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Das war damals schon jedem klar

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  1. Das war damals schon jedem klar

    Autor: Sharra 13.07.18 - 16:44

    Es hies damals: Wer ersteigert, muss erst mal in ländlichen Gegenden X% abdecken, dann erst darf er die wirklich lukrativen Regionen überhaupt bedienen. (Zumindest hab ich das so in Erinnerung).

    Es war NIE die Rede von 100% Abdeckung im ländlichen Raum. Und folglich war jedem Menschen, klar, dass die Provider auch niemals 100% Abdeckung erzielen werden.

    Ausser man ist Politiker. Dann ist man von Berufung her schon nicht dazu in der Lage einfachste Zusammenhänge zu erkennen.

  2. Re: Das war damals schon jedem klar

    Autor: subjord 13.07.18 - 17:32

    Dann kann man jetzt ja 100% LTE Abdeckung fordern, bevor 5G in Städten mit mehr als 100k Einwohnern ausgebaut werden darf. Die Vorarbeit müsste jetzt ja schon geliefert worden sein.

  3. Re: Das war damals schon jedem klar

    Autor: Oktavian 13.07.18 - 19:21

    > Dann kann man jetzt ja 100% LTE Abdeckung fordern, bevor 5G in Städten mit
    > mehr als 100k Einwohnern ausgebaut werden darf.

    Das kann man natürlich fordern, aber jede Forderung hat ihren Preis. Die Provider werden den wenig lukrativen Restausbau abschätzen und diesen von ihrem Geboten abziehen. Will man das angesichts der schwarzen Null? Politiker sind immer schnell darin, Dinge zu fordern, die andere zahlen sollen.

    Zudem, wie geht man mit einem neu interessierten Unternehmen um, das gar kein 4G Netz in D betreibt?

  4. Re: Das war damals schon jedem klar

    Autor: Oktavian 13.07.18 - 19:43

    > Es war NIE die Rede von 100% Abdeckung im ländlichen Raum. Und folglich war
    > jedem Menschen, klar, dass die Provider auch niemals 100% Abdeckung
    > erzielen werden.

    Zudem muss man auch genau schauen, von was diese Prozent abzudecken sind. In den Verträgen ist es Bevölkerungsanteil an ihrem jeweiligen Wohnort. Damit scheiden Berggipfel aus, Autobahnen, Zugstrecken, Wanderwege, Wälder und die weiten Äcker Ostdeutschlands, etc. Diese werden dann ganz regulär ausgebaut, wenn es wirtschaftlich sinnvoll ist.

  5. Re: Das war damals schon jedem klar

    Autor: ShaDdoW_EyE 13.07.18 - 22:02

    Kann uns doch scheiß egal sein was die Anbieter "davon halten", und ob deren Gebote jetzt 3.3mrd betragen oder 4.3mrd. ist grundsätzlich auch erstmal egal. Zumindest für uns, die Leute.
    Wir wollen doch einfach nur Netzabdeckung.

    Aktuell ist es am Ende eh nur gefühlt extra Wechselgeld was in Panzer, Drohnen und Staatstrojaner gesteckt wird.

    Vielleicht sollten wir "Infrastruktur" mal überdenken als Wort und dessen definition,und vor allem dessen definition.
    Infrastruktur soll versorgen, kein Luxus sein.
    Alles für jeden freigeben und freigeben lassen. Mit der Anforderung 100% Geländeabdeckung bei Strahlung---Funk / einfacher Anschlussmöglichkeit wenn Physische Anschlüsse erforderlich sind.

    Roaming von Daten/Gas/Wasser/Scheisse/Strom/relevante zukünftige Technik die noch keine Namen hat.

    Klar, Kapitalistisch gesehen ziemlich hässlich. Gesellschaftlich und Populistisch aber irgendwie das richtige?

  6. Re: Das war damals schon jedem klar

    Autor: Oktavian 13.07.18 - 23:42

    > Kann uns doch scheiß egal sein was die Anbieter "davon halten", und ob
    > deren Gebote jetzt 3.3mrd betragen oder 4.3mrd. ist grundsätzlich auch
    > erstmal egal. Zumindest für uns, die Leute.
    > Wir wollen doch einfach nur Netzabdeckung.

    Echt? Ist das so? Sprich bitte nur für Dich und nicht für "die Leute". Damit sprichst du für über 80 Millionen, die Du bestimmt nicht alle gefragt hast.

    Ich kann sehr gut damit leben, wenn ich im Wald, auf dem Acker, auf dem Berggipfel kein 4G-Netz hab. Dafür sähe ich es schon gerne, wenn der Staatshaushalt um ein paar Milliarden mehr entlastet würde und wenn die vielleicht in die Schuldentilgung fließen.

