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Ubuntu ist nun fast wie Windows, leider

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  1. Ubuntu ist nun fast wie Windows, leider

    Autor: Henny T 08.11.13 - 10:56

    War in Planung, langsam auf Linux umzusteigen und wurde durch die Amazon Spyware auf Ubuntu sehr verwirrt. Damit hatte ich das Linuxthema zunächst wieder gestoppt, leider!

    Ubuntu hat den Pfad der korrekten Open Source-Politilk verlassen. Auch wenn mann die Amazonsuche jetzt mittlerweile abschalten kann... das Thema Canonical/Ubuntu ist eigentlich erledigt. Leider! denn offensichtlich steht Ubuntu unter dem Kommando eines Mannes der jederzeit irgendetwas damit tun kann. Und ist damit nicht frei und damit nicht sicher.

    Und wenn es nicht frei und sicher ist kann ich auch bein Windows bleiben.

    Nun wird es wohl Debian für mich werden.

    Der Debian Gesellschaftsvertrag ( http://www.debian.org/social_contract ) sorgt dafür das freie Software auch frei bleibt. hab mich kürzlich damit beschäftigt und kam zu dem schluss dass es Debian sein muss.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 08.11.13 10:58 durch Henny T.

  2. Re: Ubuntu ist nun fast wie Windows, leider

    Autor: Konakona 08.11.13 - 11:02

    Zur Überschrift deines Beitrags kann ich nur sagen: Das war Sinn der Sache. Ubuntu ist ein optisch aufgebohrtes Debian und soll, zumindest verstehe ich das so, wie eine Brücke zwischen Microsoft Windows und Linux sein.

    Die Amazon-Suche ist allerdings eine Unverschämtheit. In einem Betriebssystem hat so etwas nichts zu suchen.

  3. Re: Ubuntu ist nun fast wie Windows, leider

    Autor: luzon83 08.11.13 - 11:07

    Henny T schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > War in Planung, langsam auf Linux umzusteigen

    Linux ist nicht Ubuntu. Alle anderen Linux-Distributionen machen sowas nicht. Wegen einem faulen Apfel im Korb sollte man nicht den ganzen Korb disqualifizieren.

  4. Re: Ubuntu ist nun fast wie Windows, leider

    Autor: entonjackson 08.11.13 - 11:09

    Es gibt genügend benutzerfreundliche Alternativen. Bin schon seit 12.10 umgestiegen.

  5. Re: Ubuntu ist nun fast wie Windows, leider

    Autor: Himmerlarschundzwirn 08.11.13 - 11:10

    Aber Ubuntu ist nun mal DAS Linux für Um- und Einsteiger. Dieser Rolle sind sie sich auch durchaus bewusst. Und das ist leider nicht positiv gemeint.

  6. Re: Ubuntu ist nun fast wie Windows, leider

    Autor: luzon83 08.11.13 - 11:12

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber Ubuntu ist nun mal DAS Linux für Um- und Einsteiger.

    Nur solange wir es empfehlen. Und damit habe ich schon lange aufgehört.

  7. Re: Ubuntu ist nun fast wie Windows, leider

    Autor: Anonymer Nutzer 08.11.13 - 11:14

    Konakona schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zur Überschrift deines Beitrags kann ich nur sagen: Das war Sinn der Sache.
    > Ubuntu ist ein optisch aufgebohrtes Debian und soll, zumindest verstehe ich
    > das so, wie eine Brücke zwischen Microsoft Windows und Linux sein.

    Optisch macht es nicht mehr oder weniger her als Debian aber imho ist die Konfiguration leichter bzw. laufen mehr Dinge ohne das man selber noch irgendetwas einstellen muss bspw. die ganzen proprietäre Software/Treiber.

    Vielleicht hat sich das mittlerweile gebessert mein letztes Debian war die 4er Version.

  8. Re: Ubuntu ist nun fast wie Windows, leider

    Autor: Himmerlarschundzwirn 08.11.13 - 11:18

    Ich denke mal, zu einem großen Teil ist das auch schon ein Selbstläufer. Mittlerweile gibt's in jedem Supermarkt Ubuntu-Zeitschriften. Für Suse und Co hab ich sowas noch nicht gesehen.

  9. Re: Ubuntu ist nun fast wie Windows, leider

    Autor: nille02 08.11.13 - 11:33

    luzon83 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Himmerlarschundzwirn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber Ubuntu ist nun mal DAS Linux für Um- und Einsteiger.
    >
    > Nur solange wir es empfehlen. Und damit habe ich schon lange aufgehört.

    Was kann man denn nun empfehlen?

    PS: Mint ist auch ein *buntu

  10. Re: Ubuntu ist nun fast wie Windows, leider

    Autor: luzon83 08.11.13 - 11:34

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was kann man denn nun empfehlen?

    openSUSE oder Debian.

