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Telekom hat insgesamt 1.7 Mio FTT-H(?) Anschlüsse liegen

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Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Telekom hat insgesamt 1.7 Mio FTT-H(?) Anschlüsse liegen

    Autor: senf.dazu 27.06.20 - 10:33

    Bei VATM kann man die 1.77 Mio (homes passed) auch nachlesen und zusätzlich erfahren das davon 0.3 Mio (homes connected) auch wirklich aktiv sind. 17%.

    Das sollte jetzt eigentlich heißen das sich jeder der 1.7-0.3=1.4 Mio Haushalte sich heute noch Glasfaser bestellen könnte und das dann auch in absehbarer Zeit (wenige Monate) der Anschluß die paar Meter von der Straße wo sie ja bereits liegt durch den Vorgarten ins Haus verlängert und aktiviert wird ?

    Wie sieht das in der Praxis aus - muß man einen Tarif jenseits der 250M bestellen ? Anschlußkosten von z.B. 650¤ einmalig zahlen ? Und ansonsten läuft das problemlos über die Bühne ? Auch wenn der homes passed Anschluß schon seit 10J oder was auch immer inaktiv als home passed am Haus in der Straße liegt ? Verrät einem die Telekom eigentlich wenn man ein "home passed" Haushalt ist ? Erfahrungsberichte ?

    Oder sind das inzwischen alles Karteileichen ?



    16 mal bearbeitet, zuletzt am 27.06.20 10:50 durch senf.dazu.

  2. Re: Telekom hat insgesamt 1.7 Mio FTT-H(?) Anschlüsse liegen

    Autor: sneaker 27.06.20 - 12:23

    Leider geht die Telekom bei solchen Zahlen nicht ins Detail. Ich schätze, die 1,4 Mio (1,7 Mio - 0,3 Mio) setzen sich wie folgt zusammen:
    1. Kunden, die bereits den Glasfaserabschluß in der Wohnung, aber keinen Tarif gebucht haben. Die könnten sofort buchen und dann innerhalb von 3 Wochen den Tarif haben.
    2. Kunden, die die Glasfaser im Keller aber noch nicht in der Wohnung haben. Die unterteilen sich noch in:
    a) Inhouse-Glasfaserverlegung ist bereits zwischen Eigentümer und Telekom geklärt und der Kunde kann schon bestellen. Der Techniker soll dann am Schaltungstermin die Inhouse-Glasfaser ziehen. I.d.R. keine Extra-Kosten.
    b) es liegt noch keine Vereinbarung zwischen Eigentümer und Telekom vor. Tarifbuchung nicht möglich, bis das geklärt ist (Bauherrenhotline).
    3. Häuser, bei denen zwar die Infrastruktur in der Straße liegt, die aber noch nicht ans Netz angeschlossen sind. I.d.R. weil der Eigentümer dem nicht zugestimmt hat bzw. weil es ein Neubau ist. Hier muß der Eigentümer über die Bauherrenhotline den Anschluß beauftragen. Kosten i.d.R. 800 Euro Pauschale wie bei Kupfer auch.

    Buchbar ist ab 16 Mbit/s, d.h. man muß keinen hohen Tarif nehmen, um angeschlossen zu werden.
    Für Punkte 2 und 3 gilt: kostenlos bzw. 800 Euro Pauschale, falls kein besonders hoher Aufwand entsteht, z.B. weil der Eigentümer unbedingt Unterputz-Verlegung wünscht. (Auf die 800 Euro kann es Rabatt geben oder sie entfällt, weil der Staat diese fördert wird.)

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Verrät einem die Telekom eigentlich wenn man ein "home
    > passed" Haushalt ist ?
    Kunden unter 1 und 2a sehen direkt online die Verfügbarkeit. Bei 2b und 3 wüßte ich es so nicht. Der Eigentümer erhält sicher bei Erstausbau der Straße entsprechende Post, aber wer neu einzieht, muß sich selbst erkundigen. Es sollte einen stutzig machen, wenn in der Ausbaukarte rundherum 1.000 Mbit/s verfügbar sind.

