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Politik will Glasfaser, Telekom lieber Kupfer

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  1. Re: Falsch! Politik will Glasfaser, Telekom ebenfalls

    Autor: Faksimile 11.02.18 - 10:42

    Wenn das nicht notwendig war, ist das Argument, es gibt zu wenige Tiefbaufirmen für den Glasfaserausbau, auch nur eine Ausrede!

  2. Re: Falsch! Politik will Glasfaser, Telekom ebenfalls

    Autor: Faksimile 11.02.18 - 10:46

    Klingt nach uraltem Gebäude. Sonst wärendie Telefondosen bestimmt mit Leerrohr versehen. Und damit sollte die GF-Verkabelung etwas einfacher werden.

  3. Re: Falsch! Politik will Glasfaser, Telekom ebenfalls

    Autor: Faksimile 11.02.18 - 11:10

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > solary schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > >40.000km Glasfaser im Jahr 2017 und 60.000 im jahr 2018 sind für dich
    > > nichts?
    > >
    > > Aber überlege doch mal W A R U M hat die Telekom das gemacht?
    > > Wie sollen sonst die DLSAM (Multifunktionsgehäuse) versorgt werden,
    > damit
    > > möglichst viele Kunden darüber 100mbit/s oder bald mehr bekommen.
    > Damit stimmst du mir zu, dass die Telekom fleißig Glasfaser verlegt und
    > bestätigst meine Aussage. Danke.

    Für Dich ist mit Glasfaser zu DSLAM alles in Ordnung. Andere erwarten Glasfaser bis in das Gebäude. Da ist die Versorgung des DSLAM höchstens als Erweiterung des Backbones zu sehen und hat mit Glasfaseranschlüssen für den Kunden nichts zu tun.

    > Auch darfst du nicht vernachlässigen, dass dadurch fast alle Orte in
    > Deutschland eine Glasfaserleitung gelegt.
    >
    Interne Maßnahme. Den Kunden eines Möbelschreoiners interessiert auch nicht, ob sich der Schreiner für seine Werkstatt eine neue Fräse gekauft hat.

    > > Was mich an die Telekom stört, die hätte ja auch mal ihre Kunden
    > > Anschreiben können und fragen, ja wollt ihr dann Glasfaser hier
    > unterschreiben.
    > > Kommt in ein Bezirk 30% zusammen wird halt ausgebaut, viele Kunden
    > werden
    > > sich garantiert dran hängen dann werden es vielleicht 40% und wenn die
    > > sehen das überall ausgebaut wird, wird es schnell zum Leuchtfeuer, dann
    > > wollen plötzlich 75% Glasfaser.
    > Deine Vorschlag ist bereits überholt. Denn die Telekom praktiziert das
    > bereits so, Golem hat darüber berichtet. Die Telekom baut da FTTH aus, wo
    > sich mindestens 30% der Leute für FTTH entscheiden.
    >
    In ausgesuchten Ortschaften in homöopatischer Menge. Grundlegend alle physikalischen Anschlussinhaber zu fragen, traut sich die Telekom anscheinend nicht.

    > > Was für mich zählt ist das die Deutsche Glasfaser mehr Glasfaser Kunde
    > hat
    > > als die Telekom.
    > Für dich zählt also ein Unternehmen, das nur 200.000 Anschlüsse gelegt hat?
    > Das sind gerade mal 0,5% der Häuser in Deutschland. Das zählt für dich
    > mehr, als >25 Mio Anschlüsse mit VDSL/Vectoring? In dem Ausbautempo der DG
    > würden wir Jahrhunderte warten müssen, bis eine nennenswerte Anzahl von
    > Anschlüssen gelegt wäre.
    >
    Wenn sich die Telekom mit der selben Intensität, die sie für Vectoring aufbringt, für den FTTB/H Ausbau begeistert hätte, wären wir heute eine ganze Ecke weiter auf dem Weg zur Glasfaser-Vollversorgung.

    ...

  4. Re: Politik will Glasfaser, Telekom lieber Kupfer

    Autor: Pedrass Foch 11.02.18 - 12:29

    solary schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich betreue einige Firmen, einige hatten früher Stabil 50:10 und seit
    > 100:40
    > gibt es Abbrüche ohne Ende.

    Ich habe Familienmitglieder, Freunde, direkte und indirekte Bekannte von denen ein Gutteil das Glück hat bereits Anschlüsse mit Vectoring zu haben. Keiner davon hat "Abbrüche ohne Ende". Und auch mein Anschluß ist rocksolid seit Anfang 2017.

