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Über Facebook, Spotify, IT und den gesunden Menschenverstand ...

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  1. Über Facebook, Spotify, IT und den gesunden Menschenverstand ...

    Autor: AndyGER 14.03.12 - 13:24

    Datenschützer raten von der Nutzung von Spotify ab. Grund: Zur Anmeldung wird ein Facebook-Account benötigt. Facebook ist ja bekanntlich das pure Böse. Da werden Daten weitergegeben und so'n Zeugs.

    Sind wir in der IT eigentlich mittlerweile so verblödet, dass wir den Denkapparat oberhalb unseres Halses komplett abschalten? Lassen wir uns heute so leicht fremdbestimmen, indem wir auf irgendwelche Leute hören, anstatt den gesunden Menschenverstand zu gebrauchen?! Ich habe zunehmend den Eindruck, dass die Verwendung von immer mehr technischem Spielzeug die Menschen dumm und infantil werden lässt.

    Da beschwert sich einer über mangelnde Informationen und strebt sogar eine Klage an, anstatt sich selbst zu informieren. Die Regierung spricht gegen die Nutzung eines privaten Musikanbieters und die einzige Begründung ist die mangelnde Anonymität und Facebook. Anonymität gibt es heute überhaupt nicht mehr. Wir sind im Internet auffindbar und müssen uns überall mit unseren Daten registrieren. Und Facebook? Wer sich darüber beschwert, dass Facebook seine Daten weiter gibt, sollte sich zum einen vorab ausführlich informieren (siehe oben) und zum anderen einfach keine Informationen online stellen. Klingt komisch, ist aber einfach. Denn das größte Sicherheitsrisiko sitzt vor dem Monitor. Und das nicht erst, seit es Viren gibt.

    Mein Eindruck ist vielmehr, dass hier mit Hilfe der Politik einmal mehr die Lobby der Musikproduzenten und vor allem die GEMA in geschäftsschädigender Weise Einfluss nimmt. Denn im Grunde hat sich die Regierung aus der Privatwirtschaft tunlichst heraus zu halten. Was sie in diesem Fall aber nicht tut. Und vor allem erfolgte die Reaktion verdächtig schnell ..!

    Ich wünsche SPOTIFY viel Erfolg mit ihrem Geschäftsmodell. Vermutlich werde ich den Dienst ebenfalls nutzen. Vor allem, weil die GEMA nichts davon hat. Vorerst ...

    ===============================================================
    Its Time to think. More Different ...

  2. Re: Über Facebook, Spotify, IT und den gesunden Menschenverstand ...

    Autor: Dragos 14.03.12 - 13:28

    AndyGER schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Datenschützer raten von der Nutzung von Spotify ab. Grund: Zur Anmeldung
    > wird ein Facebook-Account benötigt. Facebook ist ja bekanntlich das pure
    > Böse. Da werden Daten weitergegeben und so'n Zeugs.
    >
    > Sind wir in der IT eigentlich mittlerweile so verblödet, dass wir den
    > Denkapparat oberhalb unseres Halses komplett abschalten? Lassen wir uns
    > heute so leicht fremdbestimmen, indem wir auf irgendwelche Leute hören,
    > anstatt den gesunden Menschenverstand zu gebrauchen?! Ich habe zunehmend
    > den Eindruck, dass die Verwendung von immer mehr technischem Spielzeug die
    > Menschen dumm und infantil werden lässt.
    >
    > Da beschwert sich einer über mangelnde Informationen und strebt sogar eine
    > Klage an, anstatt sich selbst zu informieren. Die Regierung spricht gegen
    > die Nutzung eines privaten Musikanbieters und die einzige Begründung ist
    > die mangelnde Anonymität und Facebook. Anonymität gibt es heute überhaupt
    > nicht mehr. Wir sind im Internet auffindbar und müssen uns überall mit
    > unseren Daten registrieren. Und Facebook? Wer sich darüber beschwert, dass
    > Facebook seine Daten weiter gibt, sollte sich zum einen vorab ausführlich
    > informieren (siehe oben) und zum anderen einfach keine Informationen online
    > stellen. Klingt komisch, ist aber einfach. Denn das größte
    > Sicherheitsrisiko sitzt vor dem Monitor. Und das nicht erst, seit es Viren
    > gibt.
    >
    > Mein Eindruck ist vielmehr, dass hier mit Hilfe der Politik einmal mehr die
    > Lobby der Musikproduzenten und vor allem die GEMA in geschäftsschädigender
    > Weise Einfluss nimmt. Denn im Grunde hat sich die Regierung aus der
    > Privatwirtschaft tunlichst heraus zu halten. Was sie in diesem Fall aber
    > nicht tut. Und vor allem erfolgte die Reaktion verdächtig schnell ..!
    >
    > Ich wünsche SPOTIFY viel Erfolg mit ihrem Geschäftsmodell. Vermutlich werde
    > ich den Dienst ebenfalls nutzen. Vor allem, weil die GEMA nichts davon hat.
    > Vorerst ...

