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Knoten im Kopf...

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  1. Knoten im Kopf...

    Autor: CHU 24.09.17 - 13:58

    Also mal zu Verständnis...

    Dem Staat, also uns, gehören noch knapp 30% der Telekom.
    Die Telekom AG besteht aus 4.761.458.596 Aktien.
    Bei einem Aktienkurs von 15,55¤ sind das also 74.040.681.167,80 ¤
    30% davon sind 22.212.204.350 ¤

    Die Spezialexperten wollen also Wertsachen in Höhe von 22 Mrd für 10 Mrd. verkaufen und nennen das "kluge Verkaufsstrategie"?

    Und dann wollen die just dieses Geld nehmen, um es dem dann 100% privaten Unternehmen zu schenken, damit es weiterhin gut Gewinne machen kann?

    Ich hoffe, Ihr wart noch nicht Kreuzchen abgeben und denkt dann an diese Rechnung.

  2. Re: Knoten im Kopf...

    Autor: MartinStein 24.09.17 - 14:00

    Es geht wohl nur um den Teil, der direkt dem Staat gehört. So ca. die Hälfte liegt bei der KfW.

  3. Re: Knoten im Kopf...

    Autor: Anonymer Nutzer 24.09.17 - 14:38

    CHU schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also mal zu Verständnis...
    >
    > Dem Staat, also uns, gehören noch knapp 30% der Telekom.
    > Die Telekom AG besteht aus 4.761.458.596 Aktien.
    > Bei einem Aktienkurs von 15,55¤ sind das also 74.040.681.167,80 ¤
    > 30% davon sind 22.212.204.350 ¤
    >
    > Die Spezialexperten wollen also Wertsachen in Höhe von 22 Mrd für 10 Mrd.
    > verkaufen und nennen das "kluge Verkaufsstrategie"?
    >
    > Und dann wollen die just dieses Geld nehmen, um es dem dann 100% privaten
    > Unternehmen zu schenken, damit es weiterhin gut Gewinne machen kann?
    >
    > Ich hoffe, Ihr wart noch nicht Kreuzchen abgeben und denkt dann an diese
    > Rechnung.

    * Telekom sieht sich in Monopolstellung und verzichtete daher bislang auf große Glasfaserumbauten.
    * Regierung sieht es vorerst genauso, da sie ja Telekomanteile hat und damit an Gewinn der Telekom interessiert ist.
    * Kommunen haben dann selbst Glasfaser verlegt, jede mit ner einzelnen Lösung, was natürlich irgendwo keinen Sinn macht, aber den Druck auf Telekom und Regierung erhöht.

    Werden die Anteile an der Telekom verkauft, kann die Regierung selbst für mehr Glasfaser sorgen, sollte die Telekom dem Glasfaserausbau nicht nachkommen. Außerdem kann die Regierung dann endlich an der Telekom rummeckern ohne davon abzuhängen.

    Im Endeffekt haben die schon recht damit, dass sie von der Telekom entweder weg müssen oder die Telekom wieder vollständig verstaatlichen.

  4. Re: Knoten im Kopf...

    Autor: sepp318 24.09.17 - 14:54

    CHU schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also mal zu Verständnis...
    >
    > Dem Staat, also uns, gehören noch knapp 30% der Telekom.
    > Die Telekom AG besteht aus 4.761.458.596 Aktien.
    > Bei einem Aktienkurs von 15,55¤ sind das also 74.040.681.167,80 ¤
    > 30% davon sind 22.212.204.350 ¤
    >
    > Die Spezialexperten wollen also Wertsachen in Höhe von 22 Mrd für 10 Mrd.
    > verkaufen und nennen das "kluge Verkaufsstrategie"?
    >
    > Und dann wollen die just dieses Geld nehmen, um es dem dann 100% privaten
    > Unternehmen zu schenken, damit es weiterhin gut Gewinne machen kann?
    >
    > Ich hoffe, Ihr wart noch nicht Kreuzchen abgeben und denkt dann an diese
    > Rechnung.

    Wo steht schenken? Warum sollte der Staat das tun? Die Provider erheben für das Routen durch ihre Netze Gebühren, warum sollte das der Staat mit seinem Netz nicht auch machen? Gewinne werden wieder in weiten Ausbau investiert.

  5. Re: Knoten im Kopf...

    Autor: sneaker 24.09.17 - 20:14

    Bradolan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Werden die Anteile an der Telekom verkauft, kann die Regierung selbst für
    > mehr Glasfaser sorgen, sollte die Telekom dem Glasfaserausbau nicht
    > nachkommen. Außerdem kann die Regierung dann endlich an der Telekom
    > rummeckern ohne davon abzuhängen.
    Bisher hat die Bundesregierung nichts selbst ausgebaut. Landkreise und Gemeinden konnten sich aus den Fördertöpfen des Bundes bedienen. Ob sie dann selber Netze ausbauen (Betreibermodell) oder einem Anbieter Zuschüsse für dessen Netz geben (Wirtschaftlichkeitslückenmodell), war bisher deren Sache. Warum sollte sich das ändern, nur weil die Töpfe vergrößert werden?

  6. Re: Knoten im Kopf...

    Autor: Oktavian 24.09.17 - 22:57

    > Es geht wohl nur um den Teil, der direkt dem Staat gehört. So ca. die
    > Hälfte liegt bei der KfW.

    Und die Mittel vom Verkauf vom Staat an die KfW sind schon Mittel an den Bund geflossen. Man kann den gleichen Kuchen halt nicht zweimal verkaufen.

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