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Es könnte so einfach sein.

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  1. Es könnte so einfach sein.

    Autor: Lawelyan 10.04.12 - 13:50

    1. Werke sollen Urheberrechtlich schützbar sein.

    2. Wer ein Urheberrechtlich geschütztes Werk ganz oder in Teilen im gewerblichen Ausmaß nutzt, hat diese Nutzung vom Urheber oder seinem Verwerter zu Lizensieren.

    3. Die private Nutzung ist jederzeit frei.

    4. Eine technische Einschränkung der privaten Nutznung ist ausgeschlosen.

    So liebe Juristen, jetzt giesst diese vier Sätze in ein Gesetzestext und alle sind glücklich.


    Und wenn dadurch ein Dienst entsteht, bei dem ich einfach und unkomplziert mit einem Pad und/oder TV auf den Content zugreiffen kann, Playlisten und co. mit Freunden teilen oder von Profis kaufen kann, dann zahle ich mit Freuden geld dafür. Also für den Mehrwert.
    Und wen ich in eine Disko gehe, zahle ich mit meinem Eintrit auch für die Musik die ich höhre, mit einem Mehrwert dargeboten.

    Und wenn ich eine schöne gepresste CD haben will, muss ich die halt auch bezahlen.
    Oder ein gedrucktes Buch....

    Und wenn sie es geschickt machen, binden sie den Kunden sogar an eine Plattform samt Hardware nur um den mehrwert nicht zu verlieren. Apple zeigt ja das es geht...

    Und wer meint er müsste seine 200.000 MP3 selber verwalten und braucht keine Plattform die ihm die ganze Arbeit abnimmt, der wird eh niemals für den Content bezahlen, egal wie die Gesetzeslage ist.

  2. Re: Es könnte so einfach sein.

    Autor: Freepascal 10.04.12 - 13:55

    > 3. Die private Nutzung ist jederzeit frei.

    Die Frage ist: Wieso sollte man dann noch ein Produkt schaffen, das sich an (private) Endkunden richtet?

  3. Re: Es könnte so einfach sein.

    Autor: Tho_mas 10.04.12 - 13:59

    Sehr interessant hierzu...

    Mein Kopf gehört mir
    http://www.youtube.com/watch?v=6TG5ZoNwAg4

    Mein Kopf gehört mir (Teil 2)
    http://www.youtube.com/watch?v=U9XCHJq-Sfk

    Mein Kopf gehört mir (Teil 3)
    http://www.youtube.com/watch?v=HL7ZP1D7yUc

    Mein Kopf gehört mir (Teil 4)
    http://www.youtube.com/watch?v=wbYE4jwfkSA

    Mein Kopf gehört mir (Teil 5)
    http://www.youtube.com/watch?v=vOu4rasz8Oc

  4. Re: Es könnte so einfach sein.

    Autor: Lawelyan 10.04.12 - 14:03

    Jeder Verpackungsproduzent, die ganze Marketingindustrie oder die Automobilzulieferer indrustrie funktionieren so.

    Sie Entwickeln Produkte die nur im kontext mit anderen Produkten wirklich nutzbar sind.

    Klar könnte ein Musiker versuchen ein lied per MP3 direkt oder indirekt an einen Endkunden zu verkaufen, aber im grunde liegt der mehrwert doch bei dem Drumherum.

    Ich für mein Teil geniesse mein Musik im Radio, auf Verastaltungen oder in Filmen, Manchmal möchte ich auch Musik zu eine gewissn Stimmung zuhause hören. Ohne mehrwertdienste ist das aber kaum möglich.

    Romane lese ich gern ein einem Buch, ohne mehrwertdienstleister kann ich das aber nicht. Auch nicht wenn mir der Autor den text in eine Mail kopiert. Zumindest will ich es so nicht lesen.

    Und Filme, nunja eine Plattform wo ich sie mir zu venüftigen Preisen direkt und konfortabel auf meinem TV schauen kann, gerne. Vor 10 Jahren habe ich mein Geld auch in die Videotheken getragen.


