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Konkurrenz belebt das Geschäft

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  1. Konkurrenz belebt das Geschäft

    Autor: ssj3rd 13.06.18 - 20:10

    Und der Kunde profitiert. Kann gerne so weiter gehen, in 3 Monaten habe ich hier auch in meinem kleinen Dorf Super Vectoring, dass sind 31,25 Megabyte pro Sekunde.
    Für mich wird das wahrscheinlich schon für die nächsten 20 Jahre reichen, damit wird wohl sogar Netflix in 16K gehen.

  2. Re: Konkurrenz belebt das Geschäft

    Autor: BudeII 13.06.18 - 20:18

    Ich wäre mit solchen Voraussagen vorsichtig. Vor 20 Jahren war ich richtig froh endlich mit rasend schnellen ISDN surfen zu können, von 500MBit die ich jetzt habe dachte ich damals nicht mal im Traum.

    Vergiss auch nicht, VDSL-Geschwindigkeiten sind immer "bis zu" also grundsätzlich "weniger als".

  3. Re: Konkurrenz belebt das Geschäft

    Autor: nille02 13.06.18 - 20:29

    ssj3rd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und der Kunde profitiert. Kann gerne so weiter gehen, in 3 Monaten habe ich
    > hier auch in meinem kleinen Dorf Super Vectoring, dass sind 31,25 Megabyte
    > pro Sekunde.
    > Für mich wird das wahrscheinlich schon für die nächsten 20 Jahre reichen,
    > damit wird wohl sogar Netflix in 16K gehen.

    Es gibt bei der Infrastruktur nur keinen Wettbewerb. Und das sollte es auch nicht, aber ich sollte mir einen Tarif eines Beliebigen Anbieters auswählen dürfen.

    Für Wasser, Gas und Strom geht es auch so. Und Technisch spricht nichts mehr dagegen, dass es nicht für Internet auch so funktionieren kann.

    Man ersetzt Wettbewerb durch örtliche Monopole.

  4. Re: Konkurrenz belebt das Geschäft

    Autor: mapet 13.06.18 - 20:39

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für Wasser, Gas und Strom geht es auch so. Und Technisch spricht nichts
    > mehr dagegen, dass es nicht für Internet auch so funktionieren kann.
    >
    > Man ersetzt Wettbewerb durch örtliche Monopole.

    Wann hast du denn das letzte Mal versucht, deinen lokalen Wasserversorger zu wechseln?

  5. Re: Konkurrenz belebt das Geschäft

    Autor: nille02 13.06.18 - 20:51

    mapet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nille02 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Für Wasser, Gas und Strom geht es auch so. Und Technisch spricht nichts
    > > mehr dagegen, dass es nicht für Internet auch so funktionieren kann.
    > >
    > > Man ersetzt Wettbewerb durch örtliche Monopole.
    >
    > Wann hast du denn das letzte Mal versucht, deinen lokalen Wasserversorger
    > zu wechseln?

    Ok, Wasser ist ein schlechtes Beispiel. Ändert aber nichts.

  6. Re: Konkurrenz belebt das Geschäft

    Autor: watwerbisdudenn 13.06.18 - 21:37

    > Konkurrenz belebt das Geschäft

    Dort wo die Telekom hastig Vectoring ausbaut, wenn z.B. die Deutsche Glasfaser vor der Tür und kurz vor der Nachfragebündelung steht, und die Leute doof genug sind, sich in der Situation die vergleichsweise teuren Vectoring-Angebote der Telekom aufschwatzen zu lassen, statt sich in der nötigen Menge für einen extrem günstigen ortsweiten FTTH-Ausbau durch die Deutsche Glasfaser zu entscheiden, wird es nur leider auf lange Zeit wieder keine Konkurrenz geben.

    Die Deutsche Glasfaser zieht in diesen Fällen unverrichteter Dinge weiter und ist in diesen Orten als Konkurrent langfristig vom Tisch. Die werden dort nicht in zwei, drei Jahren wieder vor der Tür stehen, denn sie haben auf Jahre hin ausreichend in Orten zu tun, die noch kein Ausbauangebot abgelehnt haben.

