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für Bürger lohnt es nicht

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  1. für Bürger lohnt es nicht

    Autor: Siga9876 28.10.09 - 19:11

    Bei UMTS gibts bis heute wenige Tarife mit fairen Daten-Preisen.

    Für die Bürger lohnt es also nicht.
    Bis die Geräte bezahlbar werden, vergehen mehr Jahre, als wenn man die Frequenzen anders oder an ein gewinnfreies neutrales Gemeinschaftsnetz ohne berater und nur $1-Manager vergeben würde.

    Die hohen Auktions-Preise sind Sunk Costs. Diese müssen also durch erhöhte Beiträge und höhere Deckungsbeiträge (höhere Konsumentenrente) hereingeholt werden.
    Der Effekt funktioniert aber nicht beliebig, weil die zu hohen Preise das Angebot an Hardware und Tarifen minimal macht.
    Siehe überteurte DAB-Receiver oder DVB-S2-Receiver die aktuell nach Jahren erst an 100 Euro kratzen.

    D.h. die ersten jahre ist es luxus-schnickschnack und die Kreditzinsen (sagen wir mal 10%) für die Versteigerung müssen die Firmen später von den Kunden wieder hereinholen. Haltet ihr das immer noch für schlau ? So eine Kalkulation geht also niemals mehr sinnvoll auf. Und die Banken freuen sich das das dumme Volk ihre fetten Kreditzinsen zahlt. Und die fetten-Funk-Manager schwimmen im Geld ihrer Bürger.

    Das ist so als ob man einen Bob anschieben soll und Calmund (Sunk Costs) als Balast vorne draufsitzt und die ersten 20m quasi gar nix geht. Das dadurch die Gesamtdurchschnittsgeschwindigkeit sinkt, sollte klar sein. D.h. durch die Versteigerung sinkt die Effizienz und jedes Kilobyte wird im schnitt teurer als ohne Auktion. Das Geld versickert statt z.b. in Bürger-Points gesteckt zu werden, wo jeder kostenlos per Internet (PDA, Netbook, LAptop, EReader...) white-list-basierte Sites besuchen kann.

  2. Re: für Bürger lohnt es nicht

    Autor: Siga-KPD-Terror 28.10.09 - 23:59

    Manchmal wünsche ich mir echt, man könnte deine sinnlosen kommunistenbeiträge ausblenden lassen. Am besten für dich wäre ein Three Strike modell. Mit dem ganzen unsinn den du tag für tag verbreitest wären wir dich für immer los.

    Da du offensichtlich keine ahnung hast, wie bereits dein erster satz verkündet, lege ich dir nahe, in zukunft einfach dein maul zu halten, mit dem kiffen aufzuhören, duschen zu gehen und dir einen Job zu suchen.

    Im übrigen finde ich die 40€ die ich für eine UMTS Flat, _ohne_ Volumenbegrenzung/drosselung derzeit ausgebe, ohne feste vertragsbindung, relativ fair.

  3. Re: für Bürger lohnt es nicht

    Autor: Siga9876 29.10.09 - 03:57

    Das habe ich vor 3 Jahren für 40 Euro auch gehabt (Skype war auch erlaubt) und seitdem kein Festnetz mehr. Aber das ist vielen hier zu viel.

    Ausserdem findest Du es gut, nur bei Esso Benzin zu kaufen zu dürfen weil Du Automarke A hast und dein Tank nur Esso-Tankrüssel kompatibel ist. Alle anderen Tankstellen darfst Du nicht... Und die Esso-Tankstellen auf dem Land haben nur SuperExtra(teuer) mit VitaminA und BetaCarotin und Chanel-Addon und kein Super (Normal gibts ja iirc nicht mehr).

    Soll heissen: Auf dem Land ist nicht überall UMTS sondern nur GSM oder UMTS-384(?) statt HSUPADUPA. Wenn alle Antennen gemeinsamschaftlich genutzt werden, wäre es besser. Hinterm ATM-Verteiler kann jeder machen was er will. Auch gemeinsam mit anderen. Sowas willst Du einfach nicht verstehen.

    Im Beispiel: An jeder Tankstelle kann jedes Auto tanken und nicht nur bestimmte Marken.

    Dadurch sind die Antennen schneller abbezahlt und die Kosten sinken für alle.

