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Diktatur des Kapitals

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  1. Diktatur des Kapitals

    Autor: La Realidad 08.03.10 - 17:54

    Die Meisten die hier im Forum schreiben beschweren sich ja nur über die Eingriffe in Privatsphäre, einschränkung der Bürgerrechte, Zensur von Webseiten etc. Aber hinterfragen dabei kaum welche gesellschaftliche Entwicklung für diese Gesetze verantworlich ist.

    Der Kapitalismus hat schon immer danach gestrebt alles in Eigentum zu verwandeln und danach nur noch gegen Geld zugänglich zu machen. Im Mittelalter zum Beispiel war der großteil des Landes "Allmende" d.h Allgemeinbesitz den jeder dazu verwenden konnte den eigenen Acker zu bestellen etc. Mit dem Aufkommen des Kapitalismus wurden die Bauren vertrieben und das Land privatisiert und hiernach nur noch gegen Geld Verkauf/Pacht zur Verfügung gestellt. Das ehemalige Gemeingut also im Besitz einiger Großgrundbesitzer die es nun nutzen konnten um sich extrem zu bereichern.

    Genau das Gleiche bei Wasser, vor allem in Entwicklungsländern werden Wasserlöcher von Internationalen Konzernen aufgekauft versiegeld und die Menschen können nur noch dann das Wasser verwenden wenn sie vorher dafür bezahlt haben. Wasserquellen die vorher allgemeingut waren dienen nun einigen Kapitalisten dazu sich extrem zu bereichern.

    Der Kapitalismus in seinem Lauf ist immer dazu gezwungen allgemeingut und frei zur Verfügung stehende Resourcen zu privatisieren und künstlich zu verknappen um sie danach gewinnbringend verkaufen zu können. Genauso ist dies auch mit dem "Geistigen Eigentum", zu Goethes und Mozarts Zeiten gab es das Urheberrecht in keinster Weise. Geistige Schöpfungen waren allgemeingut das jeder frei verwenden konnte, trotzdem wurden zu dieser Zeit Meisterwerke geschaffen die selbst heute noch relevant sind.
    Seit dem 20 jahrhundert jedoch schreitet auch hier die Privatisierung voran. Seitdem alles Gemeinland, Wasserquellen, Produktionsmittel etc pirvatisiert in den Händen des Kapitals liegen ist es nur konsequent das nun auch das Wissen, die Kultur und sämtliche Geistigen Schöpfungen die der Gedankenwelt entsrpingen privatisiert werden um auf diese Weise für Wirtschaftswachstum zu sorgen.
    Oder warum glaubt ihr denn warum die US Industrieverbände mitlerweile Embargos gegen Staaten verlangen die OpenSource verwenden ? Warum immer mehr Staaten SoftwarePatente einführen die letztlich die einzige Waffe sind mit denen sich freie Software besigen lässt ?

    In US wirtschafts Kreisen wird das "Geistige Eigentum" bereits als das ÖL des 21 Jahrhunderts gehandelt. Es geht nun darum die Quellen der Geistigen Schöpfung möglichst genauso weitgehend zu privatisieren wie dies die ÖL quellen bereits sind. Nur in privatisierter Form kann man für eine Resource die ansonsten in großen Mengen frei zur Verfügung stehen würde Geld verlangen. Wasser lässt sich also erst teuer Verkaufen wenn die frei verfügbaren Quellen die wasser in Trinkqualität liefern versiegelt werden. Der Freie Zugriff darauf muss also unterbunden werden um so eine künstliche Verknappung zu erzeugen die etwas ansich frei verfügbares in ein teueres gut verwandelt.

    Beim Urheberrecht ist das genauso, Urheberrechte sind an sich nur ein Künstliches Produkt das darin besteht die Freiheit der anderen künstlich einzuschränken
    (Kopiererlaubnis entziehen) und dann Geld zu verlangen damit sich die Menschen diese Freiheit wieder zurückkaufen können (Lizenzen). Bei Patenten grundsätzlich das gleiche.
    Solche virtuellen oder Künstlichen Produkte sind somit eine art "Anti Produkt" da sie ersteinmal etwas wegnehmen (Die Freiheit) um danach das Weggenommene als eigentliches Produkt zu verkaufen.

