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Ubuntu nein Danke

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  1. Ubuntu nein Danke

    Autor: Anarcho_Kommunist 08.11.13 - 10:53

    Wer hat schon gerne kommerzielle Amazonwerbung mitten auf dem Desktop ? Zudem wird Amazon die angezeigten Banner sicherlich auswerten, also eine Gefahr für den Datenschutz. Ich nutze ja grad Linux weil ich keinen Bock habe ausgespäht zu werden.

    Eine Linuxdistribution die quasi eine art Adware ist kann ich da sicherlich nicht gebrauchen.

    Da ist es besser auf ähnliche Distributionen wie Debian oder Mint auszuweichen.

    https://wiki.piratenpartei.de/wiki/images/7/7c/Piratebanner3.png
    http://www.piratenpartei.de
    "Krieg ist Frieden; Freiheit ist Sklaverei; Unwissenheit ist Stärke"

  2. Re: Ubuntu nein Danke

    Autor: Vulgrim 08.11.13 - 12:30

    Ich finde diesen ganzen Shitstorm ziemlich dämlich und unnütz, Ubuntu ist eine Distro für Linux-ein- und -umsteiger und diesen Zweck erfüllt es sehr gut.
    Die Websearchfunktion ist nicht für die Linux-Pros oder -Fortgeschrittenen gedacht, sondern, für Computer-Amateure, für Leute, für die ein Computer nur Mittel zum Zweck ist und kein Spielzeug oder Hobby, für eure Mütter und Väter, die es gern einfach haben.

    Ob die Suche nun nützlich ist, ist ein anderer Punkt, ich würde es bevorzugen, einen Browser zu verwenden, aber das ist Geschmackssache.

    Und schlussendlich kann man die Suche ja auch abstellen und zwar mit ein paar wenigen Klicks und mit einer Option, die wirklich nicht schwer zu finden ist.
    Diese ist zwar per default aktiviert, aber na ja, wo ist das Problem daran ?

    Ich sehe hinter der Onlinesuche eine gute Absicht, auch wenn viele dazu tendieren Böswilligkeit hinein zu interpretieren.
    Canonical ist immer noch ein Unternehmen und Geld durch Werbeneinnahmen und durch einen fast harmlosen Datenstrom an Amazon zu generieren liegt nun mal in der Natur eines Unternehmens, dass ja schließlich Geld braucht.

  3. Re: Ubuntu nein Danke

    Autor: Anarcho_Kommunist 08.11.13 - 13:17

    Onlinesuche ist ja ok, aber aufdringliche Amazon werbung im Desktop. Nein Danke !

    Da hätten sie lieber einen Spendenbutton statt kommerzieller Werbung einblenden können. Aber so wird das sicher nix.

    https://wiki.piratenpartei.de/wiki/images/7/7c/Piratebanner3.png
    http://www.piratenpartei.de
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  4. Re: Ubuntu nein Danke

    Autor: Wander 08.11.13 - 13:20

    Der Spendenbutton ist ja schon lange vorhanden, nur scheinen die Erlöse darüber eher gering zu sein.

    Edit: Gegen die Werbung hätte ich eigentlich nicht einmal was, aber sie ist zum einen völlig deplaziert und darüber hinaus auch noch vollkommen nutzlos für den Nutzer.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.11.13 13:22 durch Wander.

  5. Re: Ubuntu nein Danke

    Autor: spiderbit 08.11.13 - 13:35

    Du widersprichst dir, 1. sagst du das die Werbegeschichte für Daus sei, 2. sagst du sie sie ja leicht abzuschalten und zu finden.

    Genau diese Leute werden das aber nicht finden, die checken nicht mal das jeder Programmaufruf mit genauer Minutenangabe und Datum versehen protokoliert wird und quasi ne Art Keylogger direkt die Daten zu Canonical und Amazon schickt.

    Genau für die Pros ist das kein großes Problem, aber man muss den anfängen whren außerdem zeigt es eine Mentalität, dann kommen irgendwann 25 solcher optionen nach und nach, und schwupps vergisst man irgendwo eine option.

