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  5. › Filesharing: Gericht begrenzt…

Immerhin, ein erster Schritt.

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  1. Immerhin, ein erster Schritt.

    Autor: Charles Marlow 19.08.13 - 15:09

    Aber leider nur einer.

  2. Re: Immerhin, ein erster Schritt.

    Autor: gaym0r 19.08.13 - 15:32

    Charles Marlow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber leider nur einer.

    Und was erhoffst du dir? Totale Legalisierung?

  3. Re: Immerhin, ein erster Schritt.

    Autor: Telesto 19.08.13 - 15:42

    gaym0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Charles Marlow schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber leider nur einer.
    >
    > Und was erhoffst du dir? Totale Legalisierung?

    Erste Abmahnung pro Streitfall generell gebührenfrei.

  4. Re: Immerhin, ein erster Schritt.

    Autor: nille02 19.08.13 - 15:45

    Telesto schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > > Aber leider nur einer.
    > >
    > > Und was erhoffst du dir? Totale Legalisierung?
    >
    > Erste Abmahnung pro Streitfall generell gebührenfrei.

    Ein bisschen sollen sie schon Bluten. Beim ersten Fall sollte man nur die Anwaltskosten bezahlen müssen die auch Schlüssig und erklärbar sind. Also keine 100¤ für einen Serienbrief mit dem Arbeitsaufwand von 10 Sekunden.

  5. Re: Immerhin, ein erster Schritt.

    Autor: Telesto 19.08.13 - 15:48

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Telesto schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > > Aber leider nur einer.
    > > >
    > > > Und was erhoffst du dir? Totale Legalisierung?
    > >
    > > Erste Abmahnung pro Streitfall generell gebührenfrei.
    >
    > Ein bisschen sollen sie schon Bluten.

    Bei dir sind also alle Angeschrieben automatisch schuldig? Interessante Rechtsauffassung. Zumal 90% der Abmahnungen juristisch absolut undurchsichtige Bereiche umfassen, viele also schlicht und ergreifend in eine der vielen Fallen tappen. Heute steht man ja schon mit einem Bein im Knast, wenn man auf Facebook einen Link teilt.

  6. Re: Immerhin, ein erster Schritt.

    Autor: nille02 19.08.13 - 15:55

    Telesto schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nille02 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Telesto schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > > > Aber leider nur einer.
    > > > >
    > > > > Und was erhoffst du dir? Totale Legalisierung?
    > > >
    > > > Erste Abmahnung pro Streitfall generell gebührenfrei.
    > >
    > > Ein bisschen sollen sie schon Bluten.
    >
    > Bei dir sind also alle Angeschrieben automatisch schuldig? Interessante
    > Rechtsauffassung.

    Habe ich nie behauptet. Wenn man eine Mahnung bekommt wird die in der Regel wohl einen Grund haben. Jeden den ich kenne und der in dem Letzten Jahr eine Mahnung erhalten hat war definitiv Schuldig.

    > Zumal 90% der Abmahnungen juristisch absolut
    > undurchsichtige Bereiche umfassen, viele also schlicht und ergreifend in
    > eine der vielen Fallen tappen.

    Woher kommt diese Behauptung?

  7. Re: Immerhin, ein erster Schritt.

    Autor: Sirence 19.08.13 - 16:03

    Hast du dir das Beispiel am Ende des Artikels durchgelesen? Das mit Leute die eine Mahnung bekamen die nicht mal über einen PC/Router verfügten?
    Sollen die auch bluten?

  8. Re: Immerhin, ein erster Schritt.

    Autor: nille02 19.08.13 - 16:06

    Sirence schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hast du dir das Beispiel am Ende des Artikels durchgelesen? Das mit Leute
    > die eine Mahnung bekamen die nicht mal über einen PC/Router verfügten?
    > Sollen die auch bluten?

