiblem Protkoll und dem guten alten Festplattenverteilen umgestiegen
    (bei dem Sohnemann des Kollegen geht eine 2,5" Festplatte etwa 2 Wochen
    rum bis sie wieder zurückkommt - dann sind 400 neue Alben drauf und
    etwa 200 neue Filme und Games).

    Der Rest *WILL* einfach erwischt werden. Für diese Leute basteln sie auch
    diese ineffektiven Gesetze.

  2. Torrents FTW

    Autor: chuck 12.05.11 - 21:44

    Ich bin nunmal sozial.

  3. Re: Und was dann?

    Autor: Xstream 12.05.11 - 21:52

    newsflash: wenn dein isp die downloads filtern soll kann das durchaus auch sharehoster und usenet betreffen

  4. Re: Und was dann?

    Autor: cyborg 12.05.11 - 21:57

    Dann müssen die aber erst mal die Dateien entschlüsseln...

  5. Re: Und was dann?

    Autor: Xstream 12.05.11 - 22:10

    wenn du dateien an ein großes publikum verteilen willst musst du auch die schlüssel an dieses publikum verteilen, dann wird es aber auch wieder ein leichtes für die industrie sich diese auch zu besorgen, die daten zu entschlüsseln und die treffer an die isps zu melden. fazit: verschlüsselung hilft nur wenn du nur kleine gruppen erreichen willst.

  6. Re: Und was dann?

    Autor: Lord Gamma 12.05.11 - 22:34

    Xstream schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn du dateien an ein großes publikum verteilen willst musst du auch die
    > schlüssel an dieses publikum verteilen, dann wird es aber auch wieder ein
    > leichtes für die industrie sich diese auch zu besorgen, die daten zu
    > entschlüsseln und die treffer an die isps zu melden. fazit: verschlüsselung
    > hilft nur wenn du nur kleine gruppen erreichen willst.

    Und was soll daran anders sein als bisher? Ob die Treffer jetzt den ISPs gegeben werden (Filehoster mit best. Datei und best. Schlüssel) oder ob die Filehoster wie bisher direkt angeschrieben werden ist doch gehüpft wie gesprungen. Die Filehoster löschen die Dateien sogar, statt sie zu filtern.

  7. Re: Und was dann?

    Autor: Stefan999 12.05.11 - 22:37

    > Der Rest ist längst auf Sharehoster, Usenet, geschlossene Torrent-Zirkel
    > mit
    > inkompatiblem Protkoll und dem guten alten Festplattenverteilen
    > umgestiegen

    Sharehoster, Usenet und die geschlossenen Torrentzirkel werden per DPI aussortiert. Den Festplattentausch entdedckt man durch Regierungstrojaner.

    Aber was da auch immer für ein Gesetz rauskommt, es wird durch das EP zumindest dseutlich verwässert werden. Nur noch die Konservativen tragen geschlossen den Hardlinerkurs der Contentmafia mit. Eine Mehrheit kriegen die nur, wenn britische Labour- oder deutsche FDP-Abgeordnete mitstimmen (Nur so haben sie den Gallo-Report durchgekriegt) aber auch diese Front bröckelt, denn schon beim Gallo-Report gab es Unmut innerhalb der konservativen Fraktion.

  8. Re: Und was dann?

    Autor: Xstream 12.05.11 - 23:03

    nein es ist nicht das selbe da es eben nicht nur filehoster betrifft. ausserdem darf man sowas gar nicht erst anfangen damit ist zensur auf netzebene in noch ganz anderem maßstab tür und tor geöffnet.

  9. Re: Und was dann?

    Autor: Lord Gamma 13.05.11 - 10:15

    Ja richtig, es ist nur im Bezug auf den Umgang mit illegalen Downloads "gehüpft wie gesprungen". Das schreit geradezu nach der Implikation, dass man damit einen Fuß in die Tür bekommen möchte, um andere Einschränkungen (Zensur) forcieren zu können.

  10. Re: Und was dann?

    Autor: Zingel 13.05.11 - 10:35

    Xstream schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn du dateien an ein großes publikum verteilen willst musst du auch die
    > schlüssel an dieses publikum verteilen, dann wird es aber auch wieder ein
    > leichtes für die industrie sich diese auch zu besorgen, die daten zu
    > entschlüsseln und die treffer an die isps zu melden. fazit: verschlüsselung
    > hilft nur wenn du nur kleine gruppen erreichen willst.

    Aha. So sicher ist also unser Internet? Das bedeutet dann aber auch, dass mein ISP meine Bankdaten mitlesen kann? Ach halt, da war ja was mit Verschlüsselung. Richtig angewendet kann kein ISP nachvollziehen, was sich denn nun in den übertragenen Daten versteckt. Oder hast du da andere Erfahrungen, die du uns kund tun kannst?

  11. Re: Und was dann?

    Autor: POKE 59458,62 13.05.11 - 10:47

    Xstream schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn du dateien an ein großes publikum verteilen willst musst du auch die
    > schlüssel an dieses publikum verteilen, dann wird es aber auch wieder ein
    > leichtes für die industrie sich diese auch zu besorgen, die daten zu
    > entschlüsseln und die treffer an die isps zu melden.


    Dazu müssten die aber die Raubkopien vorher runterladen und sich somit selbst strafbar machen. ;)

  12. Re: Und was dann?

    Autor: Xstream 13.05.11 - 12:14

    für ssl hast du natürlich recht, nur ist das bei vielen dingen gar nicht direkt vorgesehen. meine aussage bezog sich auf das übertragen verschlüsselter dateien über unverschlüsselte kanäle.

