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Und wann fängt die "Abschaltung" endlich an ?

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  1. Und wann fängt die "Abschaltung" endlich an ?

    Autor: senf.dazu 03.12.22 - 13:19

    Ich tippe jetzt mal auf erstes Kupfernetz wird in 2026 abgeschaltet. Wer bietet mehr ?

    Außerdem tippe ich darauf das ein Netz in dem die Telekom nur ADSL anbietet zuerst abgeschaltet wird. Und auf wunderliche Weise wird es da eine Kooperation (Vorleistung inkl. Dark Fibre) der Telekom mit dem Glasfaseranbieter zu günstigen Vorleistungspreisen für die Telekom inkl. Vorkaufsrecht für den ganzen Laden geben.

    In unserem Dorf bietet die Telekom wirklich nur ADSL an (200 kBit/s real, mehr wär nicht wirtschaftlich darstellbar. Bei mir übrigens 0 Bit/s weil keine Strippe in der Hauptleitung mehr frei war - und jetzt will ich keine mehr). VDSL hat ein lokaler Provider eigenwirtschaftlich ausgebaut (50/10M, Glasfaser würde nicht nachgefragt). DG hat inzwischen FTTH auch eigenwirtschaftlich dazugebaut (1000/500M). Und der lokale Provider hat natürlich etwas geweint ("die Kunden sind alle treulos"). Wie diese Abschaltung in so einem Szenario passieren kann frag ich mich aber auch. Sprich ob der lokale Provider mit seinen restlichen (besonders langsamen ? denn die anderen sind ja wohl gewechselt) VDSL Verträgen dabei dann ganz auf der Strecke bleibt.

    Also liebe Telekom - bei uns ist Glasfaser jetzt schon komplett ausgebaut. Zwar nicht von der Telekom. Aber ihr könnt jetzt abschalten.



    13 mal bearbeitet, zuletzt am 03.12.22 13:37 durch senf.dazu.

  2. Re: Und wann fängt die "Abschaltung" endlich an ?

    Autor: Blu1 03.12.22 - 15:21

    Wenn ein anderer Glasfaser bis zum Gehäuse ausgebaut hat, dann kann die Telekom da nicht einfach drauf. Sie kann nur ihre alten Hauptkabel verwenden mit DSL 16 und weniger.

    Sie muss dazu erst mit dem lokalen fttc Provider einen Mietvertrag schließen.

    Dazu gab es auch mal kritische Artikel, wie doch die Telekom mit M-net noch Vectoring Verträge abgeschlossen hätte. Ganz praktisch hat die Telekom VDSL nur bei größeren fremden Carriern wie EWE, Westnetz, M-net und NetCologne eingekauft.

    Wenn ein regionaler Provider nur 25 Gehäuse hat dann wäre der Aufwand zu hoch das zu harmonisieren.

    Es ist also eine reine wirtschaftliche Entscheidung, und dann wird es eben zu Bitstream Access oder Kollokation bei der deutschen Glasfaser kommen.

    Ich finde das immer doof natürlich gibt es Bereiche wo die Telekom nicht zuerst ausgebaut hat. Aber es wird immer nur gemeckert. Es wird immer nur das Negative rausgesucht was alles nicht sei und was man alles machen müsste. So einseitig negativ wie es aber teilweise online hier rüberkommt ist es nicht.

  3. Re: Und wann fängt die "Abschaltung" endlich an ?

    Autor: Nore Ply 03.12.22 - 21:21

    Warum "endlich"? Was versprichst Du Dir von der Kupferabschaltung?

  4. Re: Und wann fängt die "Abschaltung" endlich an ?

    Autor: senf.dazu 04.12.22 - 10:46

    Motivation wirklich auch den letzten homes passed Haushalt mit unwilligem Mieter oder Eigentümer mit FTTH home connected quasi zwangszubeglücken - sonst kein Netz mehr. Geld und Strom sparen durch den kompletten Betriebswechsel aufs Glasfasernetz. Mehr Glasfaserwettbewerb - alle Provider müssen sich um den Bestand der Kunden kloppen wenn dann mal alle per FTTH und nix anderes mehr erreichbar sind. Endlich auch mal Preissenkungen - ich find 50..80¤ mtl für Allerweltsinternet jedenfalls übertrieben. 600¤..1000¤/a - 1 Jahresertrag soviel kostet der ganze Internettiefbau je Haushalt einen Provider (eigenwirtschaftlicher Ausbau .. was darüber ist gefördert) .. da geht was. Durch mehr Open Access als Kunde sich die Provider aussuchen zu können. Den einen anderen dann auch mal mit dark Fibre. Mehr Möglichkeiten für die Internetanbieter ihre Kunden auch mit schnelleren Angeboten zu erreichen. Und durch Glasfaser wird die Wirtschaftsleisung des Ortes befördert. Gerätehersteller finden einen größeren Markt für FTTH Gerätschaften was das die Leistung erhöht und die Preise drückt. Daneben - Glasfaser in jedem haus macht auch wirklich schnelle, latenzarme und extrem kleinzellige Mobilnetze möglich. So a la WLAN überall dann eben einen Mobil Access Point auf jedem Hausdach. Bei 20..100 GHz gibt's dann auch richtig Bandbreite - muß aber eben kleinzellig sein. Vielleicht wird's ja so mit V2I und autonomen Fahren doch noch was ..



