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Wir können die Telekom doch kaufen

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  1. Wir können die Telekom doch kaufen

    Autor: CraWler 29.09.15 - 00:42

    Crowd funding Kampagne machen und dann geht das dingens in Bürgerbesitz über und wird demokratisch verwaltet ;)

    Ja, ich weiß das ist sehr unrealistisch wäre doch aber nen interessanter Weg abseits von Staatswirtschaft und Markt.

    ----------------------------
    Piratenpartei Wähler

  2. Re: Wir können die Telekom doch kaufen

    Autor: lan 29.09.15 - 00:58

    Theoretisch wäre es dann auch sinnvoll, jedes Grundbedürfnis wie Wasser, Strom, etc vom Staat übernehmen zu lassen ;D.

  3. Re: Wir können die Telekom doch kaufen

    Autor: Anonymer Nutzer 29.09.15 - 07:58

    Wir haben den Laden ja schonmal bezahlt, denn mit Steuergeldern wurde die Infrastruktur u.a. aufgebaut.
    Wieso nochmal? Bin ich blöd?

    Kerninfrastruktur wie Wasser, Strom, Gas, Telko gehört in Volks-also Staatshände.
    Fertig.

  4. Re: Wir können die Telekom doch kaufen

    Autor: blauerninja 29.09.15 - 09:24

    Ist irgendetwas besser durch die Privatisierung geworden? Ich bin noch relativ jung, aber ich meine mich nur zu erinnern, dass die privatisierten Leistungen nur schlechter und/oder teurer geworden sind, sei es Strom, Telekom oder Wohnungen. Wie wärs, wenn wir sogar die Luft privatisieren und unser Leben? Oh, stimmt, beim letzteren muss man zahlen, dafür dass man lebt und sogar, wenn man schon Jahre tot ist.

  5. Re: Wir können die Telekom doch kaufen

    Autor: Dwalinn 29.09.15 - 09:42

    Durch Privatisierung sind kurzfristig viele Sachen besser geworden... aber meistens kommt irgendwann das erwachen das ein Staat (das Wohl seiner Bürger) und ein Unternehmen (das Geld seiner Kunden) verschiedene Interessen haben.

    Man darf das alles aber nicht schwarz/weiß sehen der Staat ist an Geld genauso interessiert wie ein Unternehmen an Kundenzufriedenheit (Kundenbindung)

  6. Re: Wir können die Telekom doch kaufen

    Autor: blauerninja 29.09.15 - 09:52

    Ein großes Problem bei Privatisierungen ist, dass das ursprüngliche Monopol einer Ressource nun einer Firma gehört, die dadurch tun und lassen können, was sie wollen. Der Kunde hat ja keine Alternative, soviel zum Kundenzufriedenheit. Neuanbieter haben dieses Monopol nicht und müssen es pachten, bspw. Bahn, Strom, Telekom. Das ist kein fairer Wettbewerb im Startzustand.

    Ich sehe Privatisierung nur als Verschiebung von wichtigsten Ressourcen in die Hände von noch weniger Leuten, die für diese Infrastruktur nicht mal einen Daumen gerührt haben. Was dem Volk gehörte, gehört danach nur noch paar wenigen, ohnehin schon zu reichen A****, denen es nur ums Geld und Macht geht.

    PS: Mir ist bewusst, dass die ersten Bahnen von Privatleuten gegründet wurden und finde es in dem Fall angemessen, wenn sie das kommerziell betreiben. Wie es in Staatshände geriet, weiß ich leider nicht, müsste mich mit dem Thema auseinandersetzen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.09.15 09:58 durch blauerninja.

  7. Re: Wir können die Telekom doch kaufen

    Autor: DrWatson 29.09.15 - 13:55

    DY schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir haben den Laden ja schonmal bezahlt, denn mit Steuergeldern wurde die
    > Infrastruktur u.a. aufgebaut.
    > Wieso nochmal? Bin ich blöd?

