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  5. › Geldwäsche: EU will den Bitcoin…

EG reloaded...

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  1. EG reloaded...

    Autor: jayrworthington 17.12.17 - 13:57

    Wie bei OSI vs TCP/IP und Galileo sieht man mal wieder, warum EUphemisten einfach die Finger von Technik lassen sollten, die sie nicht verstehen...

  2. Re: EG reloaded...

    Autor: Mingfu 17.12.17 - 14:20

    Warum? Die Börsen sind DER zentrale Punkt bei Bitcoin. Wer dort die Verbindungsdaten zu Bankkonten oder gar Identitäten hält, kann einen Großteil der Bitcoin-Transaktionen nachverfolgen. Denn wirkliche Anonymität ist bei Bitcoin selbst bei Nutzung von irgendwelchen Sammeltransaktionsdiensten kaum erreichbar. Und seit die Transaktionsanzahl zum limitierenden Faktor im Netzwerk geworden ist, ist es sogar noch viel schwerer.

    An die Daten der Börsen heranzuwollen ist also gar nicht blöd, sondern liegt geradezu auf der Hand.

  3. Re: EG reloaded...

    Autor: AllDayPiano 17.12.17 - 14:23

    Und was bringt das? Dann werden kriminelle halt ihre Transaktionen woanders durchführen. Dann hat man eine Datenbank legaler Nutzer und trotzdem kein Werkzeug gegen illegale...

  4. Re: EG reloaded...

    Autor: User_x 17.12.17 - 14:36

    wird aber z.b. für cryptojaner dann uninteressant.

    geht wie immer darum eine option auszuschließen. was die sich neu ausdenken wird halt dann nachgereicht. und wenn das auch nicht funktioniert, legt man die service provider an die kette und beschließt deep packet inspection die bitcointransaktionen aufspühren und melden müssen.

    unter dem terrorvorwand ist alles rechtfertigt, siehe videoauswertung...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.12.17 14:37 durch User_x.

  5. Re: EG reloaded...

    Autor: Mingfu 17.12.17 - 14:42

    Dauerhafte Lösungen gibt es in diesem Segment, wie übrigens auch in fast allen anderen Bereichen der Politik, logischerweise nicht. Es ist ein ständiges Nachjustieren der aktuellen Realität.

    Natürlich werden dann andere Transaktionsmöglichkeiten gesucht werden. Aber so trivial sind die eben auch nicht zu finden. Zumal ein solches System eine ausreichend große Nutzerbasis braucht, in der Kriminelle sich verstecken können ohne sofort als verdächtig zu gelten und auch größere Beträge transferierbar sein müssen. Blockchain-Systeme fallen nahezu alle weg, weil das Problem überall sehr ähnlich ist: Wer die Börsen kontrolliert, kann sehr weitgehende Kenntnisse über sämtliche Transkationen im Netzwerk erhalten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.12.17 14:43 durch Mingfu.

  6. Re: EG reloaded...

    Autor: Porterex 17.12.17 - 14:47

    jayrworthington schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie bei OSI vs TCP/IP und Galileo sieht man mal wieder, warum EUphemisten
    > einfach die Finger von Technik lassen sollten, die sie nicht verstehen...

    Galileo läuf doch. Geräte gibt es auch die Galileo unterstützen. Was soll daran schlecht sein?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.12.17 14:48 durch Porterex.

  7. Re: EG reloaded...

    Autor: jayrworthington 17.12.17 - 15:30

    Porterex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Galileo läuf doch. Geräte gibt es auch die Galileo unterstützen. Was soll
    > daran schlecht sein?

    Welche Geräte supporten es? Und wie lange pro Tag kann man Navigieren damit? Wie ist man im Zeitplan (nicht die 37. Revision, jede im wesentlichen "in 5 jahren produktiv, ja echt")? Und wieviele der (zuwenigen) Satelliten funktionieren noch?? Krasse Leistung für ein Projekt, welches in den 90er Jahren gestarted ist. Wenn's mit OSI so gelaufen wäre, hätten wir heute vielleicht schon gopher...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.12.17 15:34 durch jayrworthington.