    Die Orte, die heute so dumm sind, sich nach Jahrzehnten der völligen Ausbauverweigerung durch die Telekom für Telekom-Vectoring statt für einen FTTH-Ausbau durch die Konkurrenz zu entscheiden, wählen eine erneute jahrzehntelange Monopolversorgung durch die Telekom, die in diesen Orten mangels Konkurrenz ziemlich sicher jahre- bis jahrzehntelang kein FTTH anbieten wird, genauso wie sie diese Orte bis zum drohenden FTTH-Ausbau durch die DG mit Hinterweltsanschlüssen versauern lassen hat. FTTH wird die Telekom auf lange Zeit zunächst dort ausbauen, wo sie u.a. die DG noch als Konkurrent ausstechen kann und das nicht bereits getan hat.

    Dort wo ein FTTH-Ausbau durch Konkurrenten von der Telekom erfolgreich abgewendet wurde, hat man Glück, wenn es noch einen Kabelanbieter als Konkurrenten gibt. Bei nur zwei Anbietern im Ort (Telekom und Kabelanbieter) sieht man allerdings heute schon überall, dass das keinen ausreichenden Preisdruck erzeugt.

    Auch wer meint, die mit Vectoring erzielbaren Geschwindigkeiten würden auf Jahrzehnte ausreichen, sollte erkennen, wie teuer die Vectoring-Tarife heute schon sind, und dass die Preise für diese jetzt bereits weitgehend ausgereizten Anschlüsse nicht günstiger werden. Wer sich nach jahrzehntelanger Missachtung durch die Telekom wieder für ein Telekom-Monopol im Ort entscheidet, weil heute der kleinste Vectoring-Tarif auf der Monatsrechnung mit ein paar EUR weniger erscheint als ein FTTH-Anschluss der DG (oft ist nicht mal das der Fall, wenn man auf 2 Jahre und mit allen Vergünstigungen rechnet), der kann nicht rechnen. Für den gleich hohen bis geringfügig höheren Monatspreis der DG bekommt man nicht nur einen schnelleren (symmetrischen!) Anschluss (den mag aktuell nicht jeder benötigen) sondern auch den gesamten Ortsausbau mit Hausanschlüssen inklusive, und man holt sich einen weiteren Anbieter(dauerhafte Konkurrenz!) in den Ort, der obendrein für Open Access steht. Aber die Leute schließen brav Telekom-Verträge ab...

  7. Re: Konkurrenz belebt das Geschäft

    Autor: johnDOE123 13.06.18 - 21:46

    watwerbisdudenn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für den
    > gleich hohen bis geringfügig höheren Monatspreis der DG bekommt man nicht
    > nur einen schnelleren (symmetrischen!) Anschluss

    Bekam. Seit diesem Jahr gibt es nur noch asymmetrische Anschlüsse und seit Montag auch nur noch asymmetrische Tarife. Die Deutsche Glasfaser hat nach eigener Aussage festgestellt, dass die Kunden keinen großen Wert auf symmetrische Bandbreite legen.

  8. Re: Konkurrenz belebt das Geschäft

    Autor: watwerbisdudenn 13.06.18 - 22:12

    johnDOE123 schrieb:
    > watwerbisdudenn schrieb:

    > Seit diesem Jahr gibt es nur noch asymmetrische Anschlüsse und seit
    > Montag auch nur noch asymmetrische Tarife. Die Deutsche Glasfaser hat nach
    > eigener Aussage festgestellt, dass die Kunden keinen großen Wert auf
    > symmetrische Bandbreite legen.

    Stimmt, die haben ja die Tarife angepasst. :-( Die Uploadbandbreite ist jetzt jeweils nur noch die halbe Downloadbandbreite, bzw. man hat die Downloadbandbreite in den Tarifen verdoppelt, die Uploadbandbreite aber auf dem alten Stand gelassen.

    Den Uploadbandbreiten beim Vectoring und in den gängigen Kabeltarifen natürlich immer noch deutlich überlegen, aber in der Tat ist der symmetrische Anschluss leider passé.

    Querverweis auf: https://forum.golem.de/kommentare/118556,5114931,5114931,read.html#msg-5114931



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.06.18 22:22 durch watwerbisdudenn.

