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Das Dilemma der Piraten

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  1. Das Dilemma der Piraten

    Autor: Maturion 22.04.15 - 14:15

    Lauer war für mich auch immer, bis zu seinem Engagement bei Springer, einer "DER" Piraten. Ich war nicht immer einer Meinung mit ihm, aber habe ihn stets respektiert. Mit seiner neuen Stelle bei Bild-Konzern ist er aber absolut unten durch.
    Aus seiner Perspektive ist das ganze aber wohl verständlich. Noch dieses Jahr sind Wahlen, seine Wiederwahl äußerst unwahrscheinlich - und dann kommt da halt Springer mit nem gut bezahlten Job. Das gerade Lauer, der ja eher einer der linken Piraten war, nun zu Springer geht, zeigt ja schön, wo die Ideale hin sind, sobald es um Geld geht.

    Ansonsten war das große Dilemma der Piratenpartei halt der Versuch, Menschen aus den unterschiedlichsten politischen Lagern zusammenbringen, von sehr rechts bis sehr links, um gemeinsam an einer innovativen Digital- und Netzpolitik zu arbeiten. Langfristig konnte das nicht funktionieren. Spätestens als die Piraten von der Ein-Themen-Internet-Partei zu einer Partei mit vollem Programm wurden, haben die großen Spannungen angefangen.
    Und als der große Erfolg kam, wurden die Piraten endgültig von Trittbrettfahrern und Karrieresüchtigen überrannt, die einfach nur gerne in der Öffentlichkeit sein wollten, aber gar nicht zu dieser Partei gepasst haben. Die haben teilweise nicht mal mehr dem netzpolitischen Teil des Parteiprogramms zugestimmt (siehe Julia Schramm, Post-Privacy-Gruppe, etc) oder die die Piraten als eine Art Linkspartei 2.0/Grüne 2.0/Antifa im Parlament angesehen haben (Das sage ich als selbst Linker...). Dazu noch die ganzen peinlichen öffentlichen Auftritte und Aussagen vieler Piraten, öffentlich ausgetragene Streits und Fehden untereinander....
    Nachdem dann auch die anderen Parteien auf das Thema Internet und Digitales aufmerksam wurden, war's dann halt endgültig vorbei. Heute ist der Laden töter als tot.

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