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Alles ein Thema von Bildung

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  1. Alles ein Thema von Bildung

    Autor: flasherle 25.09.20 - 12:55

    Nicht nur im Wahlkampf auch bei anderen Dingen wie dieser Pandemie. nicht nur in den USA sondern auch bei uns.
    In den großen Demokratien wird überall die Bildung vernachlässigt, damit so etwas funktioniert...

  2. Re: Alles ein Thema von Bildung

    Autor: Thug 25.09.20 - 13:10

    flasherle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht nur im Wahlkampf auch bei anderen Dingen wie dieser Pandemie. nicht
    > nur in den USA sondern auch bei uns.
    > In den großen Demokratien wird überall die Bildung vernachlässigt, damit so
    > etwas funktioniert...

    An sich gebe ich dir recht, aber es gibt auch viele gebildete Menschen die zur Zeit an viele schwachsinnige Sachen glauben, gerade auch hierzulande..

  3. Re: Alles ein Thema von Bildung

    Autor: violator 25.09.20 - 13:13

    Trump hat letztens angekündigt, den Geschichtsunterricht reformieren zu wollen, damit keine Fake-Geschichte mehr gelehrt wird, sondern das was er ja für richtig hält.

  4. Re: Alles ein Thema von Bildung

    Autor: Neremyn 25.09.20 - 13:39

    Thug schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > flasherle schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nicht nur im Wahlkampf auch bei anderen Dingen wie dieser Pandemie.
    > nicht
    > > nur in den USA sondern auch bei uns.
    > > In den großen Demokratien wird überall die Bildung vernachlässigt, damit
    > so
    > > etwas funktioniert...
    >
    > An sich gebe ich dir recht, aber es gibt auch viele gebildete Menschen die
    > zur Zeit an viele schwachsinnige Sachen glauben, gerade auch hierzulande..

    Bildung != Intelligenz
    Wir müssen kritisches denken an Schuhlen vermitteln nicht nur Bildung sonst bekommen wir keine Aufwärtsspirale im Bildungswesen hin.

  5. Re: Alles ein Thema von Bildung

    Autor: mke2fs 25.09.20 - 13:42

    Kommt drauf an wie man Bildung definiert.
    Das was Schule vermittelt ist hauptsächlich Wissen, das war Früher so und ist immer noch so.
    Wissen ist aber nicht Bildung, es ist höchstens Teil davon.

    Bildung bedeutet das man weiß wie man sich selbst Informationen verschafft (und damit meine ich nicht den Unsinn der in den Schulen beigebracht wird wo man in eine Bibliothek geht oder wie man google benutzt) und vor allem wie man sie wertet, validiert und hinterfragt.
    Letzteres ist etwas was zu keinem mir bekannten Punkt in der Schule gelehrt wurde!
    Schon deswegen nicht weil dann Schule so wie sie Heute (inkl. Gestern) stattfindet gar nicht mehr funktionieren würde weil die Schüler zu viele Fragen stellen würden und Lehrer tatsächlich erklären müssten wieso etwas wie ist statt auf das Auswendig lernen von Begriffen und Formeln, maximal das Anwenden selbiger zu setzen - hier müsste dann erklärt werden wie man denn auf diese Formel kommt oder warum sich eine Sache wie verhält.

    Im übrigen haben die Leute die derzeit etwas zu sagen haben nichts mit dem heutigen Schulsystem zu tun (mal davon abgesehen das sie es kaputt sparen und nicht die Reformen durchführen die notwendig wären), die sind alle noch in der "guten alten Zeit" erwachsen geworden, haben also das was du Bildung nennst.
    Die haben sicher alle Goethes Faust gelesen - aber es ist eben ein Unterschied zwischen solche Bücher gelesen zu haben und im Schrank stehen zu haben und etwas verstanden zu haben/verinnerlicht zu haben - so wie eben Wissen und Bildung 2 verschiedene Dinge sind.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 25.09.20 13:52 durch mke2fs.

  6. Re: Alles ein Thema von Bildung

    Autor: hell9000 25.09.20 - 13:43

    davon mal ab , das Geschichte sowieso nicht die Realität abbildet... sie ist und war schon immer ein zurechtbiegen, wie man es eben brauchte....

    in diesem Fall macht es der blonde Lord, wie zb einst Napolion...

