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Kosten für den jetzigen Nutzen zu hoch.

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  1. Kosten für den jetzigen Nutzen zu hoch.

    Autor: Pecker 25.10.21 - 14:19

    Glasfaser von der Telekom ist zwar ganz nett, es ist aber einfach zu teuer. Selbst 50 Mbit/s finde ich schon unverschämt teuer im Vergleich zu früher, aber weniger geht halt nicht. Was halt dazu geführt hat, dass ich trotz Glasfaser eben nur 50 Mbit/s gebucht habe, denn der Glasfaserspaß geht ja erst ab 500 Mbit/s los und dafür wollen die 60¤ im Monat haben. Nein Danke. Ganz einfach deswegen, weil es für mich trotz Game pass und diversen Streamingdiensten keinen Grund gibt, mehr fürs Internet zu bezahlen.

  2. Re: Kosten für den jetzigen Nutzen zu hoch.

    Autor: jojo40 25.10.21 - 14:41

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Glasfaser von der Telekom ist zwar ganz nett, es ist aber einfach zu teuer.
    > Selbst 50 Mbit/s finde ich schon unverschämt teuer im Vergleich zu früher,
    > aber weniger geht halt nicht. Was halt dazu geführt hat, dass ich trotz
    > Glasfaser eben nur 50 Mbit/s gebucht habe, denn der Glasfaserspaß geht ja
    > erst ab 500 Mbit/s los und dafür wollen die 60¤ im Monat haben. Nein Danke.
    > Ganz einfach deswegen, weil es für mich trotz Game pass und diversen
    > Streamingdiensten keinen Grund gibt, mehr fürs Internet zu bezahlen.

    Genau deswegen gibt es keinen Ausbau.

    Zum einen teuer und zum anderen wollen die Leute nichts bezahlen.
    „Netflix läuft ja“ warum dann aufrüsten? Mir reicht das.

    Bandbreiten bzw. Tarife auf DSL Niveau sollten bei Glasfaser verboten werden.

    Die 500mbit kosten mit Rabatten unter 50¤.

    Aber dann haben die Leute das neuste Handy im Vertrag für 69¤ mit drölfhundert GB um WhatsApp zu nutzen.

    Ich zahle 79¤ für 1000 und das gern. Nur der Upload ist mit 200 mehr oder weniger besch*ssen. Hier fehlt eine Zubuchoption.

    Natürlich liegt das Problem auch irgendwo bei den Anbietern, aber warum sollte man ausbauen wenn die Menschen das nicht wollen? Die Nachfragebündelung ist doch das beste Beispiel. Teilweise unterirdische Ergebnisse mit den ganzen Omas und Opas.
    Ich als Firma würde auch nicht für Millionen Euros ausbauen damit die Kunden entweder gar nicht oder 50mbit buchen (16mbit wurde immer hin nun bei FTTH gestrichen)

  3. Re: Kosten für den jetzigen Nutzen zu hoch.

    Autor: Randalmaker 25.10.21 - 15:03

    Und genau deswegen ist "Der Markt regelt das!" bei Infrastruktur die schlimmstmögliche Markt-Politik!

  4. Re: Kosten für den jetzigen Nutzen zu hoch.

    Autor: Pecker 25.10.21 - 15:11

    jojo40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pecker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Glasfaser von der Telekom ist zwar ganz nett, es ist aber einfach zu
    > teuer.
    > > Selbst 50 Mbit/s finde ich schon unverschämt teuer im Vergleich zu
    > früher,
    > > aber weniger geht halt nicht. Was halt dazu geführt hat, dass ich trotz
    > > Glasfaser eben nur 50 Mbit/s gebucht habe, denn der Glasfaserspaß geht
    > ja
    > > erst ab 500 Mbit/s los und dafür wollen die 60¤ im Monat haben. Nein
    > Danke.
    > > Ganz einfach deswegen, weil es für mich trotz Game pass und diversen
    > > Streamingdiensten keinen Grund gibt, mehr fürs Internet zu bezahlen.
    >
    > Genau deswegen gibt es keinen Ausbau.

    Ja, ich sehe das Problem, es ist aber nicht meine Aufgabe, mehr für etwas zu bezahlen, obwohl es für mich überhaupt keinen Grund gibt. Gibt es den Anwendungsfall, für den ich unbedingt 500 Mbit/s brauche, zahle ich die 60¤ ohne mit den Wimpern zu zucken. Aber so buche ich halt bedarfsgerecht.

    > Zum einen teuer und zum anderen wollen die Leute nichts bezahlen.
    > „Netflix läuft ja“ warum dann aufrüsten? Mir reicht das.

    Ich bezahle wie gesagt schon mehr als genug, nur sehe ich den Nutzen aktuell für mehr nicht. Bzw. ist mir der Nutzen keine 20¤ mehr im Monat wert. Was aktuell das meiste Datenvolumen frisst, ist tatsächlich der Gamepass in Verbindung mit der Xbox Series X. Klar, ich könnte jetzt Spiele in weit unter einer Stunde ziehen und sofort zocken. Aber das ist mir keine 20¤ im Monat wert, die Wartezeit zu verkürzen.

