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Was für Folgekosten ?

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  1. Was für Folgekosten ?

    Autor: senf.dazu 12.08.21 - 18:46

    Auch wenn ich die Vorliebe für's Trenchen nicht wirklich verstehe - eigentlich bringt das ja in erster Linie was wenn man sehr lange Strecken ohne Anschlüsse zu Häusern etc verlegt - z.B. bei FTTC .. (sei es DSL oder Kabel). Aber mit der Message hab ich Verständnisprobleme.

    Die Glasfasern gehören doch eigentlich dem Provider der den Netzausbau gemacht hat und nicht der Kommune. Und Reparaturen macht der dann ja wohl selbst.

    Kosten für Folgeschäden am Straßenbelag durch's Trenching scheinen ja hier nicht gemeint zu sein. Sondern Kosten für Arbeiten an der "darunter liegenden Versorgungsinfrastruktur".

    Geht's hier um das Nichtbeschädigen der Glasfaser bei solchen Arbeiten ? Bzw. die Kostenübernahme bei der ggf. dann nötigen Reparatur ?

    Eigentlich sollte man doch die Glasfaser gleich tiefer legen wenn die Straße eh mal offen ist ?



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 12.08.21 18:51 durch senf.dazu.

  2. Re: Was für Folgekosten ?

    Autor: ACakut 12.08.21 - 19:10

    Ja, ich denke, das ist gemeint. Wenn die Kommune später an die darunter liegende Infrastruktur muss, muss sie sich erst da durch wühlen, Vermutlich größtenteils von Hand, nicht schnell gebaggert.

    Und auch da rein spielt wohl, dass nach 5 Jahren Telekom und Vodafone wohl nicht einspringen, wenn die Decke neu gemacht werden muss, weil die dann raus sind.

  3. Re: Was für Folgekosten ?

    Autor: emdotjay 12.08.21 - 19:38

    Ich glaube ich verstehe es noch immer nicht.

    Wenn ein Bagger-Unternehmen für die Kommune die Straße aufreißen muss und die Infrastruktur wird beschädigt, bzw. es tritt ein Kollateralschaden auf, dann muss die Versicherung die das Baggerunternehmen hoffentlich hat dafür einspringen.

  4. Re: Was für Folgekosten ?

    Autor: M.P. 12.08.21 - 20:07

    Oder die Versicherung sagt: Du arbeitest nicht in Asphalt, in dem Glasfaserleitungen eingebettet sind...

  5. Re: Was für Folgekosten ?

    Autor: voidyvoid 12.08.21 - 22:15

    Generell steht in den Kabelschutzanweisungen, dass bei den Leitungen von Hand frei gegraben werden muss. Daher dürfte eigentlich auch kein Bagger genommen werden.

  6. Re: Was für Folgekosten ?

    Autor: HoffiKnoffu 12.08.21 - 22:20

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch wenn ich die Vorliebe für's Trenchen nicht wirklich verstehe -
    > eigentlich bringt das ja in erster Linie was wenn man sehr lange Strecken
    > ohne Anschlüsse zu Häusern etc verlegt - z.B. bei FTTC .. (sei es DSL oder
    > Kabel). Aber mit der Message hab ich Verständnisprobleme.
    >
    > Die Glasfasern gehören doch eigentlich dem Provider der den Netzausbau
    > gemacht hat und nicht der Kommune. Und Reparaturen macht der dann ja wohl
    > selbst.
    >
    > Kosten für Folgeschäden am Straßenbelag durch's Trenching scheinen ja hier
    > nicht gemeint zu sein. Sondern Kosten für Arbeiten an der "darunter
    > liegenden Versorgungsinfrastruktur".
    >
    > Geht's hier um das Nichtbeschädigen der Glasfaser bei solchen Arbeiten ?
    > Bzw. die Kostenübernahme bei der ggf. dann nötigen Reparatur ?
    >
    > Eigentlich sollte man doch die Glasfaser gleich tiefer legen wenn die
    > Straße eh mal offen ist ?

    Kommunen haben auch immer noch eigene Bautrups. Zum Beispiel bei den Stadtwerken. Da wird auch noch selber ein Loch zur Reparatur einer Trinkwasserleitung, Gasleitung oder Stromleitung gebuddelt.

    Und dabei kommt eine per Trenching verlegte Leitung zwangsläufig unter die Räder. Die Kosten für Reparatur und Verdienstausfall wird die Kommune nicht versichert haben, da diese Kosten bei dem kommunalen Flächen einfach zu groß wären.

  7. Re: Was für Folgekosten ?

    Autor: mj 12.08.21 - 23:13

    Ne die haben eben keine eignen Bautrupps mehr.
    Das ist denen zum Anfang von Corona so richtig bewusst geworden als alles Mitarbeiter bei kritis Versorgern nen „Schein“ bekommen haben.
    Dann aber feststelle mussten das sie nur andere Firmen beauftragen die so einen „Schein“ nicht haben und evtl. Nicht raus durften.
    Und schwups haben sie all den Firmen „Scheine“ zugeschickt.
    Konnte die kaum zählen :D

  8. Re: Was für Folgekosten ?

    Autor: robinx999 13.08.21 - 07:24

    voidyvoid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Generell steht in den Kabelschutzanweisungen, dass bei den Leitungen von
    > Hand frei gegraben werden muss. Daher dürfte eigentlich auch kein Bagger
    > genommen werden.