  9. Re: Konkurrenz belebt das Geschäft

    Autor: LinuxMcBook 14.06.18 - 01:00

    watwerbisdudenn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dort wo ein FTTH-Ausbau durch Konkurrenten von der Telekom erfolgreich
    > abgewendet wurde, hat man Glück, wenn es noch einen Kabelanbieter als
    > Konkurrenten gibt.
    Was? Also 100 MBit von der Telekom über Vectoring sollen der Grund dafür sein, dass die DG unverrichteter Dinge wieder weiterziehen muss, aber die 400 MBit eines Kabelanbieters sind es nicht!?

    Wenn nicht genügend Leute einen Vorvertrag für Glasfaser abschließen, dann liegt es ausschließlich daran, dass die Leute dort (oder zumindest über 60%) diese Geschwindigkeiten nicht brauchen.


    > Auch wer meint, die mit Vectoring erzielbaren Geschwindigkeiten würden auf
    > Jahrzehnte ausreichen
    Niemand meint, dass (Super) Vectoring auf Jahrzehnte ausreicht. Aber es reicht bis ca. 2023 oder vermutlich noch deutlich länger.
    Und solange hätten die Leute ohne Vectoring auch auf Glasfaser warten müssen, selbst wenn stattdessen von Anfang an direkt FTTH statt FTTC ausgebaut worden wäre, einfach weil die Tiefbauressourcen fehlen.

    Davon, dass einige dann gar kein schnelles Internet mehr hätten, weil der Vermieter nur Kupfer im Haus will, fangen wir gar nicht erst an.

    > nd dass die Preise für diese jetzt bereits weitgehend
    > ausgereizten Anschlüsse nicht günstiger werden.
    Ernsthaft jetzt?
    Dieses "Kupfer ist ausgereizt" lese ich jetzt schon seit fast 15 Jahren im Internet...

  10. Re: Konkurrenz belebt das Geschäft

    Autor: LinuxMcBook 14.06.18 - 01:01

    BudeII schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vergiss auch nicht, VDSL-Geschwindigkeiten sind immer "bis zu" also
    > grundsätzlich "weniger als".

    Alle Vectoring VDSL Anschlüsse die ich kenne, schaffen die maximale Geschwindigkeit und haben noch reichlich Reserve nach oben.
    Schlag im Duden bitte mal "grundsätzlich" nach.

    Die einzigen VDSL Anschlüsse, die ich kenne, die zu langsam sind, sind die im Nahbereich, die direkt aus dem Hauptverteiler gespeist werden.
    Und dafür muss man sich einfach mal bei der BNetzA bedanken.

  11. Re: Konkurrenz belebt das Geschäft

    Autor: mapet 14.06.18 - 07:38

    Es soll auch Menschen geben, die weiter als 800m von der nächsten Unterteilung entfernt wohnen. Es soll taucht Menschen geben, die nicht alleine wohnen und eine Familie haben, die alle (gleichzeitig) gerne schnelles Internet hätten.

    Hinzu kommt, dass Stromverbrauch verdoppelt wird, damit das Übersprechen auf den Kupferleitungen unterbunden wird. Aber ist ja egal, der Strom kommt ja aus der Steckdose...

  12. Re: Konkurrenz belebt das Geschäft

    Autor: SanderK 14.06.18 - 08:47

    mapet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es soll auch Menschen geben, die weiter als 800m von der nächsten
    > Unterteilung entfernt wohnen. Es soll taucht Menschen geben, die nicht
    > alleine wohnen und eine Familie haben, die alle (gleichzeitig) gerne
    > schnelles Internet hätten.
    >
    > Hinzu kommt, dass Stromverbrauch verdoppelt wird, damit das Übersprechen
    > auf den Kupferleitungen unterbunden wird. Aber ist ja egal, der Strom kommt
    > ja aus der Steckdose...

    Es soll auch Menschen geben, die dann dafür extra Geld in die Hand nehmen und es machbar machen..... ((Sorry, verstehe deinen Grimm schon, aber konnts mir ned verkneifen ^^))

  13. Re: Konkurrenz belebt das Geschäft

    Autor: mapet 14.06.18 - 09:21

    Ich hab jetzt 500Mbit symmetrisch, aber mich ärgert die egozentrische Haltung einiger Forenteilnehmer.