    By the Way, wenn ich mir eine gepresst CD direkt von der Internetseite eines Musikers bestelle und 5 Euro bezahle, verdient er meist mehr als heutzutage.

    Achso und falls das noch nicht klar geworden ist.
    Ich sehe ein Verwerter als Dienstleister. Also als Nehmer und nicht als Geber in der Urheber-Verwerterbeziehung. Aktuell ist das andersrum.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 10.04.12 14:10 durch Lawelyan.

  5. Re: Es könnte so einfach sein.

    Autor: Freepascal 10.04.12 - 15:29

    >
    > Klar könnte ein Musiker versuchen ein lied per MP3 direkt oder indirekt an
    > einen Endkunden zu verkaufen, aber im grunde liegt der mehrwert doch bei
    > dem Drumherum.

    Die meisten Leute hören Musik schlicht als Datei auf ihrem iPod ohne irgendein Drumherum.


    >
    > By the Way, wenn ich mir eine gepresst CD direkt von der Internetseite
    > eines Musikers bestelle und 5 Euro bezahle, verdient er meist mehr als
    > heutzutage.

    Du kannst das doch auch "heutzutage" so machen, einige Musiker gehen diesen Vertriebsweg. Dann kaufe doch einfach deren Musik und lass die anderen Künstler ihre Musik so vertreiben, wie sie es für richtig halten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.04.12 15:31 durch Freepascal.

  6. Re: Es könnte so einfach sein.

    Autor: Lawelyan 10.04.12 - 15:52

    Freepascal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >
    > > Klar könnte ein Musiker versuchen ein lied per MP3 direkt oder indirekt
    > an
    > > einen Endkunden zu verkaufen, aber im grunde liegt der mehrwert doch bei
    > > dem Drumherum.
    >
    > Die meisten Leute hören Musik schlicht als Datei auf ihrem iPod ohne
    > irgendein Drumherum.
    >
    Ja, mangels unterstützung gehen die Leute hin, rippen sich ihre CD's, suche im internet die Cover oder scannen sei ein, benennen ihre MP3Tags und packen sich das dann ins iTunes um es auf den iPod zu bekommen.

    Ich wünsche mir ein Dienst, der eine größtmögliche Auswahl bietet und mir die Stücke für mein iPod direkt fertig zur verfügung stellt.
    Für diesen Mehrwert bezahle ich auch gerne (bei meinen Vorschlägen ist natürlich eingerechnet das der Dienstleister auch an die Urheber zahlt)

    Und das beste wäre es, wenn ich nicht selbst die Playlisten zusammestellen muss. Ich kann das nämlich nicht und anscheinend haben eine menge Menschen nur bedingt ein Händchen dafür. Das wäre auch etwas das ich gerne kaufen würde.
    >
    > >
    > > By the Way, wenn ich mir eine gepresst CD direkt von der Internetseite
    > > eines Musikers bestelle und 5 Euro bezahle, verdient er meist mehr als
    > > heutzutage.
    >
    > Du kannst das doch auch "heutzutage" so machen, einige Musiker gehen diesen
    > Vertriebsweg. Dann kaufe doch einfach deren Musik und lass die anderen
    > Künstler ihre Musik so vertreiben, wie sie es für richtig halten.

    Ich selber bin kein Künstler und kann nur "hören/sagen" wiedergeben.
    Aber bei der bisherigen Diskussion habe ich da gefühl bekommen, das die meisten Künstler gar keine wahl haben. Sie sind nicht mehr Herr über ihre Werke. Die meisten müssen ihre rechte komplett abgeben um überhaupt eine chance zu haben.

    Die Tatsache das ich als Endkunde jegliche Art von Musik mehrmals anteilig bezahle (GEMA auf PC, Datenträger usw. GEZ, jeder besuch von einem Cafe, Pub usw.) und dann als Krimineller behandelt werde wenn ich mich nicht ausreichend informiere ob ein Internetradio oder eine seite wie Kino.to oder andere Anbieter legal oder illegal sind. Diese Tatsache ist einfach unhaltbar und es muss eine Lösung her.

