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Also mehr oder weniger

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  1. Also mehr oder weniger

    Autor: M.P. 09.02.18 - 11:06

    1) Aufrüsten von bereits per Glasfaser angebundenen VDSL - Outdoor-DSLAMs auf Vectoring.
    2) Erschließung der vorher "verbotenen" Nahbereiche im Glasfaser-angebundene Hauptverteiler...

    Bei (1) könnten es je nach Modell womöglich nur ein paar Mausklicks in der Fern-Konfigurationsoberfläche des DSLAMs sein ...

  2. Re: Also mehr oder weniger

    Autor: Hantilles 09.02.18 - 13:28

    Wenn man sich die Ausbaukarte der Telekom ansieht und beispielsweise in Hamburg die darin enthaltenen "Löcher", dann würde ich davon ausgehen, dass es in vielen größeren Städten noch immer eher 1) als 2) ist.

    Ich vermute, 2) dauert in diesen Städten an vielen Stellen noch etwas länger, bis die Vertragsverhältnisse der anderen Anbieter alle ausgelaufen sind …

  3. Re: Also mehr oder weniger

    Autor: M.P. 09.02.18 - 15:22

    Effekt ist, dass nicht die, die mit 300 kBit ... 2 MBit/s herumkrebsen erträgliche Geschwindigkeiten bekommen, sondern die, die bereits 25 ... 50 MBit/s bekommen können nun auch Optionen auf 100 MBit/s haben...

    Das hebt natürlich auch die durchschnittliche deutschlandweite Bandbreite ...

  4. Re: Also mehr oder weniger

    Autor: Pedrass Foch 09.02.18 - 16:02

    Hantilles schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man sich die Ausbaukarte der Telekom ansieht und beispielsweise in
    > Hamburg die darin enthaltenen "Löcher", dann

    ...solltest Du berücksichtigen dass die Ausbaukarte auch dort "Loch" zeigt wo mangels Hausanschluß keine Geschwindigkeit ermittelt werden kann. Also beispielsweise dort wo Kabelnetzbetreiber sich Exclusivrechte heraus nehmen.

  5. Re: Also mehr oder weniger

    Autor: Pedrass Foch 09.02.18 - 16:04

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Effekt ist, dass nicht die, die mit 300 kBit ... 2 MBit/s herumkrebsen
    > erträgliche Geschwindigkeiten bekommen

    Echt? Wenn ein Anschluß in Hamburg aufgerüstet wird bedeutet dass das die Kunden in Bullersbü keine erträglichen Geschwindigkeiten bekommen? Warum das? Sind die Linecards so knapp dass sie nur hier oder da verbaut werden können? Bitte erkläre es mir, ich bin sehr gespannt.

  6. Re: Also mehr oder weniger

    Autor: M.P. 09.02.18 - 16:37

    Pedrass Foch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hantilles schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > dort wo Kabelnetzbetreiber sich Exclusivrechte heraus
    > nehmen.

    Sowas gibt es?
    Würde ich anzweifeln....

  7. Re: Also mehr oder weniger

    Autor: M.P. 09.02.18 - 16:44

    Wenn ein Anschluss in Hamburg aufgerüstet wird, ohne viel mehr zu machen, als ein paar Linecards im Outdoor-DSLAM zu tauschen, sollte man sich da nicht selber jedes Mal einen Orden an die Brust heften...

    Man sollte nicht sein Augenmerk darauf richten, die bereits mit 50 MBit/s versorgten VDSL-Regionen aufzurüsten, sondern die KVZ, die noch gar nicht ausgebaut wurden mit Outdoor-DSLAMs überbauen... Aber ich denke, das macht man nur bei solchen KVZ auf die die Konkurrenz schielt (Windhund-Prinzip).

    Die Breitband - Versorgung in Deutschland ist krank, und die Telekom kommt mir so vor, wie ein Arzt, der erstmal die Schnupfen-Patienten behandelt, weil er da am Tag mehr von abfertigen kann ...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 09.02.18 16:45 durch M.P..

  8. Re: Also mehr oder weniger

    Autor: Matty194 09.02.18 - 18:30

    Deswegen hatte die Telekom im Dezember und Januar bereits Pressemitteilungen über mehr als 1 Million Anschlüsse herausgegeben, die sich nicht auf die Umrüstung von Outdoor DSLAM beschränken.

    Und jetzt?

  9. Re: Also mehr oder weniger

    Autor: Hantilles 09.02.18 - 18:41

    Nun, es gibt noch "jede Menge" Löcher. Auch sehr viele, an denen es sicher keinen HVT-Standort gibt.