    Weil man es in den 90er Jahren verkauft hat, übrigens für nicht gerade wenig.

  8. Re: Wir können die Telekom doch kaufen

    Autor: DrWatson 29.09.15 - 14:02

    blauerninja schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist irgendetwas besser durch die Privatisierung geworden? Ich bin noch
    > relativ jung, aber ich meine mich nur zu erinnern, dass die privatisierten
    > Leistungen nur schlechter und/oder teurer geworden sind, sei es Strom,
    > Telekom oder Wohnungen.

    Also bei der Bundespost (so hieß die Telekom mal) gab es das Zwangsmodem für 100,-DM im Monat, also 1200 Mark im Jahr. Dazu noch Grundgebühr und ziemlich hohe Minutenpreise für die Nutzung.

    Das Telefon war auch vorgeschrieben und kostete auch Miete. So gesehen ist es eigentlich nur besser geworden.

  9. Re: Wir können die Telekom doch kaufen

    Autor: OdinX 29.09.15 - 14:21

    CraWler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Crowd funding Kampagne machen und dann geht das dingens in Bürgerbesitz
    > über und wird demokratisch verwaltet ;)
    >
    > Ja, ich weiß das ist sehr unrealistisch wäre doch aber nen interessanter
    > Weg abseits von Staatswirtschaft und Markt.

    Das finde ich eine sehr interessante Idee.

    Stell dir vor, eine grosse Untergrupper der Bevölkerung würde per Crowdfunding jegliche wichtige Infrastruktur des Staates aufkaufen. Schlussendlich würde diese Gruppe politisch so mächtig werden, das man die Regierung stürzen könnte.

  10. Re: Wir können die Telekom doch kaufen

    Autor: blauerninja 29.09.15 - 14:53

    Als Besitzer des Straßenverkehrs würden wir sofort eine hohe Steuer Politikern auferlegen für sinnloses Be- und Abnutzen des Straßenbelags :D

  11. Re: Wir können die Telekom doch kaufen

    Autor: Anonymer Nutzer 29.09.15 - 17:02

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > blauerninja schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ist irgendetwas besser durch die Privatisierung geworden? Ich bin noch
    > > relativ jung, aber ich meine mich nur zu erinnern, dass die
    > privatisierten
    > > Leistungen nur schlechter und/oder teurer geworden sind, sei es Strom,
    > > Telekom oder Wohnungen.
    >
    > Also bei der Bundespost (so hieß die Telekom mal) gab es das Zwangsmodem
    > für 100,-DM im Monat, also 1200 Mark im Jahr. Dazu noch Grundgebühr und
    > ziemlich hohe Minutenpreise für die Nutzung.
    >
    > Das Telefon war auch vorgeschrieben und kostete auch Miete. So gesehen ist
    > es eigentlich nur besser geworden.

    Wie wäre es mit vergleichspreisen aus dieser Zeit von privatUnternehmen in anderen Ländern? (Unter Berücksichtigung des allgemeinen Preisunterschieds der länder)

    Anderenfalls sind die Zahlen nix wert. Schließlich hat damals auch mal ein 286er 2000 Mark oder so gekostet...

  12. Re: Wir können die Telekom doch kaufen

    Autor: daarkside 29.09.15 - 17:14

    Ich glaube der OP hat für Besitz und Verwaltung eher eine Genossenschaft als die sog. repräsentative sog. Demokratie im Blick.

  13. Re: Wir können die Telekom doch kaufen

    Autor: chefin 30.09.15 - 13:31

    DY schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir haben den Laden ja schonmal bezahlt, denn mit Steuergeldern wurde die
    > Infrastruktur u.a. aufgebaut.
    > Wieso nochmal? Bin ich blöd?

    Na, wenn du schon fragst: ja

    >
    > Kerninfrastruktur wie Wasser, Strom, Gas, Telko gehört in Volks-also
    > Staatshände.
    > Fertig.