    Ansonnsten werde ich mittelfristig gezwungen auf Content im Privatbereich zu verzichten.

  7. Re: Es könnte so einfach sein.

    Autor: Freepascal 10.04.12 - 16:12

    > > >
    > > > Klar könnte ein Musiker versuchen ein lied per MP3 direkt oder
    > indirekt
    > > an
    > > > einen Endkunden zu verkaufen, aber im grunde liegt der mehrwert doch
    > bei
    > > > dem Drumherum.
    > >
    > > Die meisten Leute hören Musik schlicht als Datei auf ihrem iPod ohne
    > > irgendein Drumherum.
    > >
    > Ja, mangels unterstützung gehen die Leute hin, rippen sich ihre CD's, suche
    > im internet die Cover oder scannen sei ein, benennen ihre MP3Tags und
    > packen sich das dann ins iTunes um es auf den iPod zu bekommen.
    >
    > Ich wünsche mir ein Dienst, der eine größtmögliche Auswahl bietet und mir
    > die Stücke für mein iPod direkt fertig zur verfügung stellt.
    > Für diesen Mehrwert bezahle ich auch gerne (bei meinen Vorschlägen ist
    > natürlich eingerechnet das der Dienstleister auch an die Urheber zahlt)

    Auf welchem Planeten wohnst du? ;) Das gibt es längst und es nennt sich iTunes Music Store.
    >
    > Ich selber bin kein Künstler und kann nur "hören/sagen" wiedergeben.
    > Aber bei der bisherigen Diskussion habe ich da gefühl bekommen, das die
    > meisten Künstler gar keine wahl haben. Sie sind nicht mehr Herr über ihre
    > Werke. Die meisten müssen ihre rechte komplett abgeben um überhaupt eine
    > chance zu haben.

    Das liegt daran, dass sich auch hier im Netz wieder keine Kreativen an der Diskussion beteiligen. Natürlich steht es jedem Musiker frei, den Vertrieb für seine Werke selbst in die Hand zu nehmen. Der Aufwand dafür ist groß, aber möglich ist es und die zu erwartenden Gewinne eher klein. Wer zu einem Major-Label geht, verliert die Rechte an seinen Werken, aber das weiß jeder vorher. Es wird allerdings in Kauf genommen, denn es winken das große Geld, Ruhm und Frauen.

  8. Re: Es könnte so einfach sein.

    Autor: Trockenobst 10.04.12 - 16:42

    Lawelyan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 3. Die private Nutzung ist jederzeit frei.

    Neulich an der Tür:
    "Hallo. Ich bin aus Argentinien. Du kennst mich nicht. Habt ihr zufällig
    den neuersten Kinofilm als RIP? Nicht? Ok, dann klopfe ich mal mit
    beim Nachbarn"

    Warum ist das "Privat"? Achso, weil das Kästchen in der "Privatwohnung"
    steht?

    Dann könnte ich also auch in meiner Privatwohnung eine öffentliche Bar
    oder einen voll privaten steuerfreien Shop betreiben?

  9. Re: Es könnte so einfach sein.

    Autor: Trockenobst 10.04.12 - 16:50

    Lawelyan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber bei der bisherigen Diskussion habe ich da gefühl bekommen, das die
    > meisten Künstler gar keine wahl haben. Sie sind nicht mehr Herr über ihre
    > Werke. Die meisten müssen ihre rechte komplett abgeben um überhaupt eine
    > chance zu haben.

    Die Alternative ist ja der Weg von Madonna oder Lady Gaga: sie zahlen ihre
    Produkte komplett selbst, inkl. Videos und Abmischung. Deswegen kostet
    das Madonna Album nur 12¤ im Laden, und keine 14,95¤ wie von den Label
    bezahlten. Die wissen wie sie die Maschine bespielen. Der Rest wird geknechtet.

    Weil sie kein Geld haben.

    Ich kenne Musiker die bei Jamendo sind. Und die sagen mir, dass sie auch
    über Tunecore.com bei iTunes oder Amazon rein stellen. Aber da läuft nichts
    weil sie kein Marketing haben. (Und ihre Abmischung nicht so besonders ist).