    > Bandbreiten bzw. Tarife auf DSL Niveau sollten bei Glasfaser verboten
    > werden.

    Ich sehe das exakt andersrum. Warum sollte ein Rentner, der nur Telefonieren will 100 Mbit/s für 50¤ bezahlen? Aktuell hast du bei Glasfaser wirklich nur die Wahl zu einem 50 Mbit/s Anschluss für 40¤.

    > Die 500mbit kosten mit Rabatten unter 50¤.

    Rabatte interessieren nicht. Es zählt der Preis, der auf der Telekomseite ausgeschrieben ist. Wenn ich erst über Portale was buchen muss um dann aber wieder zu kündigen etc. Kann man alles machen. Aber warum nicht gleich direkt?

    > Aber dann haben die Leute das neuste Handy im Vertrag für 69¤ mit
    > drölfhundert GB um WhatsApp zu nutzen.

    Bei Handyverträgen wird halt noch das Volumen abgezockt. Weil man den Kunden halt auch da verarschen will. Speedtest mit meinem Handy sagt 98 Mbit/s Down 55 Mbit/s Up. Das ist wesentlich schneller als ein künstlich gedrosselter Glasfaseranschluss.

    > Ich zahle 79¤ für 1000 und das gern. Nur der Upload ist mit 200 mehr oder
    > weniger besch*ssen. Hier fehlt eine Zubuchoption.

    Ja, ich verbiete niemandem seinen Spaß. Ich mag das nicht unterstützen.

    > Natürlich liegt das Problem auch irgendwo bei den Anbietern, aber warum
    > sollte man ausbauen wenn die Menschen das nicht wollen?

    Und warum sollte ich Tarife buchen, die ich bescheuert finde?

    > Die Nachfragebündelung ist doch das beste Beispiel. Teilweise unterirdische
    > Ergebnisse mit den ganzen Omas und Opas.
    > Ich als Firma würde auch nicht für Millionen Euros ausbauen damit die
    > Kunden entweder gar nicht oder 50mbit buchen (16mbit wurde immer hin nun
    > bei FTTH gestrichen)

    Ich verstehe da schon auch die Telekom klar. Aber ich lasse mir auch nicht vorwerfen, das Probleme zu sein.

    Was ich sofort buchen würde, 1 Gbit/s über FTTH allerdings maximal 1 TB Traffic und 5 Mbit/s Flat mobil zum selben Preis wie jetzt. Dass ich mit meinen 50 Mbit/s die 1 TB genau so schaffen könnte, ist klar.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.10.21 15:12 durch Pecker.

  5. Re: Kosten für den jetzigen Nutzen zu hoch.

    Autor: senf.dazu 25.10.21 - 16:08

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Glasfaser von der Telekom ist zwar ganz nett, es ist aber einfach zu teuer.
    > Selbst 50 Mbit/s finde ich schon unverschämt teuer im Vergleich zu früher,
    > aber weniger geht halt nicht. Was halt dazu geführt hat, dass ich trotz
    > Glasfaser eben nur 50 Mbit/s gebucht habe, denn der Glasfaserspaß geht ja
    > erst ab 500 Mbit/s los und dafür wollen die 60¤ im Monat haben. Nein Danke.
    > Ganz einfach deswegen, weil es für mich trotz Game pass und diversen
    > Streamingdiensten keinen Grund gibt, mehr fürs Internet zu bezahlen.

    kann ich verstehn - ich mag auch nicht mehr als 50¤ mtl. zahlen. Und im Augenblick geb ich mich mit 300/150M/45¤ von der deutschen Glasfaser zufrieden. Und der reicht das auch bei ihren hart erarbeiteten 40% Takeup Rate um den Ausbau - sogar auf dem Land mit seinen mehrere km -langen Tiefbauwegen zwischen den Dörfern - um den Ausbau zu finanzieren.

    Die Telekom hat da natürlich ihre Schwierigkeiten - denn die kriegt nur die Differenz zwischen Kupfer und Glas als Ersatz für's Glasfaser buddeln. Kommt davon wenn man jahrelang die Erträge verfrühstückt statt in die letzte Meile zu stecken.

  6. Re: Kosten für den jetzigen Nutzen zu hoch.

    Autor: Soraldor 25.10.21 - 16:40

    Und dann bauen irgendwann noch ein paar Häuser dazu oder es werden neue Anschlüsse gelegt und aus den einst stabilen 50MBit werden langsam weniger - und dann wird sich geärgert, warum nicht ausgebaut wird.
    War mal bei "stolzen" 16MBit - ein paar Häuser und Neuanschlüsse mehr und schon sind wir bei 12.
    Meine direkten Nachbarn ärgern sich, dass Magenta TV nicht mehr so richtig läuft seit ein paar Wochen - aber Deutsche Glasfaser abschließen wollen sie auch nicht in der Nachfragebündelung *shrug* Ich nehm auch 2 Anschlüsse für meine Hütte hier wenn dafür ausgebaut wird.