  7. Re: Alles ein Thema von Bildung

    Autor: redmord 25.09.20 - 13:46

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trump hat letztens angekündigt, den Geschichtsunterricht reformieren zu
    > wollen, damit keine Fake-Geschichte mehr gelehrt wird, sondern das was er
    > ja für richtig hält.

    Hier noch etwas Kontext. Trump nannte explizit das stark kritisierte Projekt 1619 der NYT:
    https://www.wsws.org/en/articles/2020/09/22/1619-s22.html

    Und wer sich mal mit Leuten wie John McWhorter, Glenn Loury, Coleman Hughes oder James Lindsay beschäftigt hat, die schon viel länger über das Thema reden, könnte den Eindruck gewinnen, es gehe im Kern darum, dass Critical Race Theory in den USA dabei ist das Bildungssystem umzukrempeln; wogegen mittlerweile asiatisch-amerikanische Eltern in Virginia demonstrieren.

  8. Re: Alles ein Thema von Bildung

    Autor: Clown 25.09.20 - 13:46

    Das Problem ist, dass Intelligenz nur bedingt erlernbar ist.

    "So you tried to use the computer and it started smoking? Sounds like a Mac to me.." - Louis Rossmann https://www.youtube.com/watch?v=eL_5YDRWqGE&t=60s

  9. Re: Alles ein Thema von Bildung

    Autor: mke2fs 25.09.20 - 13:51

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trump hat letztens angekündigt, den Geschichtsunterricht reformieren zu
    > wollen, damit keine Fake-Geschichte mehr gelehrt wird, sondern das was er
    > ja für richtig hält.

    Naja das ist ja nicht weiter Schlimm, eigentlich ändert sich dann nicht viel zu vorher.
    Vorher wurde Unsinn unterrichtet und danach wird halt anderer Unsinn unterrichtet.

    Geschichtsunterricht besteht bei uns aus dem auswendig lernen von Herrschern und Jahreszahlen.
    Das ist völlig sinnbefreit, da es keinerlei Zusammenhänge darstellt, vieles ist von wirtschaftlichen, entwicklungstechnichen (im Sinne der technischen Entwicklung), massenpsychologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen und Zuständen abhängig (die sich auch alle wiederum gegenseitig bedingen). Alles was passiert kann nur passieren weil bestimmte Bedingungen gegeben sind und es ist häufig super einfach jetzt zu sagen man hätte dies und das machen sollen, nur wenn man es genauer anschaut und das ganze Bild betrachtet stehen die meisten Möglichkeiten die man als Ausweg meint zu sehen zum jeweiligen Zeitpunkt realistisch gar nicht zur Verfügung.
    Wer aus der Geschichte lernen will (und das ist im Prinzip der einzige Sinn von Geschichte) muss die Gesamtheit der Situation verstehen in der sich die handelnden Personen befunden haben, das inkludiert wie gesagt sehr viel mehr als ein Herscher (die sind nicht Allmächtig und frei ihn ihren Entscheidungen) und ein paar Jahreszahlen, sondern eben das gesamte Umfeld.
    Nur so kann man erkennen wie die Mechanismen die zu bestimmten Entwicklungen geführt haben funktionieren (und ich meine nicht irgendwelche dunklen Mächte) und kann sie in der Gegenwart sehen und ggf. anders handeln.