    Ob das jetzt aber einfach Parks oder sonstige unbewirtschaftete (im Sinne von Anschlussnotwendigkeit) Flächen sind, oder einfach noch nicht auf Vectoring umgestellte Outdoor-DSLAMs, lässt sich in den meisten Fällen nicht anhand der Karte erkennen.

    Wenn man aber auf die "größeren Löcher" schaut, dann passen diese zu einem großen Teil jedoch hervorragend zu den mutmaßlichen HVT-Standorten. Ich habe daher einmal einige HVT-Standorte aus dieser Google-Karte [1] über den "VDSL 100"-Layer der Telekom-Breitbandkarte über einen Ausschnitt von Hamburg gelegt.

    Heraus kam dabei (ohne Anspruch auf vollständigkeit):
    https://imagebin.ca/v/3r8RL0N9c2sD

    Ich glaube die Behauptung, dass die HVT-Standorte bisher eher noch nicht mit Vectoring ausgestattet sind, der Ausbau im Nahbereich also noch nicht erfolgt, bzw. abgeschlossen ist, dürfte sich dadurch ziemlich bestätigen.

    Löcher, wo es "mangels Hausanschluss" keine Telekomkunden gibt, existieren nun allenfalls in einigen Neubau-Anlagen und sind dann definitiv nicht so groß, als dass sie damit so deutlich herausfallen.

    [1] https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1KHBS_u_4BHwx-lFzPowQM5j54dg&hl=en_US&ll=53.587139106885225%2C9.971684165649435&z=13

  10. Re: Also mehr oder weniger

    Autor: spezi 09.02.18 - 20:44

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Man sollte nicht sein Augenmerk darauf richten, die bereits mit 50 MBit/s
    > versorgten VDSL-Regionen aufzurüsten, sondern die KVZ, die noch gar nicht
    > ausgebaut wurden mit Outdoor-DSLAMs überbauen...

    Da trifft es sich ja gut, dass die Telekom genau das seit 2013 ziemlich intensiv macht. Seit Anfang 2013 hat sich die Zahl der über das Telekomnetz per FTTC erreichbaren Haushalte von 14 Mio auf knapp 30 Mio mehr als verdoppelt. Daran ändert sich auch nichts, nur weil sie seit etwa einem Jahr auch in älteren Bestandsgebieten nach und nach die Technik umrüstet.

  11. Re: Also mehr oder weniger

    Autor: spezi 09.02.18 - 20:49

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1) Aufrüsten von bereits per Glasfaser angebundenen VDSL - Outdoor-DSLAMs
    > auf Vectoring.
    > 2) Erschließung der vorher "verbotenen" Nahbereiche im
    > Glasfaser-angebundene Hauptverteiler...
    >
    > Bei (1) könnten es je nach Modell womöglich nur ein paar Mausklicks in der
    > Fern-Konfigurationsoberfläche des DSLAMs sein ...

    Es handelt sich um 1). Wobei da auch erstmal die Technik aufgerüstet werden muss, bevor man Vectoring aktivieren kann.

    Nahbereichsausbau läuft auch, allerdings derzeit eher in kleineren Städten und auf dem Land. In größeren Städten dürfte Vectoring im Nahbereich erst im Jahr 2019 oder Anfang 2020 in Betrieb gehen. Allerdings ist das keine reine Technikumrüstung. Es werden auch Glasfaser zu den KVz verlegt und MFG aufgestellt. Die gab es im Nahbereich bisher nicht.

  12. Re: Also mehr oder weniger

    Autor: bombinho 09.02.18 - 21:23

    spezi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > M.P. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Man sollte nicht sein Augenmerk darauf richten, die bereits mit 50
    > MBit/s
    > > versorgten VDSL-Regionen aufzurüsten, sondern die KVZ, die noch gar
    > nicht
    > > ausgebaut wurden mit Outdoor-DSLAMs überbauen...
    >
    > Da trifft es sich ja gut, dass die Telekom genau das seit 2013 ziemlich
    > intensiv macht. Seit Anfang 2013 hat sich die Zahl der über das Telekomnetz
    > per FTTC erreichbaren Haushalte von 14 Mio auf knapp 30 Mio mehr als
    > verdoppelt. Daran ändert sich auch nichts, nur weil sie seit etwa einem
    > Jahr auch in älteren Bestandsgebieten nach und nach die Technik umrüstet.

