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Google geht rücksichtslos vor.
Autor: Y 24.02.10 - 11:23
Bücher zu scannen, ohne die Schriftsteller und Verlage vorher zu fragen.
Nachrichten anderer Zeitungen einfach für sich zu vereinnahmen.
Musik und Filme einfach weiterzugeben oder die Urheber um Erlaubnis zu fragen.
Daten von Nutzer, auch wenn sie nicht Google benutzen, über Analytics zu sammeln.
Häuser, Gärten und Personen zu fotografieren, damit sich einige z.B. über einen zufällig aufgenommen nackten Mann lachen können.
usw.
Was muss Google noch alles tun, bis die EU sie verbietet? -
100% Ack.
Autor: Blork 24.02.10 - 11:27
Y schrieb:
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> Bücher zu scannen, ohne die Schriftsteller und Verlage vorher zu fragen.
> Nachrichten anderer Zeitungen einfach für sich zu vereinnahmen.
> Musik und Filme einfach weiterzugeben oder die Urheber um Erlaubnis zu
> fragen.
> Daten von Nutzer, auch wenn sie nicht Google benutzen, über Analytics zu
> sammeln.
> Häuser, Gärten und Personen zu fotografieren, damit sich einige z.B. über
> einen zufällig aufgenommen nackten Mann lachen können.
>
> usw.
>
> Was muss Google noch alles tun, bis die EU sie verbietet?
Während hier in Deutschland Leute wegen eines unvollständiges Impressum abgemahnt werden kann, kann es nicht sein, dass Google alles Illegal machen kann ohne Konsequenzen dafür zu tragen. -
Re: Google geht rücksichtslos vor.
Autor: Y 24.02.10 - 11:43
Google nimmt auch keine Rücksicht auf seine Kunden, die automatische Datenweitergabe durch Buzz ist ein Beleg dafür.
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Re: Google geht rücksichtslos vor.
Autor: Ainer v. Fielen 24.02.10 - 12:19
Y schrieb:
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> Bücher zu scannen, ohne die Schriftsteller und Verlage vorher zu fragen.
Google scannt nur Bücher, bei denen das Urheberrecht abgelaufen ist. Dazu müssen die Schriftsteller meine ich 70 Jahre tot sein, die kann man also schlecht fragen.
> Nachrichten anderer Zeitungen einfach für sich zu vereinnahmen.
Was meinst Du wie gross der Aufschrei der Zeitungen wäre, würden sie bei Google nicht mehr gelistet.
> Musik und Filme einfach weiterzugeben oder die Urheber um Erlaubnis zu
> fragen.
Google gibt keine Filme oder Musik weiter.
> Daten von Nutzer, auch wenn sie nicht Google benutzen, über Analytics zu
> sammeln.
Wer als Webseitenbetreiber Google Analytics nutzt muss das lt. Google auf seiner Seite kenntlich machen. Es steht Dir dann frei, solche Seiten zu besuchen oder nicht. Google Analytics muss also aktiv vom Webseitenbetreiber eingebaut werden, Google ist da "nur" sekundärer Nutzniesser.
> Häuser, Gärten und Personen zu fotografieren, damit sich einige z.B. über
> einen zufällig aufgenommen nackten Mann lachen können.
Das ist nichts anderes als das, was Tausende von Touristenbusreisende ebenfalls tun. Die Fotos landen dann auf irgendwelchen Urlaubsfotoseiten im Inet, das hat bisher niemanden gestört.
> Was muss Google noch alles tun, bis die EU sie verbietet?
Google müsste etwas tun, was gesetzlich verboten ist. Tun sie bisher aber nicht, warum also verbieten?
___________
"Aufgrund der globalen Klimaerwärmung sowie der gegenwärtigen Finanzkrise wird das Licht am Ende des Tunnels nun abgeschaltet!"
- Autor unbekannt - -
Re: Google geht rücksichtslos vor.
Autor: Y 24.02.10 - 12:29
Ainer v. Fielen schrieb:
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> Y schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Bücher zu scannen, ohne die Schriftsteller und Verlage vorher zu fragen.
>
> Google scannt nur Bücher, bei denen das Urheberrecht abgelaufen ist. Dazu
> müssen die Schriftsteller meine ich 70 Jahre tot sein, die kann man also
> schlecht fragen.
