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Banken haben kein Interesse an sicheren Geldautomaten

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  1. Banken haben kein Interesse an sicheren Geldautomaten

    Autor: x00x 08.07.14 - 19:18

    Ändern wird sich erst etwas wenn Banken für die Betrügereien haften müssen und nicht der Kunde. Derzeit ist es leider so, dass die Bank fein raus ist wenn der Betrüger den PIN des Kunden hatte, weil der Gesetzgeber davon ausgeht der Kunde wäre leichtfertig mit dem PIN umgegangen. Dank Minikameras und falschen Tastaturen ist es für einen Betrüger aber kein Problem mehr den PIN abzufangen.

  2. Re: Banken haben kein Interesse an sicheren Geldautomaten

    Autor: narfomat 08.07.14 - 19:44

    das ist so definitiv falsch, siehe hier:

    http://openjur.de/u/266976.html

    insbesondere wenn mit deiner geskimm-ten PIN (und ggf. einer geclone-ten karte) irgendwo geld abgehoben wurde, und du (meist problemlos) nachweisen kannst das zu dem zeitpunkt weder DU noch DEINE ECkarte dort waren (was insbesondere übersee, USA, natürlich ein leichtes ist wenn es gar keine offiziellen einreise/ausreisedaten gibt)

    richtig ist aber das sich nichts ändern wird so lange banken das nicht wollen (logisch).
    ist halt für die ne mischkalkulation, genauso wie bei creditkarten:

    betrug kostet jährlich so und so viele millionen, einführung neues system kostet aber so und so viele millarden, rechnen wir auf die nächsten 10 jahre - also bleiben wir dabei.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 08.07.14 19:58 durch narfomat.

  3. Re: Banken haben kein Interesse an sicheren Geldautomaten

    Autor: Maximilian_XCV 08.07.14 - 20:31

    Seit einigen Jahren werden auch Automaten mit Induktionssensor oder sowas in der Art verbaut, was sofort den Automaten abschaltet, wenn etwas Metall in die Nähe des Kartenschlitzes kommt.

  4. Re: Banken haben kein Interesse an sicheren Geldautomaten

    Autor: luzipha 08.07.14 - 20:48

    Maximilian_XCV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seit einigen Jahren werden auch Automaten mit Induktionssensor oder sowas
    > in der Art verbaut, was sofort den Automaten abschaltet, wenn etwas Metall
    > in die Nähe des Kartenschlitzes kommt.

    Was genau gar nichts bringt, wenn in den Mini-Skimmern inzwischen weniger Metall drin steckt als in einem durchschnittlichen Ehering.

  5. Re: Banken haben kein Interesse an sicheren Geldautomaten

    Autor: Moe479 09.07.14 - 07:19

    mag ja sein, aber wozu die beweislast umkehr? muss die bank mir nicht unstrittig nachweisen, dass wirklich ich es nur gewesen sein kann.

  6. Re: Banken haben kein Interesse an sicheren Geldautomaten

    Autor: AntiMac 09.07.14 - 08:16

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mag ja sein, aber wozu die beweislast umkehr? muss die bank mir nicht
    > unstrittig nachweisen, dass wirklich ich es nur gewesen sein kann.


    Schön wäre es. Ist aber nicht so in der Realität. Die Bank wird dir vorwerfen, dass du die Karte hast mit samt PIN irgendwo liegen lassen, wo sie kopiert werden konnte. Nun muss du das Gegenteil beweisen, was unmöglich ist. Forste mal nach Prozessurteilen und du wirst eine Menge solcher finden.

    Tatsache ist das nicht der Bürger, sondern die Banken und Versicherungen vom Staat geschützt werden. Daher können die Bängster so dreist lügen und betrügen.
    Es gibt in der Realität keine Bankangestellten der nicht schon seine Kunden angelogen und somit betrogen hat. Das gilt auch für die Versicherungsangestellten.

    Deutschland ist was Lobbyismus angeht, und somit also Bestechung und Korruption, nicht anders als Griechenland. Mit dem Unterschied, dass die allgemeine Bevölkerung dort es offen zugibt und auch etwas vom "Kuchen" haben möchte.
    In Deutschland haben wir noch den Irrglauben das alles rechtens ist und es bei uns so etwas nicht gibt. Tatsache ist, es wird nicht so stark an die Öffentlichkeit getragen, aber der Filz ist der selbe wie in Griechenland.

  7. Re: Banken haben kein Interesse an sicheren Geldautomaten

    Autor: EvilSheep 09.07.14 - 21:20

    AntiMac schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt in der Realität keine Bankangestellten der nicht schon seine Kunden
    > angelogen und somit betrogen hat.
    Ach die Putzfrau der hiesigen Filiale sieht recht vertrauenserweckend aus ;)

    Ich würde esnicht ganz so allgemein sehen, oder besser ausweiten.
    Es gibt (quasi) keinen Menschen der in irgendeiner Form Geld an Kunden verdient und diese nicht schon einmal zumindest im kleinen angelogen hat.
    Der Azubi der gerade seinen Vertrag unterzeichnet hat, hatte ja wenig Chancen bisher ;)

    Du hast allerdings recht, Lobbyismus ist nur die strukturierte Form der Bestechlichkeit.
    Schlimmer noch, sie fördert die Bestechung der Großen im Großen. Während normalerweise der kleine Mann im kleinen Besticht. Was weitaus weniger drastische Folgen hat.

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