    Das Eigentum an einer geistigen Idee hat idealerweise niemand, genausowenig wie an anderen dingen die sich nicht monopolisieren und kapitalistisch vermarkten lassen wie z.B. Luft. Das sich Urheberrechte vermarkten lassen liegt nur daran das deren Verfügbarkeit juristisch durch Repression künstlich verknappt wird obwohl das Werk eigentlich unendlich oft ohne kosten als Kopie zur Verfügung steht.
    Wenn mal jemand ein anderes Gut das unendlich oft zur Verfügung steht, z.B. Luft monopolisieren wollte dann wäre der Aufschrei mit sicherheit sehr groß.

    Somit unterscheiden sich Urheberrechtlich geschützte Werke von anderen Produkten wie z.B. Autos, Goldbarren, Diamanten die nur Begrenzt verfügbar sind und deren Verteilung unter der Gesellschaft durch ein Verkaufsystem gegen Geld verkauft werden muss da ohnehin nicht genügend für alle da ist um einen grenzenlosen Bedarf zu decken.
    Bei digitalen Daten ist es aber egal wie groß der Bedarf ist, durch die freie Kopierbarkeit stehen sie in unendlicher Menge jedem zur Verfügung. Eine massive juristische Repression gegen "Raubkopierer" ist also nur der Konsequente Vorgang ein Produkt zu erschaffen das dem Kapitalistischen Gewinnmaximierungsprozeß dient ohne dabei jegliche rücksicht auf die Menschen zu nehmen.

    Die Folge, die freie Verfügbarkeit von geistigen Inhalten wird durch Staatliche Repression immer weiter eingeschränkt. P2P Seiten werden geschlossen, deren Betreiber zu Haftsrafen verdonnert. Internetanschlüsse wegen einfachen urheberrechtsvergehen gekappt, webseiten gesperrt. Massenweise Abmahnungen verschickt. Künstler die freie Musik/Filme produzieren systematisch ausgeschlossen indem sie nicht im Radio/Fernsehen/Kino gezeigt werden etc.
    Der Kapitalismus tut alles um sicherzustellen das das was vor 150 Jahren noch allgemeingut war nur noch gegen Geld von den Bonzen bezogen werden kann. Das Volk wird somit seiner Kultur, seines Wissens, seiner Geistigen Errungenschaften enteignet.

    Glaubt mal ja nicht das der Rechtsstaat euch zu Hilfe eilen wird, oder die Politik die zunehmende Zensur und Überwachung des Internets verhindern wird. Das Kapital ist der Wahre Herrscher im Lande. Die Demokratie im Sinne der "Herrschaft des Volkes" existiert nicht, egal ob die regierung in Afghanistan krieg führt obwohl laut umfragen 70% dagegen sind oder das Urheberrecht im Sinne der großen Medienkonzerne immer weiter verschärft wird obwohl die große Mehrheit der Internetnutzer dagegen ist. Erkennt endlich das die Regierungen egal ob Rechts/Links oder Grün allesamt den interessen des Kapitals folgen und nicht denen des Volkes oder sie einfach nicht mächtig genug sind sich ihm entgegen zu stellen und NEIN zu sagen.


    Der Kampf ums Urheberrecht ist nur eine Schlacht im Krieg des Kapitalismus gegen das Allgemeineigentum. Einem Krieg der schon seit Jahrhunderten gefochten wird und der den Menschen bisher kaum etwas gutes gebracht hat. Gegen das Zwangsregime des Urheberrechts aufbegehren heist somit auch gegen den Kapitalismus aufstehen und diesem zumindest teilweise zu hinterfragen.

  2. Re: Diktatur des Kapitals

    Autor: Stefan-guest 08.03.10 - 18:14

    Es hat sich vor allem immer wieder gezeigt, dass die Privatisierung in bestimmten Bereichen schädlich ist. Du hast Entwicklungsländer angeführt. Ich möchte für die anderen Leser noch hinzufügen, dass dort Ressourcen nicht nur künstlich verknappt, sondern teilweise auch total ausgebeutet wurden, bis nichts mehr da war. Die Wasserpreise stiegen derweil in die Höhe, sodass die Firmen in mehreren Fällen entweder wegen Vertragsbruch von den dortigen Staaten oder vom Volk vertrieben wurden. Als ein Beispiel fällt mir da im Moment Bolivien mit (ich glaube) dem französischen Konzern Suez ein.

    Auch in Industrieländern kann man jedoch die negativen Entwicklungen direkt erkennen, z.B. in England. Unter Thatcher wurde dort die Wasserversorgung privatisiert, was dazu geführt hat dass die Preise immer weiter stiegen, Gewinne aber nicht richtig aufgelistet wurden und Leitungen immer mehr verrottet sind. London hat heute ein total marodes Leitungssystem durch das täglich 1 Mio.(?) Liter Wasser versickern.