  3. Re: Telekom hat insgesamt 1.7 Mio FTT-H(?) Anschlüsse liegen

    Autor: up.whatever 28.06.20 - 12:58

    "Homes passed" heißt in der Regel, dass die Telekom dir für knapp 800¤ einen Hausanschluss baut, wenn man sie damit beauftragt. Wenn du dich gleichzeitig an einen größeren Magenta Tarif bindest, gibt es meist noch ein paar ¤ Rabatt.

  4. Re: Telekom hat insgesamt 1.7 Mio FTT-H(?) Anschlüsse liegen

    Autor: Bonarewitz 28.06.20 - 14:27

    up.whatever schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Homes passed" heißt in der Regel, dass die Telekom dir für knapp 800¤
    > einen Hausanschluss baut, wenn man sie damit beauftragt. Wenn du dich
    > gleichzeitig an einen größeren Magenta Tarif bindest, gibt es meist noch
    > ein paar ¤ Rabatt.

    Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass in der beschriebenen Form der kostenlose Anschluss im Zuge des geförderten Ausbaus abgelehnt, bzw. im Vorfeld des eigenwirtschaftlichen Ausbaus kein Vorvertrag mit beliebigem Tarif gebucht wurde.

    Alle anderen sind mit "homes passed" durchaus schon versorgt, wie in diesem Thread bereits beschrieben wurde.

  5. Re: Telekom hat insgesamt 1.7 Mio FTT-H(?) Anschlüsse liegen

    Autor: senf.dazu 28.06.20 - 15:03

    Bleibt aber immer noch die Frage wieso bei all den Baukostenvergünstigungen immer noch so vergleichsweise wenig Leute zugreifen. Eben 17% statt wie z.B. bei DG >40%.

    Und wieso die Telekom nicht mal mit einem Angebot kommt das man nicht ablehnen kann (Vernünftiger Upload oder so was). Um dann mal ne wirklich tolle FTTH Wasserstandsmeldung auf dem Telekom-Ticker abzuliefern.

    Ich bin jedenfalls gespannt wer und wann zuerst die 1 Mio FTTH homes connected knackt. Telekom oder DG. Im Augenblick liegt ja wohl DG leicht in Führung .. Aber vielleicht ist ja auch Vodaphone schneller wenn wohl auch mit DocisOverFTTH. (DooF oder RFoG oder RFoF)


    Als ich vor vielleicht 15J umgezogen bin und nix mit DSL zu haben war liefen die Anfragen regelmäßig so ab (egal bei welchem Provider): Ja kein Problem. Bestellt. 3 Mon später: wir können doch nicht. Die Tel Nachfrage lieferte dann - keine Ahnung, irgendwelche Schaltarbeiten bei Telekom werden nicht ausgeführt. Bei Telekom gleiches Spiel nur liegen die Schaltarbeiten leider außerhalb des Telekom Bereiches. (Dorf mit 6km Abstand zum Hauptverteiler im Hauptort. Alle Leitungen im Bündel wohl belegt und mein analoger Telefonanschluß war bereits gempultiplext. ISDN ging auch nicht) Gehen solche Abfragen heutzutage wirklich treffsicherer ?



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 28.06.20 15:18 durch senf.dazu.

  6. Re: Telekom hat insgesamt 1.7 Mio FTT-H(?) Anschlüsse liegen

    Autor: Bonarewitz 28.06.20 - 16:18

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bleibt aber immer noch die Frage wieso bei all den Baukostenvergünstigungen
    > immer noch so vergleichsweise wenig Leute zugreifen. Eben 17% statt wie
    > z.B. bei DG >40%.
    Das liegt daran, dass die DG ausschließlich dort ausbaut, wo die Vorvermarktung entsprechende Verträge beschert.
    Die Telekom baut teils genauso aus, teils nimmt sie aber auch an Ausschreibungen Teil, wo vorher völlig unklar ist, wie viele Kunden wechseln.
    Die DG konzentriert sich primär auf Gegenden, wo das Internet massiv unterversorgt ist (es also absolut keine Alternative gibt), bei der Telekom ist das nur zum Teil der Fall.

