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Da bohren Fragen in mir..

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  1. Da bohren Fragen in mir..

    Autor: Arensnuphis 20.09.19 - 12:07

    Was ich an dieser ''Debatte'' nicht ganz verstehen kann ist die Tatsache, das wir Bürger hier sanktioniert werden (sollen) mit Steuern, Verboten & Co. Was kann ich als Bürger dazu,
    das die Industrie (Verpackung, Produktion, Warenketten etc..) nicht Willens oder in der Lage war bisher, umweltfreundlichere Verpackungen, Produktionswege oder ganze Industriezweige zu optimieren dahingehend ?

    Wie kann es angehen, das die ''Kleinen Leute'' darunter leiden sollen, wo doch die Wirtschaft und Politik offenbar über Jahrzehnte verpennt hat, was zu tun. Wieso sind wir jetzt wieder die Leidtragenden ? Warum werden derartige Sanktionen und Kosten nicht 1:1 auf die tatsächlichen Verursacher zurückgeworfen ?

    Das ganze hab ich schon beim Dieselskandal nicht so recht verstanden. Die einfachen Autokäufer konnten doch niemals hinter diesen Vorhang steigen, das da getrickst wird. Aber sie werden zumindest teilweise zur Kasse gebeten oder müssen aus eigener Tasche umrüsten für etwas, das sie niemals selber verbockt haben ? Wobei ich den Dieselskandal an dieser Stelle nicht mit der Klimadebatte vergleichen möchte, das war einfach nur ein ähnlich gelagertes Beispiel, wo ähnliche Fragen in mir aufkamen. Daher die Erwähnung.

    Mag sein, das man es sich auch etwas zu einfach macht mit dieser Fragestellung. Jedoch bohren mir eben diese Fragen im Kopf und eine befriedigende Antwort finde ich nicht.

    Jeder ist herzlich eingeladen zur Diskussion. Sollten allerdings 2 harte gegensätzliche Fronten aus sagen wir Pro und Contra aufeinandertreffen hier, fände ich es schön, wenn man trotzdem respekvoll miteinander umgehen würde. Danke dafür :)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.09.19 12:12 durch Arensnuphis.

  2. Re: Da bohren Fragen in mir..

    Autor: cabel 20.09.19 - 12:12

    Letztlich stellen eben alle Unternehmen etwas her, das direkt oder indirekt (Mashinen zur Produktion usw) konsumiert wird. Ob mit Strafzahlungen an Unternehmen, oder Steuern an Verbraucher, das Produkt wird letztlich teurer und der Verbraucher bezahlt es.

  3. Re: Da bohren Fragen in mir..

    Autor: Arensnuphis 20.09.19 - 12:30

    cabel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Letztlich stellen eben alle Unternehmen etwas her, das direkt oder indirekt
    > (Mashinen zur Produktion usw) konsumiert wird. Ob mit Strafzahlungen an
    > Unternehmen, oder Steuern an Verbraucher, das Produkt wird letztlich teurer
    > und der Verbraucher bezahlt es.


    Absolut Korrekt, aber warum den Verbraucher sanktionieren ? Der Verbraucher ist nun mal auf die produzierten Waren angewiesen, wenn er leben möchte. (Beziehe mich da jetzt auf grundlegende Dinge wie Nahrung, Klamotten die nötig sind zum leben, Medizin und Co, eher weniger Luxusartikel)
    Will sagen, der Verbraucher hat ja irgendwie kaum eine Wahl als das zu kaufen, was ihm vorgesetzt wird. Und den Verbraucher kann man irgendwie schlecht als Sündenbock alleine herhalten lassen. Denn noch mal, der Vebraucher hat nicht Schuld an der Miesere in meinen Augen, da er selbst nichts entwickelt hat. Verbraucher produzieren Nachfrage an Produkten, aber wenn die Produkte schon von ihrer Bilanz aus vermeintlich nicht gut sind für die Umwelt, ist das dann nicht irgendwie auch die Katze im Sack die man da angedreht bekommt ?

    Aber zugegeben, ich bin kein Profi in Sachen Wirtschafts oder Nachhaltigkeitspolitk, es sind eben nur diese Dinge, die mir nicht ganz geheuer sind. Möglicherweise liege ich aber auch falsch damit, das gehört zum leben dazu :)

  4. Re: Da bohren Fragen in mir..

    Autor: tomate.salat.inc 20.09.19 - 13:01

    Arensnuphis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ich an dieser ''Debatte'' nicht ganz verstehen kann ist die Tatsache,
    > das wir Bürger hier sanktioniert werden (sollen) mit Steuern, Verboten &
    > Co. Was kann ich als Bürger dazu,
    > das die Industrie (Verpackung, Produktion, Warenketten etc..) nicht Willens
    > oder in der Lage war bisher, umweltfreundlichere Verpackungen,
    > Produktionswege oder ganze Industriezweige zu optimieren dahingehend ?