    Es wird einfach nicht gesehen, dass manche Bereiche sich nicht privatisieren lassen, stattdessen wird alles in das Modell gequetscht. Oder aber es muss hineingequetscht werden weil das erbarmungslose System Kapitalismus es so will. Denn Stagnation ist im Kapitalismus anscheinend nicht möglich, es braucht immer Wachstum (ich habe ehrlich noch nicht verstanden wieso, stand aber so im Aufsatz eines renommierten Professors aus Tübingen).

  3. Re: Diktatur des Kapitals

    Autor: BWL Student,,, 08.03.10 - 18:17

    Oh hoho 2 Seiten geschrieben nur um solch eine schmierige Kommunistische Propaganda zu verbreiten.

    Mal im Ernst, ohne die Freie Marktwirtschaft würde es unsere jetzige Zivilisation doch gar nicht geben. Denn nur frei am Markt agierende Marktfirmen sind inovativ genug um technischen Fortschritt und Wohlstand für alle zu garantieren. Ich finde es ja absolut richtig das alle diese dinge die sie genannt haben privatisiert werden, denn so wird ein Markt geschaffen und durch den Verkauf der Güter entstehen Arbeitsplätze. Davon profitieren doch alle, auch wenn die Linken das nicht wahr haben wollen.

    Genauso bei Verwertungsrechten ür urheberrechtlich geschützte Inhalte. Die Können mitlerweile an Börsen regelrecht gekauft und gehandelt werden, genauso wie Aktien. Das ist auch gut so, denn so können Künstler die Rechte an irer Musik und Filmen z.B. an Labels wie EMI oder SONY BMG gewinnbringend verkaufen und von dem Erlös ihre Lebensunterhaltskosten bestreiten. Da ist es natürlich auch klar das die Labels den größeren Teil des Gewinns für sich beanspruchen, schließlich haben sie ja dafür auch das Geld zur Verfügung gestellt.

    Solange es immer noch Webseiten gibt auf denen man kostenlos Musik, Filme und Software downloaden kann funktioniert dieses für beide seiten wundervolle Geschäffe nicht. Die Labels haben seit 2001 durch die Raubkopiererei laut unabhängiger Studien Verluste im 3 stelligen Milliardenbereich eingefahren. Das ist natürlich alles geld was nicht an die Urheber weitergeleitet werden kann, Geld das fehlt.
    Deswegen ist es ja doch nur logisch wenn die Regierungen endlich eine knallharte Linie fahren und diese erbärmlichen Raubkopierer hart verfolgt werden. Schließlich ist es ja die Aufgabe einer demokratische legitimierten Regierung das eigentum ihrer Bürger zu beschützen und dazu zählt natürlich auch das Geistige Eigentum and schöpferischen Inhalten.

    Ach ja, Wo sie es doch ansprechen. OpenSourve unterscheided sich meiner Ansicht nach kein Bischen von einer Raubkopie. Denn durch die Freie Verfügbarkeit von Software werden weniger kommerzielle Titel verkauft und es entsteht so Arbeitsplatz und Wohlstandsverlust für alle (durch höhere Arbeitslosigkeit). Schließlich kann kein Programmierer davon leben das er seine Software verschenkt anstatt sie zu verkaufen.

    Um auf den Punkt zurück zu kommen. Freie Marktwirtschaft schafft Wohlstand und Arbeit für alle. Sie braucht aber auch das Eigentum um zu funktionieren damit Handel getrieben werden kann von dem am Ende beide Vertragsparteien profitieren. Deswegen ist das Allgemeineigentum in höchstem Maße schädlich für das Wirtschaftswachstum und die Entwicklung der Zivilisation.
    Wenn immer noch alles Allgemeineigentum wäre so wie früher dann hätten wir jetzt noch immer den gleichen Lebensstandard wie die Völker die kein Eigentum kennen, würden also Leben wie die Dshungel Indianer oder irgendwelche rückständigen Bergvölker. Ohne die freie Marktwirtschaft würdest du jetzt nicht vor einem Computer sitzen. Die Marktwirtschaft bietet jedem die absolut gleichen Chancen, jeder der Will kann sich jederzeit hocharbeiten oder selbst erfolgreich eine Firma gründen. In sofern ist die Marktwirtschaft auch am gerechtesten da derjenige Leistungsträger der am fleißigsten ist auch den größten Teil vom Kucken abbekommt und die die wenig haben dies meist der eigenen Verantwortungslosigkeit und mangelndem Leistungsbewustsein zu verdanken haben.