    > Und wieso die Telekom nicht mal mit einem Angebot kommt das man nicht
    > ablehnen kann (Vernünftiger Upload oder so was). Um dann mal ne wirklich
    > tolle FTTH Wasserstandsmeldung auf dem Telekom-Ticker abzuliefern.
    Weil der Ausbau wahnsinnig teuer ist und sich die Kosten wieder einspielen lassen müssen.
    Die Stadtnetzbetreiber sind teilweise noch deutlich teurer.
    Es gab mal einen Tarif 1000/500 für 120¤, der wurde aber wegen des "großen Erfolgs" auf 1000/100 (wenn ich das richtig im Kopf habe) für 80¤ (?) geändert.

    > Ich bin jedenfalls gespannt wer und wann zuerst die 1 Mio FTTH homes
    > connected knackt. Telekom oder DG. Im Augenblick liegt ja wohl DG leicht in
    > Führung .. Aber vielleicht ist ja auch Vodaphone schneller wenn wohl auch
    > mit DocisOverFTTH. (DooF oder RFoG oder RFoF)
    Das wird in der Tat spannend.
    Wenn die Telekom ernst macht und ab 2021 2mio. HH mit FTTH versorgt, wird die das vermutlich tun.

    > Als ich vor vielleicht 15J umgezogen bin und nix mit DSL zu haben war
    > liefen die Anfragen regelmäßig so ab (egal bei welchem Provider): Ja kein
    > Problem. Bestellt. 3 Mon später: wir können doch nicht. Die Tel Nachfrage
    > lieferte dann - keine Ahnung, irgendwelche Schaltarbeiten bei Telekom
    > werden nicht ausgeführt. Bei Telekom gleiches Spiel nur liegen die
    > Schaltarbeiten leider außerhalb des Telekom Bereiches. (Dorf mit 6km
    > Abstand zum Hauptverteiler im Hauptort. Alle Leitungen im Bündel wohl
    > belegt und mein analoger Telefonanschluß war bereits gempultiplext. ISDN
    > ging auch nicht) Gehen solche Abfragen heutzutage wirklich treffsicherer ?

    Ja.
    Sobald der letzte Anschluss dieses Jahr auf IP umgebaut ist, gibt es kein Multiplexing Im Voice-Bereich mehr.

    Die PCM-Technik funktioniert nur mit PSTN.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.06.20 16:18 durch Bonarewitz.

  7. Re: Telekom hat insgesamt 1.7 Mio FTT-H(?) Anschlüsse liegen

    Autor: spezi 28.06.20 - 19:36

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bleibt aber immer noch die Frage wieso bei all den Baukostenvergünstigungen
    > immer noch so vergleichsweise wenig Leute zugreifen. Eben 17% statt wie
    > z.B. bei DG >40%.

    Man sollte auch bedenken, dass es sich dabei um Schätzungen des VATM handelt.

    Die "Homes Passed" der Telekom hatten sie auch um eine halbe Millionen unterschätzt. Da mussten sie die Zahlen für Stand Ende 2019 von 1,1 Millionen auf 1,6 Millionen erhöhen, nachdem die Telekom konkrete Zahlen genannt hat.

    Für die Zahl der aktiven Anschlüsse gibt es keine Aussage der Telekom. Das ist nach wie vor nur eine Vermutung des VATM.

  8. Re: Telekom hat insgesamt 1.7 Mio FTT-H(?) Anschlüsse liegen

    Autor: senf.dazu 29.06.20 - 11:05

    >Das liegt daran, dass die DG ausschließlich dort ausbaut, wo die Vorvermarktung >entsprechende Verträge beschert.