    Wobei das mit der Werbung nur das schlimmste vergehen von Ubuntu war, es kommt ja vieles hinzu, dadurch das man sich vom offenen Standard zu immer mehr eigenlösungen hin entwickelt, wirds auch nach und nach schwerer in sein Ubuntu sich die software zu installieren die man will.

    Um ein Gnome z.B. zu installieren, muss man schon 1-2 ppas installieren und hat oft trotzdem noch nicht jedes einzelne App, darf an die Demo oder die Vorversion von Boxes erinnern. Nautilus muss man oft auch noch extra updaten.

    Auch sind die PPAs auch nicht immer top-aktuell wenn ggrad ne neue gnome-verison raus kam etc. SCHON ALLEINE DAS MAN NE PPA oder 2 braucht und sie nicht mal gnome-shell in universe oder eben als alternativ-pakete die man aktiv installieren muss vorhalten in einer nicht-total veralteten version spricht schon bände.
    Es war auch die Hauptstärke von Ubuntu das sie ihre Releases so getimed haben das sie immer mit dem nagelneuen frischen Gnome raus kamen, jetzt haben sie nur noch diesen blödsinn den sie allen aufzwingen wollen.

    Mit Mir und stärkere weiterentwicklungen von systemd und mehr integration von gnome dessen wird das ganze nicht besser werden, eventuell muss man dann für kde oder andere window manager auf ubuntu wayland installieren müssen un das umkonfigurieren das der gdm oder lightdm diesen benutzt.

    Also kurzum Ubuntu ist für server noch gut, wenn leute das da meinen zu brauchen und für leute die ihr linux installieren aber nie im leben mehr dran denken daran was zu ändern. Sprich mehr oder weniger ein Desktop der 1:1 so ist wie nach der installation und außer mit themes nicht mehr anpassbar, eigentlich haben wir schon 1-2 Betriebssysteme die so funktionieren, Windows und Macosx wieso sollten wir noch so ein Müllhaufen mehr wollen?

  6. Re: Ubuntu nein Danke

    Autor: __destruct() 08.11.13 - 13:54

    Bzgl. Ubuntu 13.04 sehe ich das genauso. Allerdings schalten sich in Ubuntu 13.10 damit auch die anderen Online-Funktionalitäten ab.

  7. Re: Ubuntu nein Danke

    Autor: Wander 08.11.13 - 13:55

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Um ein Gnome z.B. zu installieren, muss man schon 1-2 ppas installieren und
    > hat oft trotzdem noch nicht jedes einzelne App, darf an die Demo oder die
    > Vorversion von Boxes erinnern. Nautilus muss man oft auch noch extra
    > updaten.

    Wie kommst du darauf? Gnome Shell ist in den offiziellen Repositories.

    > Auch sind die PPAs auch nicht immer top-aktuell wenn ggrad ne neue
    > gnome-verison raus kam etc. SCHON ALLEINE DAS MAN NE PPA oder 2 braucht und
    > sie nicht mal gnome-shell in universe oder eben als alternativ-pakete die
    > man aktiv installieren muss vorhalten in einer nicht-total veralteten
    > version spricht schon bände.

    Und welche Alternative schlägst du vor? Wie würdest du z.B. die Problematik mit den client-seitigen Fensterelementen lösen?

    > Es war auch die Hauptstärke von Ubuntu das sie ihre Releases so getimed
    > haben das sie immer mit dem nagelneuen frischen Gnome raus kamen, jetzt
    > haben sie nur noch diesen blödsinn den sie allen aufzwingen wollen.

    Na dann bin ich mal auf die Antwort auf meine vorherige Frage gespannt, denn das ist einer der Gründe warum Ubuntu nicht Gnome 3.10 als Basis gewählt hat.

    > Mit Mir und stärkere weiterentwicklungen von systemd und mehr integration
    > von gnome dessen wird das ganze nicht besser werden, eventuell muss man
    > dann für kde oder andere window manager auf ubuntu wayland installieren
    > müssen un das umkonfigurieren das der gdm oder lightdm diesen benutzt.

    Könntest du das bitte ein bisschen eindeutiger formulieren?