  13. Re: Und was dann?

    Autor: huberto 13.05.11 - 14:38

    Zingel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Xstream schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > wenn du dateien an ein großes publikum verteilen willst musst du auch
    > die
    > > schlüssel an dieses publikum verteilen, dann wird es aber auch wieder
    > ein
    > > leichtes für die industrie sich diese auch zu besorgen, die daten zu
    > > entschlüsseln und die treffer an die isps zu melden. fazit:
    > verschlüsselung
    > > hilft nur wenn du nur kleine gruppen erreichen willst.
    >
    > Aha. So sicher ist also unser Internet? Das bedeutet dann aber auch, dass
    > mein ISP meine Bankdaten mitlesen kann? Ach halt, da war ja was mit
    > Verschlüsselung. Richtig angewendet kann kein ISP nachvollziehen, was sich
    > denn nun in den übertragenen Daten versteckt. Oder hast du da andere
    > Erfahrungen, die du uns kund tun kannst?

    Mit dem Verschlüsseln machst du dich eh verdächtig und wirst somit Kandidat für den Bundestrojaner.

  14. Re: Und was dann?

    Autor: samy 13.05.11 - 23:13

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein paar Pappnasen verwenden noch Torrents, ja. Schön weiterverteilen und
    > so.
    >
    > Der Rest ist längst auf Sharehoster, Usenet, geschlossene Torrent-Zirkel
    > mit
    > inkompatiblem Protkoll und dem guten alten Festplattenverteilen
    > umgestiegen
    > (bei dem Sohnemann des Kollegen geht eine 2,5" Festplatte etwa 2 Wochen
    > rum bis sie wieder zurückkommt - dann sind 400 neue Alben drauf und
    > etwa 200 neue Filme und Games).

    Das ist alles sowas von assozial.... Klar kann man das nicht verhindern... krank finde ich das schon. Den Kollegen sollte man wohl einbuchten.. wäre nicht so schlecht...

    -------------------------------------------------
    Für offene Standards
    -------------------------------------------------

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Hornbach-Baumarkt-AG, Bornheim bei Landau
  2. ARRI Media GmbH, München
  3. operational services GmbH & Co. KG, Hamburg
  4. Vanderlande Industries GmbH, Mönchengladbach, Veghel (Niederlande)

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (ES GEHT ENDLICH LOS!)
  2. ab 21,00€
  3. (aktuell u. a. Toshiba-Festplatte mit 10 TB für 279,00€ (Bestpreis!), Be quiet Silent Base 801...
  4. ab 30,00€ bei ubi.com


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Videospiellokalisierung: Lost in Translation
Videospiellokalisierung
Lost in Translation

Damit Videospiele in möglichst viele Länder verkauft werden können, müssen sie übersetzt beziehungsweise lokalisiert werden. Ein kniffliger Job, denn die Textdatei eines Games hat oft auf den ersten Blick keine logische Struktur - dafür aber Hunderte Seiten.
Von Nadine Emmerich

  1. Spielebranche Entwickler können bis 2023 mit Millionenförderung rechnen
  2. Planet Zoo im Test Tierische Tüftelei
  3. Förderung Spielentwickler sollen 2020 nur einen "Ausgaberest" bekommen

Raumfahrt: Mehr Geld für die Raumfahrt reicht nicht aus
Raumfahrt
Mehr Geld für die Raumfahrt reicht nicht aus

Eine mögliche leichte Senkung des deutschen Beitrags zur Esa bringt nicht die Raumfahrt in Gefahr. Deren heutige Probleme sind Resultat von Fehlentscheidungen, die hohe Kosten und Ausgaben nach sich ziehen. Zuerst braucht es Reformen statt noch mehr Geld.
Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Space Rider Neuer Anlauf für eine eigene europäische Raumfähre
  2. Vega Raketenabsturz lässt Fragen offen

Von De-Aging zu Un-Deading: Wie Hollywood die Totenruhe stört
Von De-Aging zu Un-Deading
Wie Hollywood die Totenruhe stört

De-Aging war gestern, jetzt werden die Toten zum Leben erweckt: James Dean übernimmt posthum eine Filmrolle. Damit überholt in Hollywood die Technik die Moral.
Eine Analyse von Peter Osteried


    1. Valve: Half-Life schickt Alyx in City 17
      Valve
      Half-Life schickt Alyx in City 17

      Zwischen dem ersten und dem zweiten Half-Life sind Spieler im Vollpreisspiel Half-Life Alyx als Widerstandskämpferin unterwegs - laut Valve mit jedem PC-basierten Virtual-Reality-Headset.

    2. Mobilfunk: Trump will Apple als Ausrüster für 5G in den USA
      Mobilfunk
      Trump will Apple als Ausrüster für 5G in den USA

      Apple soll laut US-Präsident Trump den nationalen Notstand für die Telekommunikation beenden und 5G-Ausrüster werden. Der iPhone-Hersteller hat darauf bisher nicht reagiert.

    3. Lime: E-Scooter-Anbieter stellt Kunden Bußgelder in Rechnung
      Lime
      E-Scooter-Anbieter stellt Kunden Bußgelder in Rechnung

      Mit dem E-Scooter bei Rot über die Ampel fahren kostet zwischen 60 und 180 Euro. Das und mehr müssen die Kunden von Lime künftig selbst bezahlen.


    1. 20:02

    2. 18:40

    3. 18:04

    4. 17:07

    5. 16:47

    6. 16:28

    7. 16:02

    8. 15:04