  8. Re: EG reloaded...

    Autor: jayrworthington 17.12.17 - 15:50

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > An die Daten der Börsen heranzuwollen ist also gar nicht blöd, sondern
    > liegt geradezu auf der Hand.

    Ja, im Verordnungs-Denken der Politiker und Beamten. Du siehst nur, auf welches Konto eine Transaktion der Börsen geht, und nur genau von dem Konto weisst Du wem es gehört. Und dann? Wenn dann von dem Konto aus 1000 transaktionen auf 1000 verschiedene Konten-IDs gehen, wem gehören die? Jeder Dienstleistungsanbieter den ich bisher gesehen hab, generiert eine ID pro transaktion, zwischen den ID's gibt keine beziehung, die von aussen sichtbar ist. Es würde nichtmal dann funktionieren, wenn man davon ausginge, dass man 100% aller Transaktionen, wo BTC<->Geld getauscht wird, verfolgen könnte...

  9. Re: EG reloaded...

    Autor: Mingfu 17.12.17 - 16:29

    jayrworthington schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und dann? Wenn dann von dem Konto aus 1000 transaktionen auf 1000
    > verschiedene Konten-IDs gehen, wem gehören die?

    Das wird man sehen, sobald versucht wird, von diesen Konten die Bitcoins wieder irgendwohin zu bekommen, wo man etwas damit anfangen kann. Da die echten Zahlungsmöglichkeiten mit Bitcoin recht beschränkt sind, werden sie oftmals ziemlich schnell wieder auf einem Börsenkonto landen. Und genau dort hat man wiederum die Personendaten. Die Kette Bitcoinbörse -> irgendwas dazwischen -> Bitcoinbörse ist also oftmals sehr kurz - erst recht in der jetzigen Zeit, wo die Transaktionen teuer und langsam sind.

  10. Re: EG reloaded...

    Autor: KraftKlotz 17.12.17 - 19:40

    Man könnte natürlich noch ein paar BitCoin Mixer zwischen die eigentlichen Transaktionen setzten und sollte somit relativ gut Anonymisieren können.
    Die BitCoin die dann an die Börse geraten sind dann erstmal relativ frei von zusammenhängen irgendwelcher sagen wir mal "illegalen" Aktivitäten.

    Natürlich könnte die NSA (oder ein Geheimdienst ihrer Wahl) noch sämtliche BitCoin Börsen, Mixer, Wallets, was weis ich nicht was Kompromittieren und alle Daten speichern um daraus dann wieder Forensische zusammenhänge zu erstellen.*

    * Enthält Sarkasmus

  11. Re: EG reloaded...

    Autor: Mingfu 17.12.17 - 19:54

    Es ist zu bezweifeln, dass die Mixer viel bringen. Denn man kann auch bei denen sehen, was alles reingeht und was rauskommt. Insbesondere, weil die Nutzer üblicherweise verschieden große Beträge gemixt haben wollen, ist die Betragshöhe ein sehr verräterisches Kriterium. Selbst wenn versucht werden sollte, das auf gleichmäßige Beträge zu stückeln, so ist es wahrscheinlich, dass größere Beträeg schlussendlich doch wieder zusammengezogen werden und damit dann doch wieder unterscheidbar sind.

    Bei Bitcointransaktionen Anonymität herstellen zu wollen ist überhaupt nicht trivial und wird in der Regel in die Hose gehen.

  12. Re: EG reloaded...

    Autor: User_x 18.12.17 - 04:08

    dann werden Regeln vorgeschoben, nach welchen Kriterien die Bitcoins an den Börsen eintreffen. Kommen die Bitcoins von ausländischen Börsen oder von einem Mixer etc. sind diese einzufrieren und eine Geldwäschemeldung an staatliche Stellen abzugeben.

    Egal wie ihr euch winden möchtet, es geht nicht. Die geben regeln vor und kontrollieren spätestens ab dem Zeitpunkt, ab welchem das Kapital die Bitcoinsphäre verlässt und an Börsen oder anderen innerländischen Tauschaktionen beteiligt ist.

    Selbst wenn man ein Haus für Bitcoin kaufen würde, müsste man den Nachweis erbringen woher die Bitcoin stammen. Kommen diese eben von einer dieser schwarzen Liste, dürfen diese nicht angenommen werden. Wertlos also.

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