    > Also kurzum Ubuntu ist für server noch gut, wenn leute das da meinen zu
    > brauchen und für leute die ihr linux installieren aber nie im leben mehr
    > dran denken daran was zu ändern. Sprich mehr oder weniger ein Desktop der
    > 1:1 so ist wie nach der installation und außer mit themes nicht mehr
    > anpassbar, eigentlich haben wir schon 1-2 Betriebssysteme die so
    > funktionieren, Windows und Macosx wieso sollten wir noch so ein Müllhaufen
    > mehr wollen?

    Und den anderen Fall haben wir auch schon in tausendfacher Ausführung.

  8. Re: Ubuntu nein Danke

    Autor: Danse Macabre 08.11.13 - 14:57

    Vulgrim schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde diesen ganzen Shitstorm ziemlich dämlich und unnütz, Ubuntu ist
    > eine Distro für Linux-ein- und -umsteiger und diesen Zweck erfüllt es sehr
    > gut.
    > Die Websearchfunktion ist nicht für die Linux-Pros oder -Fortgeschrittenen
    > gedacht, sondern, für Computer-Amateure, für Leute, für die ein Computer
    > nur Mittel zum Zweck ist und kein Spielzeug oder Hobby, für eure Mütter und
    > Väter, die es gern einfach haben.

    Eine merkwürdige Unterscheidung. Die Einsteiger dürfen also mit diesem nervigen Mist belästigt werden, während die "Pros" sich anderweitig umschauen? Websearch für Mütter und Väter ... ich kann mir ein Lächeln nicht verkneifen. Und demnächst dann die Übermittlung von Google-Anfragen nach Amazon für Opa und Oma? Nee, Unsinn. Es widerspricht der Grundidee von Linux, wie übrigens einiges, was sich Canonical in letzter Zeit so geleistet hat. Klar, das Interesse, mit Linux Geld zu verdienen, ist nachvollziehbar. Aber doch nicht so. SUSE und Red Hat verdienen schließlich auch Geld, allerdings mit hoch professionellen Enterprise Lösungen und den entsprechenden Service-Produkten. Ubuntu scheint in diesem Segment wenig erfolgreich zu sein und setzt nun auf etwas schmuddelig wirkende Werbe-Deals.

    Von meinem Rechner ist Ubuntu schon vor einiger Zeit verschwunden. Es ist interessant, zu beobachten, wie sich Ubuntu Stück für Stück selbst zerlegt.

  9. Re: Ubuntu nein Danke

    Autor: spiderbit 08.11.13 - 15:24

    Wander schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Und welche Alternative schlägst du vor? Wie würdest du z.B. die Problematik
    > mit den client-seitigen Fensterelementen lösen?

    Bei Boxes gehts um virtualisierung oder was meinst du bitte mit Fensterelementen oder was verstehst du nicht, sorry versteh deine frage hier grad nicht glaub ich.


    > Na dann bin ich mal auf die Antwort auf meine vorherige Frage gespannt,
    > denn das ist einer der Gründe warum Ubuntu nicht Gnome 3.10 als Basis
    > gewählt hat.

    gnome läuft aktuell noch primär mit dem X-server also läuft doch immernoch alles genauso client und serverseitig wie davor auch?

    Weder gnome noch unity ist aktuell benutzbar mit wayland/mir, außer das Canonical kommerzielle rechte an mir hat, hats auch keinerlei vorteile gegenüber wayland, für beides gibt es eine X-emulationslayer die aktuell bei beiden mehr oder weniger als preview funktioneirt.


    > Könntest du das bitte ein bisschen eindeutiger formulieren?

    Naja das Kubuntu-team und kde leutz haben schon gesagt, das sie nicht zusätzlich zum standard wayland (nach x-server) ihr zeug zusätzlich zu mir anpassen werden. Das heißt willst du kde in ubuntu, wird bestenfalls automatisch mir deinstalliert und wayland installiert, den das ist das was du auch bekommen wirst wenn du direkt kubuntu installierst. Ob das immer Problemlos ab läuft wage ich zu bezweifeln aber gut.

    Es macht dann zumindest mehr arbeit bei jeder ubuntu-variante, den support die bufixes verwalten wird wohl auch canonical nicht, wenn überhaupt wirds ähnlich wie bei gnome ab laufen, das man ne veraltete version mit liefert oder in universe rein steckt.