    Und radio-tauglich ist das Zeug auch nicht. Somit bleibt dir *ohne Geld* und
    vor allem *Ahnung* nur der Weg des Bettelns um Erfolg.

  10. Re: Es könnte so einfach sein.

    Autor: DerKleineHorst 10.04.12 - 18:14

    Ich dachte immer es geht um Kunst.
    Und Kunst dient der Selbstverwirklichung (wie andere Hobbies) und nicht nur um Geld zu kassieren.
    Wenn ein Musiker ordentliche Musik macht findet dieser Fans, diese kaufen dann auch Fanartikel und gehen auf die Konzerte. Es ist ja nicht, als ob man keinerlei Geld mehr irgendwie verdienen könnte.
    Es ist auch nicht so, dass niemand mehr in's Kino gehen würde. Obwohl man dort nicht zu knapp bezahlen muss. Zudem steigt die Güte eines Films nicht automatisch mit dem Budget.

  11. Re: Es könnte so einfach sein.

    Autor: DerKleineHorst 10.04.12 - 18:19

    Es bleibt der Weg, den jede kleine Band gehen muss.
    Fans gewinnen und damit Geldgeber für bessere Aufnahmen.
    Warum wird auch iTunes genutzt?
    Eine Möglichkeit wäre youtube zu nutzen, darüber bekannter werden
    und dann z.B. über die eigene Webseite oder entsprechende Crowfundingdienste
    Geld für eine ordentliche Aufnahme besorgen.
    Geht natürlich nur wenn man Musik produziert, die Menschen auch hören wollen.

  12. Re: Es könnte so einfach sein.

    Autor: Lawelyan 10.04.12 - 20:01

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lawelyan schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 3. Die private Nutzung ist jederzeit frei.
    >
    > Neulich an der Tür:
    > "Hallo. Ich bin aus Argentinien. Du kennst mich nicht. Habt ihr zufällig
    > den neuersten Kinofilm als RIP? Nicht? Ok, dann klopfe ich mal mit
    > beim Nachbarn"
    >
    > Warum ist das "Privat"? Achso, weil das Kästchen in der "Privatwohnung"
    > steht?
    >
    > Dann könnte ich also auch in meiner Privatwohnung eine öffentliche Bar
    > oder einen voll privaten steuerfreien Shop betreiben?

    Wenn du den Alk verschenkst darfst du das auch steuerfrei betreiben.... das ist dann eine private bewirtung und keine gewerbliche....

    Und wenn du dich beim Gewerbeamt als Kleingewerbetreibenden anmeldest und damit nicht Vorsteuerabzugsberechtigt (muss man auch beantragen) dann darfst du deine Ware auch "Steuerfrei" verkaufen. Musst deine Ware nur incl MwSt einkaufen. So ein privater Flohmarkt funktioniert zb so.

    Die private Nutzung und Weitergabe von Gütern war schon immer legal. Und diese Verwerterlobby will uns jetzt dieses Recht nehmen.

    Ich darf nicht einmal mehr das Video von meinem Hund ins netz stellen, weil zufällig das Radio im Hintergrund lief *kopf->tisch*

  13. Re: Es könnte so einfach sein.

    Autor: Trockenobst 11.04.12 - 05:11

    Lawelyan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > darfst du deine Ware auch "Steuerfrei" verkaufen. Musst deine Ware nur incl
    > MwSt einkaufen. So ein privater Flohmarkt funktioniert zb so.

    Bis zu einer sehr sehr kleinen Summe an Umsatz. Und schon Leute die
    mehr 100 DVDs verkauft haben und dann "leider" ein Gewerbe anmelden
    mussten. Die Umdeutung was privat und kommerziell ist, liest man nur
    im Web. In der Realität sieht das dann nach drei Instanzen ganz anders aus.

    > Die private Nutzung und Weitergabe von Gütern war schon immer legal. Und
    > diese Verwerterlobby will uns jetzt dieses Recht nehmen.