    Wasser ist die einzige Kerninfrastruktur. Strom braucht man nicht zum leben. Menschen haben auch jahrtausende ohne Strom gelebt. Und ich kenne viele Menschen die ohne Gas leben(die haben Ölheizung). Und es gibt inzwischen auch eine nicht ganz unerhebliche Gruppe an Menschen die nur noch Mobilfunkanschlüsse verwenden und sich das festnetz sparen.

    Wenn du also Gas in die Riege aufnehmen willst musst du konsequenterweise Öl und Holz auch dazu holen. Strom mag ja noch einen hohen Stellenwert haben, weil Alternativlos, aber alles andere nicht mehr. Oder wie willst du Öl und Holz verstaatlichen bzw was genau willst du da eigentlich verstaatlichen. Gaspipeline haben schliesslich auch nicht alle, einige haben Gastanks im Garten stehen der vom LKW aus gefüllt wird,

    Mir scheint du hast einfach nur eine Beisreflex, der im Hirn keinen Platz mehr für logische Denkprozesse lässt. Zumal ich dir gerne mal eine staatliche Post zeigen würde. Ich hatte das ja noch. Zugelassen waren Wählscheibentelefone, bereits das öffnen der Anschlussdose war eine Ordnungswidrigkeit. Erst recht ein alternatives Telefon anzuschliessen. Fax-Geräte mussten mit einem Passwort gesichert werden, das nur die Post kannte und du musstest wenn du umziehst Geld an die Post zahlen, damit die Kennung des Faxgeräts geändert wurde. Auch war es nicht erlaubt, seine Nummer zu verschweigen. Diese MUSSTE in ein öffentliches Verzeichniss eingetragen werden das jeder haben konnte. Dort stand sowohl dein voller Name als auch deine Adresse und Telefonnummer. Modems waren so Arschlahm, das mehr als BTX Masochismus war. Es war nicht erlaubt einfach so ein Modem ans Netz zu klemmen und erst recht nicht erlaubt, das es einfach so Anrufe entgegen nimmt. Mailboxen mussten eine Genehmigung der Post haben, damit sie arbeiten durften und mussten Gerätschaften nutzen die man ausschliesslich bei der Post mieten konnte. Alternativ gab es noch 2-3 Firmen die ebenfalls eine Zulassung hatten, aber sich auf Großanlagen spezialisiert haben. Da konnte man dann Modemracks kaufen, wo viele Anschlüsse auf einmal drauf portiert werden konnten. Funktelefone gabs garnicht, selbst wenn man bereit war viel Geld zu bezahlen. Es gab einfach nichts. Ich hatte ein Funktelefon aus dem Ausland, ein Faxgerät aus dem Ausland, viel Knowhow und ein bischen Glück, das es nie zu einer Kontrolle kam.

    Und das willst du alles zurück haben? Dann würde man jetzt erstmal DSL16000 flächendeckend ausbauen. Bevor das nicht geschafft ist, wird nicht erweitert. Dann würde man Vectoring bringen und das als Mass der Dinge deklarieren. Erst wenn auch der letzte Bauernhof am Berg Vectoring hat, würde man nachdenken was man als nächstes angeht. Das wäre dann so 2030 oder 2040. Dann würde man aber auch erstmal die Struktur laufen lassen und Geld verdienen. Natürlich wurde immer das modernste der jeweiligen Ära herangezogen. Aber dann auch jahrelang die Entwicklung vorbei laufen lassen. Den es war primär Ziel alle gleich zu behandeln und nicht das neueste vom neuen zu haben, koste es was es wolle. Übrigens, damals gab es Jahre wo die Post 6 Milliarden DM im Jahr an Plus gemacht hat. in den 80er...das entspricht ungefähr 6-8Milliarden Euro heute die an den Staat gingen. Daran kannst du ungefähr abschätzen welche Exorbitanten Preise damals geherscht haben. Den die Mannpower war mehr als doppelt so groß wie heute und hat gut Geld verdient. Beamte eben...

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