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Wie kann man sich gegen sowas schützen?

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Wie kann man sich gegen sowas schützen?

    Autor: fabiwanne 22.06.21 - 17:24

    > Die Logs der Filesharing-Überwacher, und die IP-Auskunft deines Providers.
    Die Dinger von denen Die Telekom selbst sagt, dass sie total unzuverlässig sind?
    Die Dinger wo drin steht, dass das eventuell von einem Anschluss kam, der mir gehört. Den aber jeder Passant mitbenutzen kann?
    Der Richter wird sich tot lachen, wenn er das wirklich vorgetragen bekommt.

  2. Re: Wie kann man sich gegen sowas schützen?

    Autor: fabiwanne 22.06.21 - 17:26

    > Auch wenn es zu keinem Prozess kommt, weil die Gegenseite es sich doch anders nach dem erhalt des Anwaltsschreibens überlegt hat?
    So richtig anders überlegen können sie es sich nicht. Sie können dich lediglich darum bitten.
    Und da musst du dann halt passende Gegenforderungen stellen.

  3. Re: Wie kann man sich gegen sowas schützen?

    Autor: Thegod 22.06.21 - 17:27

    BombManiac schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich mache kein Filesharing, aber leider ist die Software, die die Kläger
    > einsetzen, ja oft fehlerhaft (so a la DSL-Anschluss war zu dem Zeitpunkt
    > noch gar nicht geschaltet etc.).

    Quelle dafür dass so etwas oft vorkommt hast du sicher auch noch?

  4. Re: Wie kann man sich gegen sowas schützen?

    Autor: BombManiac 22.06.21 - 18:13

    Kann ich hier Links posten? Wenn nicht, sind diese Infos aber auch nicht schwer zu finden.
    https://www.e-recht24.de/news/tauschboersen/10509-filesharing-ip-adresse-ermittlung-fehler.html
    https://www.abmahnung.org/falsche-ip-adresse-abmahnung/

  5. Re: Wie kann man sich gegen sowas schützen?

    Autor: sovereign 22.06.21 - 18:32

    Peace Ð schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe die Frage jetzt nicht so recht...
    > Wenn du kein Filesharing betreibst, machst du dahingehend auch nichts
    > illegales, also kann dir da doch keiner was.
    > Was für Software meinst du und wenn die doch fehlerhaft sagt, dass der
    > DSL-Anschluss noch nicht geschaltet war, dann bist du doch noch eher fein
    > raus.

    Recht haben und Recht bekommen sind zwei paar Schuhe... ziemlich oft entscheidet darüber nicht das Gericht sondern der Geldbeutel. Leider..

  6. Re: Wie kann man sich gegen sowas schützen?

    Autor: Blutgruppe10w60 22.06.21 - 18:49

    E1chh0rn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, in diesem Kontext stimmt das nicht. Hier hat der Beschuldigte seine
    > Unschuld nachzuweisen.


    "In dubuo pro reo" gilt kontextunabhängig.
    Zumindest in Deutschland.

  7. Re: Wie kann man sich gegen sowas schützen?

    Autor: Nutzer-name 22.06.21 - 19:04

    Blutgruppe10w60 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > E1chh0rn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nein, in diesem Kontext stimmt das nicht. Hier hat der Beschuldigte
    > seine
    > > Unschuld nachzuweisen.
    >
    > "In dubuo pro reo" gilt kontextunabhängig.
    > Zumindest in Deutschland.

    Du hast dich leicht verschrieben, vermutlich meintest du in dem Zusammenhang..

    > "In dubuo pro reo" gilt kontextabhängig.
    > Zumindest in Deutschland.

    oder

    > "In dubuo pro reo" gilt kontextunabhängig.
    > Zumindest nicht in Deutschland.

  8. Re: Wie kann man sich gegen sowas schützen?

    Autor: Wlad 22.06.21 - 19:39

    Einfach nichts tun, ist die beste Methode. Nichts zurückschreiben, nicht zum Anwalt gehen, die Briefe einfach in den Papierkorb werfen. Irgendwann, spätestens nach drei Jahren hören die auf, weil dann verjährt.

  9. Re: Wie kann man sich gegen sowas schützen?

    Autor: violator 22.06.21 - 19:41

    Peace Ð schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe die Frage jetzt nicht so recht...
    > Wenn du kein Filesharing betreibst, machst du dahingehend auch nichts
    > illegales, also kann dir da doch keiner was.

    Doch, weil ER nämlich beweisen muss, dass er unschuldig ist. Das ist ja das Hauptproblem. Die Ankläger haben ne Textdatei, wo irgendwas drin steht, das reicht als "Beweis" für ne Anschuldigung. Aber dass das stimmt müssen die nicht beweisen, sondern er. Und beweis mal, dass du etwas nicht getan hast.

  10. Re: Wie kann man sich gegen sowas schützen?

    Autor: AlexKw 22.06.21 - 20:20

    Vor ~15 Jahren hat man mit einer modifizierten Unterlassungserklärung geantwortet. Da stand sowas drin wie "zur Kenntnis genommen, ich weiß von nichts, falls es zu einer Klage kommt, soll Landesgericht über die Kosten entscheiden" und gezahlt hat man nichts. In seltenen Fällen gab es darauf noch ein weiteres Drohschreiben von denen, aber danach ist nie wieder etwas passiert.

    Ich weiß nicht, ob das immer noch zieht, aber vermutlich unterschreiben und zahlen genug Leute vor Furcht, sodass man hier die meisten Verweigerer vermutlich nicht weiterverfolgt. Gar nicht zu reagieren dürfte aber problematisch sein. Wenn man dann doch herausgepickt wird, wirds richtig teuer.