    1. Was hat das mit der GEMA zu tun.
    2. existiert ein facebook zwang, nach dem motto friss oder stirb
    3. handel facebook nicht na DE recht - Bei google ist es wohl besser?
    4. Warum woltle Facebook bei der Registrierung meine Mobil Funk Nummer?

  3. Re: Über Facebook, Spotify, IT und den gesunden Menschenverstand ...

    Autor: chablife 14.03.12 - 13:41

    > 1. Was hat das mit der GEMA zu tun.
    > 2. existiert ein facebook zwang, nach dem motto friss oder stirb
    > 3. handel facebook nicht na DE recht - Bei google ist es wohl besser?
    > 4. Warum woltle Facebook bei der Registrierung meine Mobil Funk Nummer?

    2. Man kann sich soweit ich weiß auch einen Spotify-Account erstellen.
    4. Ich habe keine angegeben und besitze trotzdem ein Facebook-Account

    Edit: Ok Punkt 2 nehme ich zurück, habs grad ausprobiert und man braucht einen Facebook-Account, ohne gehts nicht



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.03.12 13:49 durch chablife.

  4. Re: Über Facebook, Spotify, IT und den gesunden Menschenverstand ...

    Autor: creutzwald1105 14.03.12 - 13:41

    Es ist nun mal per Gesetz vorgeschrieben (§ 13 Telemediengesetz), dass in Deutschland Anbieter dazu verpflichtet sind eine anonyme (also ohne Account) oder pseudonyme (also mit Pseudonym z.B "AndyGER") Nutzung zu ermöglichen. Dabei dürfen nur die Daten eingezogen und benutzt werden die zur Nutzung des Dienstes eindeutig nötig sind. Und zu diesen Daten gehört bei einem "Musikstreamer" nicht ein komplettes Facebookprofil. Später kommt es noch dazu dass man überall ein Facebookprofil braucht um sich anzumelden...

  5. Re: Über Facebook, Spotify, IT und den gesunden Menschenverstand ...

    Autor: Dragos 14.03.12 - 13:42

    creutzwald1105 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist nun mal per Gesetz vorgeschrieben (§ 13 Telemediengesetz), dass in
    > Deutschland Anbieter dazu verpflichtet sind eine anonyme (also ohne
    > Account) oder pseudonyme (also mit Pseudonym z.B "AndyGER") Nutzung zu
    > ermöglichen. Dabei dürfen nur die Daten eingezogen und benutzt werden die
    > zur Nutzung des Dienstes eindeutig nötig sind. Und zu diesen Daten gehört
    > bei einem "Musikstreamer" nicht ein komplettes Facebookprofil. Später kommt
    > es noch dazu dass man überall ein Facebookprofil braucht um sich
    > anzumelden...