  11. Re: Ubuntu ist nun fast wie Windows, leider

    Autor: LX 08.11.13 - 11:35

    Dann nimm' doch einfach Xubuntu, das hat den ganzen Unity-Schrott nicht.

    Gruß, LX

  12. Re: Ubuntu ist nun fast wie Windows, leider

    Autor: nille02 08.11.13 - 11:36

    luzon83 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > openSUSE
    Kann man sich anschauen.
    > Debian.
    Ist mit Release schon Jahre alt. Wer zum Beispiel die GPU FOSS Treiber benutzt geht hier mehr als leer aus. Testing oder Unstable sind hier keine Lösung.

  13. Re: Ubuntu ist nun fast wie Windows, leider

    Autor: luzon83 08.11.13 - 11:38

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Debian.
    > Testing oder Unstable sind hier keine Lösung.

    Ubuntu basiert auf Debian unstable.

  14. Re: Ubuntu ist nun fast wie Windows, leider

    Autor: Wander 08.11.13 - 11:45

    luzon83 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ubuntu basiert auf Debian unstable.

    Ubuntu basiert u.A. auf einer Momentaufnahme von Debian unstable und das ist ein gewaltiger Unterschied.

  15. Re: Ubuntu ist nun fast wie Windows, leider

    Autor: telefreak 08.11.13 - 11:49

    luzon83 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nille02 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was kann man denn nun empfehlen?
    >
    > openSUSE oder Debian.

    Ich verwende gerne: http://solydxk.com/
    basierend auf Debian. Damit fahre ich jetzt schon eine Zeit lang recht zufrieden.

    Für Einsteiger ist es sehr zu empfehlen. Wer bei Ubuntu war, sollte sich sehr wohl fühlen.

    Weitere Distri's im privaten Einsatz sind hier:

    Sabayon (teilweise in den Übersetzung zu übertrieben umgesetzt. Beispiel: Sind Sie mit dem Internet verbunden? Entsprechend "Ja" klicken und Nein lautet in etwa: "natürlich nicht")

    Antergos, Manjaro und Mageia

    Das sind bisher so meine Favoriten und alle für Einsteiger geeignet.

  16. Re: Ubuntu ist nun fast wie Windows, leider

    Autor: honk 08.11.13 - 12:02

    Ich finde es es auch nicht toll, wie sich Ubuntu entwickelt, aber man sollte die Kirche im Dorf lassen.

    Die Hauptkritikpunkte sind doch:
    - Ubuntu will die Rechte an einigen Eigenentwicklungen behalten, wer dazu beitragen will, muss seine Rechte abtreten. --> Trotzdem ist das ganze aber OpenSource Software, man kann damit machen was man will, das ganze auch forken und in eigenen Produkten einsetzen. Theoretisch könnete allerdings Canonical zukünftige Versionen davon auch als propriäre Software verteiben. Ich kann verstehen, wenn Entwickler keinen Code beitragen wollen, als Nutzer ist mir dass aber schnuppe.

    - Ubuntu hat die Amazon Suche in die Desktopsuche integriert
    --> Ich finde das auch ärgerlich, wenn man sich aber ansieht, was jedes xbeliebige Android Handy oder Tablet an Nutzerdaten in alle Welt streut, und was da in aller Regel an Werbenmüll vorinstalliert ist, ist Ubuntu immer noch ein Waisenknabe. Zumal sich das ganze auch mit ein paare Klicks entfernen läst und die Derivate gar nicht betroffen sind.

    Also ja, Ubuntu wird zunehmend kommerzieller (das war aber schon immer Ziel), und ja, man kann leider auch bei Ubuntu nicht mehr völlig unkritsich allen Voreinstellungen vertrauen. Davon abgesehen ist es aber immer noch ein System wo man als Nutzer nahezu unbeschränkte Freiheiten hat, das bis auf einige Treiber und codecs zu 100% Open Source ist, das einfach einzurichte und zu bedienen ist und das man inklusive jahrelanger Updates völlig kostenfrei bekommt. Den Windows vergleich finde ich daher völlig überzogen, und ich empfehel es Einsteigern auch nach wie vor guten Gewissens weiter.

    Debian ist mein persönliches Lieblingssystem, aber jedem empfeheln kann ich es auch nicht, aus den wohlbekannten Gründen. OpenSUSE mag inzwischen eine gute Alternative sein, hat aber ähnliche Shitstürme hinter sich wie Ubuntu, und dadurch inzwischen den Großteil der Community eingebüßt. Letzlich steht das auch eine Firma hinter, es gibt auch fragwürdige Eigenentwicklungen (yast), so dass ich da auch keinen Substanziellen vorteil gegenüber Ubuntu sehe.

  17. Re: Ubuntu ist nun fast wie Windows, leider

    Autor: Zwangsangemeldet 08.11.13 - 12:39

    entonjackson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt genügend benutzerfreundliche Alternativen. Bin schon seit 12.10
    > umgestiegen.

