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digitales Equivalent zur Bücherverbrennung

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  1. digitales Equivalent zur Bücherverbrennung

    Autor: oxybenzol 09.11.18 - 13:29

    Der Unterschied ist, dass die Autoren ihre Werke nun selbst verbrennen, da sie aufgrund der komplexen Gesetze mit all den Fallstricken nicht mehr wissen, ob ihre Werke vollkommen legal sind. Die großen Kanäle haben das Geld für die Rechtsabteilungen. Die kleinen dagegen nicht und zensieren sich nun freiwillig selbt.

    Das Äußern der eigenen Meinung ist offensichtlich nur gewünscht, so lange es kaum einer hört, also so lang es keine Auswirkungen hat.

    "Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen." - Voltaire

  2. Re: digitales Equivalent zur Bücherverbrennung

    Autor: HoffiKnoffu 09.11.18 - 14:30

    oxybenzol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Unterschied ist, dass die Autoren ihre Werke nun selbst verbrennen, da
    > sie aufgrund der komplexen Gesetze mit all den Fallstricken nicht mehr
    > wissen, ob ihre Werke vollkommen legal sind. Die großen Kanäle haben das
    > Geld für die Rechtsabteilungen. Die kleinen dagegen nicht und zensieren
    > sich nun freiwillig selbt.
    >
    > Das Äußern der eigenen Meinung ist offensichtlich nur gewünscht, so lange
    > es kaum einer hört, also so lang es keine Auswirkungen hat.
    >
    > "Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür
    > einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen." - Voltaire

    Hi oxybenzol ,
    wie kommst du den auf diese Idee?

    Wo sind die Gesetze komplex? Schau Dir die VDE Normen an. Diese sind komplex, oder die Trinkwasserverordnung. Das ist ein Grauß. Das Urheberrecht ist sehr einfach. Es besagt doch nichts anderes, dass der Urheber mit seinem Werk alles machen kann/darf, was er will. Und nur er. Eine andere Person, egal ob natürlich oder juristisch, darf erst einmal nichts mit dem fremden Werks ausdrückliche Erlaubnis der Urhebers. Nicht einmal als "private Kopie" verwenden, weil das Werk so schön ist. Wo ist das Problem?

    Erst wenn du ein Werk kaufst darfst Du bestimmte Dinge damit tun. Zum Beispiel es nutzen. Die CD darfst du hören, aber nicht vervielfältigen oder weiter verkaufen. Auch wenn letzteres gang und gäbe ist, ist es grundsätzlich nur mit ausdrücklicher Erlaubnis des Urhebers erlaubt. Ein Käufer erwirbt ja lediglich gewisse Nutzungsrechte, nie das Urheberrecht.

    Also, wo siehst Du das Problem?

    Gruß
    HK

  3. Re: digitales Equivalent zur Bücherverbrennung

    Autor: Duskdown 09.11.18 - 17:05

    Wohl etwas arg vereinfacht. Fair User ist Ihnen kein Begriff? YouTube tut sich damit jetzt schon schwer, weshalb z B. von YouTubern wie PewDiePie mittlerweile jedes Video von irgendjemanden geclaimt wird. Damit geht der Umsatz an dem Video an den Claimer, weil ein Ausschnitt im Größenbereich von einer Sekunde aus seinem urheberrechtlich geschützten Material in dem Video gezeigt wird. Das ist aber offensichtlich Fair Use.
    Da YouTube damit schon überfordert ist, wundert es mich nicht, dass Privatpersonen keine Videos mehr hochladen dürfen, wenn YouTube statt dem Content-Creator dafür haften soll.

  4. Re: digitales Equivalent zur Bücherverbrennung

    Autor: oxybenzol 09.11.18 - 17:48

    HoffiKnoffu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Hi oxybenzol ,
    > wie kommst du den auf diese Idee?
    >
    > Wo sind die Gesetze komplex? Schau Dir die VDE Normen an. Diese sind
    > komplex, oder die Trinkwasserverordnung. Das ist ein Grauß. Das
    > Urheberrecht ist sehr einfach. Es besagt doch nichts anderes, dass der
    > Urheber mit seinem Werk alles machen kann/darf, was er will. Und nur er.
    > Eine andere Person, egal ob natürlich oder juristisch, darf erst einmal
    > nichts mit dem fremden Werks ausdrückliche Erlaubnis der Urhebers. Nicht
    > einmal als "private Kopie" verwenden, weil das Werk so schön ist. Wo ist
    > das Problem?
    >
    > Erst wenn du ein Werk kaufst darfst Du bestimmte Dinge damit tun. Zum
    > Beispiel es nutzen. Die CD darfst du hören, aber nicht vervielfältigen oder
    > weiter verkaufen. Auch wenn letzteres gang und gäbe ist, ist es
    > grundsätzlich nur mit ausdrücklicher Erlaubnis des Urhebers erlaubt. Ein
    > Käufer erwirbt ja lediglich gewisse Nutzungsrechte, nie das Urheberrecht.
    >
    > Also, wo siehst Du das Problem?
    >
    > Gruß
    > HK

    Kein Gesetz ohne Außnahmen oder Präzedenzfälle, z.B. das Zitatrecht. Wenn dann noch ne schwammige Formulierung, wie beim Leistungsschutzrecht dazu kommt, läuft das auf einen mehrjährigen Prozess hinaus, den sich kaum einer antun will.
    Diese Rechtsunsicherheit wird dann von den Abmahnanwälten ausgenutz. Dann hat halt der 17jährige Skater Pech gehabt, der nur mit gleichgesinnten sein Hobby teilen will, dann aber ne Abmahnung über 1000¤ im Briefkasten hat, obwohl er am Ende doch nichts falsch gemacht hat.

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