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Was bringt uns zu »Open Source« ?

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  1. Was bringt uns zu »Open Source« ?

    Autor: kreisecke 18.06.17 - 13:08

    Die Wortschöpfung Open Source finde ich interessant, da vieldeutig:
    die »offene Quelle« - bleiben wir im Bild - zeigt, dass jeder Mensch das gleiche Recht hat, an der Quelle zu trinken (übertragend für Bedürfniserfüllung).

    Basiert eine Gesellschaft auf »Geschäftemacherei«, wird es auch immer darum gehen, künstliche Verknappungen, z.B. durch Reglementation des »Quellenzugangs«, zu erzeugen.

    Hierzu, weil Geschäftemachen den eigenen Vorteil vor den eines anderen (kann auch die Erde/Natur sein) stellen muss (verdeckte Karten, Manipulation), werden zwangsläufig die Grundrechte eingeschränkt und dazu bedarf es wiederum äußerer Macht, die letztlich nur durch das Gewalt- und Medienmonopol herstellbar ist.
    Ferner bedarf es eines Instrumentes, welches man sicher kontrollieren kann - (z.B. dadurch, dass die »Kontrolleure« es selbst beliebig »herstellen« können - und das sich zwischen jeden natürlichen »Ausgleichsvorgang« schieben läßt. Es ist also Nichts, was aber Alles sein kann und wegen dieser vorgetäuschten Omnipotenz ist es vor allem eines, nämlich Lüge.
    Dieses Instrument ist das, was wir heute »Geld« nennen.
    Ein solches System erzeugt Misstrauen, Isolation einerseits, andererseits Abhängigkeit und Hörigkeit.

    Nun basiert aber die Natur / Schöpfung auf dem genauen Gegenteil;
    Ein Apfelbaum zählt nicht die Früchte, die er braucht, um sich zu vermehren, sondern weil er es kann, produziert er mehr als nötig. Andere Wesen partizipieren.
    Die Bienen achten kaum auf ihre Flugkilometer und stellen ebenfalls keine Rechnung.
    Wir trinken seit tausenden von Jahren immer dasselbe Wasser - es bleibt im Fluss.
    In der Familie bezahlen wir nicht Geld für Leistungen der Familienmitglieder.
    Die Natur beschenkt uns täglich, unser Körper besteht aus ihren Stoffen und Kräften.

    Eigentlich müsste es ja allen Menschen klar sein: so arbeitet die Natur, dieses gigantische Netzwerk, in dem Konkurrenz nur als Methode der Kooperation eingesetzt ist, nämlich, um Kooperation und die daran beteiligten Individuen anzutreiben.

    Open-Source ist also nichts anderes, als das, was uns die Natur vorlebt und dem wir unsere Existenz tatsächlich zu verdanken haben.

    Weite Teile der Menschheit haben sich von der Quelle entfernt, In Open-Source zeigt sich jedoch das Ur-Schöpfungsprinzip und es wird die Zukunft sein, wenn wir überhaupt eine haben wollen ...

  2. Re: Was bringt uns zu »Open Source« ?

    Autor: NIKB 18.06.17 - 17:09

    Boah...so ein interessanter Artikel und so ein metaphysisches Gesülze über unser Wirtschaftssystem...
    Geh arbeiten, gründ ne Familie oder was auch immer, dann hast du keine Zeit mehr für sowas.

  3. Re: Was bringt uns zu »Open Source« ?

    Autor: mnementh 19.06.17 - 11:19

    kreisecke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nun basiert aber die Natur / Schöpfung auf dem genauen Gegenteil;
    > Ein Apfelbaum zählt nicht die Früchte, die er braucht, um sich zu
    > vermehren, sondern weil er es kann, produziert er mehr als nötig. Andere
    > Wesen partizipieren.
    > Die Bienen achten kaum auf ihre Flugkilometer und stellen ebenfalls keine
    > Rechnung.
    > Wir trinken seit tausenden von Jahren immer dasselbe Wasser - es bleibt im
    > Fluss.
    > In der Familie bezahlen wir nicht Geld für Leistungen der
    > Familienmitglieder.
    > Die Natur beschenkt uns täglich, unser Körper besteht aus ihren Stoffen und
    > Kräften.
    >
    Also, die belebte Natur hat sich durch evolutionäre Kräfte sehr auf Effizienz hin entwickelt. Energie ist in Krisenzeiten ein Problem, Arten die zu verschwenderisch sind sterben aus.

    > Open-Source ist also nichts anderes, als das, was uns die Natur vorlebt und
    > dem wir unsere Existenz tatsächlich zu verdanken haben.
    >
    > Weite Teile der Menschheit haben sich von der Quelle entfernt, In
    > Open-Source zeigt sich jedoch das Ur-Schöpfungsprinzip und es wird die
    > Zukunft sein, wenn wir überhaupt eine haben wollen ...
    Open Source lässt sich nicht mit klassischem Wirtschaften vergleichen. Digitale Daten (und Programme gehören dazu) lassen sich de facto kostenlos vervielfältigen. Das ist der Kern der Sache, deshalb benötigt es keien restriktiven Modelle um die benötigten Resourcen wieder zurückzuerlangen. Wenn ich Brote kostenlos unter die Menschen bringen will, brauche ich Felder, Mühlen, Öfen. Und Leute die das betreiben. Eine OS-Software wird einmal erstellt und dann erfordert deren Verbreitung keine Ressourcen mehr. Ich kann in die Entwicklung der Software Ressourcen nach meinem Belieben und meinem VErmögen reinstecken, aber ob 10 oder 10.000 Menschen diese Software nutzen macht für meien Ressourcen keinen Unterschied.

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