    12 mal bearbeitet, zuletzt am 04.12.22 11:05 durch senf.dazu.

  5. Re: Und wann fängt die "Abschaltung" endlich an ?

    Autor: PCRalf 05.12.22 - 07:30

    Durch das Risiko Taiwan Besetzung durch China bis 2027 - lt. Bundeswirtschaftsministerium - müssen wir möglichst viel due nächsten 3-5 Jahre machen und danach improvisieren.

    Auch sollte DSL/VDSL auf 100¤ monatlich erhöht werden, davon Rücklagenbildung Glasfaser incl. Bauzuschüsse Inhouse.
    Weiterbetrieb DSL durch Zweitnutzung alter Chinahardware möglich, wobei in der Nachkriegszeit Updates nicht mehr kommen.
    Also, entweder Glasfaser oder Mobilfunk oder Briefpost und Telegram - FAX geht dann auch nicht.

  6. Re: Und wann fängt die "Abschaltung" endlich an ?

    Autor: PCRalf 05.12.22 - 11:32

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Motivation wirklich auch den letzten homes passed Haushalt mit unwilligem
    > Mieter oder Eigentümer mit FTTH home connected quasi zwangszubeglücken -
    > sonst kein Netz mehr. Geld und Strom sparen durch den kompletten
    > Betriebswechsel aufs Glasfasernetz. ... Endlich auch mal
    > Preissenkungen - ich find 50..80¤ mtl für Allerweltsinternet jedenfalls
    > übertrieben. 600¤..1000¤/a - 1 Jahresertrag soviel kostet der ganze
    > Internettiefbau je Haushalt einen Provider (eigenwirtschaftlicher Ausbau ..
    > was darüber ist gefördert) .. da geht was.
    Es fehlte die Selbstbeteiligung am Anschluss der obigen 600¤ - 1.000¤, denn dann hohe Monatkosten nicht gegeben. Die Deregulierungsbehörde könnte dann z.B. 10¤ monatlich für Bitstream per GPON und Open Access ansetzen. Bliebe immer noch XGS-PON und 50G PON, wo dann Marktpreise entstehen.

    Im Norden haben wir Fiber 200 für 45¤ plus 10¤ TV monatlich per GPON, erst Fiber 2.500/ 1.000 incl. RF over Fiber = KabelTV wären die 80¤ wert.
    Aktuell gibt's zuviele Möglichkeiten für Übergewinne, was die Leute zu Glasfaser abschreckt.
    In WLAN-Haushalten reicht eigentlich Fiber 200 per GPON, erst bei Geräten am 2,5G LAN macht Gigabit per XGS-PON wirklich Sinn. Da sollte die EU ihre Pläne 2030 nacharbeiten.
    Die Kostenstruktur für Glasfaser ist heute stabil und es wird Zeit, dass mögliche Kunden mittelfristig interessante Tarife in Aussicht gestellt werden.

    Hat man einen Einöd-Standort, dann müssen eben alle XGS-PON nutzen, also ab Gigabit-Verträgen, damit der Invest rasch getilgt werden kann. Danach sind die Technikkosten identisch zu GPON, also Fiber 200.

  7. Re: Und wann fängt die "Abschaltung" endlich an ?

    Autor: Blu1 05.12.22 - 22:37

    PCRalf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Durch das Risiko Taiwan Besetzung durch China bis 2027 - lt.
    > Bundeswirtschaftsministerium - müssen wir möglichst viel due nächsten 3-5
    > Jahre machen und danach improvisieren.
    >
    > Auch sollte DSL/VDSL auf 100¤ monatlich erhöht werden, davon
    > Rücklagenbildung Glasfaser incl. Bauzuschüsse Inhouse.
    > Weiterbetrieb DSL durch Zweitnutzung alter Chinahardware möglich, wobei in
    > der Nachkriegszeit Updates nicht mehr kommen.
    > Also, entweder Glasfaser oder Mobilfunk oder Briefpost und Telegram - FAX
    > geht dann auch nicht.

    Du meinst natürlich Anbieter neutral für alle. Koaxial und DSL Netz Betreiber oder?

    Auch Fttb mit Nutzer.

    Die Realität ist, dass die Telekom und jeder wesentliche FTTH Anbieter die NE4 s auf eigene Kosten ausbauen.

    Es sind nur die nicht Lebens fähigen kommunal Netze die mit 15 Meter Regelungen und Finanzierung NE4 durch Anwohner arbeiten.

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