  11. Re: Wie kann man sich gegen sowas schützen?

    Autor: Niaxa 22.06.21 - 21:11

    Ja, weil sonst du sie verklagt.

  12. Re: Wie kann man sich gegen sowas schützen?

    Autor: Niaxa 22.06.21 - 21:12

    Nicht falsch. Wenn du behauptest nichts getan zu haben, müssen sie es dir beweisen. Ja in einem Prozess.

  13. Re: Wie kann man sich gegen sowas schützen?

    Autor: Niaxa 22.06.21 - 21:14

    Auch nicht richtig, da die gar keine Einsicht in die logs bekommen, ohne richterliche Anordnung. Dann könnte auch ich morgen bei deinem Provider alle Daten über dich abfragen, wenn ich nur unterstelle du hättest mir was digital geklaut.

  14. Re: Wie kann man sich gegen sowas schützen?

    Autor: Niaxa 22.06.21 - 21:16

    Dümmste Idee ever. Erzählt dir spätestens der Gerichtsvollzieher bei der Pfändung. Wie kann man nur so einen Stuss verbreiten.

  15. Re: Wie kann man sich gegen sowas schützen?

    Autor: Niaxa 22.06.21 - 21:19

    Falsch. Er muss es nur verneinen. Per Anwalt. Danach müssen Beweise geprüft werden. Dein Anwalt wird dann die Daten deines Providers mir den Beweisen der Gegenseite abgleichen lasse und ab da ist dann klar ob du schuldig bist oder nicht und wer für den ganzen Mist bezahlt.

  16. Re: Wie kann man sich gegen sowas schützen?

    Autor: craik 22.06.21 - 21:41

    Bevor man hier rechtliche Einschätzungen abgibt, sollte man sich zumindest informieren. Für ein Recherche könnte man dann mit „Beweislast im Zivilprozess“ anfangen und dann schauen, was die Besonderheit bei der „Sekundären Darlegungslast“ ist.

  17. Re: Wie kann man sich gegen sowas schützen?

    Autor: craik 22.06.21 - 21:47

    Der Ablauf ist zudem so, dass mit Hilfe der durch die Software verschiedener Anbieter die IP-Adressen geloggt werden. Mit diesen wird dann ein richterlicher Beschluss erwirkt. Mit diesem Beschluss wird dann beim Provider eine Auskunft verlangt. Die Zuordnung und den Beschluss wirst du in der Abmahnung regelmäßig finden. Ein Abgleich ist sinnlos, weil dein Provider dir natürlich die gleiche IP-Adressen-Zuordnung mitteilen wird, die er auch Frommer mitgeteilt hat. Angriffspunkt der Verteidigung ist die Software zum loggen der IP. Dort gibt es Gutachten die sagen, dass Fehler in der Vergangenheit beim loggen passiert sind

  18. Re: Wie kann man sich gegen sowas schützen?

    Autor: Floxorius 22.06.21 - 21:59

    Am besten schützen kann man sich wenn nicht alleine Wohnt oder wenn doch in einem Mietshaus alle Mieter ein Gäste Wlan einrichten und dafür die Keys austauschen. (Kann man ja mit Home Office Verfügbarkeit und/oder E-Schooling als Backup Leitung gut Begründen) In Deutschland gibt es keine Sippenhaft und wenn du allen in deinem Wlan gesagt hast sie dürfen kein Filesharing machen kannst du als Anschlußinhaber nicht in Haftung genommen werden. Eine einfache mündliche Belehrung reicht. Sobald es mehr als einen Anschlußnutzer gibt muss genau gesagt mit welchem Computer und auch von welchem Benutzer die Straftat begangen worden sein soll und das kann in der Regel niemand nachweisen. Wirklich dran kriegen sie heute noch Singles die ganz brav sagen niemand hätte ihr Wlan nutzen können. (Zur Not hatte man in der betroffenen Zeit ne Affäre die halt auch im Wlan war). Man kann als extra Feature noch die Random MAC funktion von Windows nutzen, bei jeder einwahl ins WLAN gibt es eine zufällige MAC Adresse, dann wird das zuordnen unmöglich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.06.21 22:07 durch Floxorius.

  19. Re: Wie kann man sich gegen sowas schützen?

    Autor: craik 22.06.21 - 22:11

    Die Anforderungen an die Sekundäre Darlegungslast wird von den Amtsgerichten sehr unterschiedlich beurteilt. Dem Grunde nach würde ich dir da zustimmen. Einige sagen, man muss noch genügend darlegen, man sei es nicht gewesen. Andere sagen man muss hinreichend darlegen jemand anders sei es gewesen. Dann muss man sich regelmäßig noch zu technischen Kenntnissen der anderen Nutzer äußern. Die aufgezeigte Aufklärung wird von einigen immer verlangt, von anderen nur bei Minderjährigen oder Nutzern die nicht dem Haushalt angehören. Was ich damit sagen will: bis heute gibt es da keine ganz klare Linie

  20. Re: Wie kann man sich gegen sowas schützen?

    Autor: Ach 22.06.21 - 23:17

    Es gibt ne Software die sich "PeerBlock" tauft. Diese Software stellt ne Art Firewall dar, die jeden Lecher, der ein bestimmtes Filterprofil erfüllt, blockiert. Diese Profile kann man sich von der PB-Webseite oder aus der PB- Community runter laden. Mit so einem Profil lässt sich ein PC etwa so einrichten, dass er alle Lecher mit Deutscher IP blockt., meint : dass niemand der mit einer deutschen Adresse nach Uploadern geschützter Werke sucht, einen PeerBlock-geschützten Rechner finden wird.

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