    > Schau doch mal bei Google: vectoring unstabil

    Da finden sich diejenigen die Probleme haben. Bei mehreren Millionen Kunden finden sich entsprechend viele mit Problemen. Bein wenigen Dutzend Anschlüssen der deutschen Glasfaser finden sich entsprechend weniger Berichte über Probleme mit deren Stabilität.
    (ok, dazu kommt noch das DSL prinzipbedingt in einigen Bereichen im Nachteil ist. Das sind aber Randerscheinungen, gerade Telekom haut ja bekanntlich extrem viel Sicherheitsmarge drauf)

    > Wenn man eine gute Leitung möglichst kurz zum DSLAM hat kann man Glück
    > haben,

    Mehr als 500 Meter bei mir und kein abbruch mehr seit ich die Fritzbox gegen den Speedport getauscht habe.

    > Vectoring ist eine aktive Technik die von Störeinflüssen beeinträchtig
    > werden kann.

    Vectoring ist eine aktive Technik die gerade dazu dient Störeinflüsse zu minimieren.

    > Bei Glasfaser sieht es anders aus, das läuft passiv und ist wartungsärmer.

    Ja. Das Bessere ist des Guten Feind.

    Und trotzdem kreischen, zetern und jammern die Mitbewerber dass man vor Mitleid zerfließen könnte wenn Telekom sich erdreistet, dort wo sie ihre großartige Glasfaser anbieten wie Sauerbier, ihr Netz auf FTTC zu erweitern. Buhää!

    > Man kann sich zwar eine eig. Glasfaserleitung legen lassen, aber etwas
    > abseits der Städte kann es leicht 200.000¤ oder mehr kosten, für eine
    > kleine Firma nicht zu stemmen.

    Das ist schlimm und man sollte sich unbedingt bei der Universumsverwaltung darüber beschweren wenn man vom Schicksal derartig böse Karma-Karten erhalten hat.

    > Was nützt mir das? ich habe immer noch keine Glasfaser

    Du übersiehst das man von Glasfaserausbau auch dann profitieren kann wenn man selbst keine eigene und ganz persönliche Glasfaser erhalten hat.
    Ich habe dank "Glasfaserausbau" stabile >80 Mbit/>35 Mbit/s statt vorher 16/2,3 Mbit/s.
    Ich profitiere durchaus vom Glasfaserausbau der Telekom.

    Oder geht es Dir darum das Telekom frecher weise bei Dir überhaupt noch nicht ausgebaut hat? Von Kabeldeutschland, Netcologne, MNet, Deutsche Glasfaser und den Stadtwerken diverser Städte würde ich alternativ genau 0,000000000 Mbit pro Jahrzehnt erhalten. Von deren Glasfaserausbau habe ich also auch nichts.

  5. Re: Falsch! Politik will Glasfaser, Telekom ebenfalls

    Autor: Pedrass Foch 11.02.18 - 12:32

    solary schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >40.000km Glasfaser im Jahr 2017 und 60.000 im jahr 2018 sind für dich
    > nichts?
    >
    > Aber überlege doch mal W A R U M

    Eins nach dem anderen. Bitte beantworte erst die Frage bevor Du selbst eine stellst oder das Thema wechselst. Danke.

  6. Re: Falsch! Politik will Glasfaser, Telekom ebenfalls

    Autor: Pedrass Foch 11.02.18 - 12:50

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nanu? Ich dachte, die Tiefbaukapazitaeten in Deutschland sind durch den
    > Ausbau bereits jetzt ueberlastet? Und nun lese ich von aufmerksamen
    > Beobachtern "Nirgends wurden großflächig Tiefbauarbeiten veranstaltet.".

    Möglicherweise hast Du das "großflächig" im Satz übersehen. Die Anzahl der Bagger und Muldenkipper ist nicht das Problem beim Ausbau.

  7. Re: Falsch! Politik will Glasfaser, Telekom ebenfalls

    Autor: Pedrass Foch 11.02.18 - 12:52

    thorben schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In meinem letzten Wohnort wurde großzügig GF gelegt und ja es gab viel
    > Tiefbau.

    Gut zu wissen. Und nun die Gretchenfrage: Gab es großflächigen Tiefbau? Oder wurde doch nur hier und da ein Graben mit großer Länge und geringer Fläche ausgehoben?

  8. Re: Falsch! Politik will Glasfaser, Telekom ebenfalls

    Autor: Pedrass Foch 11.02.18 - 12:55

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn das nicht notwendig war, ist das Argument, es gibt zu wenige
    > Tiefbaufirmen für den Glasfaserausbau, auch nur eine Ausrede!

    Die Anzahl der Bagger und Muldenkipper ist nicht das Problem. Sooft es geht wird mit Spülbohrung und Trenching gearbeitet. Die Fläche bleibt gering, die Menge und Länge ist das Problem.