    ohh gott hoffentlich nicht, und wenn doch muss ich zurück in die steinzeit

  6. Re: Über Facebook, Spotify, IT und den gesunden Menschenverstand ...

    Autor: AndyGER 14.03.12 - 13:51

    Nur mal kurz gefragt: Welche Dienste kann man denn heute noch anonym nutzen? Das dürften doch, realistisch betrachtet, die wenigsten sein, oder? Und bitte sag jetzt nicht Google. Denn sobald Du einige Dienste von Google wirklich verwenden willst, und sei es nur G+ oder Mail, brauchst Du logischerweise einen Account. Dann ist Schluss mit Anonym. Ich halte das für ein vorgezogenes Argument. Hier geht es um Interessen, die vertreten werden. Lobbyismus, wie er in Deutschland gern praktiziert wird. Denn unfair ist das Angebot von Spotify sicher nicht. Und zur Nutzung gezwungen ist man ja auch nicht ... ;-)

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  7. Re: Über Facebook, Spotify, IT und den gesunden Menschenverstand ...

    Autor: Icestorm 14.03.12 - 13:57

    Wenn man heute nichtmehr anonym ist, dann ist das in den wenigsten Fällen eigenes Verschulden oder eigener Wille, sondern weil erstens die Datenaggregatoren alles Foren und Online-Pressemeldungen abgrasen, zweitens man sich früher im Vertrauen auf die Netiquette mit Klarnamen herumtrieb, und drittens jeder Dödel meint, er müsse sein Privatleben auf FB rauskotzen, mit Freundeskreis, deren email-Adressen, etc.
    Fatalistischer Weise könnte man, da eh' geschehen, auf FB den Striptease machen und die Unterhosen auch noch ausziehen.
    Allerdings muss man dies nicht unbedingt, und am Ende ist es meine Entscheidung, ob und wieviel man selbst von seinen Daten weiterhin preisgibt.
    "Nun hab dich nicht so, ist doch sowieso passiert" - bei solchen Worten werde ich ganz harthörig!

  8. Re: Über Facebook, Spotify, IT und den gesunden Menschenverstand ...

    Autor: creutzwald1105 14.03.12 - 14:05

    Du kannst jedes Angebot anonym nutzen bei dem du dich nicht anmelden musst. Was etwa 99% der Seiten sind. Siehe zum Besipiel Golem, Google oder Amazon: Du kannst auf dich den Seiten umschauen, Suchanfragen abschicken, Artikel lesen bzw. Produkte anschauen.

    Wenn du dich jetzt mit "AndyGER" anmeldest ist das eine pseudonyme Nutzung: Du kannst Artikel in deinen Einkaufskorb legen bzw. hier Kommentare schreiben.

    Wenn du jetzt etwas bei Amazon kaufen willst musst du tatsächlich Liefer- und Rechnungsadresse angeben, Diese Daten darf Amazon speichern und verarbeiten und zwar genau zur Erfüllung deins Bestellauftrages.

  9. Re: Über Facebook, Spotify, IT und den gesunden Menschenverstand ...

    Autor: Falkentavio 14.03.12 - 14:56

    Einerseits sagst du, dass es in den wenigsten Fällen Eigenverschuden sei, die Anonymität zu verlieren. Im vorletzten Satz sagst du hingegen, vollkommen richtig, dass es die eigene persöhnliche Entscheidung ist wie viel man preis gibt.
    Wer umbedingt den Stiptease machen will soll es doch. Und wer sich vorher nicht ausreichend informiert hat ebenfalls selber schuld. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, genauso hat jeder selber Schuld, wer die AGB weg klickt ohne sie zu lesen.
    Ob diese AGB und ihr Inhalt gegen deutsches Recht verstoßen hat nichts damit zu tun, dass dort genau geschrieben steht was mit den Daten passieren kann.

    Icestorm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man heute nichtmehr anonym ist, dann ist das in den wenigsten Fällen
    > eigenes Verschulden oder eigener Wille, sondern weil erstens die
    > Datenaggregatoren alles Foren und Online-Pressemeldungen abgrasen, zweitens
    > man sich früher im Vertrauen auf die Netiquette mit Klarnamen herumtrieb,
    > und drittens jeder Dödel meint, er müsse sein Privatleben auf FB
    > rauskotzen, mit Freundeskreis, deren email-Adressen, etc.