    Das gleicht gilt dann für alles andere auch, enlighentenment, wohl auch xfce, awesome-wm (was ich nutze) blackbox schlagmichtot... cinemon...

    > Und den anderen Fall haben wir auch schon in tausendfacher Ausführung.

    Naja der Rest nähert sich grad eher an, Kde und Gnome wird immer leichter die apps gegenseitig zu benutzen, z.B. hat auch gnome eine owncloud integration das ja eni Projekt von kde-lern ist. auch benutzt sonst praktisch jede Major distro systemd, in systemd alle können die gleichen boot-scripte benutzen oder dienstscripte um sie mal so zu nennen, auch wenns in systemd nicht mehr wirklich scripte sind. also auch wenn die distries andere verzeichnisstrukturen haben. Z.B. schreibt irgendwer mal ein script für deluged (ein bittorrent deamon) das script kann ich dann im grunde auch direkt in upstream mit rein packen, da das script dann in opensuse in archlinux und in debian und noch ein paar anderen funtzt.
    Und ja so das ist dann halt da... für deluged unter linux musst das manuell copy und paste von irgend ner webseite kopieren die dateirechte richtig einrichten etc.

    Mal davon ab gesehen das die Defaults von Ubuntu übertrieben sicher oder schlicht veraltet sind, kein tmpfs in /tmp eingerichtet z.B. aber gut das nur am rande.

    Aber zwischen Archlinux und fedora gibts trotzdem noch genug unterschiede. das ist nicht völlig das gleiche es ist nicht wurscht für welches ich mich entscheide. beide haben unterschiedliche vorteile und nachteile.

    Nur wo man zum schluss kam das eine technik superior ist über alles andere einigt man sich halt auf gemeinsamkeiten.

    Wenn man möglichst anders sein wollen würde, soltle man wohl keinen linux-kernel benutzen, das gibts doch auch schon so oft, man sieht das ist kein argument, opensource lebt davon das man das rad nicht 100x neu erfinden muss, daher hat es in form von android primär mal außerhalb von servern eben windows und macosx geschlagen und ist DAS dominate Betriebssystem.

    Aber gut... das sind jetzt viele punkte... frag einfach nochmal dann weiß ich eher was dich jetzt interessiert oder ob ich deine fragen halbwegs beantwortet habe.

    ZUSATZ:

    noch der Vollständigkeithalber was mir aufgefallen ist, was andere distros besser machen, also sowohl Arch Linux als auch Fedora, und wo es grad auch um usability geht, also das primäre verkaufsargument angeblich für Ubuntu, ist das sowohl fedora als auch arch linux automatisch nur 2 kernel vor hält und in grub an zeigt. In ubuntu musst damit der nicht deine ganze platte zu scheisst und in grub 50 punkte zur auswahl bekommst, irgendwelche krassen deinstallations-cronjobs einrichten doer änliches.

    Da sieht man das sie mal 1-2 gute verbesserungen am anfang gemacht haben, dann aber nur noch neue verisionen von software eingepflegt haben und nicht wirklich weiter optimiert haben, außer beim bootspeed vielleicht.

    Spielt aber auch keine große rolle mehr, da heute suspend-modis funktionieren in der regel und man daher nimmer/selten rebootne muss. (nicht das fedora oder archlinux läünger zum booten braucht)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.11.13 15:28 durch spiderbit.

  10. Re: Ubuntu nein Danke

    Autor: Wander 08.11.13 - 16:10

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei Boxes gehts um virtualisierung oder was meinst du bitte mit
    > Fensterelementen oder was verstehst du nicht, sorry versteh deine frage
    > hier grad nicht glaub ich.

    Ein Grund warum Ubuntu vorerst nicht auf Gnome 3.10 basieren wird sind u.A. die client-seitigen Fensterelemente die in vielen Anwendungen Einzug finden. Siehe hier:

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/28/Nautilus-3.10.0.png

    oder hier (Ubuntu)

    http://i.imgur.com/Ftkqqom.jpg

    Das ist nicht kompatibel mit dem bisherigen Bedienkonzept unter Ubuntu - keine Schaltflächen für Minimieren und Maximieren, die Schaltflächen sind auf der rechten Seite anstatt auf der linken und nicht jede Anwendung macht bereits Gebrauch von dieser Funktion.

