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Und was lernen die Kinder daraus?

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  1. Und was lernen die Kinder daraus?

    Autor: Keridalspidialose 08.04.11 - 01:53

    Dass sie liber Anwalt werden oder BWL studieren - weil Musik ist ja kostenlos, davon kann ja niemand leben. Generell ist in Deutschland ja jegliche kreative Betätigung in den Augen von 99,999% der Bevülkerung nur was für Kinder. Schade um diese Kulturnation.

  2. Re: Und was lernen die Kinder daraus?

    Autor: Freitagsschreiberling 08.04.11 - 13:10

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass sie liber Anwalt werden oder BWL studieren - weil Musik ist ja
    > kostenlos, davon kann ja niemand leben. Generell ist in Deutschland ja
    > jegliche kreative Betätigung in den Augen von 99,999% der Bevülkerung nur
    > was für Kinder. Schade um diese Kulturnation.

    In meinen Augen bist Du ein Armleuchter. Ein armer Leuchter. Es leuchtet nur der Arm, nicht die Birne.

    Mach einen VERNÜNFTIGEN Vorschlag, wie zu bezahlende Liederbücher auch bezahlt werden KÖNNEN. Und zwar von allen. Du würdest die Kinder ohne Musik aufwachsen lassen. Oder ersatzweise Musik statt Brot. Davon werden sie aber nicht satt. Es soll - hab ich gehört - Leute mit wenig Geld geben. Klar, das Amt kann zahlen, dann zahlst du eben mit. Und sonst: Hey, die Lieder, um die es hier geht, sind nicht von 50 Cent, Nena oder Tokio Hotel, das ist allgemeines deutsches Liedgut! Warum sollte man dafür bezahlen? Es ging in der Geschichte darum, diese Lieder und nur diese in abgedruckter Form kopieren zu dürfen. Man muss Kindern im Vorschulalter auch nicht beibringen, dass wirklich alles Geld kostet, vor allem, wenn es nicht stimmt! Lass den Kleinen die Zeit, groß zu werden und setz Dich für eine vernünftige Schulbildung ein, da haben die wesentlich mehr von, als mit drei oder vier Jahren zu erfahren, dass sie nur dann neue Lieder lernen dürfen, wenn sie dafür bezahlen. 1 Lied oder 1 Lutscher - was davon willst Du Deinem Kind verweigern?

    Ich nehme an, Du spielst darauf an, dass unser Schulsystem zu starr ist und man im Laufe der Jahre die Kreativität ausgetrieben bekommt. Man bekommt sie aber gar nicht erst rein, wenn nicht zum Beispiel durch Musik die kreativere der beiden Hirnhälften entwickelt wird. Und dann landen wir wieder mal einen Schritt näher an der Zwei-Klassen-Gesellschaft: Arme Kinder = keine Musik, reiche Kinder = Musik. Singen. Kreativität anstoßen.

    In dem Alter, um das es hier geht, wissen Kinder weder, was BLW ist, noch was ein Anwalt ist. Die haben noch kein konkretes Rechtsverständnis und keine Ahnung, was alles wie teuer ist.

    Lass denen diese Sorgen für später, da kommen sie noch früh genug dran.

    Hach, herrlich, mal wieder so richtig losgemotzt. Zeit, dass Wochenende wird...

    --
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  3. Re: Und was lernen die Kinder daraus?

    Autor: Feuerfred 08.04.11 - 13:48

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass sie liber Anwalt werden oder BWL studieren - weil Musik ist ja
    > kostenlos, davon kann ja niemand leben.

    Bevor man so einen Stuss vom Stapel lässt, sollte man sich nochmal fragen, um was es hier überhaupt geht. Es geht nämlich schlicht darum, den Kindern überhaupt erst mal das Musizieren zu ermöglichen, denn dass bringt überhaupt erst den Bezug zur Musik. Das sollte auf eine kostengüsntige Weise geschehen, die normalerweise auch der Staat zu vertreten hätte. Wo kommen wir denn da hin, wenn man Schulen und Kindergärten erst abzockt, bevor die überhaupt mal Musik vermitteln dürfen.

    Die Alternative ist natürlich, dass man erst garkeinen Musikunterricht mehr anbietet. Dann täte es mir wirklich leid um die Nachfolgegenerationen.

  4. Re: Und was lernen die Kinder daraus?

    Autor: Anonymer Nutzer 09.04.11 - 09:33

    Keridalspidialose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass sie liber Anwalt werden oder BWL studieren - weil Musik ist ja
    > kostenlos, davon kann ja niemand leben. Generell ist in Deutschland ja
    > jegliche kreative Betätigung in den Augen von 99,999% der Bevülkerung nur
    > was für Kinder. Schade um diese Kulturnation.


    *Gähn* ärmlicher Trollversuch.

    Die Situation ist folgendermaßen: Die Lieder an sich sind bereits uralt und gehören niemandem. Damit KANN also gar KEIN Geld verdient werden.
    Allerdings haben die Verlage - natürlich - ein Copyright auf die von ihnen publizierten Liederbücher, welche nicht einfach so vervielfältigt werden dürfen.

    D.h.: an der künstlerischen Leistung an sich ist hier eh kein Geld mehr zu verdienen. Aber das wusstest du, sicherlich ;-).

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