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Die Schweiz verabschiedet sich von der Demokratie.

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  1. Die Schweiz verabschiedet sich von der Demokratie.

    Autor: Charles Marlow 22.05.13 - 21:40

    Tja, liebe Eidgenossen, auch eure Politik ist mehrheitlich gekauft und unterwandert.

  2. Re: Die Schweiz verabschiedet sich von der Demokratie.

    Autor: marc_kap 22.05.13 - 21:45

    Darum stimmen wir im momment über ein bundesratswahl vom volk ab um ihn an die kurze leine nehmen zu können...

  3. Re: Die Schweiz verabschiedet sich von der Demokratie.

    Autor: cephei 22.05.13 - 22:45

    Nun wenn man das Schweizer System versteht, wüsste man, dass die das nicht einfach so machen können. Die haben ein Komitee das die Rechtlichen Aspekte prüft und eine Initiative lancieren kann. Ohne das Volk kommen die aber nicht weit. Erst wenn das Volk Ja sagt, wird das auch umgesetzt werden können. Da können noch so viele Politiker gekauft werden.

  4. Re: Die Schweiz verabschiedet sich von der Demokratie.

    Autor: Technikfreak 22.05.13 - 23:27

    Die SP ist nur eine Minderheiten-Partei von vielen studierten Theoretikern. Also bitte nicht Alle in einen Topf.

  5. Re: Die Schweiz verabschiedet sich von der Demokratie.

    Autor: Charles Marlow 23.05.13 - 01:31

    Danke für all die engagierten Antworten, aber im Endeffekt macht die Schweiz schon seit Jahren jeden antidemokratischen Unsinn der EU nahezu 1:1 - oder schlimmer - nach. (Allein schon aufgrund des politischen und wirtschaftlichen Drucks durch die EU ist das nicht verwunderlich.)

    Und selbst wenn das Volk (im Gegensatz zu unseren ach so tollen "Demokratien") sie daran hindern KÖNNTE - die absolute Mehrheit dieser Bestrebungen werden DOCH am Ende umgesetzt.

  6. Re: Die Schweiz verabschiedet sich von der Demokratie.

    Autor: Technikfreak 23.05.13 - 03:53

    Charles Marlow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Danke für all die engagierten Antworten, aber im Endeffekt macht die
    > Schweiz schon seit Jahren jeden antidemokratischen Unsinn der EU nahezu 1:1
    > - oder schlimmer - nach. (Allein schon aufgrund des politischen und
    > wirtschaftlichen Drucks durch die EU ist das nicht verwunderlich.)
    >
    > Und selbst wenn das Volk (im Gegensatz zu unseren ach so tollen
    > "Demokratien") sie daran hindern KÖNNTE - die absolute Mehrheit dieser
    > Bestrebungen werden DOCH am Ende umgesetzt.
    Europa macht nicht an den Grenzen halt und es wäre töricht, sich nicht auf Nachbarn einzulassen. Dennoch, die Schweiz versucht einen eigenen Weg zu gehen und etwas
    von seinem Föderalismus beizubehalten und auf die Eigenheiten von Volksgruppen einzugehen. Wie gesagt, da sind die Möglichkeiten etwas begrenzt, wenn man sich
    dennoch offen und integrierbar geben möchte. Ich denke, der Weg ist das Ziel und dementsprechend, geht die Schweiz mit gutem Vorbild ein vereinigtes, aber freies Europa an.

  7. Re: Die Schweiz verabschiedet sich von der Demokratie.

    Autor: Ach 23.05.13 - 04:18

    Solche Zensurinitiativen werdet ihr aber erst wirklich los, wenn bei euch die Stop-Schild-Regelung als ganzes verboten wird, mit Haut und Haar, sonst tauchen immer wieder neue Versuche auf. Bin echt froh, dass das in .de erst mal vom Tisch ist.