    DAS frage ich mich auch jedes mal. Und ärger mich über die Maßnahme. Denn auf der einen Seite verbocken es die Firmen und der Staat erst in dem Ausmaß (mein Lieblingsbeispiel: Baustellen. Sie werden überall hingepflanscht, Autos stehen deswegen Stundenlang im Stau, produzieren CO2 und nie ist jemand auf der Baustelle zu sehen). Und dann schimpft man über die bösen Autofahrer (ja Autofahren ist schädlich fürs Klima, deswegen fahre ich auch sehr wenig. Aber sollte man nicht erstmal die schwerwiegenden Probleme angehen? CO2-Steuer ist in meinen Augen nur das ganze instrumentalisiert um Geld zu machen!).

    Oder der Punkt, dass man es dem Verbraucher extrem schwer macht überhaupt verantwortungsvoll mit den Waren umzugehen. Z.B.: Man soll kein Fleisch aus Brasilien kaufen - versteh ich auch. Aber es landet doch trotzdem im Markt. Da ist es doch schon viel zu spät - warum kein generelles Import-Verbot. Wo mein Fleisch herkommt. Keine Ahnung. Wie soll ich das kontrollieren? Wohlgemerkt: ZUVERLÄSSIG kontrollieren. Und da kommen wir zu meinem nächsten Punkt. Ich bin der Meinung es ist nicht gewollt das wir das können. Ansonsten wären nämlich Gütesiegel geschützt. Aber wie woanders schon geschrieben: Es gibt unzählige Gütesiegel von denen die wenigstens überhaupt eine Regelung dahinter haben. Und davon sind nur wenige tatsächlich sinnvoll. Ich vertraue auf kein Gütesiegel!

    Man wird doch als Verbraucher verarscht wo es nur geht. Hab früher z.B. Eier von Henne&Hahn (oder wie das heißt) gekauft. Lagen große Zettel drin. Angeblich sollte man damit männliche Kücken vorm Schreddern retten. Hab ich unterstützt, bis ich mal erfahren hab, dass da die Aktion wohl nichtmal EIN männliches Kücken gerettet hat. Also kaufe zurück zu Bio- & Freilandeier - anscheinend vertraue ich hier wohl doch "Gütesiegel". Aber ich würde halt gerne dafür sorgen, dass die Tiere angenehmer leben.

    Kauf doch beim örtlichen Bauern. Hab schon fälle miterlebt wo der Bauer Eier ausm Supermarkt gekauft hat und selber fürs doppelte weiter verkauft hat. Aber ok - manchmal muss man vertrauen. In meinem Fall: ich hab keinen in der nähe/kenne keinen. Geht leider nicht.

    ABER: Es ist ja immer der Konsument Schuld. Und initativen von der Politik sind auch nur gut für deren Geldbeutel. Schön auch das letzte Beispiel: MwSt auf Fleisch erhöhen - weil die deutschen zu viel Fleisch essen. Das ist reinste Marktwirtschaft getarnt unterm Klima-Deckmantel. Wenn der höhere Preis nachweislich in ein verbessertes Tierwohl fließen würde, dann wäre ich direkt dafür. Jederzeit. Aber nein - es soll in Richtung Staat fließen.

  5. Re: Da bohren Fragen in mir..

    Autor: Handle 20.09.19 - 13:38

    Arensnuphis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber zugegeben, ich bin kein Profi in Sachen Wirtschafts oder
    > Nachhaltigkeitspolitk, es sind eben nur diese Dinge, die mir nicht ganz
    > geheuer sind. Möglicherweise liege ich aber auch falsch damit, das gehört
    > zum leben dazu :)

    Unternehmen sind zu wirtschaftlichem Handeln gezwungen, ansonsten machen sie keine Gewinne. Höhere Kosten für eine nachhaltige Produktion müssen also zwangsläufig an die Kunden weitergegeben werden, ansonsten geht das Unternehmen irgendwann in die Insolvenz.
    Die Kosten, die für die Energiewende anfallen, müssen von Unternehmen, vom Staat und vom Endverbraucher direkt getragen werden. Unternehmen reichen die Kosten an die Kunden weiter und der Staat finanziert sich hauptsächlich durch Steuern. Ich denke, du merkst, worauf ich hinaus will ;)