  10. Re: Alles ein Thema von Bildung

    Autor: redmord 25.09.20 - 14:02

    mke2fs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > violator schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Trump hat letztens angekündigt, den Geschichtsunterricht reformieren zu
    > > wollen, damit keine Fake-Geschichte mehr gelehrt wird, sondern das was
    > er
    > > ja für richtig hält.
    >
    > Naja das ist ja nicht weiter Schlimm, eigentlich ändert sich dann nicht
    > viel zu vorher.
    > Vorher wurde Unsinn unterrichtet und danach wird halt anderer Unsinn
    > unterrichtet.
    >
    > Geschichtsunterricht besteht bei uns aus dem auswendig lernen von
    > Herrschern und Jahreszahlen.
    > Das ist völlig sinnbefreit, da es keinerlei Zusammenhänge darstellt, vieles
    > ist von wirtschaftlichen, entwicklungstechnichen (im Sinne der
    > technischen Entwicklung), massenpsychologischen und gesellschaftlichen
    > Entwicklungen und Zuständen abhängig (die sich auch alle wiederum
    > gegenseitig bedingen). Alles was passiert kann nur passieren weil
    > bestimmte Bedingungen gegeben sind und es ist häufig super einfach jetzt zu
    > sagen man hätte dies und das machen sollen, nur wenn man es genauer
    > anschaut und das ganze Bild betrachtet stehen die meisten Möglichkeiten die
    > man als Ausweg meint zu sehen zum jeweiligen Zeitpunkt realistisch gar
    > nicht zur Verfügung.
    > Wer aus der Geschichte lernen will (und das ist im Prinzip der einzige Sinn
    > von Geschichte) muss die Gesamtheit der Situation verstehen in der sich die
    > handelnden Personen befunden haben, das inkludiert wie gesagt sehr viel
    > mehr als ein Herscher (die sind nicht Allmächtig und frei ihn ihren
    > Entscheidungen) und ein paar Jahreszahlen, sondern eben das gesamte
    > Umfeld.
    > Nur so kann man erkennen wie die Mechanismen die zu bestimmten
    > Entwicklungen geführt haben funktionieren (und ich meine nicht irgendwelche
    > dunklen Mächte) und kann sie in der Gegenwart sehen und ggf. anders
    > handeln.

    Das größte geschichtliche Wissen und Verständnis eignete ich mir in Fächern an, in denen ich mich mit dem jeweiligen Zeitgeist einer Epoche auseinandersetzen musste. Witzigerweise war das ausgerechnet im Fachbereich Kunst der Fall.

  11. Re: Alles ein Thema von Bildung

    Autor: Neremyn 25.09.20 - 14:05

    Kritisches Denken und Reflektieren sollten trotzdem drin sein.

  12. Re: Alles ein Thema von Bildung

    Autor: Ganta 25.09.20 - 14:52

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mke2fs schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > violator schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Trump hat letztens angekündigt, den Geschichtsunterricht reformieren
    > zu
    > > > wollen, damit keine Fake-Geschichte mehr gelehrt wird, sondern das was
    > > er
    > > > ja für richtig hält.
    > >
    > > Naja das ist ja nicht weiter Schlimm, eigentlich ändert sich dann nicht
    > > viel zu vorher.
    > > Vorher wurde Unsinn unterrichtet und danach wird halt anderer Unsinn
    > > unterrichtet.
    > >
    > > Geschichtsunterricht besteht bei uns aus dem auswendig lernen von
    > > Herrschern und Jahreszahlen.
    > > Das ist völlig sinnbefreit, da es keinerlei Zusammenhänge darstellt,
    > vieles
    > > ist von wirtschaftlichen, entwicklungstechnichen (im Sinne der
    > > technischen Entwicklung), massenpsychologischen und gesellschaftlichen
    > > Entwicklungen und Zuständen abhängig (die sich auch alle wiederum
    > > gegenseitig bedingen). Alles was passiert kann nur passieren weil
    > > bestimmte Bedingungen gegeben sind und es ist häufig super einfach jetzt
    > zu
    > > sagen man hätte dies und das machen sollen, nur wenn man es genauer
    > > anschaut und das ganze Bild betrachtet stehen die meisten Möglichkeiten
    > die
    > > man als Ausweg meint zu sehen zum jeweiligen Zeitpunkt realistisch gar
    > > nicht zur Verfügung.
    > > Wer aus der Geschichte lernen will (und das ist im Prinzip der einzige
    > Sinn
    > > von Geschichte) muss die Gesamtheit der Situation verstehen in der sich
    > die
    > > handelnden Personen befunden haben, das inkludiert wie gesagt sehr viel
    > > mehr als ein Herscher (die sind nicht Allmächtig und frei ihn ihren
    > > Entscheidungen) und ein paar Jahreszahlen, sondern eben das gesamte
    > > Umfeld.
    > > Nur so kann man erkennen wie die Mechanismen die zu bestimmten
    > > Entwicklungen geführt haben funktionieren (und ich meine nicht
    > irgendwelche
    > > dunklen Mächte) und kann sie in der Gegenwart sehen und ggf. anders
    > > handeln.
    >
    > Das größte geschichtliche Wissen und Verständnis eignete ich mir in Fächern
    > an, in denen ich mich mit dem jeweiligen Zeitgeist einer Epoche
    > auseinandersetzen musste. Witzigerweise war das ausgerechnet im Fachbereich
    > Kunst der Fall.