    Ich weis wovon ich Rede, schließlich studiere ich Betriebswirtschaftslehre !

  4. Re: Diktatur des Kapitals

    Autor: ydhf 08.03.10 - 18:33

    (ich habe ehrlich noch nicht verstanden wieso, stand aber so im Aufsatz eines renommierten Professors aus Tübingen).

    Der Kapitalismus in seiner Natur ist darauf ausgelegt immer zu rationalisieren. D.H Arbeitsplätze werden abgebaut und ruch Roboter/Maschienen ersetzt. Hab neulich gelesen das man heute in einem Stahlwerk mit 600 Arbeitern genausoviel Stahl produzieren kann wie 1950 in einem mit 10.000 Arbeitern.

    Um den durch den technischen Fortschritt auftretetenden Arbeitsplatzverlust auffangen zu können müssen neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Dies geht dann nur durch eine weitere Produktionssteigerung d.h Wirtschaftswachstum um die höhere Produktivität pro Arbeiter durch eine höhere Gesamtproduktion ausgleichen zu können.
    Würde es kein Wirtschaftswachstum mehr geben (Stagnation) dann würde durch die ständige Rationalisierung die Arbeitslosigkeit steigen, durch gestiegene Arbeitslosigkeit sinkt jedoch die Kaufkraft und somit die nachfrage nach Gütern. Nachfarge nach Konsumgütern ist für den Kapitalismus jedoch lebensnotwendig.

    Deshalb muss ständiges Wachstum bei Dienstleistungen und Konsumgüterproduktion erzielt werden um genügend Arbeitsplätze zu erhalten die dann wieder durch den Lohn die Kaufkraft erzeugen die notwendig ist um die Güterproduktion am laufen zu halten. Sozusagen ein riesiges Schneballsystem. Laut Karl Marx wird an einem bestimmten zeitpunkt in der Geschichte ein weiteres Wirtschaftswachstum für den Kapitalismus nicht mehr möglich sein und das System an seiner selbst geschaffenen Produktivität zugrunde gehen.
    Wenn ich mir die Steigenden Arbeitslosenzahlen während der letzten 20 jahre anschaue komm ich zu dem Schluss das das Wachstum nicht mehr auszureichen scheint um die die Arbeitsplatzverluste durch Rationalisierung auszugleichen. Der Kapitalismus steuert also immer mehr auf seine große Krise zu, eine Krise die dadurch bedingt wird das die Produktivität nun schneller steigt als das Wachstum.

    Um für zusätzliches Wachstum zu sorgen lässt sich die Politik viel einfallen. Allein die Gigantischen Staatsverschuldungen in EU Ländern und USA wurden nur aufgenommen um die Wirtschaft zu subventionieren und durch staatliche investitionen zusätzliches Wachstum zu schaffen um somit neue Arbeitsplätze zu schaffen und neue Nachfrage zu generieren.

    Das kann so nicht unendlich weitergehen. Die vom Kapitalismus geschaffene Produktionstechnologie wird also letztendlich zum Untergang des Kapitalistischen Wirtschaftsystems mit beitragen. reicht das Wachstum nicht mehr aus um die Arbeitslosigkeit zurück zu drängen müssen letztendlich neue Konzepte wie z.B. Bedingungsloses grundeinkommen erprobt werden, Konzepte die nicht mehr Kapitalistisch oder Martwirtschaftlich orientiert sind.

  5. Re: Diktatur des Kapitals

    Autor: Blood and Gore 08.03.10 - 18:51

    La Realidad schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Wenn mal jemand ein anderes Gut das unendlich oft zur Verfügung steht, z.B.
    > Luft monopolisieren wollte dann wäre der Aufschrei mit sicherheit sehr
    > groß.
    >

    Al Gore anyone? CO2-Handel? Was bedeutet es denn, wenn jeder einzelne seinen Lebensstil anhand von begrenzten Emissions-Scheinen organisieren muss?