    Viele Produkte sind heutzutage deshalb so billig, weil die Schäden für die Umwelt, die durch die Produktion entstehen, nicht eingepreist sind. Eine CO2-Steuer wäre eine Möglichkeit, hier korrigierend einzugreifen, weil klimafreundlichere Produktionsprozesse, die wenig CO2 ausstoßen, dann wirtschaftlich interessant werden.
    "Klimafreundlich" heißt aber nicht notwendigerweise, dass dauerhaft höhere Kosten anfallen. Die Stromerzeugung mittels Windkraft und Photovoltaik ist mittlerweile sogar ohne Förderung wirtschaftlich. Umso trauriger ist es, dass unsere Regierung die inländische Photovoltaikindustrie abgewürgt hat und den Ausbau der Windkraft blockiert, sodass im ersten Halbjahr dieses Jahres quasi keine neuen Windkraftanlagen errichtet wurden. Wem nutzt das? Strom aus eneuerbaren Energien wird vorrangig ins Stromnetz eingespeist. Im letzten Jahr gab es bereits die Situation, dass so viel Strom durch eneuerbare Energien erzeugt wurde, dass Kohle- und sogar Kernkraftwerke ihre Stromerzeugung drosseln mussten. Würde die Stromerzeugung aus eneuerbaren Energien in hohem Tempo ausgebaut werden, dann würde diese die Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern verdrängen - insbesondere Kohlekraftwerke könnten dann nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden, da diese sich nur schwer in ihrer Leistung regeln lassen. Die Betreiber von Kohle- und Kernkraftwerken haben somit ein wirtschaftliches Interesse daran, dass die Energiewende möglichst langsam stattfindet.
    Um Arbeitsplätze, wie die 20.000, die an den Kohlekraftwerken hängen, ging es nie. Die Arbeitsplatzverluste im Bereich Photovoltaik (80.000 Arbeitsplätze weg!) und nun im Bereich Windkraft (allein 26.000 Arbeitsplätze im Jahr 2017 weggefallen), nahm und nimmt man schließlich billigend in Kauf.

  6. Re: Da bohren Fragen in mir..

    Autor: DaChicken 20.09.19 - 14:00

    Das Problem ist ja auch das Gesetz des Marktes.
    Wenn jetzt 99 Firmen Super Öko-Nonplastic-CO2-steuer Dinge für einen Preis X herstellen, nun aber die 100. Firma kommt und einen niedrigeren Preis Y anbietet(Seis durch Umweltschädlicheres Material) sind die anderen gezwungen da mit zu ziehen da Preis X nicht haltbar ist und sie nichts verkaufen.
    Das ganze kann man jetzt an einem Beispiel abfangen in dem Man sagt, OK Firma Y ist Böse, Boykott etc. Das funktioniert aber nicht in unserer großen Globalisierten Unüberschaubaren Welt, die voll von korruption und fälscherei(zb. Zertifikate) ist.
    Da braucht es strikte Regeln und VORALLEM Kontrollen. Es wird aber immer einen Weg geben und gierige Menschen, die Lücken suchen und ausnutzen.
    So lange(viel) Geld Involviert ist, nicht kontrolliert wird, ist das alles zum scheitern verurteilt was wir uns ausdenken.
    Man schaue sich zb. den Holzhandel und das FSC Siegel an. Da wurde eine gute Idee zur Perversion und ändert am Ergebnis nichts. Die sind zb. an der Realität gescheitert und das obwohl da mal greenpeace und WWF mit drin saßen.