    Ich nehme an, du hast nicht zufaellig dieses Jahr schon einmal einen Blick in den Breitbandatlas geworfen? Da musst du schon auf ausgewaehlte Stellen schauen, dass da ausser dunkelblau auch mal hellblau wird. und dazwischen sind immer mal bunte Tupfen, aber es ist ja auch erst Februar ;) 80%, wir kommen. Irgendwann.
    Aber dein Optimismus ist mitreissend, ich fiebere auch schon dem Abschluss der Umruestung fuer 80% entgegen.

    Vor allem begeistert mich die Moeglichkeit, dass nun schon 3/4 der Kunden bis zu 50MBps bekommen koennen, da sollte es ja kein Problem mehr sein, in diesen Gebieten auch 16MBps zu liefern, fuer die Kunden, welche 16 MBps bezahlen.
    3%, die bekommen, was sie bezahlen ist wahrlich kein Ruhmesblatt, aber jetzt wird ja alles anders. Optimismus pur breitet sich aus.

    Ich kann nicht umhin, meine Freude mit einem Smilie auszudruecken ;)

  13. Re: Also mehr oder weniger

    Autor: Pedrass Foch 09.02.18 - 22:23

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ein Anschluss in Hamburg aufgerüstet wird, ohne viel mehr zu machen [...],

    Du hast direkt, ohne jedes wenn und aber, die Behauptung aufgestellt diese Umrüstung ginge zu Lasten anderer Kunden. Ich wiederhole meine Bitte: Bitte erkläre wieso das Deiner Meinung nach so ist, wie Du zu dieser Behauptung kommst.

  14. Re: Also mehr oder weniger

    Autor: Pedrass Foch 09.02.18 - 22:29

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich nehme an, du hast nicht zufaellig dieses Jahr schon einmal einen Blick
    > in den Breitbandatlas geworfen? Da musst du schon auf ausgewaehlte Stellen
    > schauen, dass da ausser dunkelblau auch mal hellblau wird. und dazwischen
    > sind immer mal bunte Tupfen, aber es ist ja auch erst Februar

    Was genau willst Du damit sagen?

    > 80%, wir kommen.

    Welchen Anteil von 80% der Haushalte glaubst Du denn gegenwärtig in einem flächenbasierten Teil des Breitbandatlas zu erkennen?

  15. Re: Also mehr oder weniger

    Autor: M.P. 10.02.18 - 00:21

    Möglicherweise ist das Ganze natürlich auch Engpässen bei den Tiefbauunternehmern geschuldet. Bevor man gar nichts macht, sollte man natürlich das tun, was ohne Tiefbau machbar ist.

    Aber im "Toten Winkel" fühlt man sich eben doch manchmal etwas verlassen - Richtung Nordwesten sieht man, dass schon zum zweiten Mal (von 50 auf 100 MBit/s) ausgebaut wurde, und Richtung Südosten passiert gerade nichts, seit vor ein paar Jahren die beiden kleinen Kleckse auf 50 MBit/s ausgebaut wurden... Meine Vermutung ist, dass man dort durch Vectoring auf 100 MBit/s ausbaut, und die Karawane dann weiterzieht...
    Bei uns ist es sogar schlechter geworden, da die Hybrid-Abdeckung unserer Straße zurückgenommen wurde ...





    2 mal bearbeitet, zuletzt am 10.02.18 00:24 durch M.P..

  16. Re: Also mehr oder weniger

    Autor: DerDy 10.02.18 - 02:18

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich nehme an, du hast nicht zufaellig dieses Jahr schon einmal einen Blick
    > in den Breitbandatlas geworfen? Da musst du schon auf ausgewaehlte Stellen
    > schauen, dass da ausser dunkelblau auch mal hellblau wird. und dazwischen
    > sind immer mal bunte Tupfen, aber es ist ja auch erst Februar ;) 80%, wir
    > kommen. Irgendwann.
    Du redest vom Breitbandatlas des BMVIs, oder?
    Ist die eigentlich bewusst, dass du auf der Karte auch in alle Himmelrichtungen scrollen kannst? Hellblau oder dunkleblau ist dann gewiss nicht die Mehrheit.