    DG hat bei uns zwei komplette Landkreise nachfragegebündelt und inzwischen fast fertig ausgebaut. Soweit ich weiß eigenwirtschaftlich. Außen vor geblieben sind z.B. bei uns nur einzelne sehr kleine Ortschaften (<<100). Die aber wohl inzwischen mit Förderung ausgebaut werden (ob DG weiß ich nicht). Die Nachfragebündelung war im großen und ganzen je Dorf oder seltener mal Samtgemeinde (bei uns ca. 10 Dörfer). Sprich in den Landkreisen gab's locker 50 erfolgreiche Nachfragebündelungen.

    Aber sicherlich sucht sich DG für seinen eigenwirtschaftlichen Ausbau auch bewußt ländliche Gegenden/Landkreise die nicht zu zersiedelt sind. Bei uns wollte meines Wissens jedenfalls die Telekom nur FTTC ausbauen wenn's Förderung gibt. Ausgebaut hatte vor Jahren HTP sein DSL 50M - ohne Förderung.

    >Die Telekom baut teils genauso aus, teils nimmt sie aber auch an Ausschreibungen Teil, wo >vorher völlig unklar ist, wie viele Kunden wechseln.

    Die Telekom hat ihren Glasfaserausbau also mit einem großen Anteil bedürftiger (geförderter) Gebiete ohne Nachfrageerkundung begonnen ?

    > Die DG konzentriert sich primär auf Gegenden, wo das Internet massiv
    > unterversorgt ist (es also absolut keine Alternative gibt), bei der Telekom
    > ist das nur zum Teil der Fall.

    Kann ich aus eigenem Erleben nicht bestätigen. Bei unseren Dörfern gab's vorher FTTC 50M. Das gilt für die zig anderen im Landkreis und einem Nachbarlandkreis wohl genauso. Ich wüßte nicht das irgendeins der Dörfer die 40% gerissen hat.



    10 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.20 11:22 durch senf.dazu.

  9. Re: Telekom hat insgesamt 1.7 Mio FTT-H(?) Anschlüsse liegen

    Autor: senf.dazu 29.06.20 - 11:37

    > Für die Zahl der aktiven Anschlüsse gibt es keine Aussage der Telekom. Das
    > ist nach wie vor nur eine Vermutung des VATM.

    Vielleicht aber auch ne Mitteilung des VATM Mitglieds Telekom an die Macher der Studie ? Der Zahlensalat wird soweit ich das verstanden habe durch VATM Mitgliederbefragung durch den Uni-Lehrstuhl der die Studie anfertigt gewonnen.

    Als geschätzt werden bei den VATM Studien insbesondere die Zahlen für Zeitpunkte die die Zukunft betreffen gekennzeichnet.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.20 11:45 durch senf.dazu.

  10. Re: Telekom hat insgesamt 1.7 Mio FTT-H(?) Anschlüsse liegen

    Autor: senf.dazu 29.06.20 - 11:58

    Bonarewitz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > up.whatever schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > "Homes passed" heißt in der Regel, dass die Telekom dir für knapp 800¤
    > > einen Hausanschluss baut, wenn man sie damit beauftragt. Wenn du dich
    > > gleichzeitig an einen größeren Magenta Tarif bindest, gibt es meist noch
    > > ein paar ¤ Rabatt.
    >
    > Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass in der beschriebenen Form
    > der kostenlose Anschluss im Zuge des geförderten Ausbaus abgelehnt, bzw. im
    > Vorfeld des eigenwirtschaftlichen Ausbaus kein Vorvertrag mit beliebigem
    > Tarif gebucht wurde.
    >
    > Alle anderen sind mit "homes passed" durchaus schon versorgt, wie in diesem
    > Thread bereits beschrieben wurde.

    Ich versteh deine Äußerung nicht - du meinst das bei Förderung ein Erlassen der 800¤ nicht zulässig ist ? In den Satz mit eigenwirtschaftlich schaff ich's nicht einen Sinn hereinzureimen.
    Und alle anderen sind versorgt - worauf bezieht sich das ?