  6. <°>>><

    Autor: Bernd das Brot 08.03.10 - 22:22

    <°>>><

  7. Re: Diktatur des Kapitals

    Autor: jemandhatwaszusagen 08.03.10 - 22:30

    glaubst du, dass du wegen deinem BWL Studium die Weisheit mit Löffeln gefressen hast???

    bitte beachte, dass es nicht mehr den Fleißigsten gibt! Der, der die Gesetzeslücken für sich am geschicktesten ausnutzt hat heutzutage die Nase vorn. Das ist für mich Heimtückisch und nicht Fleißig - genau das ist es, was aktuell passiert!

    Anders betrachtet: Es ist nur der Steuerberater gut, der dir die Tricks zeigt, wie du den Staat mit seinen eigenen Mitteln schlagen kannst, der Steuerberater, der zu Ehrlich ist, ist doof!

    Und das OpenSource eine Raubkopie sein soll, wie kommst du darauf? Für mich sind Programme eine Anhäufung von Befehlen die über einen Interpreter laufen und etwas Berechnen oder darstellen. Man muss kein Genie sein, um sowas zu erstellen! Was soll daher bitteschön von anderen geklaut sein um deinen Begriff der Raubkopie zu rechtfertigen?

    Das wir soweit gekommen sind haben wir der freien Marktwirtschaft zu verdanken - das stimmt. Doch wenn jetzt Geistiges Gut geschützt wird, bedeutet das für mich eine Kehrtwende zum Höhlenmenschen,

    ...wenn Wissen nicht teilbar gewesen wäre, dürfte heutzutage keiner das FEUER verwenden, denn jemand hätte ein Patent darauf!

  8. Re: Diktatur des Kapitals

    Autor: schönerschlusssatz 09.03.10 - 00:22

    hätte man nicht besser anfangen und beenden können!
    danke.

  9. Re: Diktatur des Kapitals

    Autor: Captain 09.03.10 - 12:30

    BWL Student,,, schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oh hoho 2 Seiten geschrieben nur um solch eine schmierige Kommunistische
    > Propaganda zu verbreiten.
    >
    > Mal im Ernst, ohne die Freie Marktwirtschaft würde es unsere jetzige
    > Zivilisation doch gar nicht geben.

    Doch, aber sie würde wohl etwas anders aussehen...

    > Denn nur frei am Markt agierende
    > Marktfirmen sind inovativ genug um technischen Fortschritt und Wohlstand
    > für alle zu garantieren.

    Mumpitz, die am Markt agierenden Firmen sind am Wohl weniger interssiert, den Besitzern. Arbeitskräfte sind in deren Augen bisweilen ein notwendiges Übel, allein der Begriff "Humankapital steht dafür.

    > Ich finde es ja absolut richtig das alle diese
    > dinge die sie genannt haben privatisiert werden, denn so wird ein Markt
    > geschaffen und durch den Verkauf der Güter entstehen Arbeitsplätze.

    Noch mehr Mumpitz. Davon, das die Endkonsumenten im Bereich der Grundversorgungsgüter (z.B. Strom, Wasser) abgezockt, entsteht kein zusätzlicher Arbeitsplatz.

    > Davon profitieren doch alle, auch wenn die Linken das nicht wahr haben wollen.

    Falsch, davon protitieren wenige...

    > Genauso bei Verwertungsrechten ür urheberrechtlich geschützte Inhalte. Die
    > Können mitlerweile an Börsen regelrecht gekauft und gehandelt werden,
    > genauso wie Aktien. Das ist auch gut so, denn so können Künstler die Rechte
    > an irer Musik und Filmen z.B. an Labels wie EMI oder SONY BMG
    > gewinnbringend verkaufen und von dem Erlös ihre Lebensunterhaltskosten
    > bestreiten. Da ist es natürlich auch klar das die Labels den größeren Teil
    > des Gewinns für sich beanspruchen, schließlich haben sie ja dafür auch das
    > Geld zur Verfügung gestellt.
    >

    Will ich nicht abstreiten...

    > Solange es immer noch Webseiten gibt auf denen man kostenlos Musik, Filme
    > und Software downloaden kann funktioniert dieses für beide seiten
    > wundervolle Geschäffe nicht.

    Aha, alles was nichts kostet ist grundsätzlich schädlich...

    > Die Labels haben seit 2001 durch die
    > Raubkopiererei laut unabhängiger Studien Verluste im 3 stelligen
    > Milliardenbereich eingefahren.

    Unabhängig... alleine diese Behauptung ist schon gesundheitsgefährdend, weil man sich totlachen könnte...