    Hast du dann aber nicht das Problem, das du dann nur die Sichtweise bzw. den Zeitgeist von Künstlern aus der jeweiligen Epoche hast? Ist am Ende doch auch nur wieder eine Seite der Medaille.

  13. Re: Alles ein Thema von Bildung

    Autor: violator 25.09.20 - 15:01

    Neremyn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kritisches Denken und Reflektieren sollten trotzdem drin sein.

    Ist halt nur doof, dass die ganzen Leute, die gegen Echsenmenschen und 5G-Coronaviren demonstrieren, genau der Ansicht sind, dass sie und ja nur sie kritisch denken und mal reflektieren. ;)

    Alle anderen sind ja von Gates und Merkel gehirngewaschen worden.

  14. Re: Alles ein Thema von Bildung

    Autor: Neremyn 25.09.20 - 16:09

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Neremyn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kritisches Denken und Reflektieren sollten trotzdem drin sein.
    >
    > Ist halt nur doof, dass die ganzen Leute, die gegen Echsenmenschen und
    > 5G-Coronaviren demonstrieren, genau der Ansicht sind, dass sie und ja nur
    > sie kritisch denken und mal reflektieren. ;)
    >
    > Alle anderen sind ja von Gates und Merkel gehirngewaschen worden.

    Zum Glück bestimmen Fakten immer noch Wahr oder Falsch und nicht Gefühle.
    ;-)

  15. Re: Alles ein Thema von Bildung

    Autor: mke2fs 25.09.20 - 16:29

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Neremyn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kritisches Denken und Reflektieren sollten trotzdem drin sein.
    >
    > Ist halt nur doof, dass die ganzen Leute, die gegen Echsenmenschen und
    > 5G-Coronaviren demonstrieren, genau der Ansicht sind, dass sie und ja nur
    > sie kritisch denken und mal reflektieren. ;)
    >
    > Alle anderen sind ja von Gates und Merkel gehirngewaschen worden.


    Tja, kann schon sein das sie zu den falschen Schlüssen kommen, aber wenigstens haben sie es versucht.
    Bei den meisten Menschen kann ich kein kritischen Denken feststellen, noch nicht mal das auseinandersetzen mit Fakten.
    Eine Kuh braucht keine große Intelligenz, ihre Programmierung besagt einfach nur das man in der Herde sicher ist, das reicht für ihre Funktion :)

    Zu Corona: Der Großteil der Menschen ist sich sicher das wir eine 2. Welle haben. Ich kann nur feststellen das die Anzahl der Tests steigt und die Anzahl positiv Getesteter.
    Setzt man die Zahlen aber ins Verhältnis haben wir eine sehr flache Linie - das nennt man Prozentrechnung, hatte jeder in der Schule, alle können das, aber anwenden können es offensichtlich sehr wenige, sonst könnte sie nicht an eine 2. Welle glauben.
    Daten findet man hier: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Sept_2020/2020-09-23-de.pdf?__blob=publicationFile

    Sehr zu empfehlen Seite 10 die Tabelle Positivenquote (%) - da braucht man gar nichts mehr zu rechnen.
    Hier gibt es einen längeren Zeitraum: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2020/Ausgaben/38_20.pdf?__blob=publicationFile
    Seite 15.

  16. Re: Alles ein Thema von Bildung

    Autor: countzero 25.09.20 - 16:40

    mke2fs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > violator schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Neremyn schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Kritisches Denken und Reflektieren sollten trotzdem drin sein.
    > >
    > > Ist halt nur doof, dass die ganzen Leute, die gegen Echsenmenschen und
    > > 5G-Coronaviren demonstrieren, genau der Ansicht sind, dass sie und ja
    > nur
    > > sie kritisch denken und mal reflektieren. ;)
    > >
    > > Alle anderen sind ja von Gates und Merkel gehirngewaschen worden.
    >
    > Tja, kann schon sein das sie zu den falschen Schlüssen kommen, aber
    > wenigstens haben sie es versucht.
    > Bei den meisten Menschen kann ich kein kritischen Denken feststellen, noch
    > nicht mal das auseinandersetzen mit Fakten.