    Genau das verschweigst Du nämlich: Die gesamten Kosten für JEDEN UMTS-Anbieter würden deutlich sinken.


    Bevor ihr als schweigende Mehrheit wieder 10 Jahre braucht, bis Ihr statt nur der Bonzos auch mal (teuer wie das Blutrote T ) LTE machen dürft. Und nur in Großstädten und wo die Manager der fetten Bonzo-T-Firmen wohnen und im ICE aber nicht im Normalo-Eisenbahn/SBahn oder Kleinbahnhof.
    Bevor das passiert, solltet Ihr Euch organisieren (oder die Piraten weil die sich für Technik-Avantgarde/Vorreiter halten) und vor Ende des Jahres "Widerstand" gegen eine Auktion organisieren. Ziel: Ein ultrabilliges gemeinschaftliches LTE-Netz wo sich jeder beteiligen darf. Netcologne z.b. an den Antennen in Köln. Wilhelm Tel an den Antennen in Hamburg usw.
    Ohne Beamte. Die 4 Netzbetreiber stellen kostenlos überflüssige Mitarbeiter.
    Manager arbeiten auf 400 Euro Basis oder werden von T-Com/Eplus/O2/Vodafone kostenlos für 1 Quartal gestellt.
    Kein Wasserkopf. Usw...

  4. Re: für Bürger lohnt es nicht

    Autor: mwi 29.10.09 - 10:01

    Hast du dir da selbst geantwortet und dir sogar noch widersprochen? Hab erst gedacht, da gibt sich jemand als du aus, aber der Schreibstil ist bei beiden Beiträgen gewohnt schlecht...
    Irgendwie find ich das traurig, aber irgendwie auch sehr lustig!

  5. Re: für Bürger lohnt es nicht

    Autor: Siga9876 29.10.09 - 12:51

    Gestern habe ich vom zweiten Poster auch solch ein Posting als Antwort bekommen.

    Ich habe ihn also wiederlegt und seine Fehler problemlos bewiesen . Doof nur, das sein Posting (vermutlich zu Recht) gelöscht wurden. Meine Antwort wurde auch gelösch.
    Also spare ich mir bei diesem speziellen Fall die Antwort mit "antworten" sondern mache es unten drunter, damit mein überlegenes Wiederlegungs-Posting nicht mitgelöscht wird.

    Wenn Du die Postings in Reihe liest, so wie sie 80-95% der Nutzer hier angezeigt werden, ergibt es Sinn. Wer Postings einzeln anklickt, hat zu viel Zeit. Speziell wenn es nur 3 Postings sind.

    <sarkasmus>
    Aber das Du seinen Tonfall unterstützt lässt hoffen, das bald 99% der Bürger CDU wählen. Und wie Du Dich in der UBahn München helfend verhalten hättest, sehen wir hier.
    </sarkasmus>

    Lies also noch mal was er geschrieben hat. Und dann denk mal nach.

  6. Re: für Bürger lohnt es nicht

    Autor: Siga-KPD-Terror 29.10.09 - 18:37

    Siga9876 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das habe ich vor 3 Jahren für 40 Euro auch gehabt (Skype war auch erlaubt)
    > und seitdem kein Festnetz mehr. Aber das ist vielen hier zu viel.
    >
    > Ausserdem findest Du es gut, nur bei Esso Benzin zu kaufen zu dürfen weil
    > Du Automarke A hast und dein Tank nur Esso-Tankrüssel kompatibel ist. Alle
    > anderen Tankstellen darfst Du nicht... Und die Esso-Tankstellen auf dem
    > Land haben nur SuperExtra(teuer) mit VitaminA und BetaCarotin und
    > Chanel-Addon und kein Super (Normal gibts ja iirc nicht mehr).
    >
    > Soll heissen: Auf dem Land ist nicht überall UMTS sondern nur GSM oder
    > UMTS-384(?) statt HSUPADUPA. Wenn alle Antennen gemeinsamschaftlich genutzt
    > werden, wäre es besser.

    jA KLAR; Deshalb gibts bei uns(aufm Land), wo ich wohne, auch dickes HSDPA mit 7.2/1.4MBit, dafür ist aber ein DSL-Anschluss aus wirtschaftlichen gründen nicht legbar. Wie eingangs gesagt: Einfach mal die Fresse halten wenn man keine Ahnung hat.