Warum ist Google dann in mehreren Ländern gerichtlich wegen Urheberrechtverletzungen verurteilt worden?
>
> > Nachrichten anderer Zeitungen einfach für sich zu vereinnahmen.
>
> Was meinst Du wie gross der Aufschrei der Zeitungen wäre, würden sie bei
> Google nicht mehr gelistet.
>
Trotzdem ist ein Artikel das Werk eines Jounalisten und der Zeitung.
> > Musik und Filme einfach weiterzugeben oder die Urheber um Erlaubnis zu
> > fragen.
>
> Google gibt keine Filme oder Musik weiter.
Na, dann schau mal wieviele Musikvideos -zumindest für eine kurze Zeit- zu bekommen sind.
>
> > Daten von Nutzer, auch wenn sie nicht Google benutzen, über Analytics zu
> > sammeln.
>
> Wer als Webseitenbetreiber Google Analytics nutzt muss das lt. Google auf
> seiner Seite kenntlich machen. Es steht Dir dann frei, solche Seiten zu
> besuchen oder nicht. Google Analytics muss also aktiv vom
> Webseitenbetreiber eingebaut werden, Google ist da "nur" sekundärer
> Nutzniesser.
Sekundärer Nutzniesser? Es geht hier um die Daten.
>
> > Häuser, Gärten und Personen zu fotografieren, damit sich einige z.B.
> über
> > einen zufällig aufgenommen nackten Mann lachen können.
>
> Das ist nichts anderes als das, was Tausende von Touristenbusreisende
> ebenfalls tun. Die Fotos landen dann auf irgendwelchen Urlaubsfotoseiten
> im Inet, das hat bisher niemanden gestört.
Welche Toristeninformationen gibt es, die über die Zäune hinweg die Häuser fotografieren?
>
> > Was muss Google noch alles tun, bis die EU sie verbietet?
>
> Google müsste etwas tun, was gesetzlich verboten ist. Tun sie bisher aber
> nicht, warum also verbieten?
Hat schon genug schlimmes getan. -
Re: 100% Ack.
Autor: Kein Kostverächter 24.02.10 - 12:44
Blork schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> >
> > Was muss Google noch alles tun, bis die EU sie verbietet?
>
> Während hier in Deutschland Leute wegen eines unvollständiges Impressum
> abgemahnt werden kann, kann es nicht sein, dass Google alles Illegal machen
> kann ohne Konsequenzen dafür zu tragen.
Google hat auch einen Firmensitz in Deutschland. Wenn Google tatsächlich illegal (unmoralisch ist nicht unbedingt illegal) handeln würde, gäbe es längst eine Strafanzeige.
Ich bin auch nicht mit allem einverstanden, was Google so treibt, aber es ließe sich alles regeln, wenn Politik _und_ Gesellschaft sich endlich mal durchringen könnten, in Sachen Datenschutz wirklich "Butter bei die Fische zu machen", also endlich belastbare Gesetze zu schaffen und diese auch durchzusetzen. Google ist nicht das Problem, das Problem sind die Gesellschaften, die Google machen lassen.
Bis die Tage,
KK
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Mach dir deine eigenen Götter, und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.
(Epikur, griech. Phil., 341-270 v.Chr.)
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Re: Google geht rücksichtslos vor.
Autor: Kein Kostverächter 24.02.10 - 12:56
Y schrieb:
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> Ainer v. Fielen schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Y schrieb:
> >
> ---------------------------------------------------------------------------
>
> > -----
> > > Bücher zu scannen, ohne die Schriftsteller und Verlage vorher zu
> fragen.
> >
> > Google scannt nur Bücher, bei denen das Urheberrecht abgelaufen ist.
> Dazu
> > müssen die Schriftsteller meine ich 70 Jahre tot sein, die kann man also
> > schlecht fragen.
>
> Warum ist Google dann in mehreren Ländern gerichtlich wegen
> Urheberrechtverletzungen verurteilt worden?
Ich weiß nur von einem Land: Frankreich. Aber wo ist das Problem, die Firma hat hier geltendes Recht gebrochen, wurde verurteilt und hat Strafe und Schadensersatz gezahlt. Sollen jetzt alle Firmen, die gegen geltendes Recht verstoßen, sofort liquidiert werden?