    Wenn man "Privat" um deutet "anonym die ganze Welt darf auf deinen
    Rechner" dann ja, dann darf man wohl auch das Wort Raubkopie
    verwenden obwohl es kein Raub ist. Dann ist Tricksen auf der ganzen
    Welt erlaubt. Übrigens habe ich nichts gegen kleine Gruppen die ihre
    Sachen sharen. Das wäre *richtig* "Privat" wie es sich auch gehört.

    > Ich darf nicht einmal mehr das Video von meinem Hund ins netz stellen, weil
    > zufällig das Radio im Hintergrund lief *kopf->tisch*

    Dann mache halt das Radio aus. Außerdem hast Du und die so schreiben
    sicherlich noch *nie* irgendwas sinnvolles ins Web gestellt. Das ist ja der
    Grund warum man nur saugen kann: selbst kriegt man nichts hin außer
    Hunde die doof rum springen und fremde Radiosongs.

    Und aus dem Lager maßt man sich dann an auf alle Kreativen zu spucken, sie
    als Wertlos abzutun, während man hinten rum gar nicht genug die Leitung
    herunter ziehen kann. Ganz unabhängig vom Geld ist das einfach madiges Verhalten.

  14. Re: Es könnte so einfach sein.

    Autor: Trockenobst 11.04.12 - 05:30

    DerKleineHorst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und Kunst dient der Selbstverwirklichung (wie andere Hobbies) und nicht nur
    > um Geld zu kassieren.

    Das ist deine Definition. Das ist nicht die Definition die in Gesetzen steht
    oder die viele Leben. Das Dinge wie Gema oder Laufzeiten reformiert
    gehören ist klar, aber deswegen kann ich nicht sagen: "Ich finde es
    toll dass ich in jedes Auto steigen kann, hier ist das Geld für Benzin,
    danke für die Spritztour". Das kann man machen, aber dann bitte die
    Freigabe aller Autos per Gesetz, nicht "weil ich heute lust habe und
    mir einen Dreck schere was andere Denken".

    Übrigens werden inzwischen auch Konzerte von den Kartenpreisen her
    "kontrolliert", weil man das davonlaufen der Preise etwas eindämmen will.

    Gerade das was die Leute machen sollen, nämlich Konzerte geben,
    soll auch noch stark reglementiert werden. Irgendwie kann man nur noch
    von einem "Krieg gegen Künstler" sprechen. Egal was sie versuchen, es
    wird nicht besser.

  15. Re: Es könnte so einfach sein.

    Autor: Moe479 11.04.12 - 07:58

    wer sagt denn, dass es jeder schaffen muss, wer erstklassig arbeitet soll belohnt werden und wird es in der regel auch, der rest hat versagt und sollte sich umorientieren, das muss nur einfach mal aktzeptiert werden!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.04.12 07:59 durch Moe479.

  16. Re: Es könnte so einfach sein.

    Autor: Noppen 11.04.12 - 10:22

    > Ich kenne Musiker die bei Jamendo sind. Und die sagen mir, dass sie auch
    > über Tunecore.com bei iTunes oder Amazon rein stellen. Aber da läuft
    > nichts
    > weil sie kein Marketing haben. (Und ihre Abmischung nicht so besonders
    > ist).

    Vielleicht überschätzen sich diese Musiker auch einfach. Ich hab hier nochn paar selbstgemalte Bilder liegen, die will auch keiner kaufen ;)

  17. Re: Es könnte so einfach sein.

    Autor: Lawelyan 11.04.12 - 10:28

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    *schnipp*
    >
    > Dann mache halt das Radio aus. Außerdem hast Du und die so schreiben
    > sicherlich noch *nie* irgendwas sinnvolles ins Web gestellt. Das ist ja
    > der
    > Grund warum man nur saugen kann: selbst kriegt man nichts hin außer
    > Hunde die doof rum springen und fremde Radiosongs.
    >
    Nein, ich werde sicher nicht jedes mal das Radio ausmachen, weil ich die Kamera an habe....