  14. Re: Konkurrenz belebt das Geschäft

    Autor: brainDotExe 14.06.18 - 09:30

    watwerbisdudenn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dort wo die Telekom hastig Vectoring ausbaut, wenn z.B. die Deutsche
    > Glasfaser vor der Tür und kurz vor der Nachfragebündelung steht, und die
    > Leute doof genug sind, sich in der Situation die vergleichsweise teuren
    > Vectoring-Angebote der Telekom aufschwatzen zu lassen, statt sich in der
    > nötigen Menge für einen extrem günstigen ortsweiten FTTH-Ausbau durch die
    > Deutsche Glasfaser zu entscheiden, wird es nur leider auf lange Zeit wieder
    > keine Konkurrenz geben.

    Angebot und Nachfrage.
    Das ist letztendlich der fehlenden Weitsicht vieler Bürger geschuldet.
    Der Telekom kann man hier nichts vorwerfen, sie liefert das was die Leute wollen.

    watwerbisdudenn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wie teuer die Vectoring-Tarife
    > heute schon sind, und dass die Preise für diese jetzt bereits weitgehend
    > ausgereizten Anschlüsse nicht günstiger werden.

    Warum sollten die Anschlüsse günstiger werden, wenn die Betriebskosten gleich bleiben bzw. steigen?

    watwerbisdudenn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für den gleich hohen bis geringfügig höheren Monatspreis der DG bekommt man nicht
    > nur einen schnelleren (symmetrischen!) Anschluss (den mag aktuell nicht
    > jeder benötigen) sondern auch den gesamten Ortsausbau mit Hausanschlüssen
    > inklusive, und man holt sich einen weiteren Anbieter(dauerhafte
    > Konkurrenz!) in den Ort, der obendrein für Open Access steht. Aber die
    > Leute schließen brav Telekom-Verträge ab...

    Der Großteil der Leute will eine "ausreichende" Geschwindigkeit, nach Möglichkeit für 19,95¤ ergo 1&1. Das ist bei der DG nicht möglich.

    mapet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es soll auch Menschen geben, die weiter als 800m von der nächsten
    > Unterteilung entfernt wohnen.

    Die können in der Regel auch kein VDSL100 buchen, zumindest bei der Telekom.
    Das muss man der Telekom lassen, in der Regel macht sie bei VDSL keine leeren Versprechungen. Die in der Auftragsbestätigung genannten "normalerweise anliegenden Bandbreiten" kommen in der Regel an.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.06.18 09:31 durch brainDotExe.

  15. Re: Konkurrenz belebt das Geschäft

    Autor: RipClaw 14.06.18 - 10:15

    > mapet schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es soll auch Menschen geben, die weiter als 800m von der nächsten
    > > Unterteilung entfernt wohnen.
    >
    > Die können in der Regel auch kein VDSL100 buchen, zumindest bei der
    > Telekom.

    Kommt drauf an ob sie noch oberhalb der Mindestbandbreite sind. Wenn da mehr als 54 Mbit/s ankommen dann liegt das noch innerhalb der Leistungsbschreibung für den MagentaZuhause L Tarif.

    > Das muss man der Telekom lassen, in der Regel macht sie bei VDSL keine
    > leeren Versprechungen. Die in der Auftragsbestätigung genannten
    > "normalerweise anliegenden Bandbreiten" kommen in der Regel an.

    Allerdings wird mit den Bandbreiten keine Werbung gemacht.

    Würdest lieber einen Tarif mit "bis zu 100 Mbit/s im Download und bis zu 40 Mbit/s im Upload" oder "normalerweise 83,8 MBit/s im Download und normalerweise 33,4 Mbit/s im Upload" nehmen ? Ist übrigens beides der gleiche Tarif.

    Bei Glasfaser liegt immer die volle Linkgeschwindigkeit an. Meistens sogar etwas mehr.
    Liegt einfach daran das die Dämpfung hier keine so große Rolle spielt wie bei VDSL.

    Bis 2020 sollen in meiner Heimatgemeinde mehrere Weiler mit FTTH angebunden werden. Die Verbindungen laufen lt. Fördersteckbrief direkt aus dem Hauptverteiler bis zu den Häusern über eine Strecke von bis zu 10 km. Auch mit ADSL würde da nichts mehr ankommen aber bei Glasfaser ist das sogar bei passivem Betrieb kein Problem.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.06.18 10:33 durch RipClaw.

  16. Re: Konkurrenz belebt das Geschäft

    Autor: brainDotExe 14.06.18 - 10:25

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allerdings wird mit den Bandbreiten keine Werbung gemacht.