  7. Re: Da bohren Fragen in mir..

    Autor: Arensnuphis 20.09.19 - 14:12

    tomate.salat.inc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Arensnuphis schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was ich an dieser ''Debatte'' nicht ganz verstehen kann ist die
    > Tatsache,
    > > das wir Bürger hier sanktioniert werden (sollen) mit Steuern, Verboten &
    > > Co. Was kann ich als Bürger dazu,
    > > das die Industrie (Verpackung, Produktion, Warenketten etc..) nicht
    > Willens
    > > oder in der Lage war bisher, umweltfreundlichere Verpackungen,
    > > Produktionswege oder ganze Industriezweige zu optimieren dahingehend ?
    >
    > DAS frage ich mich auch jedes mal. Und ärger mich über die Maßnahme. Denn
    > auf der einen Seite verbocken es die Firmen und der Staat erst in dem
    > Ausmaß (mein Lieblingsbeispiel: Baustellen. Sie werden überall
    > hingepflanscht, Autos stehen deswegen Stundenlang im Stau, produzieren CO2
    > und nie ist jemand auf der Baustelle zu sehen). Und dann schimpft man über
    > die bösen Autofahrer (ja Autofahren ist schädlich fürs Klima, deswegen
    > fahre ich auch sehr wenig. Aber sollte man nicht erstmal die
    > schwerwiegenden Probleme angehen? CO2-Steuer ist in meinen Augen nur das
    > ganze instrumentalisiert um Geld zu machen!).
    >
    > Oder der Punkt, dass man es dem Verbraucher extrem schwer macht überhaupt
    > verantwortungsvoll mit den Waren umzugehen. Z.B.: Man soll kein Fleisch aus
    > Brasilien kaufen - versteh ich auch. Aber es landet doch trotzdem im Markt.
    > Da ist es doch schon viel zu spät - warum kein generelles Import-Verbot. Wo
    > mein Fleisch herkommt. Keine Ahnung. Wie soll ich das kontrollieren?
    > Wohlgemerkt: ZUVERLÄSSIG kontrollieren. Und da kommen wir zu meinem
    > nächsten Punkt. Ich bin der Meinung es ist nicht gewollt das wir das
    > können. Ansonsten wären nämlich Gütesiegel geschützt. Aber wie woanders
    > schon geschrieben: Es gibt unzählige Gütesiegel von denen die wenigstens
    > überhaupt eine Regelung dahinter haben. Und davon sind nur wenige
    > tatsächlich sinnvoll. Ich vertraue auf kein Gütesiegel!
    >
    > Man wird doch als Verbraucher verarscht wo es nur geht. Hab früher z.B.
    > Eier von Henne&Hahn (oder wie das heißt) gekauft. Lagen große Zettel drin.
    > Angeblich sollte man damit männliche Kücken vorm Schreddern retten. Hab ich
    > unterstützt, bis ich mal erfahren hab, dass da die Aktion wohl nichtmal EIN
    > männliches Kücken gerettet hat. Also kaufe zurück zu Bio- & Freilandeier -
    > anscheinend vertraue ich hier wohl doch "Gütesiegel". Aber ich würde halt
    > gerne dafür sorgen, dass die Tiere angenehmer leben.
    >
    > Kauf doch beim örtlichen Bauern. Hab schon fälle miterlebt wo der Bauer
    > Eier ausm Supermarkt gekauft hat und selber fürs doppelte weiter verkauft
    > hat. Aber ok - manchmal muss man vertrauen. In meinem Fall: ich hab keinen
    > in der nähe/kenne keinen. Geht leider nicht.
    >
    > ABER: Es ist ja immer der Konsument Schuld. Und initativen von der Politik
    > sind auch nur gut für deren Geldbeutel. Schön auch das letzte Beispiel:
    > MwSt auf Fleisch erhöhen - weil die deutschen zu viel Fleisch essen. Das
    > ist reinste Marktwirtschaft getarnt unterm Klima-Deckmantel. Wenn der
    > höhere Preis nachweislich in ein verbessertes Tierwohl fließen würde, dann
    > wäre ich direkt dafür. Jederzeit. Aber nein - es soll in Richtung Staat
    > fließen.


    Moin,

    du sprichst da echt sinnvolle Punkte an wie ich finde.. habe da auch ähnliche Gedankengänge.

    Dein Baustellenbeispiel finde ich u.a echt gut, da ist schon was dran. Vor allem der Punkt, das man es dem Endverbraucher schwer macht, überhaupt nachhaltig zu leben oder zu wirtschaften privat. Super Punkt auch mit dem Fleisch.

    Auch ich bin eher der Meinung, das dies mehr gewollt ist alles andere. Beweisen..tja beweisen kann ich es natürlich nicht -daher möchte ich das auch als Meinung ausweisen- bevor man gleich überfahren wird, aber so oder so: Zustimmung !

    Auch der Rest deines Kommentares, da bin ich bei dir. Wirklich, danke für deinen Beitrag hier in der Runde. Mein Ziel ist eben genau so eine offene Diskussion und kein auf irgendwelchen Standpunkten beharren, bis man sich in den Haaren liegt gegenseitig. Das bringt nämlich auch niemand weiter im Endeffekt.

    @Handle & @DaChicken euch beiden Antworte ich später heute Nachmittag noch, muss jetzt zum nächsten Kundentermin. Auch an euch vorab ein Dankeschön für die Beiträge, werde ich aufmerksam lesen später.

  8. Re: Da bohren Fragen in mir..

    Autor: Bonarewitz 20.09.19 - 15:10

    Arensnuphis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ich an dieser ''Debatte'' nicht ganz verstehen kann ist die Tatsache,
    > das wir Bürger hier sanktioniert werden (sollen) mit Steuern, Verboten &
    > Co. Was kann ich als Bürger dazu,
    > das die Industrie (Verpackung, Produktion, Warenketten etc..) nicht Willens
    > oder in der Lage war bisher, umweltfreundlichere Verpackungen,
    > Produktionswege oder ganze Industriezweige zu optimieren dahingehend ?
    Ich sehe das etwas differenziert.
    Was gerne vergessen wird: Es gibt bereits jetzt schon viele Möglichkeiten, verpackungsfrei oder Verpackungsarm zu kaufen. Man muss nur die Augen öffnen und nicht das billigste kaufen.
    Konsumverhalten ist sehr mächtig.

