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zum tot lachen

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  1. zum tot lachen

    Autor: oldathen 10.11.15 - 13:55

    wenn es nicht so traurig wäre:

    "Es darf nicht sein, dass die Verlage die Kosten für die Produktion der journalistischen Inhalte tragen und die Plattformen diese Inhalte dann einfach kostenlos verwerten",

    Stammt 1:1 aus der Feder der Verlage. Die Verlage produzieren fast gar keine Inhalte mehr sondern kaufen diese ein. Daher auch fast gleichlautenden Meldungen auf x verschiedenen Nachrichtenseiten (oder zeitlich versetzt um 2-3 Tage). Noch besser sind die Verlage die die Inhalte aus dem Netz für Ihre Seiten ausschlachten und oben drauf noch eine Paywall aufbauen.

    Aber ok dann werden die Links auf die Nachrichten der angeschlossenen Verlage halt kostenpflichtig. Es geht auch ohne die. Auch wenn die es heute noch nicht glauben. Die Musikindustrie, die Filmindustrie haben jeweils einen hohen Preis für die Überheblichkeit gezahlt. Keiner benötigt Springer, Burda oder Gruner und Jahr. Keiner!

  2. Re: zum tot lachen

    Autor: berritorre 10.11.15 - 15:04

    Ich warte ja auch nur drauf, dass die wirklich sowas einführen.

    Dann muss halt sowas wie Creative Commons ein Siegel entwickeln, dass man auf seine Website setzt bzw. einen Meta-Tag in den Quellcode. Wordpress und andere Content-Management-Systeme warnen dann beim setzen eines externen Links, wenn die externe Seite dieses Siegel/Tag nicht hat. Dann kann das freie Internet unter sich bleiben. Und die Verlage können es sich gemeinsam auch kuschelig machen.

  3. Re: zum tot lachen

    Autor: Yash 10.11.15 - 15:21

    Ich verstehs einfach nicht. Ein Link ist ein Verweis zu einer öffentlich zugänglichen Quelle. Werden dann auch in Abschlussarbeiten die Quellenangaben verboten, weil der Titel des Buchs enthalten ist und darum unter das Leistungsschutzrecht fällt?
    Darf dann auch Bibliothekssoftware nicht mehr auf die Bücher verlinken, sondern nur noch die ISBN Nummer angeben?

    Und wie wollen die Verlage dann noch an Besucher kommen?
    Wenn Verlinken illegal bzw. erlaubsnispflichtig ist, dann werden weder Suchmaschinen, noch Webseiten und auch keine sozialen Netzwerke das Verlinken zulassen. Die Verlage fallen wie schon im anderen Thread angesprochen automatisch im Suchmaschinenranking und bekommen auch keine Besucher mehr über Linkklicks (was auch sehr viel ausmachen kann). Wollen die wirklich sterben?

  4. Re: zum tot lachen

    Autor: Fringe 10.11.15 - 15:35

    oldathen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn es nicht so traurig wäre:
    >
    > "Es darf nicht sein, dass die Verlage die Kosten für die Produktion der
    > journalistischen Inhalte tragen und die Plattformen diese Inhalte dann
    > einfach kostenlos verwerten",
    >
    > Stammt 1:1 aus der Feder der Verlage. Die Verlage produzieren fast gar
    > keine Inhalte mehr sondern kaufen diese ein.

    Nur weil Verlage die Kosten für die Produktion tragen heißt das noch lange nicht dass sie es selber produzieren, sie tragen ja lediglich die Kosten dafür dadurch dass sie sie kaufen (und evtl. auch in Auftrag geben).

    Aber sollen sie ruhig machen, die meisten Angebote jucken mich eh nicht, un Alternativen wirds immer geben. ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.11.15 15:36 durch Fringe.

  5. Re: zum tot lachen

    Autor: divStar 10.11.15 - 22:35

    Tja - der hat wohl nen satten Geldkoffer erhalten oder ihm wurde gedroht - anders kann ich mir den intellektuellen Dünnpfiff nicht erklären. Ich hoffe allerdings, dass die Verlage so derbst auf die Nase fallen, dass sie es bereuen. Das Lustigste an der ganzen Geschichte: obwohl das LSR eigentlich gegen Google bestimmt war, wird man sich mit Google einigen müssen - oder die Klickzahlen werden massivst zurückgehen. Die Leidtragenden werden kleinere Anbieter, aber auch Blogs usw. sein.

    Ich wünsche mir daher zu Weihnachten, dass sämtliche Verlage, die sich an der LSR-Initiative beteiligen, ein fettes Minus machen oder gar Bankrott gehen. Mitleid haben weder deren Mitarbeiter noch - und insbesondere - ihre Führungsriegen zumindest von mir nicht zu erwarten (es sei denn ein "Geschieht euch recht!" wird als Mitleid gedeutet). Bin ich böse? Ja, bin ich. Aber wie will man sonst den Schmiergeldzahlern den Gar ausmachen? Früher hat man das ja noch etwas besser geregelt und wäre ich ein Superheld, hätten die entsprechenden Verlage sehr wenig zu lachen.

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