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Wie wärs mit einer Vereinfachung des Steuerrechts?

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  1. Wie wärs mit einer Vereinfachung des Steuerrechts?

    Autor: mrgenie 08.02.17 - 10:43

    Z.b. alles abschaffen und eine Flattax von 10% bei gleichzeitiger Abschaffung aller Abzugsposten.

    Dann haben alle EU-Staaten einen deutlich höheren Haushalt und mehr Handlungsspielraum. Die Arbeitnehmer haben sich nicht mehr um die jaehrliche Steuererklaerung zu kuemmern. Selbststaendigen, Freiberufler und Mittelstand haben deutlich mehr netto und koennen die Steuerberater weglassen.
    Die Steueraemter koennen 90% der Beamten entlassen und der Staat spart sich dort maechtig Geld.

    Nur Verlierer sind die Corporations and Milliardaere sowie Profifussballer und alle weitere die zwischen 0 und 1% Steuern zahlen weil diese alle moeglichen "legalen" Offshore-accounting misbrauchen.

    Von denen holen sich die Laender Europas dann erst mal in der Geschichte der Menschheit auch mal Geld ein.

  2. Re: Wie wärs mit einer Vereinfachung des Steuerrechts?

    Autor: Anonymer Nutzer 08.02.17 - 10:50

    mrgenie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Z.b. alles abschaffen und eine Flattax von 10% bei gleichzeitiger
    > Abschaffung aller Abzugsposten.
    >
    > Dann haben alle EU-Staaten einen deutlich höheren Haushalt und mehr
    > Handlungsspielraum. Die Arbeitnehmer haben sich nicht mehr um die
    > jaehrliche Steuererklaerung zu kuemmern. Selbststaendigen, Freiberufler und
    > Mittelstand haben deutlich mehr netto und koennen die Steuerberater
    > weglassen.
    > Die Steueraemter koennen 90% der Beamten entlassen und der Staat spart sich
    > dort maechtig Geld.
    >
    > Nur Verlierer sind die Corporations and Milliardaere sowie Profifussballer
    > und alle weitere die zwischen 0 und 1% Steuern zahlen weil diese alle
    > moeglichen "legalen" Offshore-accounting misbrauchen.
    >
    > Von denen holen sich die Laender Europas dann erst mal in der Geschichte
    > der Menschheit auch mal Geld ein.

    Eine grundsätzliche Vereinfachung wäre definitiv sinnvoll - aber 10% dürften kaum reichen.
    Das progressive Steuersystem bei dem die Steuerlast mit dem Einkommen steigt müsste man weiterhin beibehalten.

    Allerdings, da haben Sie vermutlich Recht, ließen sich die Steuern senken wenn jeder seinen fairen Anteil beitragen würde.
    Bei Personen dürfte es noch Verhältnismäßig einfach sein das Steuerrecht durchzusetzen - aber bei multinationalen Unternehmen wird es schnell schwierig...

    Wenn der deutsche Ableger einen Bleistift mit Firmelogo aus der Niederlassung im Steuerparadis für 10.000¤ das Stück bestellt ist das natürlich eine Art dem Land Steuern vorzuenthalten, das weiß jeder und sieht jeder, nur es gerichtsfest zu beweisen ist deutlich schwieriger...
    (Das gleiche gilt fur hohe Lizenzzahlungen für Markenrechte.)

  3. Re: Wie wärs mit einer Vereinfachung des Steuerrechts?

    Autor: Shred 08.02.17 - 10:52

    Das Thema ist mindestens so alt wie Friedrich Merz Vorschlag der "Steuererklärung auf einem Bierdeckel" anno 2003, und es taucht seitdem vor jeder Bundestagswahl immer wieder mal auf.

    Zu machen ist es nicht, und zwar genau weil jene Corporations und Milliardäre dann die Lobby-Tür einrennen und irgendetwas von "Verlegung ins Ausland" und "Verlust von Arbeitsplätzen" faseln. Ich würde es ja mal darauf ankommen lassen, aber ich bin ja bloß Wahlvieh...