  7. Re: Kosten für den jetzigen Nutzen zu hoch.

    Autor: Pecker 25.10.21 - 17:21

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pecker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Glasfaser von der Telekom ist zwar ganz nett, es ist aber einfach zu
    > teuer.
    > > Selbst 50 Mbit/s finde ich schon unverschämt teuer im Vergleich zu
    > früher,
    > > aber weniger geht halt nicht. Was halt dazu geführt hat, dass ich trotz
    > > Glasfaser eben nur 50 Mbit/s gebucht habe, denn der Glasfaserspaß geht
    > ja
    > > erst ab 500 Mbit/s los und dafür wollen die 60¤ im Monat haben. Nein
    > Danke.
    > > Ganz einfach deswegen, weil es für mich trotz Game pass und diversen
    > > Streamingdiensten keinen Grund gibt, mehr fürs Internet zu bezahlen.
    >
    > kann ich verstehn - ich mag auch nicht mehr als 50¤ mtl. zahlen. Und im
    > Augenblick geb ich mich mit 300/150M/45¤ von der deutschen Glasfaser
    > zufrieden. Und der reicht das auch bei ihren hart erarbeiteten 40% Takeup
    > Rate um den Ausbau - sogar auf dem Land mit seinen mehrere km -langen
    > Tiefbauwegen zwischen den Dörfern - um den Ausbau zu finanzieren.

    Es gab halt auch mal Zeiten, da hat ein 16 Mbit/s DSL Anschluss 20¤ gekostet. Das war 2010 rum. Damals war das auch noch okay. Jetzt gibt es aber nur noch mindestens 50 Mbit/s bei Glasfaser soll aber 40¤ dafür bezahlen. Wenn schon Glasfaser liegt, und man möchte, dass man das auch nutzt, sollen die halt für 40¤ einfach 1 Gbit/s anbieten. Von mir aus mit einer Drossel auf 50 Mbit/s bei X Terabyte Volumen oder generell 1 Gbit/s anbieten und man zahlt nur das Volumen. Ist wohl zu Kundenfreundlich.

    > Die Telekom hat da natürlich ihre Schwierigkeiten - denn die kriegt nur die
    > Differenz zwischen Kupfer und Glas als Ersatz für's Glasfaser buddeln.
    > Kommt davon wenn man jahrelang die Erträge verfrühstückt statt in die
    > letzte Meile zu stecken.

    Die Telekom bekommt eine Infrastruktur für die Zukunft. Über Glasfaser Ggfs. auch 10 Gbit/s anzubieten wie in anderen Ländern auch, wäre möglich. Hier muss immer alles sofort Gewinn abwerfen. Ein Amazon, Tesla und Co würde es aus Deutschland nie geben.

  8. Re: Kosten für den jetzigen Nutzen zu hoch.

    Autor: Inori-Senpai 25.10.21 - 18:05

    > Die Telekom bekommt eine Infrastruktur für die Zukunft. Über Glasfaser
    > Ggfs. auch 10 Gbit/s anzubieten wie in anderen Ländern auch, wäre möglich.
    > Hier muss immer alles sofort Gewinn abwerfen. Ein Amazon, Tesla und Co
    > würde es aus Deutschland nie geben.

    Die sie sofort für die Konkurrenz öffnen muss. Da sie ja noch als Monopolist zählt. So kannst du hier auch keine Teslas schaffen.

  9. Re: Kosten für den jetzigen Nutzen zu hoch.

    Autor: nightmar17 25.10.21 - 19:08

    60¤ würde ich direkt nehmen. Zahle aktuell 40¤ für 5Mbit DSL.

  10. Re: Kosten für den jetzigen Nutzen zu hoch.

    Autor: Faksimile 25.10.21 - 20:53

    Warum nicht? Die Kosten für die Leitung plus einen kleinen Ertrag ergibt die Vermietungskosten (interne Kosten weiterreichen, laut BnetzA) und den Transport und die Leistung des Content und den Service aufschlagen. Und dieses (Transport/Routing, Content und Service) müssen die Wettbewerber auch selber kalkulieren. Wer da billiger kalkuliert, bringt ggf. auch schlechtere Leistung.
    Und wer von den Wettbewerbern besseren Service wünscht, muss mehr bezahlen => dann wird deren Angebot teurer.

  11. Re: Kosten für den jetzigen Nutzen zu hoch.

    Autor: Nasenbaer 25.10.21 - 23:14

    Randalmaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und genau deswegen ist "Der Markt regelt das!" bei Infrastruktur die
    > schlimmstmögliche Markt-Politik!

    Genau das!
    Wäre die Wasserversorgung durch die Privatwirtschaft aufgebaut worden, dann hätten wir 3 redundante Wassernetze und keines davon liefert Wasser in Trinkwasserqualität - das will der Verbraucher ja gar nicht. ;)

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