  8. Re: Die Schweiz verabschiedet sich von der Demokratie.

    Autor: sevk 23.05.13 - 06:14

    Ja, schön...
    Ich werde solche Leute wie sie nie verstehen... Inhalte sind wichtig und nicht Politiker. Meiner Meinung nach ist diese Initiative ein gefährlicher Furz der SVP der zu einem Wahlkampf führt der alle 4 Jahre 7 Mal Millionen kostet und doch nichts bringt. Mehr Kontrolle haben wir deshalb nicht. Es wäre besser die Lancierung von Initiativen für das Volk zu vereinfachen, beispielsweise mit E-Voting beim sammeln der 100'000 Unterschriften, dann bräuchte man nicht mehr so extrem viel Geld nur dass über etwas abgestimmt werden kann und auch normale Bürger würden sich daran wagen. Beispielsweise über Facebook...

  9. Re: Die Schweiz verabschiedet sich von der Demokratie.

    Autor: Trollfeeder 23.05.13 - 07:56

    sevk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wäre besser die Lancierung von Initiativen für das Volk zu vereinfachen,
    > beispielsweise mit E-Voting beim sammeln der 100'000 Unterschriften, dann
    > bräuchte man nicht mehr so extrem viel Geld nur dass über etwas abgestimmt
    > werden kann und auch normale Bürger würden sich daran wagen. Beispielsweise
    > über Facebook...

    Faccebook weiß ja nicht einmal wie viele der Accounts Trollaccounts sind. Willst du die alle mit abstimmen lassen? O.O

    --------------------------------------------------------------------------------
    Meine Erziehung mag nicht vollständig sein. Dennoch betrachte ich sie als abgeschlossen.
    ----------------------------------------



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.05.13 07:57 durch Trollfeeder.

  10. Re: Die Schweiz verabschiedet sich von der Demokratie.

    Autor: sevk 23.05.13 - 08:25

    Nein, du hast mich falsch verstanden. Ist auch nicht unbedingt das was ich will aber wenn man schon mehr Macht dem Volk geben will habe ich drn Vorschlag Initiativen durch E-Voting zu vereinfachen. Während heute sich jeder so einen Bogen nach Hause schicken muss, was kaum einer macht, könnte das dann einfach über Internet verteilt werden - zB. Facebook. Aber in der Wahl von Personen sehe ich den Sinn nicht. Die können lügen wie gedruckt und das Volk verarschen. Auf Gemeinde oder gar Kantonaler Ebene mag das noch knapp gehen da man die Leute dort unter Umständen kennt. Aber auf Landesebene...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 23.05.13 08:27 durch sevk.

  11. Re: Die Schweiz verabschiedet sich von der Demokratie.

    Autor: Trollfeeder 23.05.13 - 09:37

    sevk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, du hast mich falsch verstanden. Ist auch nicht unbedingt das was ich
    > will aber wenn man schon mehr Macht dem Volk geben will habe ich drn
    > Vorschlag Initiativen durch E-Voting zu vereinfachen. Während heute sich
    > jeder so einen Bogen nach Hause schicken muss, was kaum einer macht,
    > könnte das dann einfach über Internet verteilt werden - zB. Facebook.
    Jop, da habe ich dich falsch verstanden.

    > Aber
    > in der Wahl von Personen sehe ich den Sinn nicht. Die können lügen wie
    > gedruckt und das Volk verarschen. Auf Gemeinde oder gar Kantonaler Ebene
    > mag das noch knapp gehen da man die Leute dort unter Umständen kennt. Aber
    > auf Landesebene...

    Also hier in DEU hat man lange daran gearbeitet die Gesellschaft so lange zu verblöden, bis sie sogar Angela Merkel, eine Frau ohne jegliche Fachkompetenz und komplett rückgratfrei, für toll halten. Ich fürchte das mittlerweile das eine Demokratie mit so wenig Bildung fast unmöglich ist.

    --------------------------------------------------------------------------------
    Meine Erziehung mag nicht vollständig sein. Dennoch betrachte ich sie als abgeschlossen.
    ----------------------------------------

  12. Re: Die Schweiz verabschiedet sich von der Demokratie.

    Autor: zilti 23.05.13 - 10:08

    Charles Marlow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja, liebe Eidgenossen, auch eure Politik ist mehrheitlich gekauft und
    > unterwandert.
    Sobald dieser Vorschlag vors Parlament kommt, starten wir einfach ein Referendum und stimmen drüber ab. Nix von unterwandert.