  4. Re: Wie wärs mit einer Vereinfachung des Steuerrechts?

    Autor: Evergrey 08.02.17 - 11:22

    Ganz so einfach ist es nicht. Einfach mal pauschal 10% zu Steuersatz für alle und für jeden vorzuschlagen und alle steuerlichen absetzmöglichkeiten zu streichen ist in keinster Weise durch Fakten belegt. In beitrag uns oben wird geschrieben dass die Arbeitnehmer dann endlich höre Nettolöhne hätten. Es wird doch wohl nicht ernsthaft geglaubt werden, dass ein Staat freiwillig auf Steuereinnahmen verzichtet. Und ebenso unglaubwürdig ist das ein Unternehmen höhere Steuersätze akzeptieren wird. Vielleicht in einem ganz minimalen Ausmaß, aber wenn diese Grenze überschritten wird sind die Unternehmen im Handumdrehen weg aus Europa. Ich persönlich wünsche mir ja auch die Steuererklärung auf einem Bierdeckel. Aber bisher hat Rede Friedrich Merz noch irgendjemand anderes glaubhaft aufgezeigt wie das funktionieren soll. Es ist nur eine gewisse Menge Geld da. Die verteilt sich zwischen Arbeitnehmern Staat und Unternehmen. Selbst wenn man zwischen diesen drei Interessensgruppen einen akzeptablen Weg finden würde, wäre das Geschrei innerhalb einer Gruppe, zum Beispiel die der Arbeitnehmer, riesengroß. Warum soll ich als Millionär 10% Steuer bezahlen, wo die absolute Zahl doch ungleich höher ist als die bei 10% eines normal verdienenden mit ca 2500 ¤ monatlich. Wenn überhaupt die Politik diesen Weg Wagen sollte, was ich persönlich für einen politischen Selbstmord Heike, kann es nur funktionieren wenn der allergrößte Teil der Bevölkerung und der allergrößte Teil der Unternehmen sich nicht ausgesaugt fühlen. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass die Steuerlast wieder nur auf ein paar wenige, egal ob reich oder arm, fallen würde und das Geschrei sehr laut ist.

  5. Re: Wie wärs mit einer Vereinfachung des Steuerrechts?

    Autor: chefin 08.02.17 - 13:10

    mrgenie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Z.b. alles abschaffen und eine Flattax von 10% bei gleichzeitiger
    > Abschaffung aller Abzugsposten.
    >
    > Dann haben alle EU-Staaten einen deutlich höheren Haushalt und mehr
    > Handlungsspielraum. Die Arbeitnehmer haben sich nicht mehr um die
    > jaehrliche Steuererklaerung zu kuemmern. Selbststaendigen, Freiberufler und
    > Mittelstand haben deutlich mehr netto und koennen die Steuerberater
    > weglassen.
    > Die Steueraemter koennen 90% der Beamten entlassen und der Staat spart sich
    > dort maechtig Geld.
    >
    > Nur Verlierer sind die Corporations and Milliardaere sowie Profifussballer
    > und alle weitere die zwischen 0 und 1% Steuern zahlen weil diese alle
    > moeglichen "legalen" Offshore-accounting misbrauchen.
    >
    > Von denen holen sich die Laender Europas dann erst mal in der Geschichte
    > der Menschheit auch mal Geld ein.

    Die Firmen zahlen also 10% Steuern auf ihren Umsatz. Die Marktpreise geben das aber nicht her, schon garnicht in Deutschland. Die Firmen wandern nicht ab, sie gehen pleite.

    Du musst die Kuh die du melken willst pflegen und nicht umbringen.

    Welche Verantwortung übernimmst du den für deine Entscheidung? Was wirst du machen um denen die durch deine Entscheidung geschädigt werden, zu helfen.

    Was also soll so ein unreifes Geschwätz. Ist es dir nicht bewusst, wie unsere Wirtschaft funktioniert oder willst du nur stänkern?

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