    Sie werden in der Auftragsbestätigung und den Produktinformationsblättern genannt.
    Das reicht mir.

    Auf Werbung sollte man sich sowieso nicht verlassen.

  17. Re: Konkurrenz belebt das Geschäft

    Autor: GlasZauber 14.06.18 - 10:57

    brainDotExe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Telekom kann man hier nichts vorwerfen, sie liefert das was die Leute
    > wollen.
    Nö. Ich habe ewig bei der Telekom nach einer schnelleren Leitung gefragt. Nichts gab es.

    > Warum sollten die Anschlüsse günstiger werden, wenn die Betriebskosten
    > gleich bleiben bzw. steigen?
    Weil die Konkurrenz zum großen Teil für den schnelleren Anschluss weniger Geld verlangt. Die Telekom kann ja sogar meistens gar nichts liefern.

    Aktuell erhalte ich z.B. 400/40 als Breitband. Das Gegenangebot der Telekom ist 25/5. Wow. Not.

    > Der Großteil der Leute will eine "ausreichende" Geschwindigkeit, nach
    > Möglichkeit für 19,95¤ ergo 1&1. Das ist bei der DG nicht möglich.
    Nein, ein Großteil der Leute *bekommt* nichts Anders.

    Die DG bekommt ihre Anschlusszahlen ja auch nicht umsonst. Warum schafft es denn die DG ihr Glasfasernetz profitabel selbst im ländlichen Bereich auszubauen, wenn es die Telekom angeblich nicht mal in der Stadt schafft?

    > Die können in der Regel auch kein VDSL100 buchen, zumindest bei der
    > Telekom.
    Doch, klar. Das geht immer. Mehr Bezahlen/Verkaufen tut die Telekom immer.

    > Das muss man der Telekom lassen, in der Regel macht sie bei VDSL keine
    > leeren Versprechungen. Die in der Auftragsbestätigung genannten
    > "normalerweise anliegenden Bandbreiten" kommen in der Regel an.
    Dann soll die Telekom auch bitte mit diesen Zahlen werben. Aber nicht mit "bis zu 100" MBit werben und dann den Kunden mit 54% dessen abspeisen.

  18. Re: Konkurrenz belebt das Geschäft

    Autor: SanderK 14.06.18 - 11:00

    Ist die DG wirklich Rentabel ?

  19. Re: Konkurrenz belebt das Geschäft

    Autor: mapet 14.06.18 - 11:04

    DG ist allerdings auch eine GmbH. Da ist teilweise noch ein anderes Denken vorhanden als bei quartalsorientierten AGs. Zumal das Geschäftsmodell auch eher der Ausbau der Infrastruktur als Telekommunikation ist.

  20. Re: Konkurrenz belebt das Geschäft

    Autor: brainDotExe 14.06.18 - 11:06

    GlasZauber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nö. Ich habe ewig bei der Telekom nach einer schnelleren Leitung gefragt.
    > Nichts gab es.

    Wohnst du denn überhaupt in einem Ort wo das geschilderte Vorgehen der Fall ist?
    Also Wettbewerb zwischen DG und Telekom?

    GlasZauber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil die Konkurrenz zum großen Teil für den schnelleren Anschluss weniger
    > Geld verlangt. Die Telekom kann ja sogar meistens gar nichts liefern.

    Nur weil die Konkurrenz mit anderer Technik geringere Betriebskosten hat, wird die Telekom die Anschlüsse nicht mit Verlust anbieten.

    GlasZauber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die DG bekommt ihre Anschlusszahlen ja auch nicht umsonst. Warum schafft es
    > denn die DG ihr Glasfasernetz profitabel selbst im ländlichen Bereich
    > auszubauen, wenn es die Telekom angeblich nicht mal in der Stadt schafft?

    Die DG bekommt ihre Quoten teilweise erst mit Verlängerung der Frist und ganz knappe hin.
    Die Nachfrage scheint also doch nicht so hoch zu sein.
    Die DG muss keine Vorleistungsprodukte anbieten -> mehr Gewinn.
    Die DG muss nicht quersubventionieren.

    GlasZauber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Doch, klar. Das geht immer. Mehr Bezahlen/Verkaufen tut die Telekom immer.

    Zeig mir einen Anschluss, mit mehr als 800m Leitungslänge mit gängigem Querschnitt bei welchem VDSL100 buchbar war.

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