    Hinterm ATM-Verteiler kann jeder machen was er
    > will. Auch gemeinsam mit anderen. Sowas willst Du einfach nicht verstehen.

    Richtig weil es sozialistischer Blödmist ist. Wenn bei uns im Dorf alle Sendezellen der je 2 Betreiber mit UMTS/HSPA zusammengelegt würden, käme das Netz mit der Nachfrage 1. nicht mehr klar, und zweitens scheint es bei UMTS, als würde das langsamste gerät den Takt vorgeben. Bei uns ist das der Nachbar, der mit seiner PräHSPA Hardware online geht. Ist er on, bricht mein Downspeed auf UMTS Geschwindigkeit ein. Und jetzt soll man auf so einer Zelle auch noch die Nutzerzahl drastisch erhöhen?
    Da reicht das Angebot nicht für die Nachfrage, aber als stinkender sozialist ist dir die Regelung des Marktes durch Angebot und Nachfrage wohl kein Begriff

    >
    > Im Beispiel: An jeder Tankstelle kann jedes Auto tanken und nicht nur
    > bestimmte Marken.
    >
    > Dadurch sind die Antennen schneller abbezahlt und die Kosten sinken für
    > alle.

    Ja, richtig. Dann will den müll aber auch keiner mehr haben, weil die Technik dermassen überbelastet ist, dass sie nicht mehr vernünftig nutzbar ist. Folge: Es müssen mehr sendestandorte her. Folge: Mehr kosten oder bedingt durch deinen sozialistisch planwirtschaftlichen Vorschlag herrscht unterversorgung! Aber als sozialist bist du ja leere Supermärkte gewöhnt...

    >
    > Genau das verschweigst Du nämlich: Die gesamten Kosten für JEDEN
    > UMTS-Anbieter würden deutlich sinken.
    >
    >
    Siehe vorige widerlegung

    > Bevor ihr als schweigende Mehrheit wieder 10 Jahre braucht, bis Ihr statt
    > nur der Bonzos auch mal (teuer wie das Blutrote T ) LTE machen dürft. Und
    > nur in Großstädten und wo die Manager der fetten Bonzo-T-Firmen wohnen und
    > im ICE aber nicht im Normalo-Eisenbahn/SBahn oder Kleinbahnhof.
    > Bevor das passiert, solltet Ihr Euch organisieren (oder die Piraten weil
    > die sich für Technik-Avantgarde/Vorreiter halten) und vor Ende des Jahres
    > "Widerstand" gegen eine Auktion organisieren. Ziel: Ein ultrabilliges
    > gemeinschaftliches LTE-Netz wo sich jeder beteiligen darf. Netcologne z.b.
    > an den Antennen in Köln. Wilhelm Tel an den Antennen in Hamburg usw.
    > Ohne Beamte. Die 4 Netzbetreiber stellen kostenlos überflüssige
    > Mitarbeiter.
    > Manager arbeiten auf 400 Euro Basis oder werden von T-Com/Eplus/O2/Vodafone
    > kostenlos für 1 Quartal gestellt.
    > Kein Wasserkopf. Usw...

    Was im kleinen nicht funktioniert, wird auch im grossen nicht funktiionieren.

  7. Re: für Bürger lohnt es nicht

    Autor: Siga9876 29.10.09 - 19:12

    Es hindert Dich keiner, auf einem Sendemast eine Antenne für HSPDA und eine für Prä-HSPA zu nutzen. Jede Antenne hat jeweils eine Frequenz. An den IMEIs erkennt man seine Pappenheimer. Oder man loggt auf der prä-hspa-Antenne ein und wenn man brav ist, darf man die andere nutzen und wird "rüber"genommen. Habe den Begriff vergessen wenn man die Zelle wechselt. Man wechselt ja auch die Zelle. Aber nicht in 2D sondern in der "höhe"/Dimension des UMTS-Ausbau-Levels also von 384 auf HSUPADUPA.
    Ist schon mal besser als 3 Antennen die jeweils nur eines können und nur einem Anbieter gehören.

    Das UMTS so minderwertig ist, sowas nicht gebacken zu kriegen und Schnecken erlaubt, ist ja wohl Problem von HSPA .

    Wenn Du ein 0-dayz-Handy mit 16 Mbit HSUPAKRASSDUPA kaufst und Schnecken dir den Speed crunchen, bist Du selber schuld. Wer fährt schon mit einem Ferrari im Berufsverkehr.