  9. Re: Falsch! Politik will Glasfaser, Telekom ebenfalls

    Autor: solary 11.02.18 - 13:48

    >Gut zu wissen. Und nun die Gretchenfrage: Gab es großflächigen Tiefbau? Oder wurde doch nur hier und da ein Graben mit großer Länge und geringer Fläche ausgehoben?

    Im Nachbardorf die hatten nur 16mbit/s dort war es relativ leicht die 40% zusammen zu bekommen, am Ende wollen über 60% Glasfaser haben.

    Es wurden nur kleine Gräben aufgehoben und größtenteils mit Erdkanonen gearbeitet, damit liesen sich große Stecken überbrücken, auch über Straßen.

    20 Meter im Eig. Garten war kostenlos, wer weiter weg wohnte musste selbst im Garten graben, oder es machen lassen, auch hier wurde einfach mit Erdraketen gearbeitet und hat kaum was gekostet, Garten umpflügen? Fehlanzeige.
    Klar es macht einmal Dreck, ein Loch in der Hauswand, aber das ist ja nur 1 malig.


    Hier bei uns wurde auch Versucht Glasfaser zu verlegen, aber als die Telekom davon Wind bekam hatte hier alle Flyer im Briefkasten von wegen dass Beste Netz Deutschland bald mit 100mbit/s.
    So eine Glasfaser Akquise dauert halt oft 3-6 Monaten, da hatte die Telekom genug Zeit
    uns das Geschäft zu versauen, aber seit 10 Jahren hier nichts gemacht, Zufall auf keinen Fall.
    Mit die Vectoring Technik verbaut uns die Telekom Glasfaser für sehr viele Jahre.

    Ich frage mich immer warum andere Länder das Schaffen was wir nicht hinbekommen, Glasfaser ist ja nicht neu sondern schon 20 Jahre auf dem Markt.
    Bei uns wird einfach nicht angefangen außer in kleinen Mengen.
    Ich bin mir sicher, wenn die Telekom nicht ganz Deutschland mit Vectoring geflutet hätte wären wir mit Glasfaser schon viel weiter, aber Vectoring Gebiete lassen sich später schwer mit Glasfaser ausbauen.

    Was sind Erdraketen?
    https://www.youtube.com/watch?v=C9yjKmHUe18



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 11.02.18 13:54 durch solary.

  10. Re: Falsch! Politik will Glasfaser, Telekom ebenfalls

    Autor: Pedrass Foch 12.02.18 - 19:17

    solary schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Gut zu wissen. Und nun die Gretchenfrage: Gab es großflächigen Tiefbau?
    > Oder wurde doch nur hier und da ein Graben mit großer Länge und geringer
    > Fläche ausgehoben?

    > Es wurden nur kleine Gräben aufgehoben und größtenteils mit Erdkanonen
    > gearbeitet, damit liesen sich große Stecken überbrücken, auch über
    > Straßen.

    Genau was ich meine. Es wird zwar großflächig versorgt aber nur geringe Flächen sind von Tiefbau betroffen. Erdraketen hatte ich weniger auf dem Schirm, hier bei uns gibts Sandboden, da wurde oft mit Spülbohrung gearbeitet. Die Leitungen/Leerrohre/Speedpipes waren entsprechend auch ratz-fatz wieder zu geschüttet. Nur die MSAN-Gehäuse lagen (gefühlt) wochenlang frei.

  11. Re: Falsch! Politik will Glasfaser, Telekom ebenfalls

    Autor: M.P. 13.02.18 - 08:42

    Bonarewitz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > solary schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > >40.000 km Glasfaser in 2017 ist für Dich "nichts"?
    > >
    > Wie viel km Glasfaser verlegt die DG so im Jahr?
    >

    Die Deutsche Glasfaser wurde 2011 gegründet, und hat seitdem 375000 km Glasfasern verlegt. Mithin ca 47000 km pro Jahr im Schnitt.

    Da es in den ersten Jahren nach Gründung wahrscheinlich weniger war, werden es wohl aktuell eher 60000 km pro Jahr sein ...

  12. Re: Falsch! Politik will Glasfaser, Telekom ebenfalls

    Autor: M.P. 13.02.18 - 09:31

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für dich zählt also ein Unternehmen, das nur 200.000 Anschlüsse gelegt hat?
    > Das sind gerade mal 0,5% der Häuser in Deutschland. Das zählt für dich

    ... und dafür in den 7 Jahren des Bestehens seit 2011 375000 km Glasfaser verlegt hat...

    375 000 / 7 = 54 000 km/Jahr

  13. Korrektur 54000 km/Jahr

    Autor: M.P. 13.02.18 - 10:53

    2018 - 2011 = 7 Jahre

    375000 km/ 7 Jahre = 53570 km/Jahr

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