    Da dieses vorhandene Instrument aber nicht ausreichend funktioniert, muss die Politik eingreifen.
    Strafen/Steuern für klimaschädliche Produkte, Belohnungen/Subvention für klimaschonende.
    Somit entsteht eine gesteuerte Verhaltensänderung.

    Aber eben durch deine angesprochenen Verbote.

    Somit kann ich deine Frage, was du dafür könntest nur sagen: Du hast bislang zu wenig nachhaltig gelebt, um auf den Schritt verzichten zu können.

    > Wie kann es angehen, das die ''Kleinen Leute'' darunter leiden sollen, wo
    > doch die Wirtschaft und Politik offenbar über Jahrzehnte verpennt hat, was
    > zu tun. Wieso sind wir jetzt wieder die Leidtragenden ? Warum werden
    > derartige Sanktionen und Kosten nicht 1:1 auf die tatsächlichen Verursacher
    > zurückgeworfen ?
    Wer soll es abbekommen, wenn nicht jeder?
    Und es gibt Lösungswege, die den kleinen Mann eben auch entlasten (z.B. CO2-Steuer mit Pro-Kopf-Erstattung).
    Wer kein Geld für Flugreisen und Luxusgüter hat, ist fast schon automatisch im Plus.
    Und je nach System wird die Sanktion den Verursacher treffen. Aber denkst du, der leitet das nicht an den Konsumenten weiter, also dich?
    Es trifft dich also eh.

    > Das ganze hab ich schon beim Dieselskandal nicht so recht verstanden. Die
    > einfachen Autokäufer konnten doch niemals hinter diesen Vorhang steigen,
    > das da getrickst wird. Aber sie werden zumindest teilweise zur Kasse
    > gebeten oder müssen aus eigener Tasche umrüsten für etwas, das sie niemals
    > selber verbockt haben ? Wobei ich den Dieselskandal an dieser Stelle nicht
    > mit der Klimadebatte vergleichen möchte, das war einfach nur ein ähnlich
    > gelagertes Beispiel, wo ähnliche Fragen in mir aufkamen. Daher die
    > Erwähnung.
    Beides verbindet, dass die Politik vollständig versagt hat, da sie für die Wirtschaft regiert und nicht für das Volk.

    > Mag sein, das man es sich auch etwas zu einfach macht mit dieser
    > Fragestellung. Jedoch bohren mir eben diese Fragen im Kopf und eine
    > befriedigende Antwort finde ich nicht.
    Ich finde es toll, dass du dir Gedanken machst. Da bist du vielen schon weit voraus.
    Ich hoffe, du findest deine Antworten.
    Meine ist: "Ändere dich selbst und schaue erst dann auf andere".

    > Jeder ist herzlich eingeladen zur Diskussion. Sollten allerdings 2 harte
    > gegensätzliche Fronten aus sagen wir Pro und Contra aufeinandertreffen
    > hier, fände ich es schön, wenn man trotzdem respekvoll miteinander umgehen
    > würde. Danke dafür :)
    +1

  9. Re: Da bohren Fragen in mir..

    Autor: Arensnuphis 20.09.19 - 17:14

    @Handle

    ''Ich denke, du merkst, worauf ich hinaus will ;) '' Oh ja, Punkt für dich ! Danke für die Aufklärung !

    ''"Klimafreundlich" heißt aber nicht notwendigerweise, dass dauerhaft höhere Kosten anfallen. Die Stromerzeugung mittels Windkraft und Photovoltaik ist mittlerweile sogar ohne Förderung wirtschaftlich. ''

    Spannender Punkt, werde mich wohl am We mal darüber einlesen. Zum Thema erneuerbare bzw regenerative Energieformen habe ich mich bisher eher weniger informiert. Aber klingt interessant..

    ''Im letzten Jahr gab es bereits die Situation, dass so viel Strom durch eneuerbare Energien erzeugt wurde, dass Kohle- und sogar Kernkraftwerke ihre Stromerzeugung drosseln mussten.''

    Wie gesagt, muss mich näher einlesen, aber sollte dem tatsächlich so sein, dann wow Hut ab.

    ''Um Arbeitsplätze, wie die 20.000, die an den Kohlekraftwerken hängen, ging es nie. Die Arbeitsplatzverluste im Bereich Photovoltaik (80.000 Arbeitsplätze weg!) und nun im Bereich Windkraft (allein 26.000 Arbeitsplätze im Jahr 2017 weggefallen), nahm und nimmt man schließlich billigend in Kauf.''

    Ich sehe ich habe einige Wissenslücken..shame on me. Das ist auch mal Krass.. Man man man..