  13. Re: Die Schweiz verabschiedet sich von der Demokratie.

    Autor: sevk 23.05.13 - 10:15

    > Ich fürchte das
    > mittlerweile das eine Demokratie mit so wenig Bildung fast unmöglich ist.

    Die alte Leier... Meiner Meinung nach ist so eine Aussage gefährlich. Das hat nicht viel mit Bildung zu tun sondern mit persönlicher Meinung. Selbst unter den gebildetsten Menschen gibt es Meinungsunterschiede. Ausserdem ist die Einschätzung von Personen wieder etwas anderes, deshalb bin ich auch gegen die Bundesratswahl vom Volk, es zählen die Inhalte und nicht Politiker.

    Was in der Schweiz sicher gut ist, ist dass die Politiker relayiv wenig Macht haben, bzw. das Volk sehr viel Eingluss, denn ich vertraue dem Volk als ganzes mehr als Politiker die wenn möglich nur ihre Vorteile sehen und vor allem auch die Probleme des Volkes unbedingt richtig wahrnehmen können.

    zilti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Charles Marlow schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Tja, liebe Eidgenossen, auch eure Politik ist mehrheitlich gekauft und
    > > unterwandert.
    > Sobald dieser Vorschlag vors Parlament kommt, starten wir einfach ein
    > Referendum und stimmen drüber ab. Nix von unterwandert.


    Genau das meine ich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.05.13 10:17 durch sevk.

  14. Re: Die Schweiz verabschiedet sich von der Demokratie.

    Autor: Wakarimasen 23.05.13 - 10:47

    sevk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, du hast mich falsch verstanden. Ist auch nicht unbedingt das was ich
    > will aber wenn man schon mehr Macht dem Volk geben will habe ich drn
    > Vorschlag Initiativen durch E-Voting zu vereinfachen. Während heute sich
    > jeder so einen Bogen nach Hause schicken muss, was kaum einer macht,
    > könnte das dann einfach über Internet verteilt werden - zB. Facebook. Aber
    > in der Wahl von Personen sehe ich den Sinn nicht. Die können lügen wie
    > gedruckt und das Volk verarschen. Auf Gemeinde oder gar Kantonaler Ebene
    > mag das noch knapp gehen da man die Leute dort unter Umständen kennt. Aber
    > auf Landesebene...


    Und wieder ein Zeitpunkt für meine Theorie. Wenn man eine Voting Plattform von Regierungsseite hat und sich mit Personalausweis und allem anmeldet (man kann ja anonym Surfen und hat gleichzeitig einen Schutz vor account Diebstahl) Ist es ein sehr sicheres System und in meinen augen fast Manipulationsfrei.

    Hinzu kommt meine Theorie mit einem Fluid Voting und einer verkürzten Amtszeit mit zwei Jahren.
    Was das Voting betrifft finde ich sollten alle mitbewerber die sich auf eine Amtsstellung bewerben im Internet ausgestellt werden und können von jedem Nutzer gevotet werden, wobei jeder nutzer für jeden Politiker 1 Stimme hat die er Positiv oder Negativ vergeben kann.
    Um dem dann eine echte Demokratie daraus zu machen und weswegen ich das Fluid Voting nenne, ist das man seine Positive stimme immer wieder in eine Negative ändern kann.
    Wenn man dann eine mindest Amtszeit von 3 Monaten oder ähnlich hat kann ein Minister bzw falls er zuviel mist baut und die stimmen ins negative wandern von dem ersetzt werden der eben mehr stimmen hat ohne groß eine neue Kostspielige Wahl anzuzetteln.

    Durch dieses System wird also gewährleistet das Lügen kurze beine haben und Politiker stark nachdenken müssen bevor sie reden und sich das am ende als Lüge erweist ;).

    PS: verbesserungsvorschläge gerne erwünscht



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.05.13 10:51 durch Wakarimasen.

  15. Re: Die Schweiz verabschiedet sich von der Demokratie.

    Autor: sevk 23.05.13 - 11:08

    Warum nicht gleich über Inhalte mit diesem System abstimmen statt erst Politiker? Ich habe einfach ein Problem mit diesen. Und ich weiss nicht ob solch übertriebener Druck nicht zu schlechterer Politik führt...