    Wie sollte Canonical also deiner Meinung nach vorgehen?

    > gnome läuft aktuell noch primär mit dem X-server also läuft doch immernoch
    > alles genauso client und serverseitig wie davor auch?

    Nein, z.B. Nautilus und andere Anwendungen verfügen über keine vom Fenstermanager bereitgestellten Fensterleisten mehr.

    > Weder gnome noch unity ist aktuell benutzbar mit wayland/mir, außer das
    > Canonical kommerzielle rechte an mir hat, hats auch keinerlei vorteile
    > gegenüber wayland, für beides gibt es eine X-emulationslayer die aktuell
    > bei beiden mehr oder weniger als preview funktioneirt.

    Auf was willst du hinaus?

    > Naja das Kubuntu-team und kde leutz haben schon gesagt, das sie nicht
    > zusätzlich zum standard wayland (nach x-server) ihr zeug zusätzlich zu mir
    > anpassen werden. Das heißt willst du kde in ubuntu, wird bestenfalls
    > automatisch mir deinstalliert und wayland installiert, den das ist das was
    > du auch bekommen wirst wenn du direkt kubuntu installierst. Ob das immer
    > Problemlos ab läuft wage ich zu bezweifeln aber gut.

    Nun, bis dahin ist es ja auch noch ein bisschen Zeit - mit Ubuntu LTS wird man erst 2019 mit dieser Problematik konfrontiert werden, wenn sie dann überhaupt nicht exisitiert.

    > Es macht dann zumindest mehr arbeit bei jeder ubuntu-variante, den support
    > die bufixes verwalten wird wohl auch canonical nicht, wenn überhaupt wirds
    > ähnlich wie bei gnome ab laufen, das man ne veraltete version mit liefert
    > oder in universe rein steckt.

    Canonical wird sich stark auf Mir konzentrieren, wie das am Ende funktionieren wird bleibt abzuwarten.

    > Das gleicht gilt dann für alles andere auch, enlighentenment, wohl auch
    > xfce, awesome-wm (was ich nutze) blackbox schlagmichtot... cinemon...

    Canonicals Zielt ist es denke ich nicht möglichst große Kompatiblität mit alternativen Fenstermanagern herzustellen, insofern glaube ich nicht, dass sie auch nur einen Finger dafür rühren werden.

    > Naja der Rest nähert sich grad eher an, Kde und Gnome wird immer leichter
    > die apps gegenseitig zu benutzen, z.B. hat auch gnome eine owncloud
    > integration das ja eni Projekt von kde-lern ist. auch benutzt sonst
    > praktisch jede Major distro systemd, in systemd alle können die gleichen
    > boot-scripte benutzen oder dienstscripte um sie mal so zu nennen, auch
    > wenns in systemd nicht mehr wirklich scripte sind. also auch wenn die
    > distries andere verzeichnisstrukturen haben. Z.B. schreibt irgendwer mal
    > ein script für deluged (ein bittorrent deamon) das script kann ich dann im
    > grunde auch direkt in upstream mit rein packen, da das script dann in
    > opensuse in archlinux und in debian und noch ein paar anderen funtzt.
    > Und ja so das ist dann halt da... für deluged unter linux musst das manuell
    > copy und paste von irgend ner webseite kopieren die dateirechte richtig
    > einrichten etc.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Debian auf systemd wechseln wird. Entweder sie bleiben vorerst bei Init oder wechseln zu upstart. Und wenn sich Canonical die zusätzliche Arbeit machen möchte, sollen sie das doch machen.

    > Mal davon ab gesehen das die Defaults von Ubuntu übertrieben sicher oder
    > schlicht veraltet sind, kein tmpfs in /tmp eingerichtet z.B. aber gut das
    > nur am rande.

    Da ich deren Gründe hierfür nicht kenne, kann ich dazu auch nichts sagen.