>
> > > Musik und Filme einfach weiterzugeben oder die Urheber um Erlaubnis zu
> > > fragen.
> >
> > Google gibt keine Filme oder Musik weiter.
>
> Na, dann schau mal wieviele Musikvideos -zumindest für eine kurze Zeit- zu
> bekommen sind.
Und die werden von Nutzern hochgeladen und von Google bei Bekanntwerden entfernt. Das ist das gleiche wie in allen Foren. Soll jetzt das Golem-Forum verboten werden, weil jemand eine Aufforderung zu Straftaten oder Beleidigungen posten könnte?
> >
> > > Daten von Nutzer, auch wenn sie nicht Google benutzen, über Analytics
> zu
> > > sammeln.
> >
> > Wer als Webseitenbetreiber Google Analytics nutzt muss das lt. Google
> auf
> > seiner Seite kenntlich machen. Es steht Dir dann frei, solche Seiten zu
> > besuchen oder nicht. Google Analytics muss also aktiv vom
> > Webseitenbetreiber eingebaut werden, Google ist da "nur" sekundärer
> > Nutzniesser.
>
> Sekundärer Nutzniesser? Es geht hier um die Daten.
Google Analytics ist ein Dienst, der Webseitenbetreibern angeboten wird, damit diese die Besucherstruktur ihrer Seiten analysieren können. Als Gegenleistung darf Google diese Daten auch nutzen. Wer diesen Dienst nutzt, muss seine Seiten kennzeichnen. Also kannst Du als User entscheiden. Wenn ein Anbieter nicht kennzeichnet, ist das nicht Googles Schuld. Wer Videoüberwachung macht, muss auch darauf hinweisen. Wenn das nicht passiert, verklagt ja auch niemand den Anbieter der Überwachungsanlage, oder?
> >
> > > Häuser, Gärten und Personen zu fotografieren, damit sich einige z.B.
> > über
> > > einen zufällig aufgenommen nackten Mann lachen können.
> >
> > Das ist nichts anderes als das, was Tausende von Touristenbusreisende
> > ebenfalls tun. Die Fotos landen dann auf irgendwelchen
> Urlaubsfotoseiten
> > im Inet, das hat bisher niemanden gestört.
>
> Welche Toristeninformationen gibt es, die über die Zäune hinweg die Häuser
> fotografieren?
> >
Da habe ich schon genug Touristen gesehen, die im Urlaub überhaupt keinen Anstand mehr haben. Der Vorposter sprach von Touristen in Touristenbussen, nicht von Touristeninformationen.
> > > Was muss Google noch alles tun, bis die EU sie verbietet?
> >
> > Google müsste etwas tun, was gesetzlich verboten ist. Tun sie bisher
> aber
> > nicht, warum also verbieten?
>
> Hat schon genug schlimmes getan.
Immer diese sinnentleerten Pauschalaussagen. Was hat Google getan, das nach Recht und Gesetz rechtfertigen würden, dieser Firma das Handeln in der EU zu verbieten?
Bis die Tage,
KK
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(Epikur, griech. Phil., 341-270 v.Chr.)
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Re: Google geht rücksichtslos vor.
Autor: AMD hat Probleme 24.02.10 - 13:18
Y schrieb:
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> Bücher zu scannen, ohne die Schriftsteller und Verlage vorher zu fragen.
Die scannen nicht nur 70jahre-Tot-Autoren sondern auch OOP. Allerdings stellt sich die Frage, ob das unzulässig ist. Soll der Verlag doch drucken oder mit Google "teilen". Ein Verlag, der nicht druckt, hat auch nicht aufzumucken. Der Autor hat schliesslich ein Recht, gedruckt zu werden. Daher dürfen keine "OOP"-Bücher existieren. Es muss immer eine Auflage zu einem fairen Preis (also der Preisbindungspreis und kein Fantasiepreis) verfügbar sein.
> Nachrichten anderer Zeitungen einfach für sich zu vereinnahmen.
Du gehst mal bitte auf news.google.de . Such Dir ein Segment aus und abonnier den Rss-Feed. Oder besuch es eine Woche lang 2 mal pro Tag oder bis Du was merkst.