    > Das ist natürlich alles geld was nicht an
    > die Urheber weitergeleitet werden kann, Geld das fehlt.
    > Deswegen ist es ja doch nur logisch wenn die Regierungen endlich eine
    > knallharte Linie fahren und diese erbärmlichen Raubkopierer hart verfolgt
    > werden. Schließlich ist es ja die Aufgabe einer demokratische legitimierten
    > Regierung das eigentum ihrer Bürger zu beschützen und dazu zählt natürlich
    > auch das Geistige Eigentum and schöpferischen Inhalten.
    >

    Das Eigentum der Bürger, das ist der passende Satz...
    Politik soll zu Wohle des ganzen !!!! Volkes gestaltet werden und nicht zum Wohle einer kleinen Minderheits, die sich parasitär bereichern will...

    > Ach ja, Wo sie es doch ansprechen. OpenSourve unterscheided sich meiner
    > Ansicht nach kein Bischen von einer Raubkopie.

    Nur weil sie frei ist?

    > Denn durch die Freie
    > Verfügbarkeit von Software werden weniger kommerzielle Titel verkauft und
    > es entsteht so Arbeitsplatz und Wohlstandsverlust für alle (durch höhere
    > Arbeitslosigkeit).

    Falsch, es wird nicht mit der Software ansich, sondern den Dienstleistungen drum zu Geld verdient....

    > Schließlich kann kein Programmierer davon leben das er
    > seine Software verschenkt anstatt sie zu verkaufen.
    >

    Doch, kann er...

    > Um auf den Punkt zurück zu kommen. Freie Marktwirtschaft schafft Wohlstand
    > und Arbeit für alle.

    Wird durch wiederholen nicht wahrer...

    > Sie braucht aber auch das Eigentum um zu funktionieren
    > damit Handel getrieben werden kann von dem am Ende beide Vertragsparteien
    > profitieren.

    Nur komisch, wenn eine Vertragspartei mit Einflussnahme auf die Politik zu ihren Gunsten, die nadere Vertragspartei zu übervorteilen versucht...

    > Deswegen ist das Allgemeineigentum in höchstem Maße schädlich
    > für das Wirtschaftswachstum und die Entwicklung der Zivilisation.

    Das ist Schwachsinn, von Allgemeineigentum profitieren alle...

    > Wenn immer noch alles Allgemeineigentum wäre so wie früher dann hätten wir
    > jetzt noch immer den gleichen Lebensstandard wie die Völker die kein
    > Eigentum kennen, würden also Leben wie die Dshungel Indianer oder
    > irgendwelche rückständigen Bergvölker.

    Falsch, dann wären wir in einer 2 Klassen Gesellschaft zum Wohle weniger, Feudalismus nenn ich sowas...

    > Ohne die freie Marktwirtschaft
    > würdest du jetzt nicht vor einem Computer sitzen. Die Marktwirtschaft
    > bietet jedem die absolut gleichen Chancen, jeder der Will kann sich
    > jederzeit hocharbeiten oder selbst erfolgreich eine Firma gründen.

    Das ist ein Witz ansich. Bereits im Kindergarten beginnt die soziale Selektierung, in der begüterte bevorteilt sind. Ihnen stehen mehr und bessere Bildungswege offen, als dem Rest. Wenn das nicht wäre, könnte ich dir vielleicht Recht geben. Wem bereits Bildung versagt bleibt, weil ihm finanzielle Mittel fehlen, wird sich nie hocharbeiten können. Da hilft auch manchmal der härteste Wille nichts...

    > Insofern ist die Marktwirtschaft auch am gerechtesten da derjenige
    > Leistungsträger der am fleißigsten ist auch den größten Teil vom Kucken
    > abbekommt und die die wenig haben dies meist der eigenen
    > Verantwortungslosigkeit und mangelndem Leistungsbewustsein zu verdanken
    > haben.
    >

    Aha, damit sind also diejenigen die 200 Stunden im Monat arbeiten und denen kein adäquater Lohn zugestanden wird, weil ja dann der Gewinn weniger geschmälert wird, auch noch selber schuld. Sie sind obendrein zu faul, sie könnten ja 240 Stunden arbeiten...

    >
    > Ich weis wovon ich Rede, schließlich studiere ich Betriebswirtschaftslehre
    > !

    Eine Entschuldigung im Voraus, aber du bist ein... Idiot....

    Sollte dein Professor ein derartig fehlerbehafteten Aufsatz bekommen, wird er sich fragen müssen, ob es bei dir an Bildung fehlt...

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