    > Aber zwischen Archlinux und fedora gibts trotzdem noch genug unterschiede.
    > das ist nicht völlig das gleiche es ist nicht wurscht für welches ich mich
    > entscheide. beide haben unterschiedliche vorteile und nachteile.
    >
    > Nur wo man zum schluss kam das eine technik superior ist über alles andere
    > einigt man sich halt auf gemeinsamkeiten.
    >
    > Wenn man möglichst anders sein wollen würde, soltle man wohl keinen
    > linux-kernel benutzen, das gibts doch auch schon so oft, man sieht das ist
    > kein argument, opensource lebt davon das man das rad nicht 100x neu
    > erfinden muss, daher hat es in form von android primär mal außerhalb von
    > servern eben windows und macosx geschlagen und ist DAS dominate
    > Betriebssystem.
    >
    > Aber gut... das sind jetzt viele punkte... frag einfach nochmal dann weiß
    > ich eher was dich jetzt interessiert oder ob ich deine fragen halbwegs
    > beantwortet habe.

    Ich weiß nicht wirklich was dich an Ubuntu stört. Es ist meiner Meinung nach eine der wenigen Distributionen die eine gewisse Kompatiblität und Konsistenz gewährleisten, bei Third-Party-Entwicklern häufig bevorzugt wird und sich gut für Einsteiger eignet.

    > ZUSATZ:
    >
    > noch der Vollständigkeithalber was mir aufgefallen ist, was andere distros
    > besser machen, also sowohl Arch Linux als auch Fedora, und wo es grad auch
    > um usability geht, also das primäre verkaufsargument angeblich für Ubuntu,
    > ist das sowohl fedora als auch arch linux automatisch nur 2 kernel vor hält
    > und in grub an zeigt. In ubuntu musst damit der nicht deine ganze platte zu
    > scheisst und in grub 50 punkte zur auswahl bekommst, irgendwelche krassen
    > deinstallations-cronjobs einrichten doer änliches.

    Gibt es dazu Quellen? Ich benutze Ubuntu kaum aber würde mich doch stark wundern, wenn Ubuntu ältere Kernel ewig aufbewahrt.

  11. Re: Ubuntu nein Danke

    Autor: JumpLink 09.11.13 - 01:26

    Ich bin froh, ab und zu mal Kommentare wie deinen zu lesen, die meiner Meinung sind und nicht immer nur drauf hauen. Ich finde das alles auch nicht so schlimm und denke, dass Canonical auf seine eigene Art zu Linux beiträgt (nicht im Sinne von Code), eine Art, die vorher immer gefehlt hat.

  12. Re: Ubuntu nein Danke

    Autor: throgh 09.11.13 - 01:31

    Anarcho_Kommunist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Onlinesuche ist ja ok, aber aufdringliche Amazon werbung im Desktop. Nein
    > Danke !
    >
    > Da hätten sie lieber einen Spendenbutton statt kommerzieller Werbung
    > einblenden können. Aber so wird das sicher nix.

    Du kannst doch weiterhin zum Beispiel die Version 12.04.0 verwenden. Dort ist keines dieser besagten Features enthalten und sobald die LTS-Version am Ende der Supportzeit angekommen ist kannst du auch selbst eingreifen. Das funktioniert derweil ja auch schon jetzt: Kernelpflege, alternative Updates. All das kannst du bereits heute machen!

  13. Re: Ubuntu nein Danke

    Autor: spiderbit 11.11.13 - 16:11

    Wander schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ein Grund warum Ubuntu vorerst nicht auf Gnome 3.10 basieren wird sind u.A.
    > die client-seitigen Fensterelemente die in vielen Anwendungen Einzug
    > finden. Siehe hier:

    das hat Ubuntu komischerweise mit jeder nautilusversion, das die ändernungen überhaupt nicht gehen dann verspätet gehts dann plötzlcih immer doch. Die wollen sich halt kein Stress machen weil gnome kein Priorität mehr hat, außerdem glauben sie offenbar immer alles besser zu wissen als Upstream, die kernkrankheit aktuell bei Ubuntu.

    > Das ist nicht kompatibel mit dem bisherigen Bedienkonzept unter Ubuntu -
    > keine Schaltflächen für Minimieren und Maximieren, die Schaltflächen sind
    > auf der rechten Seite anstatt auf der linken und nicht jede Anwendung macht
    > bereits Gebrauch von dieser Funktion.