    Wer in seiner Zelle die Nutzerzahl minimal halten will, hat wohl von der SED/KPD-SU zu viel Begünstigungen gelernt.

    In einem wahren Markt gibt es keine nennenswerten Markteintrittshürden. Also gäbs mehr als nur 4 Anbieter und keine Auktion.
    Aber Du findest es am Gemüsemarkt gut, wenn 4 Bauern dort verkaufen dürfen und alle anderen Bauern draussen bleiben müssen.

    Ein beschränkter Markt ist kein Markt. Sondern ein Monopol oder hier Oligopol. Also erzähl nichts von Sozialismus.

    Ich würde übrigens begrüßen, wenn beide Postings gemeldet und gelöscht würden. Man muss sich ja nicht alles bieten lassen.

    Bring sowas mal in einer Schalke-Fan-Kneipe.

  8. Re: für Bürger lohnt es nicht

    Autor: Siga-KPD-Terror 29.10.09 - 20:28

    Siga9876 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es hindert Dich keiner, auf einem Sendemast eine Antenne für HSPDA und eine
    > für Prä-HSPA zu nutzen. Jede Antenne hat jeweils eine Frequenz. An den
    > IMEIs erkennt man seine Pappenheimer. Oder man loggt auf der
    > prä-hspa-Antenne ein und wenn man brav ist, darf man die andere nutzen und
    > wird "rüber"genommen. Habe den Begriff vergessen wenn man die Zelle
    > wechselt. Man wechselt ja auch die Zelle. Aber nicht in 2D sondern in der
    > "höhe"/Dimension des UMTS-Ausbau-Levels also von 384 auf HSUPADUPA.
    > Ist schon mal besser als 3 Antennen die jeweils nur eines können und nur
    > einem Anbieter gehören.
    1. nennt man roaming
    2. scheint dir das grundprinzip hinter HSPA nicht klar zu sein: Es ist eine erweiterung zum 3G Standart. Und die mobil hardware kann beim einbuchen nicht erkennen, ob das endgerät beim verbraucher hspa kann oder nicht. das wird erst nach dem link ausgehandelt. dementsprechend ist die idee 2 frequenzen für hspa/nonhspa schwachsinnig, sie würde zu routingloopbacks führen. Abgesehen davon wäre es mal wieder ein rückschritt, wenn man auf kosten alter hardware investiert...
    >
    > Das UMTS so minderwertig ist, sowas nicht gebacken zu kriegen und Schnecken
    > erlaubt, ist ja wohl Problem von HSPA .
    DU hättest es natürlich wie immer besser gemacht. und mit XML :-P
    >
    > Wenn Du ein 0-dayz-Handy mit 16 Mbit HSUPAKRASSDUPA kaufst und Schnecken
    > dir den Speed crunchen, bist Du selber schuld. Wer fährt schon mit einem
    > Ferrari im Berufsverkehr.
    In der heutigen zeit kann man wohl erwarten, dass ein endgerät min HSDPA 3.6 kann. Leider gibt es ausnahmen -
    >
    > Wer in seiner Zelle die Nutzerzahl minimal halten will, hat wohl von der
    > SED/KPD-SU zu viel Begünstigungen gelernt.
    Das mit SED und KPD-SU ist ja wohl eher dein Metier. Mit ungerechtigkeit und diebstahl an der menschlichkeit kennst du dich ja wohl am besten aus. Abgesehen davon, wer in einer Ruhigen Zelle sitzen will, kann eben mehr dafür bezahlen. So regelt sich das ganz von selbst. Da muss man gar kein OberkreisXMLKontrollgremium der Partei für eröffnen.