    > Aber dein Optimismus ist mitreissend, ich fiebere auch schon dem Abschluss
    > der Umruestung fuer 80% entgegen.
    Kann es sein, dass Du Fläche mit Wohnugnsdichte verwechselst?
    Wenn in Mecklenburg recht viel blau zu sehen ist, dann muss du dir auch im Klaren sein, das dort pro km² nur wenige Wohneinheiten sind. Hamburg hat eine fast ähnliche Anzahl und dort sind 50-100MBit/s keine Ausnahme. Betrachtet man die Größe, dann ist Hamburg nur ein Punkt, während Mecklenburg eine Fläche ist.
    Was interessiert die Fläche, wenn es heißt, dass 80% der Wohneinheiten bis Ende 2018 50MBit bekommen sollen? Die eigentliche Frage ist doch, wie viele der 37 Mio Wohneinheiten in Deutschland erhalten die Geschwindigkeit.

    > Vor allem begeistert mich die Moeglichkeit, dass nun schon 3/4 der Kunden
    > bis zu 50MBps bekommen koennen, da sollte es ja kein Problem mehr sein, in
    > diesen Gebieten auch 16MBps zu liefern, fuer die Kunden, welche 16 MBps
    > bezahlen.
    Was hat das eine mit dem anderem zu tun? Der eine hat einen Glasfaseranschluss, der Nachabr aber nicht. Glaubst du, dass Bandbreite auf andere Häuser abfärbt? Komische Vorstellungen hast du.

    > Ich kann nicht umhin, meine Freude mit einem Smilie auszudruecken ;)
    Eher traurig, dass du Fläche mit Wohneinheiten verwechselst und glaubst, das Breitbandgeschwindigkeiten auf die nachbarschaft abfärben sollte.

  17. Re: Also mehr oder weniger

    Autor: bombinho 10.02.18 - 09:30

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du redest vom Breitbandatlas des BMVIs, oder?
    korrekt
    > Ist die eigentlich bewusst, dass du auf der Karte auch in alle
    > Himmelrichtungen scrollen kannst? Hellblau oder dunkleblau ist dann gewiss
    > nicht die Mehrheit.
    Leider doch, zoom mal auf Haeusernivau herunter und ploetzlich siehst du sehr haeufig, dass der eigentlich gelbe Fleck auf der Karte nur ein einziges (manchmal auch 2 oder 3) in der Regel grosses Gebauede betrifft, welches weiterhin von zarten Blautoenen umgeben ist. Und dann roll mal durch die ganze Republik.
    Erschreckend viel Potential fuer Optimismus.

    > Kann es sein, dass Du Fläche mit Wohnugnsdichte verwechselst?
    Ich hatte schlussendlich auf Hauslevel gezoomt um Flaeche von tatsaechlich bereitgestellten Anschluessen unterscheiden zu koennen.

    > Wenn in Mecklenburg recht viel blau zu sehen ist, dann muss du dir auch im
    > Klaren sein, das dort pro km² nur wenige Wohneinheiten sind. Hamburg hat
    > eine fast ähnliche Anzahl und dort sind 50-100MBit/s keine Ausnahme.
    > Betrachtet man die Größe, dann ist Hamburg nur ein Punkt, während
    > Mecklenburg eine Fläche ist.
    Hamburg ist auf so gut wie keinem Zoomlevel nur ein Punkt. Und Hamburg ist tatsaechlich, nebst einigen anderen Staedten relativ gut versorgt. Aber die 80% bezogen sich doch auf bundesweite Anschluesse und nicht auf Hamburger Anschluesse, oder?

    > Was interessiert die Fläche, wenn es heißt, dass 80% der Wohneinheiten bis
    > Ende 2018 50MBit bekommen sollen? Die eigentliche Frage ist doch, wie viele
    > der 37 Mio Wohneinheiten in Deutschland erhalten die Geschwindigkeit.
    Korrekt. Und zwar bundesweit. Das bezieht sich neben Hamburg auch auf das Saarland, Sachsen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Thueringen, Schleswig Holstein, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen, Brandenburg, Bremen, Baden-Württemberg und Berlin.

    > > Vor allem begeistert mich die Moeglichkeit, dass nun schon 3/4 der
    > Kunden
    > > bis zu 50MBps bekommen koennen, da sollte es ja kein Problem mehr sein,
    > in
    > > diesen Gebieten auch 16MBps zu liefern, fuer die Kunden, welche 16 MBps
    > > bezahlen.
    > Was hat das eine mit dem anderem zu tun? Der eine hat einen
    > Glasfaseranschluss, der Nachabr aber nicht. Glaubst du, dass Bandbreite auf
    > andere Häuser abfärbt? Komische Vorstellungen hast du.
    Das scheint mir ganz deine Vorstellung zu sein. Betrachten wir es doch einmal mathematisch. nehmen wir 1000 Haushalte. 75% davon sind 750 Haushalte, korrekt?
    Also 750 Haushalte koennen mit 50 MBps versorgt werden und 250 nicht.
    Nehmen wir nun an, 60% dieser Haushalte haben aber nur 16MBps geordert und 40% mehr. Das sind 400 Haushalte, die 50 MBps erreichen (oder mehr), 350 Haushalte die 50MBps erreichen koennten und 250 Haushalte, die weniger erreichen koennten.