    Vielleicht kannst du dich für die Begriffsstutzigeren unter uns noch mal aufraffen ?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.20 11:59 durch senf.dazu.

  11. Re: Telekom hat insgesamt 1.7 Mio FTT-H(?) Anschlüsse liegen

    Autor: spezi 29.06.20 - 12:25

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Für die Zahl der aktiven Anschlüsse gibt es keine Aussage der Telekom.
    > Das
    > > ist nach wie vor nur eine Vermutung des VATM.
    >
    > Vielleicht aber auch ne Mitteilung des VATM Mitglieds Telekom an die Macher
    > der Studie ? Der Zahlensalat wird soweit ich das verstanden habe durch VATM
    > Mitgliederbefragung durch den Uni-Lehrstuhl der die Studie anfertigt
    > gewonnen.

    Die Telekom ist kein VATM-Mitglied.

    > Als geschätzt werden bei den VATM Studien insbesondere die Zahlen für
    > Zeitpunkte die die Zukunft betreffen gekennzeichnet.

    Was aber auch nicht bedeutet, dass die anderen Zahlen "gewusst" sind.

    Vergleich mal die 21. Marktstudie von Oktober 2019[1] und die 1. Marktanalyse Gigabit-Anschlüsse von April 2020[2]. Auf Seite 15 bzw. Seite 7 findest Du dort die Zahlen für FTTB/H Homes Passed und FTTB/H aktiv, aufgeschlüsselt nach Wettbewerbern und Telekom.


    Entwicklung Homes Passed: Ende 2018 ([1]) --> Ende 2019 (geschätzt in [1]) --> Ende 2019 (aus [2])
    Telekom: 908k -->1127k --> 1600k
    Wettbewerber: 2752k --> 3263k --> 2540k

    Selbst bei den Telekom-Wettbewerbern (also zum Großteil den eigenen Mitgliedern) hat sich nicht nur die Schätzung von 3,2 Mio HH für Ende 2019 nicht bestätigt. Nach Angaben des VATM gab es sogar einen "Rückgang" seit Ende 2018, von 2752k auf 2540k.

    Dieser Rückgang ist natürlich nicht real. Er basiert einfach darauf, dass man beim VATM den Anteil der Wettbewerber am FTTB/H-Ausbau über- und den Anteil der Telekom unterschätzt hat.

    Statt 908k waren es Ende 2018 bei der Telekom 1300k Haushalte Homes Passed FTTB/H. Was die Telekom aber erst Anfang diesen Jahres bekannt gegeben hat.

    Dabei waren schon die 908k eine "Neuabschätzung" des VATM. Noch im Juni 2019 hieß es in der vorherigen Studie ([3], Seite 4), dass es Ende 2018 nur 724k gewesen wären. Die Zahlen wurden in der Version von Oktober vermutlich erhöht, nachdem die Telekom verkündet hatte, Stand Mitte 2019 mittels FTTH 1100k Haushalte Homes Passed zu erreichen. Diesen Wert hat man dann ja auch als Schätzwert für den Bestand FTTB/H Ende 2019 genommen. Dabei hat man eben "vergessen", das die Telekom auch FTTB-Versorgung hat, und dass zwischen Mitte 2019 und Ende 2019 noch 6 Monate liegen, in denen weiter ausgebaut wird.

    Aus solchen Gründen würde ich die Zahlen des VATM nicht überbewerten.


    [1] https://www.vatm.de/wp-content/uploads/2019/10/VATM_TK-Marktstudie_2019_091019.pdf
    [2] https://www.vatm.de/wp-content/uploads/2020/04/VATM_Gigabit-Studie_290420_.pdf
    [3] https://www.vatm.de/wp-content/uploads/2019/07/VATM_Gigabit-Studie-2019_050619f.pdf

  12. Re: Telekom hat insgesamt 1.7 Mio FTT-H(?) Anschlüsse liegen

    Autor: spezi 29.06.20 - 12:37

    spezi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Dabei waren schon die 908k eine "Neuabschätzung" des VATM. Noch im Juni
    > 2019 hieß es in der vorherigen Studie ([3], Seite 4), dass es Ende 2018 nur
    > 724k gewesen wären.