    1.) Egal was der Aggregator so alles abgrast, er kann sich nur das merken was ein Nutzer vorher ins Netz hinaus geblasen hat. Eigenverschulden also, niemand wird gezwungen sich in Heilforen für Geschlechtskrankheiten (um mal ein Extrembeispiel zu nennen) mit seinem echten Namen zu registrieren.
    2.) Früher war alles besser. Inzwischen ist auch der letzte Schwachmat und der Schläger von Nebenan im Internet, selbst wenn das Internet vollkommen frei von kommerziellen Absichten währe würde ich in den seltensten Fällen mit meinem echten Namen posten.
    3.) dann hat der Dödel endweder die AGB gelesen und akzeptiert, oder er hat einfach auf weiter geklickt und sie akzeptiert. In beiden Fällen hat er sich mit den AGB einverstanden erklärt. Das Kontakte-Grabbing aka "Freunde finden" finde ich allerdings auch bedenklich.

  10. Re: Über Facebook, Spotify, IT und den gesunden Menschenverstand ...

    Autor: kendon 14.03.12 - 15:35

    die fullquote hab ich mal entfernt...

    > 1. Was hat das mit der GEMA zu tun.
    > 2. existiert ein facebook zwang, nach dem motto friss oder stirb
    > 3. handel facebook nicht na DE recht - Bei google ist es wohl besser?
    > 4. Warum woltle Facebook bei der Registrierung meine Mobil Funk Nummer?

    1. spotify ist ohne zusammenarbeit mit der gema an den start gegangen, man könnte behaupten dass sei der gema ein dorn im auge.
    2. wer ohne spotify stirbt hat wohl andere probleme als den facebook zwang.
    3. nein. es ist aber nach wie vor ebenso niemand gezwungen irgendeinen dieser dienste zu nutzen.
    4. sie sammeln daten, das ist ihr geschäft. war die nummer eine für die registrierung notwendige angabe? soweit ich mich erinnere nicht. meine haben sie jedenfalls bis heute nicht.

  11. Re: Über Facebook, Spotify, IT und den gesunden Menschenverstand ...

    Autor: Affenkind 14.03.12 - 16:18

    AndyGER schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Datenschützer raten von der Nutzung von Spotify ab. Grund: Zur Anmeldung
    > wird ein Facebook-Account benötigt. Facebook ist ja bekanntlich das pure
    > Böse. Da werden Daten weitergegeben und so'n Zeugs.
    >
    > Sind wir in der IT eigentlich mittlerweile so verblödet, dass wir den
    > Denkapparat oberhalb unseres Halses komplett abschalten? Lassen wir uns
    > heute so leicht fremdbestimmen, indem wir auf irgendwelche Leute hören,
    > anstatt den gesunden Menschenverstand zu gebrauchen?! Ich habe zunehmend
    > den Eindruck, dass die Verwendung von immer mehr technischem Spielzeug die
    > Menschen dumm und infantil werden lässt.
    >
    > Da beschwert sich einer über mangelnde Informationen und strebt sogar eine
    > Klage an, anstatt sich selbst zu informieren. Die Regierung spricht gegen
    > die Nutzung eines privaten Musikanbieters und die einzige Begründung ist
    > die mangelnde Anonymität und Facebook. Anonymität gibt es heute überhaupt
    > nicht mehr. Wir sind im Internet auffindbar und müssen uns überall mit
    > unseren Daten registrieren. Und Facebook? Wer sich darüber beschwert, dass
    > Facebook seine Daten weiter gibt, sollte sich zum einen vorab ausführlich
    > informieren (siehe oben) und zum anderen einfach keine Informationen online
    > stellen. Klingt komisch, ist aber einfach. Denn das größte
    > Sicherheitsrisiko sitzt vor dem Monitor. Und das nicht erst, seit es Viren
    > gibt.
    >
    > Mein Eindruck ist vielmehr, dass hier mit Hilfe der Politik einmal mehr die
    > Lobby der Musikproduzenten und vor allem die GEMA in geschäftsschädigender
    > Weise Einfluss nimmt. Denn im Grunde hat sich die Regierung aus der
    > Privatwirtschaft tunlichst heraus zu halten. Was sie in diesem Fall aber
    > nicht tut. Und vor allem erfolgte die Reaktion verdächtig schnell ..!
    >
    > Ich wünsche SPOTIFY viel Erfolg mit ihrem Geschäftsmodell. Vermutlich werde
    > ich den Dienst ebenfalls nutzen. Vor allem, weil die GEMA nichts davon hat.
    > Vorerst ...
    Sind dann genau die Menschen die sich über Vorratsdatenspeicherung aufregen und dann bei Fratzenbuch registriert sind.