    Demzufolge sollte es kein Problem, den 350 Haushalten 16MBps zukommen zu lassen, denn sie koennten ja auch 50 MBps haben. Tasaechlich bekommen von diesen 350 Haushalten, welche angeblich 50 MBps erreichen koennten gerade einmal 10 Haushalte die gebuchten 16MBps.

    > > Ich kann nicht umhin, meine Freude mit einem Smilie auszudruecken ;)

    > Eher traurig, dass du Fläche mit Wohneinheiten verwechselst und glaubst,
    > das Breitbandgeschwindigkeiten auf die nachbarschaft abfärben sollte.
    Nein, mein Glaube ist es, wenn die Telekom verspricht, dass sie 75% ihrer Kundschaft mit 50MBps versorgen kann, dass sie das auch tatsaechlich kann und nicht nur "auf dem Papier". Papier ist gedultig. Aber wenn ich auf das Blatt neben mir schreibe, dass dein Anschluss 10GBps erreichen kann, was aendert sich fuer dich?

    Oder anders: Wenn ich sage, ich kann dir 50 Aepfel verkaufen und du sagst, okay, dann nehme ich 16 und ich packe dir 8 ein und verlange den Preis fuer 16 und gebe dir noch eine hoechst technische Begruendung dazu, wirst du das ganz sicher verstehen und akzeptieren, richtig?

  18. Re: Also mehr oder weniger

    Autor: spezi 10.02.18 - 10:19

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Leider doch, zoom mal auf Haeusernivau herunter und ploetzlich siehst du
    > sehr haeufig, dass der eigentlich gelbe Fleck auf der Karte nur ein
    > einziges (manchmal auch 2 oder 3) in der Regel grosses Gebauede betrifft,
    > welches weiterhin von zarten Blautoenen umgeben ist. Und dann roll mal
    > durch die ganze Republik.

    Warum machst Du es Dir so kompliziert (und ungenau)? Anstatt irgendwo verschiedenfarbige Klötzchen zu zählen, schau in die "Berichte zum Breitbandatlas", die halbjährig herausgegeben werden. Da findest Du die gleichen Daten, nur tabelliert. Da gibt es dann Tabellen prozentualer Haushaltsabdeckungen nach verschiedenen Technologien und Geschwindigkeitsstufen, und zwar bundesweit oder für die einzelnen Bundeländer, für ländliche Gebiete, Großstädte oder mittelgroße Städte... Und das alles findest Du einfach, in dem Du unter der Karte ein bisschen weiter scrollst.

    Hier ist der Link zum aktuellen Bericht:
    http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/Digitales/bericht-zum-breitbandatlas-mitte-2017-ergebnisse.pdf?__blob=publicationFile

    Der ist noch von Mitte 2017, die Daten für Ende 2017 dürften im Februar oder März veröffentlicht werden.

    Ältere Berichte findest Du hier:
    http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/ZukunftBreitband/aeltere-berichte-zum-breitbandatlas.html


    > Nein, mein Glaube ist es, wenn die Telekom verspricht, dass sie 75% ihrer
    > Kundschaft mit 50MBps versorgen kann, dass sie das auch tatsaechlich kann
    > und nicht nur "auf dem Papier".

    Wenn's soweit ist, dann kannst Du ja dann mal mit dem nächsten Bericht zum Breitbandatlas vergleichen. Wie gesagt: Tabellen sind dafür deutlich praktischer.