    Ich danke dir für deine Antwort lieber Handle, war sehr informativ. Dadurch habe ich mal ''Hausaufgaben'' ;-)

  10. Re: Da bohren Fragen in mir..

    Autor: Arensnuphis 20.09.19 - 17:14

    @DaChicken

    ''Das Problem ist ja auch das Gesetz des Marktes.
    Wenn jetzt 99 Firmen Super Öko-Nonplastic-CO2-steuer Dinge für einen Preis X herstellen, nun aber die 100. Firma kommt und einen niedrigeren Preis Y anbietet(Seis durch Umweltschädlicheres Material) sind die anderen gezwungen da mit zu ziehen da Preis X nicht haltbar ist und sie nichts verkaufen. ''

    Langsam verstehe ich, das Markt und Nachfrage beim Endkunden eher weniger mit meinem Wunschvorstellungen aus dem Eingangnspost zutun hat. Das macht ja durchaus auch Sinn wie du das schreibst..

    ''So lange(viel) Geld Involviert ist, nicht kontrolliert wird, ist das alles zum scheitern verurteilt was wir uns ausdenken. ''

    Würde ich so auch unterschreiben!

    Auch dir ein liebes Dankeschön für deine Atwort. Finde es echt klasse das wir hier im normalen Ton diskutieren können alle miteinander..danke dafür.

  11. Re: Da bohren Fragen in mir..

    Autor: Arensnuphis 20.09.19 - 17:16

    @Bonarewitz

    Ich versuche schon zum 3. Mal dir zu Antworten. Jedes mal kommt folgender roter Hinweis hier:

    ''Zum Schutz vor Spam in diesem Forum wird Ihnen das Posten von Links erst erlaubt, wenn Sie mindestens 50 Beiträge erstellt haben und 50 Tage registriert sind.''

    Btw da ist kein Link in meiner Antwort. Nicht mal im Ansatz.. ich probiere etwas rum..die Antwort kommt früher oder später. Ggf weiß jemand an was es liegen könnte..sorry dafür !

    -----

    Antwort - Jetzt ging es nachdem ich Absatz für Absatz einzeln eingefügt habe via edit O.o

    ''Was gerne vergessen wird: Es gibt bereits jetzt schon viele Möglichkeiten, verpackungsfrei oder Verpackungsarm zu kaufen. Man muss nur die Augen öffnen und nicht das billigste kaufen.
    Konsumverhalten ist sehr mächtig. ''

    Wie du dir vllt denken kannst, war ich bisher eher nicht der Mensch, der auf solche Dinge ein Auge hatte. Aber Recht hast du..man kann sich da wirklich mehr einbringen. ''Konsumverhalten ist sehr mächtig'' Da hast du es total auf den Punkt gebracht..regt definitiv zum Nachdenken bzw zur Selbstreflexion an.


    ''Somit kann ich deine Frage, was du dafür könntest nur sagen: Du hast bislang zu wenig nachhaltig gelebt, um auf den Schritt verzichten zu können. ''

    Ja, wie oben schon erwähnt, hast mich eiskalt erwischt :) 1:0 für dich :D Nein ernsthaft..man entwickelt sich stetig weiter im Leben..oder sollte es zumindest so gut wie möglich. Und möglicherweise werde ich durchaus einige Dinge zukünftig anders angehen, betrachten oder ''konsumieren''.

    ''Da dieses vorhandene Instrument aber nicht ausreichend funktioniert....''

    Macht absolut Sinn ja, bin ich bei dir. Irgendwoher muss man halt regularien treffen.

    ''Wer kein Geld für Flugreisen und Luxusgüter hat, ist fast schon automatisch im Plus. ''

    Dann dürfte das für Leute wie mich relativ easy werden wenn ich dich richtig verstehe. Falls es dich interessiert, meine Situation ist folgende atm. Ich fahre ausschließlich mein geliebtes Rennrad, besitze zwar einen Führerschein, jedoch kein Auto. Das hat nicht zuletzt wirtschaftliche Gründe. Autos kosten Geld und ''Unterhalt'', nicht zuletzt Benzin. Und da ich in meiner aktuelle Lage wirklich ÜBERALL hinkomme mit dem Rad, ja selbst meinen Einkauf damit problemlos bewältige, dürfte das für Leute wie mich soweit kein großen impact haben ?! Zum Thema fliegen..öhm vor 13 Jahren das letzte Mal ? :D Ich verbringe meine Ferien am liebsten auf Juist in der Nordsee..17 km Insel und autofrei. Sollte jeder mal erlebt haben..balsam für die Seele aber das geht an der Stelle wohl zu weit^^


    ''Meine ist: "Ändere dich selbst und schaue erst dann auf andere".''

    Sau gute Einstellung wie ich finde..behalte dir das bei, damit wirst doch noch weit kommen im Leben ! Auch dir ein fettes Dankeschön für deine Antwort. Hat mich ebenfalls zum Nachdenken gebracht..so muss das sein.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 20.09.19 17:20 durch Arensnuphis.

