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"Ungefiltert" - Unzensiert?

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  1. "Ungefiltert" - Unzensiert?

    Autor: cpt.dirk 11.10.19 - 00:18

    > "[...]aus dem Umstand, dass Sie die eingereichte Strafanzeige in Ihren Artikel eingebettet haben. Auf diese Weise werden sämtliche Vorwürfe einseitig über die Presse weiterverbreitet und ungefiltert dem Leser zur Kenntnis gegeben"

    "Ungefiltert" - was ist das konkrete Problem damit, außer eine zusätzliche "Publicity", die FinFisher vermutlich nicht im Sinn hatte?

    Die interessantere Frage ist aber vielleicht, warum netzpolitik.org den Artikel aufgrund einer nicht unterschriebenen Unterlassungserklärung den Artikel ersatzlos aus dem Netz nimmt - das kommt doch einem Einknicken gleich?

    Man kann sich natürlich denken, dass FinFisher durch die Regierungsbehörden Rückendeckung hat, s. die Vorkommnisse um den Generalbundesanwalt vor nicht allzulanger Zeit und den Einsatz für Staatstrojaner...

    Wenn aber die veröffentlichten Dokumente denen der anderen NGOs gleichen, gäbe es da nicht umgekehrt eher Anlass zur Unterlassungsaufforderung einer "Sonderbehandlung" durch FinFisher?

  2. Re: "Ungefiltert" - Unzensiert?

    Autor: emuuu 11.10.19 - 04:56

    In solchen Fällen wird meist zunächst der Gegenstand der Beanstandung offline genommen ohne eine Unterlassungserklärung abzugeben (um ggf möglichen Schaden zu minimieren).
    Dann wird das Ganze nach Prüfung durch eigene Anwälte wieder im Original bzw leicht abgeändert online gestellt.

    Auch wenn man sich im Recht sieht lohnt es sich schon das mal von dritter Seite prüfen zu lassen ^^

  3. Re: "Ungefiltert" - Unzensiert?

    Autor: demon driver 11.10.19 - 09:32

    emuuu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In solchen Fällen wird meist zunächst der Gegenstand der Beanstandung
    > offline genommen ohne eine Unterlassungserklärung abzugeben (um ggf
    > möglichen Schaden zu minimieren).
    > Dann wird das Ganze nach Prüfung durch eigene Anwälte wieder im Original
    > bzw leicht abgeändert online gestellt.
    >
    > Auch wenn man sich im Recht sieht lohnt es sich schon das mal von dritter
    > Seite prüfen zu lassen ^^

    Wie ich schon an anderer Stelle hier im Forum schrieb (ich bin froh, dass das auch anderen auffällt, hatte schon an mir selber zu zweifeln begonnen) – ich habe mir dieselbe Frage gestellt, und die "dritte Seite" ist ja längst tätig geworden und hat laut Artikel auch schon auf die Abmahnung geantwortet. Da wurde also bereits "geprüft".

    Wenn man den Artikel vom Netz nimmt, sieht das für mich so aus, als wäre man sich entweder doch nicht ganz sicher, dass alles daran rechtmäßig ist, oder aber, wenn man sich so sicher ist, wie man schreibt, dass man an die Gegenseite Zugeständnisse macht, die sachlich und rechtlich nicht erforderlich sind. Eine dritte Möglichkeit sehe ich nicht.

    Ok, im ersten der beiden Fälle hätte ich auch noch ein gewisses Verständnis dafür, dass man entsprechende Nachfragen verschwinden lässt, wie es derzeit bei netzpolitik.org der Fall ist, aber mein Eindruck – als Laie – war ja, wie bei allen anderen, deren Kommentierung ich dazu bisher las, dass es überhaupt keinen Zweifel an der Rechtmäßigkeit der abgemahnten Berichterstattung geben kann, die Vorwürfe gerade zu lachhaft sind und die Abmahnung offensichtlich nur dazu dient, einzuschüchtern, ohne im Recht zu sein.

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