    Wenn Dir auf der Strasse einer entgegenkommt und zu Dir sagt:
    Gib mir mal die Mail Adressen von all deinen Freunden
    Wen kennst du eigentlich über wen?
    Gib mir bitte alle Fotos und markiere darauf Freunde die du kennst
    Gib mir deine Positionsdaten
    Wo warst du auf der Schule?
    Was hast du in den ersten Lebensjahren gemacht?
    Wie ist dein echter Name?
    Was sind deine Interessen?
    Welche Seiten interessieren dich ausserhalb von Fratzenbuch noch?
    Darf ich dich stalken und dich beobachten?
    Auf anfrage deine Daten an wichtige, interessierte Menschen weitergeben?


    Dann würdest du natürlich sagen "ja, einen Moment. Hast du was zum schreiben?"

    Ja ne ist klar aber auf FB registrieren, sind ja die Guten nä?
    Und NATÜRLICH gibt FB keine Daten weiter, das ist ja bekannt.

    http://dieoxidiertenschweine.de/randomsig.jpg

  12. Re: Über Facebook, Spotify, IT und den gesunden Menschenverstand ...

    Autor: stomich 14.03.12 - 17:05

    Es ist doch eigentlich so einfach.
    Entweder ich habe einen Facebookaccount und kann Spotify nutzen. Niemand hält mich davon ab, mir einen Account zu erstellen, nur um Dienste Dritter zu nutzen! Eine Leute die ich kenne machen es genau so. Ich persönlich nutze einfach meinen Facebookaccount, auf dem ich auch hin und wieder mal Inhalte poste und mich am sozialen Leben auf Facebook beteilige. Nie würde ich irgendwelche abgefuckten Partybilder hochgeladen, werde ich markiert entmarkiere ich mich, meine Privatsphäreeinstellungen sind ordentlich geregelt.

    Jeder der auch nur ein wenig gesunden Menschenverstand hat, kann all diese Dienste nutzen ohne Panik vor den Anbietern zu haben. Darüber aufregen, dass Facebook,... dadurch, dass ich den Dienst benutze Geld verdient kann ich mich auch nicht - das tut mein Friseur auch.

    Nachtrag: Oder ich lass es halt. ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.03.12 17:09 durch stomich.

  13. Re: Über Facebook, Spotify, IT und den gesunden Menschenverstand ...

    Autor: tomate.salat.inc 14.03.12 - 18:00

    stomich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nie würde
    > ich irgendwelche abgefuckten Partybilder hochgeladen, werde ich markiert
    > entmarkiere ich mich, meine Privatsphäreeinstellungen sind ordentlich
    > geregelt.

    Tja und hier ist der Hauptknackpunkt. Ab dem Zeitpunkt, an dem man dich markiert ist es schon zu späte. Du kannst vllt kontrollieren, was DU reinstellst, aber nicht was andere über dich reinstellen. Der findet die Partybilder vllt ganz toll und dein zukünftiger Chef schaut sich vllt mal die Bilder deiner Freunde an und huch, da bist du zu sehen oO.

    Ich habe meine Musik aufm Smartphone. Ich brauche den Dienst eh nicht und dank dem FB-Zwang ist er für mich gestorben.

    Wer sich ausspionieren lassen will, kann das gerne tun. Ich habe meinen verwende jedenfalls meinen Kopf und überlege mir schon, ob diese Seite meine Spam-email-adresse wirklich benötigt. Ich werde es wohl nie verstehen können, wie jemand mit seinem Privatleben für einen Dienst bezahlt und das auch noch toll findet.