    Die Frau ist eindeutig Unschuldig. Und was viel wichtiger ist, sie kann es auch beweisen. Das Gericht hat ja entsprechend auch für sie Entschieden. Nur weil es hin und wieder auch nicht gerechtfertigte Mahnungen gibt, bedeutet es nicht das alle nicht gerechtfertigt sind.

  9. Re: Immerhin, ein erster Schritt.

    Autor: Charles Marlow 19.08.13 - 16:38

    "Das Gericht hat ja entsprechend auch für sie Entschieden."

    D.h. man muss erstmal die Sache vor Gericht ausstehen?

    Was hast Du für eine komische Auffassung? Bist Du wohl selber in dieser Branche?

  10. Re: Immerhin, ein erster Schritt.

    Autor: nille02 19.08.13 - 16:54

    Charles Marlow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Das Gericht hat ja entsprechend auch für sie Entschieden."
    >
    > D.h. man muss erstmal die Sache vor Gericht ausstehen?

    Da sie definitiv unschuldig war schon. Man könnte dann vielleicht mal gegen den ISP vorgehen.

    > Was hast Du für eine komische Auffassung? Bist Du wohl selber in dieser
    > Branche?

    Wäre schön. Ich bin aber wohl nicht Moralisch flexibel genug dafür. Die kosten für eine rechtmäßige Mahnung muss aber dennoch bezahlt werden. Wer soll sie denn deiner Meinung nach bezahlen?

  11. Re: Immerhin, ein erster Schritt.

    Autor: GodsBoss 19.08.13 - 18:38

    > Erste Abmahnung pro Streitfall generell gebührenfrei.

    Konzeptionell unsinnig. Eine Abmahnung ist eigentlich gedacht, um eine Rechtsverletzung außergerichtlich beizulegen. Sprich, wenn A auf Betreiben von B abgemahnt wird, hatte A die Rechte von B verletzt, glaubt zumindest B. Soll nun noch B dafür zahlen?

    Ich halte andere Wege für sinnvoller. Insbesondere bei automatisierten Verfahren die Deckelung auf einen realistischen Betrag und ungerechtfertigte Abmahnungen sollten für den Abmahner teuer werden.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  12. Re: Immerhin, ein erster Schritt.

    Autor: Telesto 19.08.13 - 19:59

    GodsBoss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Erste Abmahnung pro Streitfall generell gebührenfrei.
    >
    > Konzeptionell unsinnig. Eine Abmahnung ist eigentlich gedacht, um eine
    > Rechtsverletzung außergerichtlich beizulegen. Sprich, wenn A auf Betreiben
    > von B abgemahnt wird, hatte A die Rechte von B verletzt, glaubt zumindest
    > B. Soll nun noch B dafür zahlen?

    Wäre gar keine schlechte Idee. So wird nämlich nur abgemahnt, wenn dass Verhalten von A tatsächlich einen signifikanten negativen Einfluss auf das Geschäft von B hat. Abmahnung nur zur Gewinnerzielung, also beispielsweise gegenüber Privatpersonen bei fehlendem Impressum, angeblichem gewerblichen Handel, Filesharing etc. würden damit der Vergangenheit angehören. Es kann doch nicht sein, dass es in vielen Branchen längst profitabler ist, Massenabmahnungen zu verschicken, als seinem eigentlichen Geschäftsmodell nachzugehen.

    Das Ziel einer Abmahnung ist doch eigentlich, dass der Abgemahnte die Rechtsverletzung in Zukunft unterlässt, also eine Unterlassungserklärung unterschreibt. Der zweite Verstoß kostet somit schon heute deutlich mehr als die erste Abmahnung, was wohl Anreiz genug ist. Ein kostenloser oder extrem günstiger Warnschuss (max. 40¤) in Form einer ersten Abmahnung ist da wohl wirklich nicht zuviel verlangt - vorausgesetzt natürlich, es geht wirklich um die Unterlassungserklärung und nicht nur um das Einsacken überhöhter Anwaltsgebühren.