  16. Re: Die Schweiz verabschiedet sich von der Demokratie.

    Autor: Trollfeeder 23.05.13 - 11:22

    sevk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ich fürchte das
    > > mittlerweile das eine Demokratie mit so wenig Bildung fast unmöglich
    > ist.
    >
    > Die alte Leier... Meiner Meinung nach ist so eine Aussage gefährlich. Das
    > hat nicht viel mit Bildung zu tun sondern mit persönlicher Meinung.

    Das Problem ist es aber sich mit mangelnder Bildung überhaupt eine Meinung zu
    bilden. Ich fürchte wenn man bei uns Volksabstimmungen machen würde, würde die Meinung von den Medien gemacht.

    > Selbst unter den gebildetsten Menschen gibt es Meinungsunterschiede.

    Klar warum auch nicht. Nur ist es mit ausreichend Bildung einfacher sich selbst eine Meinung zu bilden. Ich zweifele das ein abgebrochener Hauptschüler in der Lage ist die entsprechenden Texte zu lesen/verstehen. Über das mangelnde Interesse möchte ich hier gar nicht reden. Ist aber auch nicht verwunderlich da selbst der Dümmste mittlerweile gemerkt haben sollte, das es egal ist welche Partei er wählt, es ändert nichts. Liegt aber auch daran das wir Deutschen gerne jede Lüge glauben die uns in den Kram passt. So glauben heute noch einige das die Linke zu 80% aus alten SED Kadern besteht. Hier in NRW!

    > Ausserdem ist die Einschätzung von Personen wieder etwas anderes, deshalb
    > bin ich auch gegen die Bundesratswahl vom Volk, es zählen die Inhalte und
    > nicht Politiker.
    >

    Das mag sein. Wenn ich aber sehe was heute so aus der Schule geplumst kommt, fürchte ich das keiner davon in der Lage ist sich ein Urteil zu bilden was gut und was schlecht ist. Schönes Beispiel ist unsere Kanzlerin. 70% der Deutschen findet unsere Kanzlerin toll und 70% finden die Regierung schlecht. Ich glaube sogar fest das sind dieselben 70%. Da muss man doch mal das Politikverständnis hinterfragen.

    > Was in der Schweiz sicher gut ist, ist dass die Politiker relayiv wenig
    > Macht haben, bzw. das Volk sehr viel Eingluss, denn ich vertraue dem Volk
    > als ganzes mehr als Politiker die wenn möglich nur ihre Vorteile sehen und
    > vor allem auch die Probleme des Volkes unbedingt richtig wahrnehmen
    > können.

    Ich habe mal ein schönes Beispiel: Als in Deutschland die Rente auf 67 Jahre verlängert wurde, gab es einen Aufschrei, geändert hat das nichts. Das im selben Zug, das Rentenniveau von 67% auf 43% hat keinen wirklich gestört. Aber 2 Jahre länger arbeiten, da ist das Geschrei groß. Das jeder mit einem Einkommen unter 1500 Euro damit als Rentner zum Sozialfall wird hat keiner kapiert. Ich glaube das wissen viele heute noch nicht.

    > zilti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Charles Marlow schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Tja, liebe Eidgenossen, auch eure Politik ist mehrheitlich gekauft und
    > > > unterwandert.
    > > Sobald dieser Vorschlag vors Parlament kommt, starten wir einfach ein
    > > Referendum und stimmen drüber ab. Nix von unterwandert.
    >
    > Genau das meine ich.

    Ich verstehe dich ja aber ich zweifele halt daran das jeder da soviel Herzblut reinsteckt und sich informiert anstatt das anzukreuzen was sie in der BLIND Zeitung gut fanden.

    --------------------------------------------------------------------------------
    Meine Erziehung mag nicht vollständig sein. Dennoch betrachte ich sie als abgeschlossen.
    ----------------------------------------

  17. Re: Die Schweiz verabschiedet sich von der Demokratie.

    Autor: Wakarimasen 23.05.13 - 11:29

    weil das Politiker erst recht nicht machen würden es wäre zwar die einfachste möglichkeit für einen Politiker jedoch undenkbar.
    Genauso werden die meine Theorie niemals einführen wollen - wer lässt sich bitte denn gerne seine Macht und Entscheidungsgewalt vom Pöbel mit füßen treten..

