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Und nun müssen OLG und BVerfG mal wieder ausbaden ...

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  1. Und nun müssen OLG und BVerfG mal wieder ausbaden ...

    Autor: maxule 24.01.12 - 14:35

    ... was die Politik an klaren Regelungen vermissen lässt.

    Fakt ist, dass mit einem simplen Link zu einer außereuropäischen Site (Image, Facebook, google-analytics, ...) Nutzungsprofildaten erzeugt werden können. Insbesondere gilt dies zusammen mit heutigem Firlefanz bis hin zu browserseitigen Datenbanken.

    Einzusehen ist, dass im weltweiten Maßstab dies möglicherweise einen Wettbewerbsnachteil ist, darstellt. Man muss aber auch nicht jeden Mist mitmachen. Den meisten Bürgern ist das Bewusstsein, was mit den Daten anzustellen ist, abhanden gekommen. Anscheinend auch der IHK mit ihren 175.000 unfreiwilligen Mitgliedern.

  2. Re: Und nun müssen OLG und BVerfG mal wieder ausbaden ...

    Autor: Gu4rdi4n 24.01.12 - 15:11

    es gibt like buttons, die mit 2 klicks bestätigt werden müssen. Einmal einen regler zum aktivieren des buttons und dann zum liken drauf drücken. Das garantiert den Datenschutz. praktiziert u.A. von www.computerbase.de

  3. Re: Und nun müssen OLG und BVerfG mal wieder ausbaden ...

    Autor: Falkentavio 24.01.12 - 16:05

    Gu4rdi4n schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > es gibt like buttons, die mit 2 klicks bestätigt werden müssen. Einmal
    > einen regler zum aktivieren des buttons und dann zum liken drauf drücken.
    > Das garantiert den Datenschutz. praktiziert u.A. von www.computerbase.de

    Ändern nichts daran, dass ein Bild von einem Server im Ausland automatisch eben dort einen Datensatz mit IP Adresse und Zugriffszeit erzeugt. Und das ist im Grunde das, was angekreidet wird. Dass da Daten ins Ausland geschickt werden. Dem könnte man nur mit einem geschlossenen de-Net vorbeugen, nur hier werden grundsätzlich keine Daten "über die Grenze" geschickt.
    Oder wollen wir ab sofort vor jedem Bild, jedem iframe, jedem CDN-Script einen Bestätigenbutton? Was ist mit deutschen Seiten die auf ausländischen Servern gehostet werden? Der Aufruf allein sendet Daten "ins Ausland".

    Es gibt keine Grenzen im Internet. Jeder der davon spricht, dass im Internet Daten ins "Ausland" geschickt werden disqualifiziert sich selbst von der Diskussion.

  4. Re: Und nun müssen OLG und BVerfG mal wieder ausbaden ...

    Autor: evilchen 24.01.12 - 16:32

    Doch, ändert sehr wohl was.
    Bevor der Button das erste mal angeklickt wird, werden keine inhalte aus dem Ausland oder von irgendwoher nachgeladen.
    erst mit dem ersten Klick wird der wahre Facebookbutton und der dazugehörige code geladen. Beim zweiten Klick wird dann eben "geliked"

    EDIT:
    Und doch, es gibt tatsächlich auch Grenzen im Internet.
    Es gelten die "handelsüblichen" Landesgrenzen, wie du sie in jeder Tanke bekommst.
    Sobald mein "Bit" über diese Grenze geht, kann es gerichtlich auch in einem anderen Land behandelt werden.

    Ich stimme dir zwar zu, das diese Landesgrenzen nur zu leicht überschritten werden und eine Kontrolle fast unmöglich ist, beim Falle "Like Button" wird jedoch bewusst Code aus dem "Ausland" geladen. Dadurch wird vom Seitenbetreiber bewusst ein Bruch des Datenschutzgesetzes herbeigeführt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.01.12 16:38 durch evilchen.

  5. Re: Und nun müssen OLG und BVerfG mal wieder ausbaden ...

    Autor: Falkentavio 24.01.12 - 16:56

    Herzlichen Glückwunsch, du hast dich erfolgreich disqualifiziert. Dir ist das technische Grundprinzip des Internet vollkommen fremd.

    > EDIT:
    > Und doch, es gibt tatsächlich auch Grenzen im Internet.
    > Es gelten die "handelsüblichen" Landesgrenzen, wie du sie in jeder Tanke
    > bekommst.
    > Sobald mein "Bit" über diese Grenze geht, kann es gerichtlich auch in einem
    > anderen Land behandelt werden.
    die "handelsüblichen Grenzen" aus einer Zeit in der die Postkutsche noch modern war können eben nicht für ein weltumspannendes, zeitnahes, Netzwerk gelten. Hier müssen globale Internetregeln geschaffen werden die in allen Ländern gelten bzw. das Internet muss als seperate Gesetzeszone anerkannt werden für die global in jedem Land die selben Gesetze gelten. Anders ist eine korrekte Rechtssprechung das Internet betreffend nicht möglich. Wie wir täglich sehen.

    > Ich stimme dir zwar zu, das diese Landesgrenzen nur zu leicht überschritten
    > werden und eine Kontrolle fast unmöglich ist, beim Falle "Like Button" wird
    > jedoch bewusst Code aus dem "Ausland" geladen. Dadurch wird vom
    > Seitenbetreiber bewusst ein Bruch des Datenschutzgesetzes herbeigeführt.

    Dieser Bruch des Datenschutzes, sollte es wirklich einer sein, wir ebenfalls vollführt wenn ein Seitenbetreiber ein Bild einbindet, das nicht auf einem DE Server liegt. Sobald ein Seitenbetreiber ein Youtubevideo einbindet wird der Datenschutz verletzt, nach deiner Auffassung. Sobald wir eine deutsche Website eines amerikanischen Unternehmens aufrufen wird der Datenschutz verletzt, denn die Seiten liegen in meisten fällen direkt neben der Englischen, auf dem Server der Firma in den USA. Und diese Seite bindet ebenfalls Bilder von eben diesem USA Server ein.
    Sobald also jemand eine Websseite aufmacht die nicht für das deutsche Intranet DE-Net zertifiziert ist, also keinerlei Bits aus dem Ausland importiert, wird der Datenschutz verletzt.

    Facebook ist ein vollkommen anderer Fall, was die mit den Daten machen (angeblich, vielleicht, man weiß es nicht) ist sehr warscheinlich gegen jegliche Datenschutzbestimmungen. Aber ein Seitenbetreiber der lediglich eine Textdatei (Javascript) und ein Bild von einem US-Server lädt (importiert für digitalfobisten) ist nicht dafür verantwortlich was Facebook mit Daten macht, die JEDER Server automatisch unabwindbar erhällt.

  6. Re: Und nun müssen OLG und BVerfG mal wieder ausbaden ...

    Autor: Scorcher24 24.01.12 - 17:02

    Wieso muss der Staat hier eingreifen?
    Jeder ist für sich selber verantwortlich. Wer es nicht will, der nutzt es nicht. Und wer nicht elektronisch verfolgt werden will, der kann selber Maßnahmen ergreifen, dass dem so bleibt, Ghostery und Adblock sorgen dafür.
    Die Leute wollen aber scheinbar Facebook und Twitter, sonst würden sie es nicht nutzen.
    Keiner wird gezwungen auf eine Facebook zu gehen und sich anzumelden.

    Das einzige was ich begrüßen würde, wäre diese 2-Click-Lösung, damit man nicht automatisch verfolgt wird.
    Den generellen Betrieb von soz. Netzwerken zu untersagen halte ich für falsch und nicht vereinbar mit Freiheit.

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