  12. Re: Da bohren Fragen in mir..

    Autor: Bonarewitz 20.09.19 - 17:45

    Arensnuphis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    [...]

    Abonniere bitte mal diesen Thread.
    Ich suche dir gerne ein paar Quellen zusammen (auch zu den Themen meiner Vorposter), damit dir der Einstieg leichter fällt.
    Ich bin aktuell allerdings unterwegs (bin heute mitgelaufen) und auf dem Sprung zu einer weiteren Veranstaltung.

    Da das zusammensuchen per Handy sehr mühsam ist, mache ich das später.

    Aber es ist ein Traum zu sehen, dass die Demos etwas bewirken. Du bist der Beweis dafür.

    Und eins vorweg:
    Mit Fahrrad statt Auto und keinen Flugreisen/Kreuzfahrten bist du jetzt schon besser unterwegs, als die meisten anderen Deutschen (ggf. inkl. mir).
    =)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.09.19 17:46 durch Bonarewitz.

  13. Re: Da bohren Fragen in mir..

    Autor: Handle 20.09.19 - 20:19

    Gerne! Wobei ich noch ergänzend hinzufügen möchte, dass die Einnahmen aus einer CO2-Steuer an die Bürger ausgeschüttet werden könnten, wie es zum Teil von Ökonomen vorgeschlagen wird. Das fände ich fair.

  14. Re: Da bohren Fragen in mir..

    Autor: Bonarewitz 20.09.19 - 23:08

    Ich antworte mal auf dein Ausgangspost, gehe aber auf alle Themen des Threads ein, wie im Verlauf angekündigt.

    Es folgen ein paar Artikel/Hinweise zum Einstieg in diverse Themen.
    Nicht alle Quellen spiegeln meine Meinung wieder. Aber das ist so gewollt.

    Webseiten/Allgemein:
    - Eine tolle Seite zum Thema Nachhaltigkeit ist utopia.de. Von hier kannst du dich zu sehr vielen Themen lang hangeln.
    - ecosia.de - Eine Suchmaschine, die von den Gewinnen aus Werbung Bäume pflanzt (das einfachste Mittel zum Klimaschutz)
    - plant-for-the-planet.org Für jeden gespendeten ¤ wird ein Baum gepflanzt. Das Ziel liegt bei 1 Billion Bäume!

    Verpackung:
    Es ist inzwischen recht einfach geworden, verpackungsarm einkaufen zu gehen.
    - Wenn möglich, direkt beim Bauern kaufen, in jedem Fall aber regionale Produkte. Weniger Wege = weniger CO2. Und kleinbetriebe unterstützen ist immer gut.
    - Wenn du städtischer wohnst: Es öffnen gerade sehr viele "Unverpacktläden" (Google hilft bei der Suche). Hier kannst du mit eigenen Umverpackungen (Mehrwegdosen/-Gläser) viele Produkte nach bedarf umfüllen. Typische Produkte sind Nudeln, Reis, Müslis, Zucker, Mehl, Gewürze, etc., aber auch Eier, Fest-Shampoo, Blockseife, Bambus-Zahnbürste und Co. Das Tara wird vorher gewogen und per Strichcode auf den Behälter geklebt. Oft gibt es ablaufende Produkte auch gratis, bevor sie entsorgt werden müssen.
    - Wurst, Fleisch und Käse beim Metzger einkaufen, nicht in den dicken Plastikverpackungen.
    Optimalerweise in der Tupperdose. Entweder dein Metzger (gerne auch die Fleischtheke im Supermarkt) bietet es schon an (z.B. real Marktabhängig, HIT, ...), andere muss man nur oft genug drauf ansprechen und mit Kaufverzicht drohen (das hat bei meinem geholfen).
    - Von Gewohnheiten lösen und die Augen öffnen. Es gibt fast immer eine Alternative in der Nähe - in Papp-Verpackung, Glas oder Mehrweg - oder ganz ohne Verpackung (Gemüse z.B.)
    - Konsequent "böse" Verpackungen liegen lassen. Ich verzichte z.B. konsequent auf alle Getränke, die es nicht in Mehrweg gibt. Schade für die Hersteller.
    BTW: Coca Cola hat's erkannt und bietet wieder die 1l Glasflasche an.
    - SChreib Hersteller per E-Mail an und erkläre, warum du deren Produkte nun nciht mehr kaufst (z.B. Verpackung) und zeige die bessere Alternative auf (anderer Hersteller). Je mehr das machen, desto mehr wirkt das.

