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Heißt im Umkehrschluss also...

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  1. Heißt im Umkehrschluss also...

    Autor: sio1Thoo 22.01.19 - 00:56

    ...dass es für 241.000 Haushalte in absehbarer Zukunft keine Möglichkeit gibt, in den Genuss eines modernen Glasfasernetzes zu kommen. Während FTTH in zahlreichen Ländern mittlerweile Standard ist, versucht die Telekom den Ausbau mit allen Mitteln zu verzögern. Vectoring wird in erster Linie zum Monopolerhalt eingesetzt - und nicht weil es technisch überlegen wäre. Die im Artikel erwähnte Entscheidung der Bundesnetzagentur bestätigt das nur. So wird das nix mit der Digitalisierung in Deutschland.

  2. Re: Heißt im Umkehrschluss also...

    Autor: ibecf 22.01.19 - 03:49

    sio1Thoo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...dass es für 241.000 Haushalte in absehbarer Zukunft keine Möglichkeit
    > gibt, in den Genuss eines modernen Glasfasernetzes zu kommen. Während FTTH
    > in zahlreichen Ländern mittlerweile Standard ist, versucht die Telekom den
    > Ausbau mit allen Mitteln zu verzögern. Vectoring wird in erster Linie zum
    > Monopolerhalt eingesetzt - und nicht weil es technisch überlegen wäre. Die
    > im Artikel erwähnte Entscheidung der Bundesnetzagentur bestätigt das nur.
    > So wird das nix mit der Digitalisierung in Deutschland.

    Warum?

    Der Konkurrenz steht ja zu jederzeit frei eigene separate Glasfaserleitungen bis ins Haus zu legen. Die Entscheidung der Bundesnetzagentur bezieht sich nur bei gemeinsamer Nutzung! der Kupfer-Hausleitung(Steigleitung von APL zur Telefondose ), das dort Vectoring der Telekom Vorrang hat, wenn es zu Störungen kommt.

    Steht auch so im Artikel.

    Aber wenn die Konkurrenz von den Kabelnetzbetreibern mal abgesehen selbst im größeren Umfang investieren würden, dann könnte Sie nicht die Preise anbieten wie Sie momentan sind.

  3. Bei FTTH gibt es gar keine Probleme

    Autor: M.P. 22.01.19 - 06:36

    Wenn aus irgendwelchen Gründen die Glasfaser nicht in die Wohnung (z. B. Vermieter will nicht) geführt werden kann, und es nur FTTB bis zum Hausverteiler gibt, kann nicht die Telefonleitung uneingeschränkt für g.FAST für den Weg vom Hausverteiler zur Wohnung genutzt werden, wenn darauf bereits VDSL geschaltet ist. Auf der anderen Seite muss aber g.FAST nicht abgeschaltet weden, wenn die Telekom VDSL für das Haus zuführen will...

    Geht die Glasfaser bis in die Wohnung (FTTH statt FTTB) kann es keine Störungen des DSL-Signals geben!

  4. Re: Heißt im Umkehrschluss also...

    Autor: M.P. 22.01.19 - 06:39

    Wenn man mit so geringen Investitionen, wie für den Kabelbetreiber nötig die Haushalte per Glasfaser anbinden könnte, wären wir schon alle verglast ...

    Dort wo nicht bereits die Post in den 80er Jahren die Koax-Kabel in die Erde gebracht hat, ist das von den Aufkäufern des Kabelnetzes nur in den wenigsten Fällen nachgeholt worden ...

  5. Re: Heißt im Umkehrschluss also...

    Autor: NaruHina 22.01.19 - 06:54

    Ftth ist schwierig umzusetzen, Genehmigungen der Hausbesitzer, die keine offenen Wände wollen, und mit jedem Eigentümer einzelne verhandeln, ist schwierig. Der Mieter hat auch meistens was gegen Bauarbeiten. (Mitsteigerung)
    Daher ist es für Anbieter einfacher vectoring oder gFast auszubauen. Da keine arbeiten bis in die Wohnung sondern nur bis vor die Tür oder im Keller nötig sind.

  6. Re: Heißt im Umkehrschluss also...

    Autor: mark.wolf 22.01.19 - 08:02

    In meinem Haus bestimme ich, wer Vorrang hat. Und wenn die Telekom sich das im gestattungsvertrag zusichern lassen will, dann gibt es eben keinen Gestattungsvertrag. Noch haben wir weitgehende Vertragsfreiheit.

    Abgesehen davon ist es doch kein Problem ins Leerohr zusätzlich zum 2 paarigen Fernmeldekabel noch eine Faser einzuziehen.

    Es ist schon unsäglich, wie durch Korruption ein Wettbewerb zum Nachteil der Verbraucher verhindert wird.

  7. Re: Heißt im Umkehrschluss also...

    Autor: NaruHina 22.01.19 - 08:06

    Welches lehrorhr? Bei unserem Altbaubeständen ?

  8. Re: Heißt im Umkehrschluss also...

    Autor: M.P. 22.01.19 - 08:37

    Es geht um FTTB (also eine im Keller endende Glasfaser), und die Nutzung von Kupferdoppeladern auf den Leitungstrassen.
    Da gewinnt der, der als erstes seine Technologie auflegt. Gibt es bereits g.Fast Kunden, muss sich Vectoring VDSL anpassen. Gibt es bereits Vectoring Kunden, muss sich g.Fast anpassen.

    Fasern, die bis in die Wohnung führen sind nicht betroffen ...

  9. Re: Heißt im Umkehrschluss also...

    Autor: LinuxMcBook 22.01.19 - 15:03

    NaruHina schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ftth ist schwierig umzusetzen, Genehmigungen der Hausbesitzer, die keine
    > offenen Wände wollen, und mit jedem Eigentümer einzelne verhandeln, ist
    > schwierig. Der Mieter hat auch meistens was gegen Bauarbeiten.
    > (Mitsteigerung)
    > Daher ist es für Anbieter einfacher vectoring oder gFast auszubauen. Da
    > keine arbeiten bis in die Wohnung sondern nur bis vor die Tür oder im
    > Keller nötig sind.

    Und deswegen brauchen wir, bevor wir über einen flächendeckenden (womöglich sogar geförderten) FTTH-Ausbau reden können, endlich ein Gesetz, dass zumindest Eigentümer, die Teile des Hauses vermieten, zu einer Anbindung an Glasfaser verpflichtet.

  10. Re: Heißt im Umkehrschluss also...

    Autor: LinuxMcBook 22.01.19 - 15:12

    sio1Thoo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...dass es für 241.000 Haushalte in absehbarer Zukunft keine Möglichkeit
    > gibt, in den Genuss eines modernen Glasfasernetzes zu kommen. [...]
    > Vectoring wird in erster Linie zum Monopolerhalt eingesetzt - und nicht weil es technisch überlegen wäre.

    Es steht doch jedem der zahlreichen Anbieter zu, in die 241.000 Haushalte in absehbarer Zeit einen Glasfaser-Anschluss zu legen.
    Wenn der Bedarf wirklich vorhanden ist, dann werden die FTTH-Anbieter schon genügend Kunden finden.
    Andernfalls wäre dein Wunsch doch nur der Wunsch nach einer spezifischen Technik oder? ;)

    Und Vectoring wird in erster Linie dafür eingesetzt, dass man möglichst schnell, möglichst viele Haushalte mit ausreichender Geschwindigkeit ausstattet und nicht dass man nur wenigen Haushalten eine Geschwindigkeit bietet, die erst in 10 Jahren komplett genutzt werden wird.

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