Google News ist NUR ein Pressespiegel. Die zeigen nur die Headlines. Wer nicht will, braucht dort nicht drin stehen.
Wer sich über google News beschwert, soll sich mal über das Ende der Bildzeitung beschweren. Da sind auch Hinweise auf andere Zeitschriften. Früher zumindest.
Oder Das Vierte liest abends halbe Zeitungsartikel aus diversen Seiten vor.
Noch mal: Google News stiehlt gar nix "ausser" den Headlines.
Wer ständig diesen Unfug behauptet soll seinen Journalistenausweis zurückgeben.
Was nicht ok ist, ist der laxe Umgang mit copyright-Videos auf youtube. Dafür gäbe es aber simple Lösungen.
Eine Idee: Ausgewählte User kriegen die Videos angezeigt und voten ob es copyrighted ist oder nicht. Getrennt für Musik und Video. Man darf höchstens 10 Videos pro Tag "vorkosten" und die Korrektheit der Votes muss halbwegs stimmen. Also nur weniger als 10% falsche Votes. Wenn ein Video genug passende Votes hat, wird es öffentlich.
D.h. die ganzen Musikvideos usw. würden dann dort nicht mehr auftauchen.
Höchstens semi-professionelle bands die bisher keiner kennt. Die haben damit aber wohl auch kein Problem.
Aber ein Madonna-video würde sofort runterfliegen und gar nicht mehr public gemacht.
Allerdings gibts natürlich keine Gesetze, das z.B. alle Politiker-Auftritte public property sind und man bei google nur z.B. die RTL-Nachrichtensprecher davor/dahinter rausschneiden müsste.
Oder das non-fiktionale GEZ-Sendungen public Property sind. Copyright-Teile wie Musiker-Auftritte schneidet man halt heraus. Werbung für Kinofilme bleibt natürlich drin. Ist ja Werbung. Und kulturell "höchstwertige" Serien wie Marienhof oder Verbotene Liebe sind natürlich nicht davon betroffen. -
Re: Google geht rücksichtslos vor.
Autor: Ainer v. Fielen 24.02.10 - 13:58
Y schrieb:
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> Hat schon genug schlimmes getan.
Nur eben nichts was bisher verboten ist...
___________
"Aufgrund der globalen Klimaerwärmung sowie der gegenwärtigen Finanzkrise wird das Licht am Ende des Tunnels nun abgeschaltet!"
- Autor unbekannt - -
Re: Google geht rücksichtslos vor.
Autor: Y 24.02.10 - 14:44
Kein Kostverächter schrieb:
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> Y schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Ainer v. Fielen schrieb:
> >
> ---------------------------------------------------------------------------
>
> > -----
> > > Y schrieb:
> > >
> >
> ---------------------------------------------------------------------------
>
> >
> > > -----
> > > > Bücher zu scannen, ohne die Schriftsteller und Verlage vorher zu
> > fragen.
> > >
> > > Google scannt nur Bücher, bei denen das Urheberrecht abgelaufen ist.
> > Dazu
> > > müssen die Schriftsteller meine ich 70 Jahre tot sein, die kann man
> also
> > > schlecht fragen.
> >
> > Warum ist Google dann in mehreren Ländern gerichtlich wegen
> > Urheberrechtverletzungen verurteilt worden?
>
> Ich weiß nur von einem Land: Frankreich. Aber wo ist das Problem, die Firma
> hat hier geltendes Recht gebrochen, wurde verurteilt und hat Strafe und
> Schadensersatz gezahlt. Sollen jetzt alle Firmen, die gegen geltendes Recht
> verstoßen, sofort liquidiert werden?
Es war nicht nur in Frankreich, sondern beispielsweise in Schweden oder in China. Dort hat Google ein Buch -frisch auf dem Markt- vollständig gescannt und ins Netz gestellt.
Ich gehe davon aus , dass Google diese Parktiken systematisch ausübt. Geanauso wie wir verlangen, dass Produktpiraten das Handwerk gelegt wird, muss auch Google das Handwerk gelegt werden.