    Die jetzige Situation ist ungefähr damit vergleichbar, dass Verkehrsbetriebe Schwarzfahrern statt 40-60¤ für Erstverstöße plötzlich 150-500¤ in Rechnung stellen oder dass man schon bei der ersten Geschwindigkeitsübertretung von unter 30 km/h seinen Führerschein verliert. Mit dem Unterschied, dass es kaum einen Nicht-Juristen gibt, der sich auch nur 24h ohne abmahnfähiges Verhalten im Internet bewegen kann. Wie gesagt, es reicht i.d.R. schon, einen Link auf Facebook zu teilen, um in die Falle zu tappen.

  13. Re: Immerhin, ein erster Schritt.

    Autor: theonlyone 19.08.13 - 20:42

    GodsBoss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Erste Abmahnung pro Streitfall generell gebührenfrei.
    >
    > Konzeptionell unsinnig. Eine Abmahnung ist eigentlich gedacht, um eine
    > Rechtsverletzung außergerichtlich beizulegen. Sprich, wenn A auf Betreiben
    > von B abgemahnt wird, hatte A die Rechte von B verletzt, glaubt zumindest
    > B. Soll nun noch B dafür zahlen?
    >
    > Ich halte andere Wege für sinnvoller. Insbesondere bei automatisierten
    > Verfahren die Deckelung auf einen realistischen Betrag und
    > ungerechtfertigte Abmahnungen sollten für den Abmahner teuer werden.

    Aber genau so läuft es in aller Regel.

    Die Abmahnung wird mit einer Erklärung besiegelt und die Kosten zahlen die wenigsten die sich informiert haben (wenn dann aus Panik).

    Damit hat sich die Sache bei den "kleinigkeiten" auch erledigt wenn es ordentlich abläuft.

    Wenn danach weiter gezogen und geladen wird, und weitere Abmahnungen kommen, dann ist klar das es hier mal zu einem echte Prozess kommt.


    Erste Abmahnungen, gerade auf privatpersonen die in geringem Ausmaß ausfallen sollten durchaus auf ein "minimum" an Strafe gesetzt werden (150Euro sind da durchaus schmerzhaft genug, wer darauf pfeift der hat sowieso genug geld sich alles auch so zu kaufen).


    Den sind wir mal ehrlich, ziemlich viele der Abgemahnten sind ja in der Tat "schuldig" , aber in sehr geringem Ausmaß ; da ist die Abschreckung das wichtigste, der Schaden der "realistisch" entstanden ist, marginal.

    Der pseudo Schaden der angegeben wird ist ja lachhaft überzogen.

    10.000 Euro und mehr weil man sich eine MP3 gezogen hat ? Glaubst doch selbst nicht.


    Für den normalen Menschen sind solche Beträge direkt der finanzielle Todesstoß ; den keiner packt 10.000 Euro auf den Tisch für 1 läppische Mp3, da stimmt das verhältnis einfach hinten und vorne nicht.


    Das ganze dann ausergerichtlich mit 300-450-600 Euro zu "regeln" ist ebenfalls nur ein ziemlich überzogener Versuch aus den Leuten einfach Geld rauszupressen, weil die richtig Angst und Panik bekommen.

    man kann jetzt sagen 300 Euro sind ja völlig ok, für eine Abmahnung.

    Ja, das Ding ist nur, wenn das eine Top 100 Liste ist, kommen gleich mal 30+ Abmahnungen in dein haus geschwirrt, jeder will 300 Euro haben ; zack sind das 10.000 Euro die zu zahlen sollst ; das ist völlig unmöglich.

    Genau das sind dann die Fälle da wird das System "pervers".


    Eine Regelung müsste da sein, ähnlich wie beim Schnitt der Insolvenz, das alle "Gläubiger" zusammengelegt werden und mit einem mal der Schnitt kommt, nicht 30+ Verfahren, selbst den Papierkram von so etwas kann sich kein Mensch alleine geben (den selbst wenn du da mit 0 Euro Schaden rauskommen solltest, die immense Zeit den Papierkram zu machen fällt enorm ins Gewicht).