    >
    > In einem wahren Markt gibt es keine nennenswerten Markteintrittshürden.
    Das bestimmt immer noch der, dem der Markt gehört - vielleicht solltest du mal ein Semester Betriebswirtschaftslehre belegen, wenn du volljährig wirst.
    > Also gäbs mehr als nur 4 Anbieter und keine Auktion.
    > Aber Du findest es am Gemüsemarkt gut, wenn 4 Bauern dort verkaufen dürfen
    > und alle anderen Bauern draussen bleiben müssen.
    Wenn die anderen Bauern die Standgebühr nicht bezahlen wollen ist das Ok.
    >
    > Ein beschränkter Markt ist kein Markt. Sondern ein Monopol oder hier
    > Oligopol. Also erzähl nichts von Sozialismus.
    Ein beschränkter Markt tritt nur dann auf, wenn die konkurrenz nicht fähig ist, den Markt mitzugestalten. Und dennoch ist ein beschränkter Markt ein Markt.
    >
    > Ich würde übrigens begrüßen, wenn beide Postings gemeldet und gelöscht
    > würden. Man muss sich ja nicht alles bieten lassen.
    >
    > Bring sowas mal in einer Schalke-Fan-Kneipe.
    Schalke Fans sind wenigstens keine lumpigen sozis mit diktatorischen feuchtwunschträumen.

  9. Re: für Bürger lohnt es nicht

    Autor: Siga9876 30.10.09 - 00:02

    > Ein beschränkter Markt tritt nur dann auf, wenn die konkurrenz nicht fähig ist, den Markt mitzugestalten. Und dennoch ist ein beschränkter Markt ein Markt.

    Der Markt ist nur deshalb beschränkt, weil die Regierung sich fett bezahlen lässt, damit nur 4 Anbieter UMTS anbieten.

    Wenn ich die Ausrottungs-Planung von DVB-T1 plane, höre ich keinen Beifall von Dir.
    Du hättest UMTS-SUB-3.6-Geräte also mit selbstvernichtung oder Verfall versehen. Ist im Prinzip ok. Wenn der Preis dafür gering ist. Warum ist der Preis nicht gering ? Ach so, weil es damals nur ganz wenige UMTS-Zellen gab und die Tarife nicht von Normalos bezahlbar waren.
    Noch einmal: Bei 10% Kredit-Zins auf die Schulden (=50% nach 5 Jahren wo endlich mal EPlus mit 40Euro/Monat-Daten-UMTS384-Flat auf den Markt kam) ist die Auktion eine riesige Geldverschwendung. Das müssen die Kunden später bezahlen. Das Geld landet bei den Banken (die 50%-100% Zins) und beim Finanzminister der Auktionsbetrag der von der T-Com die dem Bund gehörte auch noch hochgetrieben wurde. Preistreiberei bei Auktionen durch Freunde/Angestellten (TCom) durch den Auktionator (Bund) ist höchstwahrscheinlich verboten. Also kein legal gebildeter Markt.

    Wieso eigentlich muss man nicht jährlich den entsprechenden Anteil fürs nächste Jahr bezahlen ? ... Wir wissen es beide.

    Und weil Leute anständig sind und nicht ständig Elektroschrott produzieren wollen, nutzen sie ihr altes damals superteures Handy. Mit RFIDs könnte (Konjunktiv irrealis) man jede Glühlampe, Dioden-Lampe, Energiesparlampe und jedes Handy gezielt dem jeweiligen Produzenten zurückschicken. Aber für solche Ideen sehe ich auch keine Befürworter. Also lieber deutsches Grundwasser mit China-Quecksilber aus China-Energiesparlampen mit zu viel Quecksilber verseuchen.

  10. Re: für Bürger lohnt es nicht

    Autor: Siga-KPD-Terror 30.10.09 - 07:51

    Auch für kommunisten geignet:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Zinseszins

  11. Zinseszins Re: für Bürger lohnt es nicht

    Autor: Siga9876 30.10.09 - 10:53

    Häh?
    Was soll der Zinseszinz-Link ?

    AB hier FIKTIVE Zahlen:

    Man zahlt 5Mrd für die UMTS_Lizenzen und z.b. 10% pro Jahr an die Bank.

    Also 500 Mio pro Jahr. Siehe auch die Newsmeldung mit ProSieben und der Zinslast.

    Macht jedes Jahr 10% mehr von den Schuldern.
    2000: 5 Mrd => Staat
    2000: Anteilig 10%/12*Monate
    2001: 500 Mio => Bank
    2002: 500 Mio => Bank
    ....
    2009: 500 Mio => Bank
    Die Kosten des Kredites sind also 5 Mrd + Jahre*10%.
    Also nach 5 Jahren ca. 150%. nach 10 Jahren 200%.
    Das muss der Kunde bezahlen!

    Sowas ist oft endfällig am Stück zu bezahlen und muss oft dann refinanziert werden. Das sind meist keine Konsumentenkredite wo man die Restschuld abstottert.