    Bitte? gibts in Unity nicht gar keine Titelleiste mehr also auch keine schließen und minimieren knöpfe etc? Die sind einfach zu unfähig die vielen patches upstream zu verkraften, sie müssen irgendwann sehr sehr frühen punkt ihren scheiss freezen, damit sie ihre kacke darauf aufbauen einbauen und stabilisieren können, das hat nix mit anderen konzepten zu tun, schlicht damit das sie eben so fern von upstream sind, und downstream nunmal per se immer weniger manpower hat wie upstream mal für diesen speziellen teilsektor.

    > Wie sollte Canonical also deiner Meinung nach vorgehen?

    Minimier und maximierknöpfe sind völlig überflüssig, wozu sollte man was minimieren wollen? Whatever kann man drüber streiten, um mal eine möglichkeit zu zeigen, wie ubuntu ihren müll machen kann und trotzdem gnome voll unterstützen könnte, wäre das sie schlicht wie glaub Mint auch macht glaub die haben einfach nautilus geforkt, kann ja ubuntu auch tun das wird dann installiert für unity, und gleichzeitig bringne sie halt nen vollen gnome-desktop mit.


    > Nein, z.B. Nautilus und andere Anwendungen verfügen über keine vom
    > Fenstermanager bereitgestellten Fensterleisten mehr.

    Fork und beides mit liefern, sie werden ihren Müll eh so anpassen das es später geht nur weil die zu lahm sind, müssen doch nicht gnome-shell nutzer drunter leiden.

    > Auf was willst du hinaus?

    Dachte du bezogst dich mit deiner clientseitigen geschichten auf wayland und mir, daher der comment.


    > Nun, bis dahin ist es ja auch noch ein bisschen Zeit - mit Ubuntu LTS wird
    > man erst 2019 mit dieser Problematik konfrontiert werden, wenn sie dann
    > überhaupt nicht exisitiert.

    achso und alles zwischen lts hat 0 priorität oder wie, wieviel % der leute benutzen lts und updaten nur zwischen lts versionen, ich denk es ist sicher ne minderheit, die wirklich durch hält so lange ohne update, wenn man das schafft kann man auch gleich debian benutzen. LTS wird wohl vorallem auch für server wichtig sein, der erweiterte support bezieht sich so weit ich weiß auch primär darauf, da spielt mir und wayland sicher auch die größte rollle ^^.

    > Canonical wird sich stark auf Mir konzentrieren, wie das am Ende
    > funktionieren wird bleibt abzuwarten.

    ja die frage ist wie viele Leute das sich anschauen überhaupt, wenn es dann gut läuft aber kein mensch mehr danach schaut, bringts auch nicht mehr viel.


    > Canonicals Zielt ist es denke ich nicht möglichst große Kompatiblität mit
    > alternativen Fenstermanagern herzustellen, insofern glaube ich nicht, dass
    > sie auch nur einen Finger dafür rühren werden.

    Ja dann braucht man sich nicht wundern, wenn man in jeder aller 1000 distros praktisch freie wahl der software hat, und in Ubuntu nur noch ein Vorinstallierte Oberfläche hat die praktisch nimmer auswechselbar ist, ja dann viel Spass dann geht man den weg von Linspire, wie erfolgreich sind die nochmal?

    > Ich kann mir nicht vorstellen, dass Debian auf systemd wechseln wird.
    > Entweder sie bleiben vorerst bei Init oder wechseln zu upstart. Und wenn
    > sich Canonical die zusätzliche Arbeit machen möchte, sollen sie das doch
    > machen.

    Ja vielleicht hast da recht, das Debian hier die falsche entscheidung treffen wird, kurzfristig und dann eben in wenigen jahren 2x wechseln muss... das macht die sache nicht besser, aktuell siehts ja jetzt sogar danach aus das sie wegen upstart und ja klar weil gnome nimmer auf ne cd passt (das ist sicher der grund *hust*) eben zu xfce wechseln werden, das wird debian eher schaden, klar in ihrem bereich wo sie ihre serverkunden haben, werden sie dadurch nicht viel verlieren, aber für desktop user wird damit debian wieder äußerst uninteressant. Die letzte Debian-version bekam ganz gute kritiken mit nem stabilen Gnome-shell, das wird mit xfce nicht passieren, weil das nicht massenkompatibel ist.