  18. Re: Die Schweiz verabschiedet sich von der Demokratie.

    Autor: Technikfreak 23.05.13 - 11:30

    sevk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, schön...
    > Ich werde solche Leute wie sie nie verstehen... Inhalte sind wichtig und
    > nicht Politiker. Meiner Meinung nach ist diese Initiative ein gefährlicher
    > Furz der SVP der zu einem Wahlkampf führt der alle 4 Jahre 7 Mal Millionen
    ähm... SP

  19. Re: Die Schweiz verabschiedet sich von der Demokratie.

    Autor: Technikfreak 23.05.13 - 11:45

    sevk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, du hast mich falsch verstanden. Ist auch nicht unbedingt das was ich
    > will aber wenn man schon mehr Macht dem Volk geben will habe ich drn
    > Vorschlag Initiativen durch E-Voting zu vereinfachen. Während heute sich
    > jeder so einen Bogen nach Hause schicken muss, was kaum einer macht,
    > könnte das dann einfach über Internet verteilt werden - zB. Facebook. Aber
    > in der Wahl von Personen sehe ich den Sinn nicht. Die können lügen wie
    > gedruckt und das Volk verarschen. Auf Gemeinde oder gar Kantonaler Ebene
    > mag das noch knapp gehen da man die Leute dort unter Umständen kennt. Aber
    > auf Landesebene...
    Abstimmungen sind keine Frage der Technik, sondern der Einstellung. Glaubst du,
    dass durch Vereinfachung des Verfahrens, eine grössere Meinungsäusserung erreicht werden würde? Möglicherweise wären die Kosten kleiner und die Teilnemer-Zahl höher,
    aber das sagt noch lange nichts darüber aus, wie stark sich die Leute in das entsprechende Thema gekniet haben... Merkst du, wo das Problem liegt. Im Grund genommen hat ein einfacher Klick nichts mit Demokratie zu tun, sondern die Auseinandersetzung mit einer Thematik.

  20. Re: Die Schweiz verabschiedet sich von der Demokratie.

    Autor: Technikfreak 23.05.13 - 11:52

    Trollfeeder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sevk schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nein, du hast mich falsch verstanden. Ist auch nicht unbedingt das was
    > ich
    > > will aber wenn man schon mehr Macht dem Volk geben will habe ich drn
    > > Vorschlag Initiativen durch E-Voting zu vereinfachen. Während heute sich
    > > jeder so einen Bogen nach Hause schicken muss, was kaum einer macht,
    > > könnte das dann einfach über Internet verteilt werden - zB. Facebook.
    > Jop, da habe ich dich falsch verstanden.
    >
    > > Aber
    > > in der Wahl von Personen sehe ich den Sinn nicht. Die können lügen wie
    > > gedruckt und das Volk verarschen. Auf Gemeinde oder gar Kantonaler Ebene
    > > mag das noch knapp gehen da man die Leute dort unter Umständen kennt.
    > Aber
    > > auf Landesebene...
    >
    > Also hier in DEU hat man lange daran gearbeitet die Gesellschaft so lange
    > zu verblöden, bis sie sogar Angela Merkel, eine Frau ohne jegliche
    > Fachkompetenz und komplett rückgratfrei, für toll halten. Ich fürchte das
    > mittlerweile das eine Demokratie mit so wenig Bildung fast unmöglich ist.
    Etwas verpeilte Meinung, nicht wahr? Hast du das Gefühl, dass es in der Weltengeschichte mal mehr Bildung gegeben hat? Demokratie hat nichts mit der
    Bildung zu tun. Demokratie ist ein Verfahren zur freien Meinungsäusserung.
    Wurden Menschen nicht immer schon dominiert und manipuliert?
    Nun, auch wenn die Meinungsäusserung manipuliert wird, ist es immer noch Demokratie, denn die freie Entscheidung, ob du etwas willst oder nicht, das bleibt
    dir überlassen. Demokratie heisst nicht, dass nach deinem Willen verfahren wird, sondern nach dem Willen einer Mehrheit. Und wenn die Mehrheit oberflächlich und gleichgültig ist, dann ist das ein Problem der Gesellschaft und nicht der Demokratie.
    'But who cares', auch in diesem Falle ist es Demokratie.

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