    > Klar, Kapitalistisch gesehen ziemlich hässlich. Gesellschaftlich und
    > Populistisch aber irgendwie das richtige?

    Äh, nee. Ich überlege gerade, welche monopolistische Infrastruktur, womöglich noch in Staatshand über lange Zeit zufriedenstellend funktioniert. Wassernetz geht gut, das ist so kleinteilig organisiert da kommunal, das geht. Ist deshalb aber auch nciht wirklich monopolistisch. Beim Abwasser wird es aber schon schwierig. Falls mir was größer dimensioniertes einfällt, melde ich mich nochmal.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.07.18 23:48 durch Oktavian.

  7. Re: Das war damals schon jedem klar

    Autor: Sharra 13.07.18 - 23:44

    Schlaglöcher. Die staatliche Versorgung mit eben diesen ist doch mehr als abgedeckt und gesichert.

  8. Re: Das war damals schon jedem klar

    Autor: Nightdive 14.07.18 - 03:41

    Fehlende Abdeckung iegt auch an solchen Aluhutträgern wie diesen https://www.infranken.de/regional/forchheim/mobilfunk-risiken-und-gefahren-fuer-geschwand-und-baernfels;art216,3535198

  9. Re: Das war damals schon jedem klar

    Autor: demon driver 14.07.18 - 08:30

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist das so? Sprich bitte nur für Dich und nicht für "die Leute".
    > Damit sprichst du für über 80 Millionen, die Du bestimmt nicht alle gefragt
    > hast.

    Man kann schon auch ohne alle zu Fragen von Vermutungen ausgehen, was wohl die meisten wollen könnten. Das ist weder unsinnig noch verboten, und dass ein bestimmter Bevölkerungsanteil auf diese Weise seinen Willen nicht erfüllt bekäme, ist halt auch immer normal.

    > Ich kann sehr gut damit leben, wenn ich im Wald, auf dem Acker, auf dem
    > Berggipfel kein 4G-Netz hab.

    Du ja, aber Bauern z.B. sehen das anders. Vielleicht solltest du, womit *du* "sehr gut leben kannst", nicht für die Gesamtbevölkerung zum Maßstab machen?

    > Dafür sähe ich es schon gerne, wenn der
    > Staatshaushalt um ein paar Milliarden mehr entlastet würde [...]

    Und wo kommen die "paar Milliarden" her? Um wieviel teurer, gemessen an der Bevölkerung, ist denn die Mobilfunkversorgung in z.B. Schweden nun wirklich? Oder in all den anderen Ländern, in denen sie erheblich besser ist?

    Ich behaupte, die Versorgung bei uns ist schlechter UND teurer. Was man auch an den deutschen Preisen schon ahnt. Und das zahlt nicht der Staat, das zahlt der Verbraucher.

  10. Re: Das war damals schon jedem klar

    Autor: Astarioth 14.07.18 - 10:55

    Schlaglöcher gibt es nur im gescheiterten Bundesland NRW.

    Die Folge von jahrzehntelanger Misswirtschaft von SPD und später auch von den Grünen.

    Zuwanderungsbundesland Nr. 1

    Yeah

  11. Re: Das war damals schon jedem klar

    Autor: demon driver 14.07.18 - 11:42

    Astarioth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schlaglöcher gibt es nur im gescheiterten Bundesland NRW.

    Kann das sein, dass du noch nie aus NRW rausgekommen bist?

    > Die Folge von jahrzehntelanger Misswirtschaft von SPD und später auch von
    > den Grünen.
    >
    > Zuwanderungsbundesland Nr. 1

    Ah, daher weht der Wind! Na da wundert dann auch nichts mehr.

  12. Re: Das war damals schon jedem klar

    Autor: KloinerBlaier 16.07.18 - 08:48

    Naja,

    ich bin mit dem Motorrad viel in Deutschland unterwegs und will es mal so sagen:

    Die Unterschiede in der Beschaffenheit der Straßen in den einzelnen Bundesländern ist schon erstaunlich. Natürlich gibt es Schlaglöcher nicht nur in NRW und mMn ist es vor allem in meiner Region in den letzten Jahren deutlich besser geworden.

    Aber in den großen, klammen Ruhrgebietsstädten ist es teilweise echt schlecht. Und dann fährt man rüber in ein anderes Bundesland und direkt hinter der Grenze staunt man doch nicht schlecht. Ganz oben auf der Liste ist definitiv Bayern.

    Ich werde nie vergessen, wie ich in den USA eine Tour gemacht habe über fast 7000km, wir glaube ich kein einziges Schlagloch gesehen haben und sich abends in der Bar die Amis über ihre schlechten Straßen ausgekotzt haben.

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