    > Und aus dem Lager maßt man sich dann an auf alle Kreativen zu spucken, sie
    >
    > als Wertlos abzutun, während man hinten rum gar nicht genug die Leitung
    > herunter ziehen kann. Ganz unabhängig vom Geld ist das einfach madiges
    > Verhalten.

    Ich habe niemals gesagt, das Kreative wertlos sind, ganz im gegenteil.
    In gewisser Weise bin ich auch Kreativ, ich schaffe jeden tag Teile zu einem großen komplexem System und du bezahlst das.. wie Millionen andere Deutsche wenn sie Ihre Stromrechnung bezahlen.

    Aber ich sagte, das es andere Methoden gibt, das Geld reinzuholen und wieder zu verteilen. Künstler sollen ihre Geld bekommen, sie sollen auch Millionen bekommen, wenn sie gut genug sind. Aber das darf nicht so passieren, wie es aktuell versucht wird.

    Völker kriminalisieren um ein Geschäftsmodell zu schützen, KANN NICHT der richtige Weg sein.

    Und wie hier auch schon ein paar mal erwähnt wurde, haben Unternehmen wie Apple mit ihrem iTunes Store gezeigt, das es ja funktioniert.

    Die Menschen (mich eingeschlossen) sehen nur nicht ein, warum sie eine Mafia bezahlen soll, die sich gegen den Kunden stellt und Gesetze erwirkt, die gegen jedes Vertsändnis von Recht gehen.

    Und das das Stück das sich die Verwertergesellschaften von dem Kuchen abschneiden, einfach zu groß ist. Dem stimmst du doch wohl zu, oder?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.04.12 10:29 durch Lawelyan.

  18. Re: Es könnte so einfach sein.

    Autor: delaytime0 11.04.12 - 12:15

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DerKleineHorst schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > Übrigens werden inzwischen auch Konzerte von den Kartenpreisen her
    > "kontrolliert", weil man das davonlaufen der Preise etwas eindämmen will.
    >
    > Gerade das was die Leute machen sollen, nämlich Konzerte geben,
    > soll auch noch stark reglementiert werden. Irgendwie kann man nur noch
    > von einem "Krieg gegen Künstler" sprechen. Egal was sie versuchen, es
    > wird nicht besser.

    Das war mir neu. oO Danke für den Anreiz.

    Es ist Zeit für ein Stück weißes Papier, um Probleme ganz neu und unvoreingenommen erneut zu lösen. Es ist Zeit sich von seinem Wissen zu verabschieden und sich auf seinen Verstand zu berufen.

  19. Re: Es könnte so einfach sein.

    Autor: holfo 11.04.12 - 13:23

    Gebe dir teilweise recht, aber das mit dem dass und dem das ueben wir nochmal

  20. Re: Es könnte so einfach sein.

    Autor: Trockenobst 12.04.12 - 18:28

    Lawelyan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Völker kriminalisieren um ein Geschäftsmodell zu schützen, KANN NICHT der
    > richtige Weg sein.

    Man muss sie nicht kriminalisieren. Wenn man die feste IP hat (das kommt
    mit der IPv6) dann kriegt man halt jedes mal einen Brief. Und wenn Du
    halt 300 oder 3000 Briefe im Jahr kriegst und jeder Brief ist ein "Ticket"
    von sagen wir 10¤, dann hast Du eben 3000¤ gezahlt.

    Jemand der zu schnell fährt oder ständig falsch parkt ist auch nicht "kriminalisiert".
    Der zahlt die 30¤ oder die 180¤ fürs Abschleppen, und damit hat es sich. Und
    das wird kommen - die Technik wird das lösen.

    Und wer mehr als 10 solche Tickets pro Monat kriegt kann sich nicht mehr
    mit dem Nachbarn raus reden. Das versuchen die Raser in meiner Umgebung
    auch ständig, dass ich unter *Eid* aussagen soll das ich an dem Tag gefahren
    bin weil er sonst zum Idioten Test muss.

    Niemand muss kriminalisiert werden. Das ist nur eine weitere Nebelbombe
    in dieser Diskussion.

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