    Die einen glauben blind was in der Tagesschau kommt, die anderen, was ihnen irgendjemand auf Facebook erzählt. Kritische Auseinandersetzung kann ich auf beiden Seiten kaum erkennen. Toll finde ich beides nicht, aber im Zweifelsfall sind mir Erstere lieber als Letztere.

  17. Re: Alles ein Thema von Bildung

    Autor: violator 25.09.20 - 16:43

    Viele glauben, dass es ja nichtmal ne erste Welle gegeben hat. Und Killerargument Nr. 1 ist ja "es sind ja nur 0,01% der Gesamtbevölkerung gestorben. Und deswegen machen die so einen Aufstand????"

  18. Re: Alles ein Thema von Bildung

    Autor: redmord 25.09.20 - 17:35

    Ganta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hast du dann aber nicht das Problem, das du dann nur die Sichtweise bzw.
    > den Zeitgeist von Künstlern aus der jeweiligen Epoche hast? Ist am Ende
    > doch auch nur wieder eine Seite der Medaille.

    Das ist dann die Frage wie tief du einsteigst. Ein Beispiel aus der Literatur: Wenn du dich mit Kafka beschäftigst und dich auf den bibliographischen Teil reduzierst, mag deine Aussage wohl zustimmen. Beschäftigst du dich allerdings mit Lessing oder Kant, kommst du an der Aufklärung, die Entstehung des Bürgertums kaum drum rum. Dann bist du plötzlich bei der französischen Revolution, Menschenrechte, Demokratiegeschichte, Pressefreiheit und der amerikanischen Verfassung.

    Beschäftigt man sich bei der Malerei oder Architektur mit den Stilepochen, muss man sich auch damit beschäftigen wie die Ideen dahinter entstanden. Gesellschaft und Politik spielt dann sehr schnell eine wichtige Rolle bei der Betrachtung. Allein um den Einfluss verstehen zu können, muss man verstehen wie die Relationen einst aussahen. Und viele Strömungen wie der Konstruktivismus oder Dadaismus haben plötzlich einen Bezug zu Philosophie, Lebenseinstellungen und Gesellschaft. Können z.B. als prägend oder Nonkonformismus verstanden werden.
    Je tiefer wir einsteigen, umso umfangreicher müssen wir den Zeitgeist verstehen können. Denn Kunst hat auch immer etwas gesellschaftliches abgebildet. Ihre Themen und ihre Entwicklung haben meist auch einen Zusammenhang mit gesellschaftlichem Wandel und den großen Fragen ihrer Zeit.
    Eine Klärung der Frage wann sich das gesellschaftliche Bild des Künstlers vom Handwerker zum Genie wandelte und was damit verbunden war, kann dann sehr umfangreich werden.

  19. Re: Alles ein Thema von Bildung

    Autor: FreiGeistler 25.09.20 - 21:01

    mke2fs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kommt drauf an wie man Bildung definiert.
    > Das was Schule vermittelt ist hauptsächlich Wissen, das war Früher so und
    > ist immer noch so.
    > Wissen ist aber nicht Bildung, es ist höchstens Teil davon.
    > ...

    Naja, genau genommen, doch. Du meinst mit "Wissen" eigentlich "Verstehen", das was den Verstand bildet?
    Bildung ist Wissen und zusammen mit Intelligenz entsteht daraus Verstehen.
    Wobei alle drei bei der Entwicklung in Wechselwirkung stehen und durch äussere Einflüsse (Umfeld <> Fleiss&/Interesse <> Genetik <> etc.) den Verstand formen.
    Durch die Filterblase und die ideale Eignung fürs Mikrotargeting (e.g. Beeinflussung) sehe ich in Social Media per se einen pproblematischen Einfluss bei der Entwicklung des Verstandes. Insbesondere, da Social Media gerade Teenager besonders anspricht, deren Gehirn und Verstand mitten in der Entwicklung ist.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 25.09.20 21:04 durch FreiGeistler.

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