    > > Aber zwischen Archlinux und fedora gibts trotzdem noch genug
    > > unterschiede.

    > Ich weiß nicht wirklich was dich an Ubuntu stört. Es ist meiner Meinung
    > nach eine der wenigen Distributionen die eine gewisse Kompatiblität und
    > Konsistenz gewährleisten, bei Third-Party-Entwicklern häufig bevorzugt wird
    > und sich gut für Einsteiger eignet.

    Kompatibilität? Du meinst weil sie halt 25-40% Marktanteil haben/hatten, sind sie zu sich selbst kompatibel, ja fedora ist auch zu fedora kompatibel etc... aber fedora ist sogar teilweise über systemd zu opensuse und arch linux kompatibel, zu ubuntu nicht. die Distros zusammen haben aber mehr user als ubuntu.

    BTW schauen wir z.B. zu arch linux, dort hast du auch alles, mehr wie in ubuntu sogar, wenn du das mit kompatibilität meinst, rede hier speziel von AUR.

    Ich fand es langsam schon gefährlich, das was du kompatibilität nennst, nenn ich Dominanz die langsam auf kam, Treiber wurden teilweise ausschließlich für Ubuntu released etc.... oder früher etc... fürchterlich.

    Jetzt dreht sich das zum glück um willst z.B. optimale Intel-treiberunterstützung wählst alles außer Ubuntu. Das ist nicht irgendwer Intel ist nicht irgendwer...

    Schauen wir mal, ich seh nicht die Faulheit siegen, dafür baut Canonical zu viel scheisse am laufenden bann, legen sich ständig mit allen an und die Spywaregeschichten etc... denke nur die faulsten der faulen werden noch bei ihnen bleiben die wirklich dicke haut haben und die sich um nix scheren die da noch bei bleiben.

    hätte normal viel scheisse mit gemacht, und hätte vorallem die pcs von meinen verwandten nicht umgestellt, persönlich hätte ich vielleicht auch bei weniger gewechselt, aber da ging so viel in die falsche richtung das ich das mal in nem großen schlag komplett überall runter gehauen habe, und wird nie wieder auf irgend ne maschine kommen.

    Gut aufm Smartphone hatte ichs mal aber nur weil Android auch zum kotzen ist was freiheit abhören etc an geht, und es zusätzlich technsich extrem schlecht ist, der ganze java-müll... aber auch nur weil es leider aktuell wenige alternativen für tablets/smartphones gibt, oft läuft schlicht nix anderes.

    > Gibt es dazu Quellen? Ich benutze Ubuntu kaum aber würde mich doch stark
    > wundern, wenn Ubuntu ältere Kernel ewig aufbewahrt.

    http://askubuntu.com/questions/2793/how-do-i-remove-or-hide-old-kernel-versions-to-clean-up-the-boot-menu

    <- hier hast ne anleitung wie du das problem das seit 5-10 jahren da ist und offenbar nicht als problem angesehen wird fixen kannst, das kann so weit gehen das wenn du nur 1-2GB Frei hast nach der installation, der das recht flott voll macht und dann der X-server nimmer startet ohne natürlich direkt ne Fehlermeldung zu bekommen das es an ner vollen platte leigt. Oder er logt sich dann nimmer ein nachm login-screen dem grafischen weil er keine dateien schreiben kann.

    Die idee ist offenbar das du zwar alle 3 wochen oder so ne neue fix-verison vom kernel bekommst und dann immerwieder 10 manuell raus suchst und deinstallierst, das witzige bei ist, das er dabei sogar jedesmal extra grub neu schreibt... also 10x wenn du 10 versionen löscht, extrem nervig, wie gesagt man kann auch nen cronjob einrichten der das vielleicht macht. Sehr primitiv, glaub Debian macht das halt auch so, und da man außerhalb von dem grischen zeug ja nix an debian ändert großartig außer bisschen bessere default configs hier und da, kann man sowas natürlich nicht fixen.

    Naja wurscht das ist schon wieder meine Galle die hoch kommt, die Bewertung des ganzen, aber die Tatsachen stimmen, das es so ist, kannst ja selbst beurteilen ob das benutzerfreundlich ist.

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