    Ich meinte natürlich Seite 7.

    Und schon von Juni 2019 bis Oktober 2019 hat sich der Bestand an Home Passed der Wettbewerber Stand Ende 2018 magischerweise nachträglich reduziert. Von 2,936 Mio Haushalten auf 2,752 Mio Haushalte.

    Bei der neusten Studie von April 2020 hat man die Zahlen für Ende 2018 dann wohl lieber gleich ganz weg gelassen.

  13. Re: Telekom hat insgesamt 1.7 Mio FTT-H(?) Anschlüsse liegen

    Autor: Bonarewitz 04.07.20 - 12:11

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bonarewitz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > up.whatever schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > "Homes passed" heißt in der Regel, dass die Telekom dir für knapp 800¤
    > > > einen Hausanschluss baut, wenn man sie damit beauftragt. Wenn du dich
    > > > gleichzeitig an einen größeren Magenta Tarif bindest, gibt es meist
    > noch
    > > > ein paar ¤ Rabatt.
    > >
    > > Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass in der beschriebenen
    > Form
    > > der kostenlose Anschluss im Zuge des geförderten Ausbaus abgelehnt, bzw.
    > im
    > > Vorfeld des eigenwirtschaftlichen Ausbaus kein Vorvertrag mit beliebigem
    > > Tarif gebucht wurde.
    > >
    > > Alle anderen sind mit "homes passed" durchaus schon versorgt, wie in
    > diesem
    > > Thread bereits beschrieben wurde.
    >
    > Ich versteh deine Äußerung nicht - du meinst das bei Förderung ein Erlassen
    > der 800¤ nicht zulässig ist ? In den Satz mit eigenwirtschaftlich schaff
    > ich's nicht einen Sinn hereinzureimen.
    > Und alle anderen sind versorgt - worauf bezieht sich das ?
    >
    > Vielleicht kannst du dich für die Begriffsstutzigeren unter uns noch mal
    > aufraffen ?

    Ich hoffe, du hast den Beitrag abonniert.
    War ein paar Tage in digitaler Pause =)

    Klar versuche ich es zu erklären. Sonst wäre mein letzter Beitrag ja sinnlos geschrieben, wenn er sich nicht selbst erklärt.
    Bei nochmaligem Lesen ist der wirklich nicht so verständlich, wie ich es von mir selbst erwartet hätte. ;-)

    Also:
    Wenn ein Haushalt als "home passed" gilt, liegt die Glasfaser entweder schon im Haus/der Wohnung oder aber zumindest direkt vor dem Haus in der Straße inkl. Vorbereiteter Abzweigung. Erklärende Videos dazu gibt es u.a. bei YT im Telekom Netz Kanal.

    Wenn die Abzweigung in der Straße liegt und das Haus nicht angeschlossen ist, kann das 2 Gründe haben:

    1. Geförderter Ausbau:
    Jeder Hausbesitzer, dessen Immobilie(n) im Ausbaugebiet liegt/liegen, muss seine Genehmigung zum Anschluss per Glasfaser erteilen. Das ist kostenlos - unabhängig von einer Buchung eines entsprechenden Tarifs (zum Eigengebrauch oder eines Mieters).
    Liegt die Genehmigung nicht vor, bleibt das Grundstück unversorgt, gilt aber als "home(s) is passed".
    Ein späterer Anschluss kostet 800¤, genau wie beim Erstanschluss eines Gebäudes über die Bauherrenberatung.

    2. Eigenwirtschaftlicher Ausbau:
    Hier gibt es eine Vorvermarktung und bei Überschreiten der Quote wird ausgebaut.
    Angeschlossen werden nur die Immobilien bei denen
    - Ein Tarif gebucht wurde und
    - Die Genehmigung des Hausbesitzers (das ist bei vermieteten Wohnungen/Häusern wichtig)
    vorliegt.
    Auch hier ist der Anschluss kostenlos.
    Bei allen anderen Wohnungen/Häusern, an denen das Glasfaserkabel (inkl.) Abzweigung vorbeigelegt wurde, gelten ebenfalls als "Homes Passed". Ein späterer Anschluss kostet hier ebenfalls 800¤.

