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Französische Revolution

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  1. Französische Revolution

    Autor: Mopsmelder500 09.02.15 - 12:24

    1748 arbeitete Charles de Montesquieu in seinem Werk "Vom Geist der Gesetze" die Theorie der Gewaltenteilung heraus. Er hat zwischen exekutiver, legislativer und judikativer Gewalt unterschieden. Damit sollte die Staatsgewalt auf unterschiedliche Organe aufgeteilt werden, um die Staatsmacht zu begrenzen.

    2015 erfanden die Franzosen eine weiter Gewalt - die Internetzensur.

    Damit waren Sie wiedereinmal vorschritlicher als die Engländer, die wie in der Steinzeit auf Festplatten klopfen.

    Die sollen keine IP Sperren errichten, die sollen gegen die Verbreiter verbotener Inhalte vorgehen.

  2. Re: Französische Revolution

    Autor: Bautz 09.02.15 - 12:34

    Ich hoffe die nächste Wahl wirds richten.

  3. Re: Französische Revolution

    Autor: Djinto 09.02.15 - 12:36

    +1, eine Aufweichung der Gewaltenteilung (ISP muss Executive Aufgaben ohne das eine gerichtl. Anweisung vorliegt übernehmen) ist der Anfang vom Ende der Rechtsstaatlichkeit.

    @Bautz: Ich hoffs auch, aber der Glaube schwindet. Die Masse hat keine Erinnerung und Propagandamaschinerie wird vor den Wahlen alles Persil weiss waschen und alle Affären für beendet erklären.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.02.15 12:38 durch Djinto.

  4. Re: Französische Revolution

    Autor: turageo 09.02.15 - 12:51

    Djinto schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @Bautz: Ich hoffs auch, aber der Glaube schwindet. Die Masse hat keine
    > Erinnerung und Propagandamaschinerie wird vor den Wahlen alles Persil weiss
    > waschen und alle Affären für beendet erklären.

    Mir flimmert bei unseren Regierungs-News derzeit immer die Szene aus dem Tarantino Film "From Dusk Till Dawn" durch den Kopf: "Welcome to slavery!" :-)

  5. Re: Französische Revolution

    Autor: Djinto 09.02.15 - 15:35

    naaa, nicht Sklaverei, Leibeigenheit. Damit haben die Herrscher weniger Verantwortung und man kann über all das Freiheitschild draufkleben.

    (Kleine) Angestellte befinden sich doch jetzt meist schon in der Knechtschaft ihrer Angst den Job irgendwann zu verlieren und dann dauerhaft bei H4 zu landen was dafür sorgt das man sich alles gefallen lässt. Schlucken & Ducken ist die Maximes des kleinen Mannes.

  6. Re: Französische Revolution

    Autor: Doedelf 09.02.15 - 16:51

    Korrekt. Im laufe der Zeit haben die schlauen Mächtigen erkannt das es etwas besseres als die Sklaverei gibt.

    Sklaven wissen das sie Sklaven sind.
    Sklaven proben deshalb gerne mal den Aufstand.
    Sklaven muss man versorgen (medizinisch, Essen, Dach übern Kopp).
    Sklaven strengen sich nicht freiwillig an, d.h. Aufwand für Peitschenknecht und Wächtern.

    Dagegen der moderne Leibeigene, gesteuert über das Kapital.

    Denkt er wäre frei und könnte überall hin (wenn er es sich leisten kann).
    Probt nicht den Aufstand, er ist ja frei, also warum überhaupt (obwohl er merkt das irgendwas falsch ist).
    Bekommt zwar Lohn, muss davon aber Unterkunft, Essen Weiterbildung und die Anreise zur Arbeit selbst bezahlen (womit das Geld zum Master zurück kommt).
    Keult wie Sau um die chance zum Mastersklave ähh "Chef" ernannt zu werden.

    Wer meint er wäre frei, kann ja mal in Deutschland in den Wald gehen und wild campieren...

  7. Re: Französische Revolution

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 09.02.15 - 19:24

    Bautz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hoffe die nächste Wahl wirds richten.

    In Frankreich sieht's im Grunde aus es wie bei uns: Die starken Parteien unterscheiden sich nur marginal und ausgerechnet in den entscheidenden Punkten überhaupt nicht.

    Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie längst verboten.

  8. Re: Französische Revolution

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 09.02.15 - 19:32

    Djinto schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > naaa, nicht Sklaverei, Leibeigenheit. Damit haben die
    > Herrscher weniger Verantwortung und man kann über
    > all das Freiheitschild draufkleben.

    Exakt. Und dann wird immer das finstere Mittelalter heraufbeschworen, in dem es zwar auch Leibeigenschaft gab, aber in dem der Spitzen- und gleichzeitig Einheitssteuersatz bei zehn Prozent lag und unsaubere Bankgeschäfte noch mit Vierteilen bestraft werden konnten. Heute liegen die Steuersätze deutlich höher, Topverdiener werden bevorzugt und unsaubere Bankgeschäfte werden mit Rettungsgeldern des Bürgers "bestraft".

    Und heute gibt's nicht mal mehr in jedem Haushalt 'ne Mistgabel für einen zünftigen Volksaufstand ...

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