  19. Re: Also mehr oder weniger

    Autor: bombinho 10.02.18 - 11:18

    spezi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Nein, mein Glaube ist es, wenn die Telekom verspricht, dass sie 75%
    > > ihrer Kundschaft mit 50MBps versorgen kann, dass sie das auch tatsaechlich
    > > kann und nicht nur "auf dem Papier".
    >
    > Wenn's soweit ist, dann kannst Du ja dann mal mit dem nächsten Bericht zum
    > Breitbandatlas vergleichen. Wie gesagt: Tabellen sind dafür deutlich
    > praktischer.
    Tabellen lese ich auch am liebsten, aber manchmal macht es regelrecht Spass, die unterliegenden Daten mal genauer anzuschauen.
    Wenn ich dir jetzt sage, dass meine Zahlenreihe (10 Elemente) hier durchschnittlich 4,5 ergibt, dann weisst du nicht, ob der Spitzenwert 44,1 ist oder 4,5. Wenn ich dir aber meine Zahlenreihe zeige, dann kannst du sehen ob der Normalwert 0,1 oder 4,5 ist.
    Die grafische Darstellung beider Zahlenreihen wiese so gar keine Aehnlichkeit auf.
    In der Tabelle hingegen koennte man sie nicht auseinander halten.

    Wieviele der telekomschen Anschluesse sind denn nun schon umgeruestet, der Eine sagt 75%, der Andere die Telekom ist fast fertig, wieder ein Anderer denkt, dass die Aufruestung 2021/22 in Schwung kommt, wenn der Ausbau halbwegs fertig ist.
    Wer hat denn hier nun belastbare Zahlen, die mehr als die 41% aus den Bilanzen hergeben?

    Ich persoenlich nutze diese Zahlen ja gerne, weil dort stark beschoenigte Angaben auch gleich rechtliche Folgen nach sich ziehen koennen.
    Bilanzfaelschung ist nicht so einfach abzutun wie ein "Druckfehler" bei den Angaben wunderschoener Zahlen, die durch die Addition von Annahmen und Moeglichkeiten entstanden sind.

  20. Re: Also mehr oder weniger

    Autor: spezi 10.02.18 - 12:08

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wenn ich dir jetzt sage, dass meine Zahlenreihe (10 Elemente) hier
    > durchschnittlich 4,5 ergibt, dann weisst du nicht, ob der Spitzenwert 44,1
    > ist oder 4,5. Wenn ich dir aber meine Zahlenreihe zeige, dann kannst du
    > sehen ob der Normalwert 0,1 oder 4,5 ist.
    > Die grafische Darstellung beider Zahlenreihen wiese so gar keine
    > Aehnlichkeit auf.

    Und jetzt stell Dir vor, zu jedem Wert in Deiner Zahlenreihe gibt es noch einen nicht gezeigten Gewichtsungsfaktor zwischen 1 und 100. Dieser entspricht der Anzahl der Haushalte in einem Kästchen. Jetzt kann man sich entscheiden: will man sich die Varianz in der Zahlenreihe anschauen (bzw. in den Kästchenfarben), oder interessiert man sich für den gewichteten Mittelwert (= der Anteil der Haushalte mit Eigenschaft x). Beides kann man natürlich machen, und wenn Du Dich insbesondere für ersteres interessierst, ist das OK. Aber wenn man sich für den Anteil der Haushalte mit Eigenschaft x interessiert, ist der gerichtete Mittelwert deutlich besser als die Einzelwerte ohne die Gewichte.

    > Wieviele der telekomschen Anschluesse sind denn nun schon umgeruestet, der
    > Eine sagt 75%, der Andere die Telekom ist fast fertig, wieder ein Anderer
    > denkt, dass die Aufruestung 2021/22 in Schwung kommt, wenn der Ausbau
    > halbwegs fertig ist.
    > Wer hat denn hier nun belastbare Zahlen, die mehr als die 41% aus den
    > Bilanzen hergeben?

    Das Problem ist, dass Du nach wie vor über andere Größen diskutieren möchtest als der Rest hier im Thread. Hier geht es um Verfügbarkeit. Also wieviel Prozent können einen VDSL-Anschluss (oder FTTB/H oder was auch immer) nutzen. Das ist die relevante Größe, um zu entscheiden ob in einer Straße, Gemeinde etc. eine Unterversorgung herrscht. Nicht, ob wirklich alle diese Technik nutzen. Das ist übrigens auch das, was der Breitbandatlas zeigt: die Verfügbarkeit von bestimmten Technologien und Bandbreiten, nicht die Nutzung.

    Dein Lieblingsthema ist anscheinend, dass nicht alle Anschlüsse in einem VDSL-Erschliessungsgebiet automatisch auf die MFG umgeklemmt werden. Sehe ich als geringeres Problem, da man letztendlich die Umstellung anstossen kann, wenn man möchte. Auch, wenn es dann eine zeitlang ein paar Euro mehr kostet. Aber ja, man kann das bemängeln. Geht aber wie gesagt am Thema hier vorbei.

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