    Die Datenschützer haben schon recht, wenn Sie das anprangern.

  14. Re: Über Facebook, Spotify, IT und den gesunden Menschenverstand ...

    Autor: neocron 14.03.12 - 18:07

    tomate.salat.inc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > stomich schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nie würde
    > > ich irgendwelche abgefuckten Partybilder hochgeladen, werde ich markiert
    > > entmarkiere ich mich, meine Privatsphäreeinstellungen sind ordentlich
    > > geregelt.
    >
    > Tja und hier ist der Hauptknackpunkt. Ab dem Zeitpunkt, an dem man dich
    > markiert ist es schon zu späte. Du kannst vllt kontrollieren, was DU
    > reinstellst, aber nicht was andere über dich reinstellen. Der findet die
    > Partybilder vllt ganz toll und dein zukünftiger Chef schaut sich vllt mal
    > die Bilder deiner Freunde an und huch, da bist du zu sehen oO.
    >
    > Ich habe meine Musik aufm Smartphone. Ich brauche den Dienst eh nicht und
    > dank dem FB-Zwang ist er für mich gestorben.
    >
    > Wer sich ausspionieren lassen will, kann das gerne tun.
    wer spioniert wen aus?
    wer spotify nutzt, stimmt zu, dass facebook sieht welche musik man hoert ...
    ausspionieren wuerde heissen man wisse es nicht, was nicht der wahrheit entspricht!

    > Ich habe meinen
    > verwende jedenfalls meinen Kopf und überlege mir schon, ob diese Seite
    > meine Spam-email-adresse wirklich benötigt. Ich werde es wohl nie verstehen
    > können, wie jemand mit seinem Privatleben für einen Dienst bezahlt und das
    > auch noch toll findet.
    und andere verstehen deine entscheidungsfindung nicht ... und?
    alle sind unterschiedlich, faellt das einigen erst jetzt auf?
    >
    > Die Datenschützer haben schon recht, wenn Sie das anprangern.
    ich finde nicht, ich denke sie sind paranoide gelangweilte Wutbuerger, die spass daran haben anderen angst einzufloessen ...

    Argumente haben beide Seiten!

  15. Re: Über Facebook, Spotify, IT und den gesunden Menschenverstand ...

    Autor: AndyGER 14.03.12 - 19:22

    Affenkind schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sind dann genau die Menschen die sich über Vorratsdatenspeicherung aufregen
    > und dann bei Fratzenbuch registriert sind.

    Echt? Alle? Ne irre Schnittmenge ...

    > Wenn Dir auf der Strasse einer entgegenkommt und zu Dir sagt:
    > Gib mir mal die Mail Adressen von all deinen Freunden

    Gebe ich bei Facebook nicht bekannt und ob das jemand macht, kann jeder für sich entscheiden ...

    > Wen kennst du eigentlich über wen?

    Ich kann bei Facebook prima privat bleiben, wenn ich will. Einstellungssache ...

    > Gib mir bitte alle Fotos und markiere darauf Freunde die du kennst

    Ich muss keine Fotos hochladen und die Markierung habe ich deaktiviert ...

    > Gib mir deine Positionsdaten

    Deaktivierbar. Freie Entscheidung des Anwenders ...

    > Wo warst du auf der Schule?

    Muss ich niemandem mitteilen, wenn ich nicht will. Auch nicht bei Facebook ...

    > Was hast du in den ersten Lebensjahren gemacht?

    Das weißt Du doch nicht, wenn ich es nicht preis gebe ...

    > Wie ist dein echter Name?

    Damit habe ich weder auf der Straße noch sonstwo Probleme. Oder nutzt Du auf der Straße in der Realität Pseudonyme? Vielleicht: Großmeister A? ;-D ...

    > Was sind deine Interessen?

    Muss ich nicht mitteilen, wenn ich nicht will. Allerdings gibt man die auch im persönlichen Smalltalk preis. Dann zugegebenermaßen einem kleineren Personenkreis ...