    Wobei die Frage ist ob die Firmen die zu erst etwas tiefer verlegt haben dann nicht Schadensersatzansprüche gegen die Kommune haben da sie jetzt nicht mehr so leicht an die Wasserleitung, Gasleitung etc. kommen? Per Hand klingt auf jeden Fall nach erheblichen Mehrkosten. Als hier neue Abwasserleitungen verlegt wurde da wurde die Straße auf mindestens 2m breite aufgerissen, selbst wenn man es per Hand freilegt soll dann das Glasfaserkabel mehre Hundert Meter in der Luft hängen und man soll versuchen die neuen Abwasserrohre an dem Kabel vorbei zu bekommen? Und zumindest bei den damaligen Arbeiten wurde der Straßenbelag mit schwerstem Gerät freigelegt, waren hier wohl so ca. 800m Länge

    Wie ist dies überhaupt bei Dingen die ja auch schon mal passieren wie einem Wasserrohrbruch unterhalb der Leitung da ist auch nicht wirklich viel Planbar da muss die Straße schnell aufgerissen werden und die Wasserversorung muss wieder hergestellt werden, evtl. ist der Boden so wieso schon unterspült

  9. Re: Was für Folgekosten ?

    Autor: Knuspermaus 13.08.21 - 14:37

    Anderes Beispiel selbige Situation, früher (1920 - 1949) hat man Brücken so gebaut, das diese sehr sehr lange halten.
    In der neuen Zeit wurden Brücken "Kostenoptimiert" konzipiert und mit einer Garantie von 30 Jahren versehen.
    Diese Brücken würden auch locker 100 Jahre und mehr halten, würden die (nach den 30 Jahren Garantie) verantwortlichen Kommunen, ihren Wartungs- und Instandhaltungsverpflichtungen nachkommen.
    Ja das Verkehrsaufkommen im Schwerlastbereich ist exorbitant gestiegen, aber die Wartungsarbeiten begannen bzw. beginnen zumeist erst, wenn der "TÜV" die Brücke sperrt...

    Glasfaser... die auf "Naht" verlegten Glasfaserleitungen haben keinerlei Toleranz, auch Zugbeanspruchungen sollten vermieden werden, vielfach hört man auch schon von verlegten Leerrohren, die eine hohe Fehlerrate aufweisen.

    https://www.teltarif.de/trenching-breitband-ausbau-glasfaser/news/72938.html

    (viele ältere Links sind mittels Leerzeichen deaktiviert, da ich bis vor kurzem noch keine Posten durfte)
    Alles was ich schreibe ist meine persönliche Meinung. Nicht immer gebe ich dem Leser genehme Quellen an.

  10. Re: Was für Folgekosten ?

    Autor: wally_2k 13.08.21 - 17:10

    Medien, die nur "eine Handbreit" unter OK Straße/OK Gehweg verlegt werden liegen im sogenannten Oberbau, als im belasteten und setzungsgefährdeten Bereichen.

    Durch den Verkehr, durch Qualitätsmängel beim Einbau oder durch Setzugen des Unterbaus kann es auch zu Setzungen/Absackungen in der oberen Belagsschicht kommen. im Asphalt und im Pflaster bilden sich dann Spurrinnen, es entstehen Absätze oder die gesamte Fahrbahn bzw. der Gehweg setzt sich.
    Oft entstehen auch Setzungsschäden, wenn z.B. Gehwege zu stark belastet werden durch LKW, Lieferfahrzeuge, Möbelspeditionen, Arbeitsmaschinen mit Abstützungen, Hubarbeitsbühnen (Brückenprüfung, Straßenbeleuchtung etc.) o.ä..
    Normalerweise kein Problem: Belag aufnehmen und neu verlegen. Liegt da aber eine Glasfaser im Belag oder nur kurz darunter - die dort keiner vermutet - kann es zu einem Problem werden.

    Entstehen im Laufe der Zeit Risse im Asphalt, wird die Deckschicht abgefräst und erneuert. Leitungen oder Medien brauchen da nicht beachtet zu werden. Die üblichen Verlegezonen sind viel tiefer. Liegt da jetzt 'ne Faser in der Deckschicht oder in der Tragschicht IST es ein Problem.

    Müssen die Versorgungsträger an ihren Leitungstrassen arbeiten - so in 80cm bis 2m Tiefe wird eine Glasfaserleitung im Trenchingbereich u.U. zu einem Problem, weil sie über der Baugrube gehalten werden muss und nicht - wie üblich - innerhalb der Baugrube abgehangen werden kann.

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