    Worauf? Ich nutze momentan Linux Mint, aber auch noch in der auf 12.10 basierenden Version, und so sehr ich die Debian-Basis liebe, so sehr möchte ich doch die Ubuntu-Verwandtschaft verringern. Aber hinreichend aktuelle Software wäre auch nett, normalerweise bin ich immer bei den LTS-Versionen geblieben - das Problem ist nur, welche Distribution wohl am besten zu mir passt?

  18. Re: Ubuntu ist nun fast wie Windows, leider

    Autor: Anonymer Nutzer 08.11.13 - 12:46

    Henny T schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > War in Planung, langsam auf Linux umzusteigen und wurde durch die Amazon
    > Spyware auf Ubuntu sehr verwirrt. Damit hatte ich das Linuxthema zunächst
    > wieder gestoppt, leider!

    Kann man wie im Artikel beschrieben abschalten oder Kubuntu nutzen oder Lubuntu oder Xubuntu oder den Desktop deiner Wahl nachinstallieren und Unity deinstallieren oder oder oder ...

    > Ubuntu hat den Pfad der korrekten Open Source-Politilk verlassen. Auch wenn
    > mann die Amazonsuche jetzt mittlerweile abschalten kann... das Thema
    > Canonical/Ubuntu ist eigentlich erledigt. Leider! denn offensichtlich steht
    > Ubuntu unter dem Kommando eines Mannes der jederzeit irgendetwas damit tun
    > kann. Und ist damit nicht frei und damit nicht sicher.

    Das ist deine legitime Entscheidung. Auch das ist ein Stück Freiheit. Aber wie gesagt, glaube ich, dass man genügend Alternativen hat, als dann man den Rückschritt zu Windows macht... Es muss ja nicht mal *Ubuntu sein, obwohl das den Einstieg erheblich erleichtert und selbst für mich als Profi den Vorteil einer schnellen, einfachen, kompletten Installation bietet, während Standards (Debian) weitgehend eingehalten werden. Ich nutze übrigens primär Kubuntu, was ohnehin für Win-Umsteiger empfehlenswert ist.

    > Und wenn es nicht frei und sicher ist kann ich auch bein Windows bleiben.

    Ähm nein. Linux hat sehr viel mehr Vorteile als nur diverse Formen von Freiheit und Sicherheit, von denen hierdurch ein paar wenige beschnitten bzw. nicht mehr existent sind. Aber ok, es bleibt deine Entscheidung und die beschränkt sich wie gesagt nicht nur auf Ubuntu oder Windows.

    > Nun wird es wohl Debian für mich werden.

    Aha, also doch kein Windows. Wie gesagt, *Ubuntu lässt sich etwas einfacher installieren und ist im Grunde ein Debian.

    > Der Debian Gesellschaftsvertrag ( www.debian.org ) sorgt dafür das freie
    > Software auch frei bleibt. hab mich kürzlich damit beschäftigt und kam zu
    > dem schluss dass es Debian sein muss.

    Was du am Ende installierst, bleibt einzig dir überlassen, sofern deine Pläne nicht irgendwelchen Abhängigkeiten widersprechen und das ist bei fast jeder Linux-Distro so. Im Gegensatz zu Windows kannst du neben dem Desktop praktisch jede Komponente durch andere ersetzen - es ist weitgehend ein Baukastenprinzip, das aber durch Paketmanager im Rahmen der Distros nahezu perfekt (einfach, übersichtlich, schnell und ziemlich sicher) genutzt werden kann. Wer Linux kennt, würde nicht solche Beiträge schreiben, denn Linux bietet (bei richtiger Anwendung) sehr viel Mehrwert, der nicht durch ein paar Entscheidungen eines Distributors gekippt werden könnten.

  19. Re: Ubuntu ist nun fast wie Windows, leider

    Autor: birdy 08.11.13 - 12:47

    luzon83 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Himmerlarschundzwirn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber Ubuntu ist nun mal DAS Linux für Um- und Einsteiger.
    >
    > Nur solange wir es empfehlen. Und damit habe ich schon lange aufgehört.

    Ubuntu ist aber auch DIE Linux-Distribution, die OEMs per default installieren. Und wenn Lenovo, Dell, Hp etc. das per default installiert haben (was ja schon mehr und mehr der Fall ist), dann verbreitet es sich auch.
    Die Empfehlung kommt ja quasi von den OEMs ;)

  20. Re: Ubuntu ist nun fast wie Windows, leider

    Autor: regiedie1. 08.11.13 - 12:49

    Schau Dir unbedingt openSUSE an! Das war schon Jahre vor Ubuntu die Einsteigerdistri und hat sich in letzter Zeit stark gemausert und alten Balast abgeworfen. Gute Podcast-Episode: http://www.radiotux.de/index.php?/archives/7977-RadioTux-Sendung-Oktober-2013.html

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