    Demnach, Erste Anklage eliminiert auch folge Klagen und alles was sich um das "gleiche" Produkt dreht.

    Dann hat der Abgemahnte seine Lektion "hoffentlich" gelernt , den wenn der dann weiter seine Downloads tätigt, dann hat der auch härtere Strafen verdient (aber auch hier, das muss irgendwo sinnvolle Geldmengen ergeben, den das wird ruck zuck komplett unrealistisch und unbezahlbar ; keiner soll sein leben lang schulden haben nur weil er irgend eine bescheuerte MP3 gezogen hat, das wäre ja wie die Todesstrafe weil man falsch geparkt hat).

  14. Re: Immerhin, ein erster Schritt.

    Autor: Terrier 19.08.13 - 23:15

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da sie definitiv unschuldig war schon. Man könnte dann vielleicht mal gegen
    > den ISP vorgehen.

    Der ISP wird per Gerichtsbeschluss zur Herausgabe der Identität verpflichtet und ist somit erst recht nicht schuldig.

    Verantwortlich sind Logging-Software/Unternehmen, die falsche IP-Adressen ermitteln und Anwälte selbst, die den Fall nicht überprüfen und somit ist der Fall auch klar - die entstandenen Kosten hat auch niemand anders als sie selbst zu übernehmen.

    Fehler im Ermittlungsprozess werden schon dadurch erheblich reduziert, wenn man Logging-Software als Beweismittel für unzulässig erklärt.

    > Wäre schön. Ich bin aber wohl nicht Moralisch flexibel genug dafür. Die
    > kosten für eine rechtmäßige Mahnung muss aber dennoch bezahlt werden. Wer
    > soll sie denn deiner Meinung nach bezahlen?

    Die "Cash für 0 Arbeit"-Mentalität ausblenden? Einfach mal Abmahnungen nicht erteilen, wenn man sich den Ermittlungsaufwand nicht leisten kann? Oder als Anwalt zur Abwechslung auch mal arbeiten gehen? Es gibt viele Optionen ... nur bezahltes Posten ist keine davon.

  15. Re: Immerhin, ein erster Schritt.

    Autor: Charles Marlow 20.08.13 - 07:32

    Schreibe und Ansichten machen Dich wirklich "extrem" sympathisch.

  16. Re: Immerhin, ein erster Schritt.

    Autor: nille02 20.08.13 - 08:09

    Terrier schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nille02 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da sie definitiv unschuldig war schon. Man könnte dann vielleicht mal
    > gegen
    > > den ISP vorgehen.
    >
    > Der ISP wird per Gerichtsbeschluss zur Herausgabe der Identität
    > verpflichtet und ist somit erst recht nicht schuldig.

    Zitat: Doch die allein lebende und pflegebedürftige Frau hatte ihren Computer zu dem Zeitpunkt bereits verkauft und besaß keine anderen Zugangsgeräte, auch keinen WLAN-Router.

    Sie hatte keine Möglichkeit Online zu gehen aber der ISP hat anscheint ihren Namen und Adresse mit einer IP verknüpft.

  17. Re: Immerhin, ein erster Schritt.

    Autor: nille02 20.08.13 - 08:16

    Charles Marlow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schreibe und Ansichten machen Dich wirklich "extrem" sympathisch.

    Als willst du meine Freundschaftsanfrage bei Facebook etwa ablehnen?

    Aber zum Thema Ansichten. Ich habe nichts gehen Mahnung, was machst mich daran unsympathisch? Solltest du mal eine bekommen, wirst du es sicher ablehnen eine Unterlassungserklärung abzugeben und es vor Gericht austragen, da du ja offensichtlich generell was gegen Mahnungen hast.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.08.13 08:25 durch nille02.

  18. Re: Immerhin, ein erster Schritt.

    Autor: Telesto 20.08.13 - 09:15

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber zum Thema Ansichten. Ich habe nichts gehen Mahnung, was machst mich
    > daran unsympathisch?

