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Wenn es keine Vertragsbindung gibt
Autor: HeroFeat 10.08.19 - 13:29
Also wenn es keine Pflicht gibt einen solchen Anschluss nach der Beauftragung des Anschlusses diesen für 2+x Jahre abzunehmen, dann wollen die Anbieter ja scheinbar auch, das die Leute mal zur Sicherheit bestellen. Ist für die ja auch billiger und besser zu möglichst vielen Häusern eine Glasfaser liegen zu haben, anstatt für jedes Haus dann wieder alle Technik heranzukarren und dann ein einzelnes Haus auszubauen.
Ich dachte eigentlich bisher, das die meisten Anbieter voraussetzen würden, das genügend Leute sich an einen verpflichtenden mehrjährigen Vertrag binden, damit die ausbauen. -
Re: Wenn es keine Vertragsbindung gibt
Autor: Anonymer Nutzer 10.08.19 - 14:03
Du darfst bei Internetverträgen und Handyverträgen maximal 2 Jahre MVL vereinbaren, mehr ist vom Gesetz her verboten.
Diese 2 Jahre muss man sich aber oft auch binden, damit man kostenlos/kostengünstig angeschlossen wird. Die Anbieter spekulieren aber darauf, dass man nach 2 Jahren zu faul zum wecheln ist und einfach weiter da bleibt. -
Re: Wenn es keine Vertragsbindung gibt
Autor: Faksimile 10.08.19 - 21:42
Oder überzeugt und die höhere Geschwindigkeit behalten will und einem der Mehrpreis dieses Wert ist.
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Re: Wenn es keine Vertragsbindung gibt
Autor: KönigSchmadke 11.08.19 - 07:58
> Diese 2 Jahre muss man sich aber oft auch binden, damit man
> kostenlos/kostengünstig angeschlossen wird. Die Anbieter spekulieren aber
> darauf, dass man nach 2 Jahren zu faul zum wecheln ist und einfach weiter
> da bleibt.
Nein, die Anbieter machen den Anschluss für 12 Monate billig und für 12 Monate teuer, so dass man schon nach 12 Monaten sich für weitere 24 Monate verpflichtet. -
Re: Wenn es keine Vertragsbindung gibt
Autor: Faksimile 11.08.19 - 08:23
Arbeitest Du bei einem der Anbieter?
Kennst Du die Kalkulationen so genau, dass Du Dir sicher seien kannst, dass die ersten 12 Monate kostendeckend sind und damit, wie Du implizierst, die zweiten 12 Monate "überteuert" sind? -
Re: Wenn es keine Vertragsbindung gibt
Autor: KönigSchmadke 11.08.19 - 20:46
> Kennst Du die Kalkulationen so genau, dass Du Dir sicher seien kannst, dass
> die ersten 12 Monate kostendeckend sind und damit, wie Du implizierst, die
> zweiten 12 Monate "überteuert" sind?
50 EUR pro Monat für einen VDSL 50 Anschluss ist also maximal kostendeckend? Gegenfrage, arbeitest *du* bei einem Anbieter, dass mir so einen Schmarrn als Wahrheit verkaufen möchtest? Selbstverständlich ist diese Preisgestaltung dazu gedacht, dir trotz einer 24monatigen Vertragslaufzeit alle 12 Monate einen Folgevertrag andrehen zu können. Wenn das nur Lock-Angebote wären, würde man sie ausschließlich für Neuverträge aufrufen. Aber sie gelten ja auch für Folgeverträge.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.08.19 20:50 durch KönigSchmadke. -
Re: Wenn es keine Vertragsbindung gibt
Autor: Faksimile 11.08.19 - 20:57
Nein. Es stellt sich nur grundlegend die Frage, ob wir beide wirklich in der Lage sind zu beurteilen, ob die monatlichen Kosten für einen Anschluß von Provider X oder Y oder Z oder ... in der jeweiligen Unternehmensbilanz su einem negativen, ausgeglichenen oder positiven oder sogar überaus positiven Ertrag führen.
Ich denke, dass wir beide dazu nicht genügend Informationen haben und daher ist das Urteil, ob die Monatskosten für die jeweiligen Verträge i.O. sind rein subjektiv geprägt und nur aus dem Bauch heraus " der andere nimmt viel weniger und muss doch auch über die Runden kommen" gefällt.



