1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › EuGH: Wilder Schlagabtausch um…

Sehr schwere Frage

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Sehr schwere Frage

    Autor: bubka 06.03.12 - 23:43

    Eigentlich ist es keine schwere Frage. Die Software ist eine Sache, die aus menschlicher Sicht verkaufen kann bzw. darf.
    Das Problem dabei ist, dass wenn das Gerichtshof das zustimmt, werden viele dot-com Kompanien viel viel Geld verlieren. Es geht um Milliarden und es will niemand, die Verantwortung für einen Zusammenbruch der Industrie tragen.

  2. Re: Sehr schwere Frage

    Autor: Mario Hana 07.03.12 - 08:36

    Ein Unternehmen (Kunde) kann seine gebrauchte Software nur abgeben/verkaufen wenn er dafür etwas neues beschafft hat. Es entsteht in dem Sinne kein Schaden sondern eine Reduzierung der Verschwendung.

    Jedes Jahr wandern Millionen an Windows Lizenzen auf dem Müll weil Kunden sich neue Geräte gekauft haben und die alte Lizenz nicht verwenden können weil auf dem neuen Gerät bereits Software installiert ist und/oder die Software so gebundelt ist, dass man sie gar nicht woanders verwenden kann.

    UsedSoft hatte ja auch Software von Firmenauflösungen und Migrationen wo hunderte Rechner nicht mehr benutzt werden. Da liegen Millionenwerte an Lizenzen. Die werden auch mit dem Hinweis verkauft, dass es keinen Herstellersupport mehr gibt.

    Im Moment leben die Softwarehersteller in einem Paradies wo Lizenzen einer Gelddruckmaschine gleichkommen.

  3. Re: Sehr schwere Frage - nein!

    Autor: hmjam 07.03.12 - 09:01

    Genau!

  4. Re: Sehr schwere Frage

    Autor: ruamzuzler 07.03.12 - 09:03

    Oracles Gehabe ist schwer zu ertragen - Usedsoft als illegalen Schwarzmarkthändler zu bezeichnen und zu behaupten, dass kein Support geleistet wird - wenn eine Lizenz mit Support für sagen wir 5 Jahre gekauft wird und nach 2 Jahren weiter veräußert, hat Oracle für eine Leistung kassiert, die nicht erbracht wird.
    Damit ist Oracle der Betrüger.
    Wenn ich Support für Software will, muss ich halt einen entsprechenden Supportvertrag abschließen, das hat ja mit der Lizenz überhaupt nichts zu tun.
    Da hat der Oracle-Anwalt aber nicht viel Ahnung von der Sache ...

  5. Re: Sehr schwere Frage

    Autor: hmjam 07.03.12 - 09:13

    Siehste, jetzt kommen wachen auch mal ein paar Denker auf :)

    Andererseits könnte mit dem Extra-Supportvertrag wieder die Haarspalterei anfangen: Wer darf den Supportvertrag in Anspruch nehmen, wenn man nach 2Jahren feststellt, die SW ist doch nicht das, was ich benötige, mein Supportvertrag aber noch 3 Jahre weiter Bestand hat? Support sollte mMn immer an die Software bzw. an den jeweiligen aktuellen Lizenznehmer der SW gekoppelt sein, dann bleibt das sauber! Eine etwa noch vorhandene Garantie geht bei einem Gebrauchtwagen auch an den nächsten Eigentümer über. Wäre ja noch schöner, wenn der im Autohaus zu mir sagen würde, dass nur für mich die Garantie gilt, wenn aber ggf. mein Sohn das Auto übernimmt und somit als neuer Eigentümer dasteht, dann diese Garantie nicht mehr in Anspruch nehmen könnte!

    Und d-dingens: komm jetzt nicht wieder mit deinem "SW ist aber kein Ding!" - wenn Du der Meinung bist, dann ist die schlichtweg falsch! Du kannst auch der Meinung sein, 1+1=3 - das wäre genauso falsch!

  6. Re: Sehr schwere Frage

    Autor: admin666 07.03.12 - 10:25

    Software hat in dem Sinne nur ein Nutzungsrecht. Seine Mietwohnung darf man ja auch nicht verkaufen, aber hat Anspruch auf Support, BugFixes etc.... !

    Sobald das Urteil zu Gunsten Oracle rechtskräftig ist, wird jeder bei Ebay der Software verkauft auch verklagt.

    Der Argumentation des Anwalts ist nicht zu folgen !
    "Anders als sie erwarten, erhalten sie Software ohne das Recht auf Garantie, Support, Bug Fixes und After Sales Service"

    So etwas erwarte ich nicht !
    Ich erwarte eine Software die funktioniert und kein beschädigtes Produkt ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.03.12 10:28 durch admin666.

  7. Re: Sehr schwere Frage

    Autor: hmjam 07.03.12 - 12:01

    > Software hat in dem Sinne nur ein Nutzungsrecht.
    Stimmt wohl, das sollte aber überdacht werden, ob das überhaupt rechtens ist

    > Seine Mietwohnung darf man ja auch nicht verkaufen, aber hat Anspruch auf Support, BugFixes etc.... !
    Ich habe ja nciht wirklich die Software gemietet - dann würde ich nämlich nicht für ein OS 130EUR ausgeben, sondern maximal 1¤ pro Monat (oder so ähnlich)
    Ausserdem ist mir das nicht pauschal verboten, meine Wohnung unterzuvermieten, auch wenn der Vermieter ein Mitspracherecht hat, pauschal verbieten darf er das nicht.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Allianz Deutschland AG, München Unterföhring
  2. Allianz Lebensversicherungs - AG, Stuttgart
  3. Esslinger Wohnungsbau GmbH, Esslingen bei Stuttgart
  4. hbz-Hochschulbibliothekszentrum des Landes NRW, Köln

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. Ghost Recon Breakpoint vom 21. bis zum 25. Januar kostenlos, mit allen Inhalten der Ultimate...
  2. 7,99€
  3. 31,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de