>
> >
> > > > Musik und Filme einfach weiterzugeben oder die Urheber um Erlaubnis
> zu
> > > > fragen.
> > >
> > > Google gibt keine Filme oder Musik weiter.
> >
> > Na, dann schau mal wieviele Musikvideos -zumindest für eine kurze Zeit-
> zu
> > bekommen sind.
>
> Und die werden von Nutzern hochgeladen und von Google bei Bekanntwerden
> entfernt. Das ist das gleiche wie in allen Foren. Soll jetzt das
> Golem-Forum verboten werden, weil jemand eine Aufforderung zu Straftaten
> oder Beleidigungen posten könnte?
Wenn eine solche Aufforderung zu einer Straftat bereits publik wird, ist es dann zu spät, ganz gleich wie schnell Google mit den Behörden zusammenarbeitet.
>
> > >
> > > > Daten von Nutzer, auch wenn sie nicht Google benutzen, über
> Analytics
> > zu
> > > > sammeln.
> > >
> > > Wer als Webseitenbetreiber Google Analytics nutzt muss das lt. Google
> > auf
> > > seiner Seite kenntlich machen. Es steht Dir dann frei, solche Seiten
> zu
> > > besuchen oder nicht. Google Analytics muss also aktiv vom
> > > Webseitenbetreiber eingebaut werden, Google ist da "nur" sekundärer
> > > Nutzniesser.
> >
> > Sekundärer Nutzniesser? Es geht hier um die Daten.
So funktioneren viele Abzockeseiten, irgend wo in dem Kleingedruckten steht sicherlich etwas von analytics.
>
> Google Analytics ist ein Dienst, der Webseitenbetreibern angeboten wird,
> damit diese die Besucherstruktur ihrer Seiten analysieren können. Als
> Gegenleistung darf Google diese Daten auch nutzen. Wer diesen Dienst nutzt,
> muss seine Seiten kennzeichnen. Also kannst Du als User entscheiden. Wenn
> ein Anbieter nicht kennzeichnet, ist das nicht Googles Schuld. Wer
> Videoüberwachung macht, muss auch darauf hinweisen. Wenn das nicht
> passiert, verklagt ja auch niemand den Anbieter der Überwachungsanlage,
> oder?
>
Selbstverständlich kann auch der Anbieter von Überwachungsanlagen verklagt werden, wenn beispielsweise in einer öffentlichen Toilette Kameras heimlich installiert sind.
Auch solche Fime kann man bei Google Video finden.
> > >
> > > > Häuser, Gärten und Personen zu fotografieren, damit sich einige z.B.
> > > über
> > > > einen zufällig aufgenommen nackten Mann lachen können.
> > >
> > > Das ist nichts anderes als das, was Tausende von Touristenbusreisende
> > > ebenfalls tun. Die Fotos landen dann auf irgendwelchen
> > Urlaubsfotoseiten
> > > im Inet, das hat bisher niemanden gestört.
> >
> > Welche Toristeninformationen gibt es, die über die Zäune hinweg die
> Häuser
> > fotografieren?
> > >
>
> Da habe ich schon genug Touristen gesehen, die im Urlaub überhaupt keinen
> Anstand mehr haben. Der Vorposter sprach von Touristen in Touristenbussen,
> nicht von Touristeninformationen.
Touristenbusse fahren an Touristenorten und nicht flächendeckend durch das Land. Darüber hinaus werden Touristenfotos nicht ins Netz für ein sehr breites Publikum öffentlich ausgestellt.
>
> > > > Was muss Google noch alles tun, bis die EU sie verbietet?
> > >
> > > Google müsste etwas tun, was gesetzlich verboten ist. Tun sie bisher
> > aber
> > > nicht, warum also verbieten?
> >
> > Hat schon genug schlimmes getan.
>
> Immer diese sinnentleerten Pauschalaussagen. Was hat Google getan, das nach
> Recht und Gesetz rechtfertigen würden, dieser Firma das Handeln in der EU
> zu verbieten?
Die politische Entwicklung läßt sich nicht mehr aufhalten, es werden neue Gesetze geben, die dieses treiben ein ende bereiten.
Das Problem vieler Google Befürwoter im Deutschland besteht darin, dass alles was aus USA kommt kritiklos angenommen wird.