    Nichts. Aber denke mal über den Wortsinn von "Mahnung" nach. Das kommt von "ermahnen", nicht von "bestrafen". Insofern sollte die erste Abmahnung auch darauf beschränkt sein, den Betroffenen schriftlich zu ermahnen, dieses Verhalten in Zukunft zu unterlassen - nicht mehr und nicht weniger.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.08.13 09:16 durch Telesto.

  19. Re: Immerhin, ein erster Schritt.

    Autor: nille02 20.08.13 - 10:45

    Telesto schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nille02 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber zum Thema Ansichten. Ich habe nichts gehen Mahnung, was machst mich
    > > daran unsympathisch?
    >
    > Nichts. Aber denke mal über den Wortsinn von "Mahnung" nach. Das kommt von
    > "ermahnen", nicht von "bestrafen".

    Das trifft auf eine nicht bezahlte Rechnung zu, die meist auch noch mal kosten verursacht. Du kannst es, wie in Österreich, auch Unterlassungsaufforderung nennen.

    Bei der gesamten Diskussion geht es aber letztlich doch nur darum wie viel den Angemessen sei, es ist immerhin ein gewisser Aufwand und Schaden entstanden.

    Die Abmahnungen für Urheberrechtsverstöße abschaffen, hilft auch wenig. Dann gehen die halt direkt vor ein Gericht.

  20. Re: Immerhin, ein erster Schritt.

    Autor: theonlyone 20.08.13 - 10:50

    Telesto schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nille02 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber zum Thema Ansichten. Ich habe nichts gehen Mahnung, was machst mich
    > > daran unsympathisch?
    >
    > Nichts. Aber denke mal über den Wortsinn von "Mahnung" nach. Das kommt von
    > "ermahnen", nicht von "bestrafen". Insofern sollte die erste Abmahnung auch
    > darauf beschränkt sein, den Betroffenen schriftlich zu ermahnen, dieses
    > Verhalten in Zukunft zu unterlassen - nicht mehr und nicht weniger.

    Das Ding ist, wenn du sehr viele Mahnungen verschicken musst soll es nicht "dein" Schaden sein, sondern diese Kosten soll der Ermahnte tragen, den der ist ja letztlich auch der Schadenserzeuger.

    Genau hier wirds aber knackig, den die Kosten für so eine Ermahnung werden in aller Regel einfach nicht korrekt berechnet (oder sind sowieso überzogen teuer).


    Wenn da ein Anwalt das schreiben tatsächlich selbst anfertigen würde und Zeit investiert könnte man sagen das der "Lohn" für 10 Minuten arbeit durchaus akzeptabel wäre. Würde man die IP Zuweisung selbst machen und mit schreiben ans Gericht etc. pp. "wäre" das wirklich aufwendig und kostet eben gleich mal 1-2 Stunden Arbeitszeit (eines Anwalts, was gleich mal 100 Euro und mehr sind).

    Letztlich will aber ein "Profit" erzeugt werden durch eine Mahnung, was eben nicht der Sinn der Sache ist (aber eben üblich).

    Da wird eben eine Sekretärin eingestellt die den Schriftverkehr macht und der Anwalt macht im Prinzip nichts, unterschreibt maximal den Wisch noch.

    Da kostet die mahnung realistisch vielleicht 10 Euro, man verlangt aber mal 600 Euro ; bekommt man die => Profit.


    Mahnungen als Nulltarif sind natürlich auch quatsch.

    Wenn man 50 oder auch 150 Euro für die Mahnung zahlen müsste wäre das ja auch akzeptabel ; es wird wie gesagt genau dann so richtig problematisch wenn viele viele Mahnungen mit einem mal eintrudeln , die sich an sich alle um das gleiche drehen (oder in einem kurzen Zeitraum).

    Da summieren sich die ansonsten akzeptablen 50-150 Euro gleich mal hoch auf astronomische 10.000 Euro und mehr die kein mensch zahlen kann.

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