    Kennzeichnung von Waren:
    - Bei Fleisch und Gemüse steht oft das Herkunftsland auf der Verpackung oder dem Preisschild. Mal klein, mal als Landesflagge, mal plakativ (argentinisches Rind).
    Auch hier der Tipp: Lass alles liegen, was schlecht oder gar nicht ausgezeichnet ist.
    Dein Bauer oder Metzger erklärt dir gerne wo seine Produkte herkommen.
    Schwierig wird es meist bei der Großindustrie. Die muss dann halt mit verzichtenden Konsumenten leben.
    - Bei Eiern gibt es auf jedem einen Stempel. Die Herkunft ist darauf klar ausgezeichnet. Gurze Google-Recherche reicht zur Prüfung aus.

    CO2-Steuer:
    https://www.cicero.de/innenpolitik/co2-steuer-energieversorgung-steuern-klima
    https://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/nebenkosten-so-wuerde-die-co2-steuer-das-wohnen-verteuern/24852288.html?ticket=ST-3352362-zBYohEMsKhjm42q2Tr0L-ap1

    Erneuerbare Energien:
    Wind:
    https://www.windbranche.de/windenergie-ausbau/deutschland
    https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/erneuerbare-energien/windenergie#textpart-6
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/239528/umfrage/anteil-der-stromerzeugung-aus-windkraft-in-deutschland/
    https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/windenergie-die-grosse-windkraftkrise-a-1279820.html
    https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-08/windkraft-ausbau-politik-buergerproteste-energiewende

    PV:
    https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/publications/studies/aktuelle-fakten-zur-photovoltaik-in-deutschland.pdf
    https://de.statista.com/statistik/studie/id/6548/dokument/solarenergie-statista-dossier/
    https://www.pv-magazine.de/2019/07/18/statkraft-schliesst-weiteren-ppa-fuer-foerderfreien-solarpark-in-spanien-ab/

    Finanzen:
    https://www.gruene-sachwerte.de/solarfonds/
    https://www.gls.de/privatkunden/

    Flugreisen:
    https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/mobilitaet/flugreisen#textpart-2
    https://www.wiwo.de/technologie/green/paradox-weniger-fliegen-schuetzt-das-klima-nicht/13545270.html


    Wenn du noch spezielle Fargen hast, melde dich einfach. =)

  15. Re: Da bohren Fragen in mir..

    Autor: Arensnuphis 21.09.19 - 10:25

    @Bonarewitz

    Also erstmal Hut ab, vielen vielen lieben Dank für deine augenscheinliche Arbeit die du dir gemacht hast mit deiner Zusammenstellung von Quellen/Links und Artikeln!

    Ich meine ich hoffte zwar, das hier eine ausgewogene, offene und nicht aggressive Diskussion entsteht, aber das sich jemand derart reinlegt, finde ich absolut geil. Du kannst dich drauf verlassen, das ich das alles durchgehen werde..Eil die Weil fehlen mir ohnehin Quellen..und irgendwo muss man anfangen.

    Daher hast du mir da echt geholfen. Artikel ist im Abo, jedoch auch seit gestern ohnehin in den Favouriten zusätzlich.

    Das ich da mit meiner Fahrradbilanz ggf ganz gut dastehe, beruhgit mich ja schon etwas :D

    Glaube es oder nicht, aber hätte ich zunächst so auch nicht gedacht;

    einerseits aus Unwissenheit -andererseits ggf auch aus fehlender Aufmerksamkeit für die Thematik.

    Sicher könnte ich mir ein durchaus ordentliches Auto leisten, aber ich sehe einfach keinen Sinn. Außerdem, wer es als Argument sehen mag, rege ich mich schon als Beifahrer oft genug auf über meine Autofahrenden Zeitgenossen und deren Fahrstil z.T. Schont also auch nicht zuletzt mein Nervenkostüm alles in allem =P

    Die Demos haben zumindest mal bewirkt, das ich etwas auf das Thema sensibilisiert bin. Gestern schon etwas im Internet vergraben und habe durchaus einige Pro und Contra Argumente entdeckt dazu. Das ist ganz schön viel Stoff, daher werde ich schon einige Tage benötigen, das ganze geschieht, fairerweise gesagt, alles in meiner kostbaren Freizeit.

    Finde es jedenfalls ganz stark von dir mit der Auflistung, da habe ich viel zutun. Danke noch mal an dieser Stelle! :)

    @Handle

    Auch schön, noch mal von dir zu lesen ! Das fände ich durchaus auch fair, ja. Ich habe ja jetzt einigen Lesestoff erhalten hier und selbst auch noch so einige Dinge entdeckt. Da steht der Punkt auch auf meiner Liste, die Ökonomenseite zu betrachten. Man fühlt sich ja ehrlichgesagt teilweise echt klein mit Hut, wenn man den Bergen von Infos und Ausarbeitungen gegenübersteht, das braucht Zeit =P

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