    > Darf ich dich stalken und dich beobachten?

    Machst Du ja eh schon ^.^ Nun ja, und auch das kann ich auf Facebook verhindern, wenn ich will ..!

    > Auf anfrage deine Daten an wichtige, interessierte Menschen weitergeben?

    Siehe oben. Wenn ich das Facebook nicht gestatte. Wenngleich auch da die Kontrolle des Users seine Grenzen findet. Den Vorwurf darfst Du aber dann beinahe jeder Firma machen. Inklusive der Deutschen Post AG ...

    > Dann würdest du natürlich sagen "ja, einen Moment. Hast du was zum
    > schreiben?"

    Siehe oben. Facebook ist ein Tool. Ein Werkzeug, um mit anderen Menschen in Kontakt zu treten / bleiben. Wie jedes Werkzeug, will dies richtig bedient werden. Auch mit einem Hammer kannst Du Dich vorzüglich selbst oder auch Dritte verletzen. Deswegen verbieten? Nicht benutzen? Hmm, ich weiß nicht ...

    ===============================================================
    Its Time to think. More Different ...

  16. Re: Über Facebook, Spotify, IT und den gesunden Menschenverstand ...

    Autor: samy 14.03.12 - 21:29

    AndyGER schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Affenkind schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sind dann genau die Menschen die sich über Vorratsdatenspeicherung
    > aufregen
    > > und dann bei Fratzenbuch registriert sind.
    >
    > Echt? Alle? Ne irre Schnittmenge ...

    Eine sehr große Schnittmenge... Wenn der Staat die Daten von Facebook anzapfen dürfte bräuchten wir keine Volksbefragung...

    -------------------------------------------------
    Für offene Standards
    -------------------------------------------------

  17. Re: Über Facebook, Spotify, IT und den gesunden Menschenverstand ...

    Autor: AndyGER 14.03.12 - 23:17

    Ach Samy ...

    ===============================================================
    Its Time to think. More Different ...

  18. Re: Über Facebook, Spotify, IT und den gesunden Menschenverstand ...

    Autor: neocron 15.03.12 - 01:18

    der staat braucht es gar nicht. Wenn es einen begruendeten verdacht gegen dich gibt, dann holt sich der staat diese daten bei dir persoenlich ab!
    Der staat hat die finanzaemter, deinen ausweis, die krankenkassen, banken … was interessiert die bitte facebook?
    was interessierst du den staat bitte?
    warum sollte sich irgend jemand die muehe machen deine, meine, oder die daten eines sonstigen von facebook zu fordern, wenn es incht einen begruendeten verdacht gibt?
    wenn es ueberhaupt irgend etwas relevantes auf facebook zu holen gibt … in dem ganzen datenwirrwarr sieht doch eh keiner durch … es interessiert niemanden … bis auf mathematische profile, die dir ne huebsche werbung einblendet ist es absolut wurst!

  19. Re: Über Facebook, Spotify, IT und den gesunden Menschenverstand ...

    Autor: samy 15.03.12 - 09:58

    AndyGER schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach Samy ...

    Ach Andy ...

    -------------------------------------------------
    Für offene Standards
    -------------------------------------------------

  20. Re: Über Facebook, Spotify, IT und den gesunden Menschenverstand ...

    Autor: Prypjat 15.03.12 - 10:49

    creutzwald1105 schrieb:
    --------------------------------------Später kommt
    > es noch dazu dass man überall ein Facebookprofil braucht um sich
    > anzumelden...

    *ring, ring*

    Restaurant zum heißen Toast, schönen guten Abend.

    ,,, ahja, einen Tisch für zwei Personen.
    Auf welchen Namen?
    Andi Fresse? ... haben wir nicht in unserer DB.

    Ja, Sie brauchen einen Facebook Account und müssen in der Gruppe des schlechten Geschmacks eingetragen sein, um einen Tisch zu reservieren.

    Rufen Sie wieder an, wenn Sie einen FB Account haben.

    Schönen Abend noch. *klick*

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