    Meine Kernaussage sollte entsprechend ergänzend sein:
    Wer aktuell als "home passed" gilt und nur per 800¤ Selbstbeteiligung angeschlossen werden kann, hatte bereits die Chance, kostenlos angeschlossen zu werden (entweder mit oder ohne Buchung eines 24-Monats-Vertrags; siehe 1. und 2.), hat diese Chance aber nicht genutzt und ist somit selbst daran Schuld.
    Damit sehe ich es auch als legitim an, wenn Netzbetreiber diese Haushalt mit in ihre Statistik aufnehmen, auch wenn das automatisch die TakeUp-Rate senkt.

    Ich hoffe, so wird es klar und ich hoffe ebenfalls, dass ich das jetzt nicht umsonst geschrieben habe. =)

    LG

  14. Re: Telekom hat insgesamt 1.7 Mio FTT-H(?) Anschlüsse liegen

    Autor: Faksimile 06.07.20 - 18:30

    Das darf dann aber auch jeder andere Anbieter? Dann gibt es ja wesentlich mehr GF-Anschlüsse ...

    Wenn man so argumentiert, ist klar, warum die Telekom auch zig Millionen Haushalte mit VVDSL/SVVDSL versorgt.
    Die hätten ja alle die Möglichkeit gehabt, einen von den wenigen Ports zu bestellen. Also hätte ja jeder irgendwie einen schnellen Anschluss haben können (nur eben nicht alle zusammen).

    Hätte, hätte, Fahrradkette ...

  15. Re: Telekom hat insgesamt 1.7 Mio FTT-H(?) Anschlüsse liegen

    Autor: Bonarewitz 06.07.20 - 18:47

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das darf dann aber auch jeder andere Anbieter? Dann gibt es ja wesentlich
    > mehr GF-Anschlüsse ...
    >
    > Wenn man so argumentiert, ist klar, warum die Telekom auch zig Millionen
    > Haushalte mit VVDSL/SVVDSL versorgt.
    > Die hätten ja alle die Möglichkeit gehabt, einen von den wenigen Ports zu
    > bestellen. Also hätte ja jeder irgendwie einen schnellen Anschluss haben
    > können (nur eben nicht alle zusammen).
    >
    > Hätte, hätte, Fahrradkette ...

    Ist ein Artikel in einem Onlineshop nur dann "verfügbar", wenn gut 80.000.000 Stück vorhanden sind, oder reicht es aus, wenn für jeden Käufer einer da ist?

    Aus ökologischer, ökonomischer und logischer Sicht ist es absolut nicht sinnvoll für jeden Haushalt einen Port bereitzustellen. Was soll Omma Erna mit ihrem POTS-Anschluss damit? Oder ein Vodafone-Kabelkunde.

    Selbst ich benötige nur einen VVDSL-Port, keinen SVVDSL-Port. Und das bleibt auch mindestens solange so, bis meine FB 7490 den Geist aufgibt.
    Warum also schonmal einen Port vorhalten?

    Bei entsprechender Beschallung steckt schnell eine neue Karte im Baugruppenträger.

  16. Re: Telekom hat insgesamt 1.7 Mio FTT-H(?) Anschlüsse liegen

    Autor: Faksimile 07.07.20 - 07:08

    Betriebswirtschaftlich mag das richtig sein. Aus Kundensicht nur dann, wenn das Wort "schnell" in Deinem letzten Satz eine definierte Frist von max. 7 Tagen beinhaltet. Das scheint aber, wie man aus diversen Beiträgen in diversen Internetforen interpretieren kann, nicht zu funktionieren. Sowohl in der Anzeige der Verfügbarkeit als auch bei den Schaltterminen.

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