    In Deutschland gilt übrigens, das kein Zins auf Zinsen erhoben wird.
    Thesaurierung zum gleichen Zins (Wiederanlage der Zinsen ins gleiche Objekt) sieht nach Zinseszins aus, ist es aber nicht. Zerobonds sind auch sowas.

    Für den Mobilfunkbetreiber hat also fette Schulden und zahlt jedes Jahr 10% und soll noch gleichzeitig das UMTS-Netz aufbauen.
    Wer bezahlt das ? Die GSM-Kunden. Wie ? Mit überteurten Tarifen, Abzocke, überhöhten Preisen für SMS, GesprächsMinuten, usw.

    Das aufgebaute Netz ist gebundenes Kapital. Mit überhöhten UMTS-Preisen ist das aber wie ein ICE der fährt und 9999999 Euro kostet. Also quasi leer betrieben wird. D.h. die Kosten für das Netz und den Kredit dafür kommen auch noch hinzu.


    Daher findest Du es auch kommunistisch, wenn man z.b. fordert, das die UMTS-Auktions-Preis nicht am Stück zu zahlen ist, sondern über die Laufzeit der Lizenz jedes Jahr bezahlt wird.
    Dann hat man (bei 5 Jahren) nur 1 MRD Schulden im Ersten Jahr und 100 Mio Zinsen. Also hätte man 400 Mio gespart und könnte davon das Netz aufbauen.

    Jetzt kommen sicher keine Argumente.
    Weil ich Dich mit kapitalistischen Methoden widerlegt habe. BWL ist überwiegend Dreisatz. Nur Optimierung und Finanztheorie ist schon mal komplizierter. Finanztheorie ist oft aber auch nur iterierter Dreisatz. Was vielen BWLern ihre kleinen Gehirne übersteigt. Daher sind Personal-Wirtschaft und Marketing beliebter als z.b. Controlling, Buchführung oder Logistik/Produktion.

    Controlling: Denken, Den Schuldigen jagen und jedem beteiligten haargenau seine fetten Kosten zuordnen. Das geilste Fach überhaupt. Das ist Professor Layton++++++++. In der Realität gibt es eher selten Controlling. Das ist nur Fake um die Fabrik wegzumachen die man sich vorher ausgesucht hat. "machen sie mal eine Statistik wo das Werk in Amsterdam am schlechtesten weg kommt damit es dann weg kommt."
    Buchführung: bei Firmen Bilanzen checkern. Auswendig lernen. Aber fette Pöstchen und Beraterlöhne und voll fett im Filz mitarbeiten usw. wie man ständig sieht. Also _vielleicht_ nichts für schlaue Leute die anständig bleiben wollen.
    Logistik: NP-complete, Mathematik, Unbeliebt
    Planung: Mathe-Modelle. Graphen usw. = Mathe = unbeliebt.


    Ach übrigens: Du willst es einfach nicht verstehen: Du buchst Dich an einer Doppelantenne an den langsamen Punkt ein. Wenn Du HSDPA hast, wirst Du auf die andere Frequenz geroamt.
    Zwei Antennen also zwei Frequenzen gibts auf dem Land eher nicht. Aber in der Stadt ruhig schon.
    Die Durchsetzung und Auslastung der lahmen Frequenz wäre ja laut Dir auch viel höher weil dann jeder Prolet UMTS haben kann. Also lohnen sich zwei Antennen. So wie autobahnen eine Spur für langsame LKW haben und eine für schnelle Autos und man erst immer auf die LKW-Spur einfädelt.
    Wenn man also HSDPA ausbaut, baut man in Gegenden mit genug Kunden einfach eine zweite Antenne an denselben Dorf-Sendemasten wo schon die prä-HSPA-Antenne hängt. Anderen Gegenden wird nur die lahme "ANtenne" (ja, die Sendekiste im Keller) gegen HSPDA ausgetauscht/up-gegraded.

    Sarkasmus (teilweise):
    Wer nicht will, das alle Bürger UMTS nutzen, zeigt sein wahres Gesicht.
    Mit solchen Leuten braucht man natürlich auch nicht über günstigere Netze diskutieren. Denn dann wären ja auch eklige Normalos im UMTS-Netz.
    Das ist als wenn man die Autobahn nicht nur für sportwagen sondern auch für FIat Puntos oder Golf öffnen würde.

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